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Radio 2.0 – Immer auf Empfang

Mit DAB+ und Internetradio neue Klangwelten erobern

DAB+ oder Internetradio? Beide Übertragungsarten haben ihre Besonderheiten, die bei der Entscheidung DAB+ oder Internetradio eine Rolle spielen. Vor allem folgende Aspekte sind wichtig: Empfangbarkeit, Klangqualität sowie Programmangebot und Senderauswahl. Der Hörfunk 2.0 bietet im Vergleich zur analogen Übertragungstechnik enorme Vorteile: Der Empfang ist wesentlich besser, das Programmangebot ist weitaus vielfältiger, und zahlreiche Zusatzdienste ergänzen das Hörerlebnis durch Informationen in Bildern und Texten.

  • Multimediale Zusatzdienste
  • Handling in der Sendersuche
  • Übertragungsqualität
    der Radiosender
  • Mobilität (z.B. bei der Autofahrt)
  • Persönliche Programmauswahl
    nach Genres, Länder, Regionen
  • Programmübersicht und Vorschau
  • Reichweite der Radiosender
    (z.B. im Ausland)
  • Vielfältigkeit durch Senderanzahl

DAB+ und Internetradio – zwei Empfangsmöglichkeiten, unendlicher Musikgenuss

DAB + Internetradio/Webradio
DAB +

Digitalradio mit DAB+. Mehr Programme, mehr Vielfalt, mehr Freude.

Der Hörfunk setzt zu einem technologischen Quantensprung an, den das
Fernsehen bereits vollzogen hat. Der digitale Standard DAB+ wird nach und
nach die jahrzehntelang dominierende analoge UKW-Übertragung ablösen.
Digitalradio bringt dem Hörer zahlreiche Vorteile. Zu ihnen gehören eine größere
Auswahl bei den Programmen, Zusatzdienste, mehr Komfort bei der Bedienung
und eine bessere Tonqualität.

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Sendersuche war gestern, Digitalradio ist heute! nach oben
Was bedeutet DAB+? nach oben

Auch der Hörfunk ist im digitalen Zeitalter angekommen. Digitale Technik wird den analogen UKW-Rundfunk nach und nach zum Auslaufmodell machen. Das Kürzel DAB+ weist den Weg in eine neue Epoche des Radios: DAB steht für Digital Audio Broadcasting. Dieser Übertragungsstandard für den terrestrischen Empfang von digitalen Hörfunkprogrammen wurde bereits in den 1990er Jahren eingeführt, konnte sich jedoch damals aufgrund einer geringen Programmauswahl und unzureichender Klangqualität nicht durchsetzen. Diese Anlaufschwierigkeiten sind durch den neuen Übertragungsstandard DAB+ Vergangenheit. Das „Plus“ symbolisiert die Weiterentwicklung des DAB-Standards: Verbesserte Kanalcodierungs- und Audiokompressionsverfahren ermöglichen die Übertragung von mehr Programmen und Zusatzdiensten.
Seit das Digitalradio und DAB+ 2011 mit einer deutschlandweiten Abdeckung gestartet sind, hat die neue Übertragungstechnik immer mehr Fans gefunden: Über 1,8 Millionen Haushalte in Deutschland nutzen bereits DAB oder DAB+ mit mindestens einem Gerät. Über 2,7 Millionen Digitalradio-Geräte werden in deutschen Haushalten und Autos genutzt.
DAB+ ist ein terrestrischer Übertragungsstandard; das heißt, Digitalradio wird über Antenne ausgestrahlt. Für den Empfang ist ein Radiogeräte mit einem DAB+-Receiver erforderlich. Das Knacken und Rauschen bei der Sendersuche sind beim Digitalradio passé. Mit DAB+ werden mehrere Programme in einem Frequenzblock ausgestrahlt, dem sogenannten Ensemble oder Programm-Paket. Das Digitalradio-Gerät sucht automatisch nach allen empfangbaren Programmen und zeigt sie auf einer Liste im Display an. Der Hörer kann dann unter einer Vielzahl von Angeboten wählen: über 60 regional ausgestrahlte Hörfunkprogramme der ARD und mehr als 60 regionale private Programme. Außerdem gibt es 13 bundesweite private und öffentlich-rechtliche Hörfunkprogramme.

