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Machen Sie Ihr Auto winterfit

So bereiten Sie Ihr Auto für den Winter vor

Noch bevor der erste Schnee fällt und die Temperaturen unter 0 °C sinken, sollte das Auto für den Winter vorbereitet werden.
Dabei sorgen schon wenige Maßnahmen dafür, dass Sie mit Ihrem Auto sicher durch den Winter kommen.

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Mit dieser Checkliste können Sie Ihr Auto winterfest machen
Winterreifen

Winterreifen aufziehen

Alle Informationen rund um das Thema Winterreifen aufziehen können Sie auf unserer Beratungsseite „Reifenwechsel“ nachlesen.

Autobatterie

Autobatterie prüfen lassen

Jede Autobatterie hat im Winter bei niedrigen Temperaturen weniger Kapazität als bei höheren Temperaturen im Sommer. Das liegt daran, dass die chemischen Abläufe in einer Batterie durch Kälte behindert werden und so die Kapazität nachlässt.

Außerdem wird im Winter mehr Energie verbraucht, da häufiger und länger mit Licht gefahren und zudem Strom für z. B. das Heizen benötigt wird. Die Lichtmaschine hat deshalb nicht mehr so viel Energie zu Verfügung, um die Batterie während der Fahrt aufzuladen. Zudem benötigt der Startvorgang des Verbrennungsmotors im Winter weit mehr Energie als im Sommer.

Deshalb sollten Sie spätestens im Herbst überprüfen lassen, ob Ihre Batterie noch über genügend Kapazität verfügt. Dies können Sie in einer Auto-Werkstatt durchführen lassen oder mit den geeigneten Hilfsmitteln selber machen.

Haben Sie bereits schon öfters bei kälteren Temperaturen Startschwierigkeiten gehabt, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass die Batterie zu schwächeln anfängt. Da kann es helfen die Batteriekontakte zu reinigen und die Pole bzw. die Polklemmen mit etwas Polfett einzufetten. Korrosion wird so verhindert und für einen sicheren Kontakt der Batterieklemmen gesorgt.

Zu den Autobatterie-Prüfern Zu den Batteriesäure-Prüfern

Wichtig!

Das Polfett sollte außerdem nicht auf die Kontaktfläche zwischen den Batteriepolen und der Polklemme aufgetragen werden.

Licht

Fahrzeuglicht überprüfen lassen

Überprüfen Sie alle Leuchten: Stand-, Abblend-, Fern, Brems- und Rücklicht, ebenso die Nebelschlussleuchte.

Die regelmäßige Reinigung der Scheinwerfer sollte auch nicht vergessen werden. Bereits nach einer halben Std. Fahrzeit verschmutzt der Autoscheinwerfer um mehr als 60% und schluckt so das Licht.

Auto-Türgummipflege mit Frostschutzmittel und Fettstift

Das Kühlsystem als auch die Scheibenwaschanlage müssen über genügend Frostschutzmittel verfügen (Ein Schutz bis zu -25 °C ist empfehlenswert). Eine regelmäßige Überprüfung der Flüssigkeit und ein Nachfüllen, wenn erforderlich, sind daher sehr wichtig. Frostschutzmittel gehört auch in die Türschlosser.

Zu den Frostschutzmitteln

Damit die Türen nicht am Rahmen des Autos anfrieren, behandeln Sie die Türgummis mit geeigneten Mitteln wie z.B. Taklum.

Zu den Talkum-Produkten

Schloss

Zusätzliches Zubehör für das Auto

Zu einer wintergerechten Ausrüstung gehören auch ein Eiskratzer für die Scheiben, Handschuhe, ein kleiner Besen für größere Schneemengen. Wird man regelmäßig vom Schneepflug zugeschoben oder wohnt man in ländlichen Regionen empfehlen wir zusätzlich noch einen Klappspaten aus Metall und eine kleine Handsäge für eine mögliche Astbeseitigung.

Nachdem man mühsam die Windschutzschreibe freigekratzt hat, lassen einen die kalten Sitze im Innenbereich erschaudern. Eine einfache Abhilfe dagegen schaffen beheizbare Sitzauflagen.

Abdeckplane

Man kann sich morgens natürlich auch einiges an Arbeit sparen, wenn man abends eine Abdeckplane auf die Front- und Heckscheibe des Autos anbringt.

Zu den Abdeckplanen
Verbandkasten

Als besonders nützlich kann sich das Mitführen einer kleinen Tüte mit Splitt erweisen. Gerade Fahrzeuge mit Heckantrieb können auf Schnee und Eis oftmals eine Unterstützung gebrauchen. Etwas Splitt unter die treibenden Reifen kann im Ernstfall helfen, ein feststeckendes Auto zu befreien.

Nicht vergessen werden, sollte die Überprüfung des Verbandkastens. Dabei sollte überprüft werden, ob auch alles vollständig vorhanden ist und dass nicht unter den sommerlichen Temperaturen gelitten hat.

