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Batterien & Akkus - Entscheidungshilfen

Batterie oder Akku – Conrad hilft bei der Entscheidung

Batterien und Akkus begleiten uns überall im Alltag. Wir nutzen Sie zur Energieversorgung im Büro, in Werkstätten, zu Hause oder unterwegs. Batterien und Akkus liefern den Strom für Handys, Taschenlampen, Digitalkameras, MP3-Player, Fernsteuerungen, Uhren, Waagen, Rauch- und Gefahrenmelder und vielem mehr. Oft stellt sich dabei die Frage, ob für ein bestimmtes Gerät besser Batterien oder doch Akkus verwendet werden sollen. Hier finden Sie die passende Antworten.

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Batterien und Akkus im Vergleich nach oben

Wenn Sie die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile zwischen Batterien und Akkus kennen, können Sie auch einfacher entscheiden, welche dieser Stromquellen Sie für Ihren Einsatzzweck nutzen möchten. Wir haben Ihnen dazu Batterien und NiMH-Akkus, die in gleicher Bauform wie Batterien angeboten werden, im direkten Vergleich gegenüber gestellt:

Batterien (Primärzellen):

Batterien haben eine Spannung von 1,5 V/pro Zelle und sind für den einmaligen Gebrauch vorgesehen. Aus diesem Grund werden sie auch Einweg-Batterien genannt. Sie dienen zur Stromversorgung von Geräten, die eher selten oder nur kurzzeitig genutzt werden und einen geringen Strombedarf haben.

 
Vorteile:
  • Sofort einsatzbereit
  • Geringe Selbstentladung bei Nichtgebrauch (max. 4%/Jahr)
  • Günstiger als Akkus in der Anschaffung
 
Nachteile:
  • Verbrauchen bei der Herstellung 50 bis 400x mehr Strom als sie liefern
  • Nicht wieder aufladbar
  • Keine hohen Stromstärken

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Akkus (Sekundärzellen):

NiMH-Akkus haben eine Spannung von 1,2 V/Zelle, können hohe Ströme liefern und sind für den mehrfachen Gebrauch vorgesehen. Aus diesem Grund werden sie für Geräte verwendet, die einen hohen Strombedarf haben und regelmäßig oder auch für längere Zeit im Einsatz sind.

 
Vorteile:
  • Bis zu 1000 Mal wieder aufladbar
  • Kein Nachkauf erforderlich
  • Hohe Strombelastbarkeit
 
Nachteile:
  • Müssen vor dem Gebrauch geladen werden
  • Hohe Selbstentladung bei Nichtgebrauch (ca. 30%/Monat)
  • Teurer als Batterien in der Anschaffung

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Die neue Akkugeneration mit geringer Selbstentladung

Durch die Verwendung neuer Materialien gehört das bekannte Selbstentladungsproblem (Memory Effekt) bei normalen NiMH-Akkus endlich der Vergangenheit an. Mit dieser neuen Akkugeneration bekommen Sie die Vorteile von Batterien und Akkus in perfekter Kombination. Beachten Sie bitte, dass unterschiedliche Hersteller auch unterschiedliche Namen nutzen: z.B. ENDURANCE, eneloop, ready2use, usw.

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Batterie-Arten im Vergleich nach oben

Welche Batterieart soll es sein? Zink-Kohle, Alkali-Mangan oder Lithium? Wir zeigen Ihnen hier, welche Batterie für Ihre Einsatzzweck geeignet ist. Die Technologie in der jeweiligen Batterieart erkennen Sie an folgenden Abkürzungen:
LR steht für Alkali-Mangan-Batterien / R steht für Zink-Kohle Batterien / L steht für Lithium Batterien (Beispiele finden Sie hier)

Zink-Kohle

Die Zink-Kohle-Batterien (ZnC) sind vor allem für weniger anspruchsvolle Anwendungen wie z.B. in Fernbedienungen oder Wanduhren geeignet. Diese Batterien werden kaum noch angeboten oder von günstigeren Alkalis verdrängt.

 
Vorteile:
  • Preiswert
 
Nachteile:
  • Nicht auslaufsicher
  • Keine hohe Strombelastung

Alkali-Mangan

Die Alkali-Mangan (AlMn) oder meist auch nur Alkali-Batterien haben eine hohe Leistung und sind langlebig. Der häufigste Einsatzbereich ist in Radios, Fernbedienungen, Spielzeug und Uhren.