Digitalradio bietet aber mehr als Hörfunk: DAB+ kann nicht nur Tonsignale übertragen, sondern auch andere Daten, beispielsweise für Texte und Grafiken. Dies schafft die technische Basis für eine Reihe von Zusatzdiensten: Der Electronic Programme Guide (EPG) verschafft dem Nutzer durch detaillierte Beschreibungen einen Überblick über das Programm. Der Slideshow Service (SLS) liefert zum Programm die passenden Bildinformationen, etwa das CD-Cover zum Song, der gerade gespielt wird, oder die Bundesligatabelle zu den Spielergebnissen.

Übrigens sind DAB+-Receiver nach unten kompatibel: Sie empfangen auch Signale, die nach DAB-Standard gesendet werden. Und falls der Lieblingssender noch nicht auf digitale Übertragung umgestellt hat – kein Problem: Digitalradio-Geräte haben auch einen UKW-Empfänger, damit man während der Übergangsphase nach wie vor analogen UKW-Rundfunk hören kann.

Einführung von DAB+ bis 2025 nach oben

Mittel- und langfristig ist der analoge Radioempfang über UKW ein Auslaufmodell. Spätestens im Jahr 2025 soll diese alte Radio-Norm in Deutschland ausgedient haben. In einigen anderen europäischen Ländern wird diese Frist früher ablaufen. Deshalb kann es dort schon lange vor 2025 passieren, dass aus dem UKW-Autoradio nur noch Rauschen ertönt. Abhilfe schafft hier das Umsteigen auf DAB+.

Vorteile von DAB+ im Überblick nach oben

DAB+ Radio bietet im Gegensatz zum klassichen UKW-Empfang…

… bessere Planung

Der elektronische Programmführer (Electronic Programme Guide) sorgt dafür, dass Sie nichts mehr verpassen. Der Zusatzdienst bietet einen kompletten Überblick über die Angebote der digitalen Radiosender.

…mehr Vielfalt

Mit einem Netz leistungsstarker Sender hat Digitalradio in Deutschland bereits eine große Abdeckung erreicht. So hat der Hörer die Auswahl unter einer Vielzahl digitaler Hörfunkprogramme: Digitalradio bietet über 60 regionale Hörfunkprogramme der ARD, mehr als 60 regionale Programme von Privatsendern sowie 13 bundesweite private und öffentlich-rechtliche Hörfunkprogramme.

…mehr Individualität

Die im Vergleich zum UKW-Sendeangebot weitaus größere Programmvielfalt des Digitalradios bietet für jeden (Musik-)Geschmack die passende Sendung. Wer sich für Kultur oder Politik interessiert, findet ebenfalls seinen individuellen Lieblingssender.

…größere Reichweite

Programmvielfalt und Klangqualität des Digitalradios lassen sich auch unterwegs im Auto genießen. DAB+-Radiogeräte ergänzen den herkömmlichen UKW-Empfang.

…bessere Klangqualität

DAB+ wird über Antenne ausgestrahlt; die Klangqualität ist jedoch weitaus besser als der herkömmliche UKW-Empfang. Digitalradio ermöglicht ein Hörerlebnis ohne Rauschen, Knistern oder andere störende Nebengeräusche.

…mehr Information

Weil DAB+ nicht nur Tonsignale übertragen kann, sondern auch andere Daten, sind Zusatzdienste mit Text und Grafik möglich: Der Slideshow Service (SLS) liefert Bildinformationen zum Programm, etwa die Bundesligatabelle zur Fußballübertragung. Der Electronic Programme Guide liefert detaillierte Infos zum Programm.

…mehr Flexibilität

Wer seine Lieblingssendung verpasst hat, muss nicht traurig sein: Digitalradio bietet die Möglichkeit, die Beiträge auch nach der Ausstrahlung zum persönlichen Wunschtermin „nachzuhören“.

…hohe Anpassungsfähigkeit

Auch wenn der Lieblingssender noch nicht digital ausstrahlt, muss niemand auf das gewohnte Programm verzichten. Digitalradio-Geräte sind mit einem UKW-Empfänger ausgerüstet. Außerdem sind DAB+-Geräte kompatibel mit dem älteren DAB-Standard.

…mehr Regionalität

Mit Digitalradio sind viele regionale Hörfunkangebote der ARD und von Privatsendern zu empfangen, die nicht über UKW ausgestrahlt werden bzw. nicht deutschlandweit zu hören. Derzeit stehen über 60 regional ausgestrahlte Hörfunkprogramme der ARD und mehr als 60 regionale private Programme zur Wahl.

