Die neusten 3D TV-Geräte bedienen sich der sogenannten Shutter-Technik (engl. „shutter“ = Kameraverschluss oder Blende). Sie zeigen in schneller Folge jeweils ein Einzelbild für das linke Auge und ein Einzelbild für das rechte Auge. Auf den ersten Blick wirkt das Bild verschwommen. Um ein räumliches Bild in unserem Gehirn entstehen zu lassen, müssen wir uns eine 3D-Brille aufsetzen, eine sogenannte aktive Shutter-Brille (oft mit eingebautem Akku). Die sieht wie eine Sonnenbrille aus, aber als Brillengläser dienen kleine LC-Displays. Synchron zum Wechsel der Bilder verdunkelt die Brille per Infrarot-Signal das Glas vor dem Auge, das das gezeigte Bild nicht sehen soll und schaltet das andere Glas auf Durchsicht – so wird ein dreidimensionales Bild im Gehirn erzeugt. Alle Brillen "shuttern" in den meisten Betriebsarten mit 120 Hz, pro Auge bleiben also 60 Hz übrig. Das ist so schnell, dass die meisten Menschen kein Flimmern wahrnehmen. Für einen 3D-Film, der mit kinogleichen 24 Bildern pro Sekunde wahrgenommen werden soll, müssen also 48 Bilder pro Sekunde angezeigt werden.