Zu den Verbandkasten

Eiskratzer
Zu den Produkten
Winterhandschuhe
Zu den Produkten
Klappspaten
Zu den Produkten
Bügelhandsägen
Zu den Produkten
Winterreifen

Unterbodenschutz und Autolackpflege zur Rostvermeidung

Ein kurzer Blick unter das Auto schadet auf keinen Fall. Denn salznasse Fahrbahnen und Auftaumittel können dazu führen, dass das Auto zum rosten anfängt. Damit keine teuren Reparaturen entstehen, sollte man rechtzeitigen den Unterbodenschutz in einer Werkstatt überprüfen und wenn nötig ausbessern lassen.
Bei den Scheibenwischergummis ist es hilfreich, wenn Sie eine Pappe unterlegen oder die Wischerblätter bei Frostgefahr abklappen.

Der Einsatz von Streusalz macht auch dem Autolack im Winter zu schaffen. Deshalb ist es wichtig, den Autolack gut darauf vorzubereiten um hohe Folgekosten (z. B. Rostentfernung) zu vermeiden.

Am besten sollte bereits im Herbst eine Politur und Wachsversiegelung durchgeführt werden. Bei einer Politur wird der Lack aufgefrischt, indem kleine Kratzer und Oberflächenstörungen entfernt werden. Die Wachsversiegelung trägt dazu bei, dass Wasser und Schmutzpartikel abgewiesen werden. Diese Schutzschicht hält leider nicht den ganzen Winter. Normale Autowachse halten rund 4 Wochen, Premium-Wachse etwa doppelt so lange.

Zu den Politur-Produkten Zu den Unterbodenschutzprodukten

Winterreifen

Auto-Überbrückungskabel /-gerät mitführen

Nach kalten Nächten kann es durchaus vorkommen, dass das Auto am nächsten Morgen nicht mehr anspringt. Da ist es hilfreich, wenn man ein Starterkabel oder ein Starthilfegerät zur Hand hat. Vergewissern Sie sich vor dem Überbrücken, dass die Nennspannungen der Batterien gleich sind (zumeist 12 V), die beiden Fahrzeuge einander nicht berühren und die Zündung sowie alle anderen Stromverbraucher (Licht, Radio, …) beider Fahrzeuge abgeschaltet sind.

Als Alternative zu den Starthilfekabeln gibt es auch Starthilfegeräte. Diese Geräte verfügen bereits über eine eingebaute Batterie, d. h. die Funktion entspricht dem Starterkabel nur dass kein zweites Auto zum Überbrücken benötigt wird.

Zu den Starthilfeprodukten

Winterreifen

Schneeketten aufziehen

In den Bergen bei extremen Schneeverhältnissen stoßen nicht selten auch Winterreifen an Ihre Grenzen. Hier sind Schneeketten das sicherste und hilfreichste Hilfsmittel.

Gute Schneeketten sind leicht anzulegen, ohne das Fahrzeug bewegen zu müssen und sorgen selbst bei widrigsten Verhältnissen für größtmögliche Traktion. Beim Kauf der Schneeketten ist es wichtig, auf Qualität zu achten. Sie sollten einfach in der Handhabung sein, langlebig und absolute Griffigkeit in allen Situationen aufweisen.
Wenn Sie in den Winterurlaub Schneeketten mitnehmen, üben Sie das Anlegen besser einmal im Trockenen zu Hause.

Zu den Schneeketten

Beachte:

Beim Anlegen der Schneeketten auf keinen Fall das Überziehen der Warnweste vergessen!

Zu den Warnwesten

Welcher Winterreifen ist der Richtige? nach oben

Winterreifen-Merkmale:

Winterreifen

Schneeflockensymbol:
Das Schneeflockensymbol weist darauf hin, dass der Reifen eine einheitliche Prüfung durchlaufen hat, bei der ein Vergleich mit einem standardisierten Reifen erfolgt. Wurden beim Winterreifen bessere Werte erzielt als beim Vergleichsreifen, erhält er ein Schneeflockensymbol und wird somit im oberen Drittel der Leistungsfähigkeit von Winterreifen eingestuft.

M+S – Kennzeichnung:
Diese Kennzeichnung darf jeder Hersteller an seinen Reifen anbringen, ohne dass es dafür rechtliche Grundlagen gibt. M+S steht für: Matsch und Schnee (engl.: Mud and Snow). In den 50er-Jahren begann man damit grobstolligere Reifen mit diesen Zeichen zu kennzeichnen.

Vorgeschrieben Profiltiefe bei Winterreifen:
Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt bei 1,6 mm. Experten warnen jedoch davor, Winterreifen so stark abzufahren. Wenn die Profiltiefe nämlich 4 mm unterschreitet, ist die Gefahr hoch, dass der Winterreifen seine Wintertauglichkeit verliert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich die Lamellen, welche die Griffkanten des Reifens vergrößern, nicht mehr vollständig vorhanden sind. Dadurch verliert der Reifen eines seiner wesentlichsten Merkmale: den Grip. Da das Gummigemisch in der Profiltiefe anders zusammengesetzt ist, weist er deutlich schlechtere Winter- und Nässeeigenschaften auf.

Lamellen:
Diese sorgen für den gewünschten Verzahnungseffekt mit der Fahrbahnoberfläche, da sie Griffkanten bilden. Ein Winterreifen hat bis zu 2.000 Lamellen und unterscheidet sich dadurch schon auf den ersten Blick von Sommerreifen, welche entweder keine oder nur wenige Einschnitte in den Profilklötzen haben. Lamellen bewirken eine Erhöhung der Kantenlänge und ermöglichen somit einen besseren Grip auf der Fahrbahnoberfläche.

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