…mehr Komfort

Jedes Programm hat eine feste Frequenz, und zwar im gesamten Verbreitungsgebiet. Sie müssen sich also nie wieder Frequenzen merken. Und der automatische Sendersuchlauf mit übersichtlicher Programmliste findet immer das passende Angebot für Ihren Geschmack.

DAB+ Netzabdeckung nach oben

Bereits heute können 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mindestens ein Digitalradio-Ensemble empfangen. Um den Empfang noch weiter zu verbessern, wird kontinuierlich am Ausbau der Netze gearbeitet.

Neue Digitalradio-Geräte mit DAB+ nach oben

Für Digitalradio mit seinen Zusatzdiensten ist ein Gerät mit DAB+-Receiver erforderlich. Mit herkömmlichen UKW-Empfängern ist Digitalradio nicht zu empfangen. Auch DAB-Empfänger sind taub für Signale, die mit dem weiterentwickelten Übertragungsstandard DAB+ gesendet werden. Umgekehrt sind DAB+-Receiver in der Lage, den DAB-Standard zu entschlüsseln, weil sie abwärts kompatibel sind. Außerdem ist in Digitalradio-Geräte ein UKW-Empfangsteil integriert.

Große Auswahl an Digitalradio-Geräten bei Conrad
DAB+-taugliche Geräte gibt es für jede Umgebung und für jeden Einsatzzweck – vom Radiowecker über den Mini-Radio im MP3-Player-Format und die Komponente für die HiFi-Anlage bis zum Autoradio. Digitales Hör(funk)vergnügen ist für jedes Budget erschwinglich: Im umfangreichen Conrad-Digitalradio-Sortiment sind leistungsfähige Geräte bereits ab rund 50 Euro erhältlich.

Unser großes Sortiment an Digitalradio-Geräten finden Sie hier:

Digitalradio im Auto nach oben
DAB+ Unterwergs

Die Programm-Vielfalt und die Klangqualität des Digitalradios kann man auch unterwegs im Auto genießen. DAB+-Radiogeräte ergänzen den herkömmlichen UKW-Empfang. Die Automobilindustrie will Digitalradios künftig serienmäßig einbauen; schon heute werden Neuwagen auf Wunsch des Kunden mit Digitalradios geliefert. Natürlich lassen sich Bestandsfahrzeuge jederzeit mit einem DAB+-Gerät nachrüsten.

Im Auto kann der DAB+-Standard seine Vorzüge besonders gut entfalten: Die Frequenzsuche mit ihren unangenehmen Begleiterscheinungen wie Kratzen und Rauschen fällt weg. Digitalradio sucht automatisch alle empfangbaren Programme und listet diese im Display auf.
Der Fahrer wählt aus, welches Programm er hören will. Die Radiosender werden in Frequenzblöcken ausgestrahlt. Weil alle Sendestandorte eines Frequenzblocks die gleichen Programme ausstrahlen und sich die Sendemasten gegenseitig verstärken (Gleichwellennetz), bleibt der Empfang während der Fahrt stabil, selbst bei hohen Geschwindigkeiten. Digitalradio im Auto hat noch einen wesentlichen Mehrwert zu bieten: Über das TPEG-Protokoll (Traffic Protocol Expert Group) ist es möglich, zusätzlich zum Radioprogramm aktuelle Verkehrsinformationen auszustrahlen – und zwar genauer und detaillierter als über den Traffic Message Channel (TMC). Übermittelt werden können – je nach Leistungsfähigkeit des Endgeräts – Angaben zu Staustufen und Durchfahrgeschwindigkeiten ebenso wie Infos zur Verfügbarkeit von Parkplätzen oder Verspätungen von Flugzeugen, Zügen oder im ÖPNV. Mit dem TPEG-Protokoll lässt sich außerdem die Routenberechnung des Navigationsgerätes verbessern.

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DAB+ Stauinfos nach oben
Stau

DAB+ als neuer Standard. Besserer Verkehrsservice, mehr Information
Staumeldungen über den DAB+-Standard markieren den Anfang einer neuen Evolutionsstufe bei der Übermittlung von Verkehrsinformationen. Bislang wurden Nachrichten über Verkehrsstörungen im nichthörbaren Bereich des UKW-Signals über den Traffic Message Channel (TMC) digital gesendet. Die TMC-Verkehrsinformationen laufen über das Radio Data System (RDS) und müssen sich dessen Kapazität mit anderen Radio-Zusatzdiensten teilen, sodass sich die Verkehrsinfos mit einer geringen Datenrate von 60 Bit/Sekunde bescheiden müssen. Dies schränkt die Zahl möglicher Verkehrsmeldungen ein, weshalb in der Regel nur Staus auf Autobahnen und wenigen Bundesstraßen publik werden.

