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OBD - elektronisches Überwachungssystem in Ihrem Auto

OBD ist die Abkürzung von On Board Diagnose. Damit ist ein in das Fahrzeug integriertes, elektronisches System gemeint. OBD-2 oder OBD-II ist das OBD-System der zweiten Entwicklungsstufe.

Was ist OBD?

OBD ist die Abkürzung von On Board Diagnose. Damit ist ein in das Fahrzeug integriertes, elektronisches System gemeint. OBD-2 oder OBD-II ist das OBD-System der zweiten Entwicklungsstufe.

Der Ursprung des OBD sind die USA – genauer gesagt der Staat Kalifornien. Um die durch den Fahrzeugverkehr steigende Luftverschmutzung in den Metropolen Los Angeles und San Francisco zu reduzieren, führte die zuständige Behörde bereits in 1988 für Benzin-Fahrzeuge verschärfte Emissionsgrenzwerte mit der Forderung einer zusätzlichen Selbstüberwachung der Fahrzeuge ein. Alle anderen US-Staaten übernahmen diese Regelungen 1994. Im Jahr 1996 trat in den gesamten USA OBD-2 in Kraft - mit einer weiteren Absenkung der Grenzwerte. In Europa wurde OBD-2 ab 2001 als OBD oder EOBD in etwa übernommen.

Die Normung ermöglicht erstmals ein einheitliches Diagnosesystem für weltweit fast alle Fahrzeuge. Im Gegensatz zu einer oft gehörten Behauptung, umfasst diese Normung nicht nur abgasrelevante Daten, sondern vielmehr die gesamte Elektronik.

Das "D" in der Abkürzung "OBD" steht für Diagnose. OBD2/EOBD ist somit eine Hilfe zur Wartung von und Fehlererkennung bei heutigen, modernen Fahrzeugen. Ohne ein geeignetes Werkzeug (Diagnose-Gerät, Scanner, Scantool) ist das sonst kaum noch möglich. OBD ist jedoch kein System zum Tachomanipulieren oder Leistungssteigern, wie häufig fälschlich von unseriösen Anbietern behauptet wird.

Die Aufgaben von OBD sind:

OBD Überwachungssystem
  • Kontinuierliche Überwachung aller abgasrelevanten Komponenten
  • Jederzeitiges Erfassen und Melden von wesentlichen Emissionserhöhungen während der gesamten Betriebszeit eines Fahrzeugs
  • Gewährleistung dauerhaft niedriger Abgasemissionen
  • Schutz von Komponenten, z.B. des Katalysators bei Fehlzündungen
  • Speichern der Daten bei aufgetretenen Fehlern
  • Bereitstellung einer Schnittstelle zum Auslesen der gespeicherten Daten und laufender Betriebsdaten

Hat mein Fahrzeug OBD-2?

In den USA ist seit dem 01.01.1996 ODB-2 für alle Neufahrzeuge vorgeschrieben. In der EU ist für Neufahrzeuge mit Otto-Motor ab 01.01. 2001 mit der EURO-3 Norm OBD-2, hier EOBD genannt, eingeführt worden. Für Diesel-PKW wurde EOBD am 01.01. 2003 eingeführt und für LKW am 01.01. 2005.

Europäische Fahrzeuge haben OBD-2 wenn,

  • Ein Stecker nach dem Schema des untenstehenden Bildes vorhanden ist und
  • In den Fahrzeug-Papieren die Schadstoffklasse "EURO-3" oder höher eingetragen ist.

Steckerabbildung

Stift 2 - J1850 Bus+
Stift 4 - Fahrzeug-Masse
Stift 5 - Signal Masse
Stift 6 - CAN High (J-2284)
Stift 7 - ISO 9141-2 K Ausgang

Stift 10 - J1850 Bus
Stift 14 - CAN Low (J-2284)
Stift 15 - ISO 9141-2 L Ausgang
Stift 16 - Batterie (+)-Spannung

Der Stecker befindet sich üblicherweise unter dem Armaturenbrett oder unter dem Aschenbecher. Es sind nicht alle Stifte des Steckers belegt. Je nach verwendetem Protokoll können weitere Steckerplätze nicht mit Kontakt-Stiften belegt sein.

Bei europäischen Fahrzeugen mit Otto-Motor ab Baujahr 2000 gibt es diese gelbe Fehlfunktionsanzeige (MIL).

Fehlfunktionsanzeige

Die Ansteuerung dieser Fehlerlampe erfolgt bei Fehlfunktionen. Liegt lediglich eine temporäre Fehlfunktion vor, erlischt die Lampe wieder nach 3 fehlerfreien Fahrzyklen (Anlassen, Fahren, Abstellen). Der Fehlerspeicher im Steuergerät wird hingegen erst nach 40 fehlerfreien Warmlaufzyklen gelöscht.

Was ist OBD 3?

In USA befindet sich bereits der Nachfolger OBD-3 in Entwicklung. Grund für die geplante Einführung ist, dass die Warnlampe (für Fehlfunktion) von vielen Fahren einfach ignoriert wird. Man kann so bis zu zwei Jahre (bis zur nächsten HU/AU) mit einem defekten Wagen herumfahren. OBD-3 soll über Funk oder Satellit Defekte und Fehlercodes samt Fahrgestellnummer (VIN) selbsttätig an eine Behörde melden und der Halter soll innerhalb einer bestimmten Frist aufgefordert werden, sein Fahrzeug zu reparieren. Die Technik dazu existiert bereits und die Konsequenzen werden derzeit in den USA diskutiert.

Im Gegenzug soll für OBD-3 Fahrzeuge der generelle Zwang zu jährlichen oder zweijährlichen Fahrzeug-Untersuchungen dafür entfallen.

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