Der Großteil der festeingebauten und portablen Navis ist derzeit mit der RDS-TMC-Technologie ausgerüstet – noch, denn der DAB+-Standard bietet wesentlich mehr. Im Gegensatz zu den web-basierten Live-Staudiensten ist er nicht an eine Internet-Verbindung gebunden. Außerdem lassen sich via DAB+ jede Menge Zusatzinformationen übermitteln, die auch personalisierbar sind, beispielsweise Benzinpreise, Parkplatzangebot und Fahrpläne.

Entdecken Sie das neue digitale Radioerlebnis mit unseren DAB+ Produkten

Internetradio

Was ist Internetradio – ein Definitionsversuch

Internetradio bringt Tausende von Sendern zu Ihnen nach Hause.
Beim Internetradio werden die Musik- und Wortbeiträge eines
Hörfunkprogramm-Anbieters online übertragen, nicht über
Antenne oder Satellit. So können Sie mit einem
Internetradio-Gerät zahlreiche Radioprogramme aus aller Welt
empfangen. Ein Rechner oder Smartphone ist dafür nicht
unbedingt erforderlich. Sie brauchen nur einen schnellen
Internetzugang und den Internetradio-Empfänger.

Stationäre Internetradios »

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So funktioniert Internetradio nach oben

Die GEMA versteht Internetradio als „Musikübertragung im Internet, die vom Sender für Empfänger in Form eines Programms zusammengestellt wird. Jeder Hörer hört zu einer bestimmten Zeit Dasselbe. Die Übertragung von Internetradio-Programmen erfolgt in der Regel als Streaming Audio. Voraussetzung, um die web-basierten Sender zu hören, ist eine Verbindung ins Internet. Als Empfangsgeräte kommen Rechner, Smartphones, Tablets und Autoradios infrage sowie spezielle Internetradio-Geräte. Letztere gibt es als Komplettsysteme mit eigenem Lautsprecher und Verstärker oder zur Integration in die HiFi-Anlage. Mit diesen Online-Radios ist der Empfang von Internetradio-Sendern möglich – ohne Rechner oder mobile Endgeräte. Benötigt wird nur ein schneller Online-Zugang – entweder per DSL, Kabel oder UMTS – und ein Router, um die Verbindung in einem Funknetz (WLAN) bereitzustellen.

Vorteile von Internetradio/Webradio nach oben

Ein großer Vorzug des Internetradios ist die gigantische Senderauswahl: Jeder Internetradio-Anbieter kann im Prinzip von jedem gehört werden, der online ist.

Internetradio bietet…

.… größte Senderauswahl

Viele tausend Sender sorgen dafür, ­dass der eigene Geschmack garantiert ­getroffen wird.

… Individualität

Das Programmangebot umfasst alle möglichen Genres, Stationen, Länder und Regionen. Selbst ­exotische ­Musikstile oder Independent-Labels weit ab vom Mainstream haben ihre eigenen Programme.

… Reichweite

Die weltweite Empfangbarkeit ist ein dicker Pluspunkt des Internetradios – Internet-Zugang ­vorausgesetzt. So ist der regionale Lieblingssender auch auf der anderen Seite des Globus zu empfangen. Gut für alle, die im Urlaub die Lokalnachrichten nicht verpassen wollen.

Im UKW-Bereich bleibt die Ausstrahlung von Radioprogrammen regional beschränkt; es sei denn, die Ausstrahlung erfolgt über Satellit. Ein Internetradio ist dagegen ein richtiger „Weltempfänger“. Allerdings mit einer wesentlich besseren Klangqualität und größeren Senderauswahl als die Kurzwellen-Weltempfänger

… mehr Musik

Mit Internetradio muss niemand mehr widerwillig Moderationen oder langweilige Musik ertragen. Jeder ­findet „Musik pur“, und zwar nach seinem eigenen Geschmack.

… Interaktion

Jeder PC-User kann zum eigenen Sender werden.

… Flexibilität

Etwas verpasst? Viele Anbieter übertragen nicht nur das aktuelle Programm, sondern stellen auch bereits gesendete Beiträge bereit.

Unterschiedliche Angebotsformen für das Audiostreaming nach oben

Es gibt verschiedene web-basierte Hörfunk-Angebote:

Online Only Internetradios

sind Radioprogramme, die ausschließlich für die Übertragung via Internet produziert werden. In der Regel handelt es sich um spezielle Radioprogramme, die bestimmte Musikrichtungen bedienen.
Zum Beispiel:

RauteMusik, detektor.fm, TOP 100 STATION

UKW-Simulcasting

bedeutet, dass herkömmliche, über UKW zu empfangende Radioprogramme, unverändert gestreamt werden und via Internet zu hören sind.
Zum Beispiel:

DRadio, NRJ, star fm

Online UKW-Submarke

sind differenzierte Zusatzangebote herkömmlicher UKW-Sender, die ausschließlich für die Internet-Übertragung aufbereitet werden. Diese Submarken sind meist als Spartenprogramme gedacht, etwa für bestimmte Musikrichtungen oder Interessensgebieten.
Zum Beispiel:

DKultur, NRJ Lounge, star fm alterative

On-Demand-Streaming / Personal Radio

sind Musikplattformen, die in der Regel über Abonnements finanziert werden. Nutzer haben für den Zeitraum ihres Abos Zugriff auf eine Musikdatenbank und können sich ihre persönlichen Playlists erstellen. Zum Teil haben diese Musikplattformen auch Radio-Funktion.
Zum Beispiel:

Spotify, Soundcloud, last-fm, simfy

Aggregatoren

für Internetradio erstellen selbst keinen Programm-Content, sondern präsentieren verschiedene Internetradio-Angebote auf einer einheitlichen Plattform. In der Regel bündeln die Plattformen die Sender-Angebote nach inhaltlichen Schwerpunkten und bieten damit Orientierung für den Nutzer.
Zum Beispiel:

radio.de, tunein, SHOUCAST, liveradio.de, phonostar
Voraussetzungen für Internetradio nach oben
  • Schneller Internet-Zugang
  • Internet-Router
  • Endgerät – z.B. Internetradio, Tablet, PC, Smartphone, Smart TV etc.
  • Maximale Anzahl gleichzeitig möglicher Empfänger ist durch die verfügbare Bandbreite limitiert.

Um Internetradio zu hören, ist ein schneller Online-Zugang erforderlich – entweder per DSL, Kabel oder UMTS – und ein Router, der die Verbindung in ein Funknetz (WLAN) bereitstellt. Als Endgeräte für den Empfang kommen infrage ein Internetradio-Gerät, ein Rechner (PC oder Mac), mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet, Smart TV, Autoradio sowie STB/SetTopBox. Internetradio-Geräte werden als Komplettsystems mit eigenem Lautsprecher und Verstärker angeboten. Übrigens können auch moderne Fernsehgeräte mit einer Internetanbindung und HDMI-Sticks Internetradio wiedergeben, sofern die Smart TVs mit der entsprechenden Software ausgestattet sind.

Während der konventionelle Rundfunk durch die terrestrische Ausstrahlung der Funkwellen uneingeschränkt viele Empfänger innerhalb seines Sendegebiets erreicht, ist via Internet die maximale Anzahl gleichzeitig möglicher Empfänger durch die verfügbare Bandbreite limitiert. Multicast-Streaming und die Nutzung spezieller Streaming-Dienstleistungen stellen Lösungsansätze dar, diese Beschränkungen zu handeln. Wenn ein Haushalt mehrere konventionelle Radiogeräte durch Internetradios austauscht, kann er mit einem DSL-Anschluss zwischen sieben und 112 Radiosender gleichzeitig empfangen.

Eine entscheidende Rolle für den Empfang von Internetradio spielt die Bandbreite des Internetanschlusses: Liegt sie unterhalb der Marke von 128 kbit/s, bleibt die Klangqualität von Musikprogrammen weit hinter der herkömmlicher UWK-Radiosender zurück.

Welche Sender/Senderanzahl kann man empfangen nach oben

Rund um den Globus senden Zehntausende von Internetradio-Stationen. Hinzu kommen die Angebote von Radiosendern, die ihre Inhalte terrestrisch ausstrahlen, das Internet jedoch als zusätzliches Distributionsmedium nutzen. Beispielsweise bieten öffentlich-rechtliche Sender ihre Programme im Internetradio an, um Hörer außerhalb der Reichweite der terrestrischen Übertragung und im Ausland zu erreichen. Zielgruppen sind beispielsweise Urlauber, Auswanderer oder Studenten während eines Auslandssemesters. Auch die meisten privaten Radios und Offene Kanäle streamen ihr Programm vollständig im Internet. Auf diese Weise können sie den Verbreitungsradius ihrer Beiträge erheblich vergrößern. Häufig haben diese Anbieter terrestrisch nur eine geringe Sendeleistung, sodass sie nur in einem begrenzten Gebiet zu empfangen sind.

In Summe ergeben diese web-basierten Angebote eine unglaubliche Vielfalt. Sie kann jeder nutzen, der über ein Empfangsgerät und einen Internetzugang verfügt.
Hinzu kommen zusätzliche Angebote wie Audio-on-Demand bzw. On-Demand-Streaming: Hörer haben Zugriff auf bereits gesendete Beiträge.

Tausende Sender – wir geben Empfehlungen nach oben

Weltweit senden Zehntausende von Radiostationen im Internet? Welche davon soll man anklicken? Für die ersten Erfahrungen mit Internetradio empfehlen wir zwölf Stationen:

DLF

Deutschlandfunk
Nachrichten, Kultur und Literatur

1 LIVE

1Live
Aktuelle Charts des jüngsten Kindes des WDR. Viele Newcomer und Stars

radio FM4

FM4
Der Kultsender aus Österreich. Aktuelle Charts, Elektro, Alternative und Indie

RauteMusik.FM

RauteMusik.FM
22 Spartensender. Pop & Charts, Clubsounds, Punk, Ska, Hardrock, House etc.

Deutschlandradio Kultur

Deutschlandradio Kultur
Politik, Kunst, Kultur, Wissenschaft, Hörspiele und klassische Musik.

Antenne Bayern

Antenne Bayern
Hits der 90er, 2000er und von heute

Byte FM

Byte FM
Grimme Online Award Gewinner. Elektro, Alternative und Indie.

Xfm

Xfm
Die neuesten Musiktrends und die angesagtesten Acts – direkt aus England.

SWR 3

SWR 3
Hits der 90er, 2000er und von heute

N Joy

N Joy
NDR Sender für die junge Generation. Comedy, Pop, Hip-Hop, Rock und Dance.

Sport1.fm

Sport1.fm
Fussballbundesliga live im Radio. Abgerundet mit Basketball und Handball.

Bayern 3

Bayern 3
Öffentlich-rechtlich gespielte Hits und Klassiker aus Pop und Rock.

Internetradio – Zahlen und Fakten nach oben

Im Jahr 2013 gab es in Deutschland über 2.850 Internetradio-Angebote, so die Statistik im Webradiomonitor. Laut dieser Marktanalyse, die im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) erstellt wurde, befinden sich die Abrufzahlen für web-basierten Hörfunk weiterhin im Aufwind. Für diesen positiven Trend sorgt vor allem die zunehmende Verbreitung von mobilen Endgeräten. Schon jeder vierte Abruf eines Internetradio-Beitrags erfolgt mit einem Smartphone oder Tablet.
Schon heute ist etwa jeder vierte Deutscher, der älter als 14 Jahre ist, zumindest gelegentlich Internetradio-Hörer. Der Großteil der Internetradio-Anbieter ist zuversichtlich, dass dieser Anteil in den nächsten Jahren auf 45 Prozent steigen wird – so die Ergebnisse einer ARD/ZDF-Onlinestudie.
Die Hördauer für Internetradio fällt für die einzelnen Angebote unterschiedlich aus: Radio-Streams von Online-Only-Anbietern werden durchschnittlich 109 Minuten am Stück gehört. Bei UKW/DAB Simulcast liegt die Hördauer im Schnitt bei 88 Minuten, bei UKW/DAB-Submarken bei 58 Minuten.
Wie der Webradiomonitor berichtet, hatten die Submarken der UKW/DAB Sendergruppen 2013 mit durchschnittlich 40.000 Abrufen pro Stream und Tag die höchsten Abrufzahlen. Auf UKW-Simulcast und Online Only Sender entfielen circa 22.000 Abrufe. Nach Einschätzung der BLM-Studie werden bei allen Internetradio-Anbietern künftig die Abrufe zunehmend über Aggregatoren und Social-Media-Plattformen erfolgen.

Entdecken Sie das neue digitale Radioerlebnis mit unseren Internetradio-Geräten

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