 
Vorteile:
  • Höhere Kapazität als Zink-Kohle
  • Höhere Strombelastbarkeit
  • Auslaufsicher
 
Nachteile:
  • Teurer als Zink-Kohle-Batterien
  • Temperaturempfindlich

Lithium

Lithium (LiMnO2) Batterien zeigen eine lange Haltbarkeit und eine sehr konstant bleibende Zellenspannung. Ihr Einsatzgebiet ist überall dort, wo man sich auf Batteriestrom verlassen muss.
Lithium-Batterien sollten vor allem in Geräten mit erhöhtem Strombedarf verwendet werden, wie z. B. in Fotoapparaten, Digicams, Camcorder, Laptops aber auch in Rauchmeldern und Außensensoren. Lithium-Batterien sollten auch in jeder Notfalltaschenlampe eingesetzt werden.

 
Vorteile:
  • Extrem hohe Kapazität
  • Ideal für Hochstromverbraucher
  • Geringe Selbstentladung (lange Lagerzeiten)
  • Breiter Temperaturbereich (-40 bis 60°C)
 
Nachteile:
  • Teurer als Alkaline-Battereien
Akku-Arten im Vergleich nach oben

Neben der Akku-Bauform, die im Regelfall durch das zu versorgende Gerät vorgegeben wird, ist die Akku-Art von entscheidender Bedeutung. Sehen Sie hier eine Auflistung der gängigsten Akku-Arten.

NiCd-Akkus

Bis vor einigen Jahren war der Nickel-Cadmium-Akku unschlagbar bei Anwendungen mit extrem hohen Strombedarf wie z.B. bei Elektrowerkzeugen und bei Hochleistungsantrieben im Modellbau. Mittlerweile wurde dieser Akkutyp aber schon fast vollständig von den Lithium-Polymer-Akkus verdrängt.

 
Vorteile:
  • Kostengünstigere Anschaffungskosten als bei NiMH-Akkus
  • Für extrem hohen Strombedarf und schneller Ladung
  • Sehr kältefest
 
Nachteile:
  • Muss regelmäßig vor dem Laden vollständig entladen werden, um den Memory-Effekt zu vermeiden.


Hinweis: Aufgrund der giftigen Schwermetalle besteht ein allgemeines Verkaufsverbot. Ausgenommen sind nur NiCd-Akkus für schnurlose Elektrowerkzeuge, für Not- und Alarmtechnik sowie für Medizintechnik.

NiMH-Akkus

Der Nickel Metall Hybrid-Akku (NiMH) zeichnet sich vor allem durch seine Umweltfreundlichkeit aus, kann mehr Energie speichern als ein NiCd-Akku und leidet auch nicht an dem Memory-Effekt.

 
Vorteile:
  • Frei vom giftigen Schwermetall Cadmiun
  • Bietet bei gleicher Bauform eine höhere Kapazität
  • Kein Memory-Effekt
 
Nachteile:
  • Höhere Anschaffungskosten als NiCd-Akkus
  • Kälteempfindlicher als NiCd-Akkus
  • Bei längerer Ladung starke Entladung (Ausnahme ein NiMH Akku mit geringer Selbstentladung wie z.B. Conrad Endurance, Sanyo eneloop oder Varta Ready2Use)
  • Verwendetes Ladegerät muss für NiMH-Akkus ausgelegt sein

Li-Ion- oder LiPo-Akkus

Als bewährte Stromversorgung für Handys, Smartphones, Notebooks und Digital-Kameras, setzen sich hochkapazitive Lithium-Akkus jetzt auch als leichte Antriebsakkus im Modellbaubereich durch. Lithium-Akkus sind allerdings immer noch verhältnismäßig teuer und dürfen nur mit speziellen Ladegeräten wieder aufgeladen werden. Durch Überschreiten der maximalen Ladespannung können Lithium-Akkus leicht zerstört werden.

Der Memory-Effekt

NiCd-Akkus haben ein erstaunliches Gedächtnis
Der sogenannte Memory-Effekt lässt auch den stärksten Akku schwach werden. Laden Sie einen Nickel-Cadmium-Akku daher immer erst dann auf, wenn er vollständig entladen ist. Ansonsten können sich auf seiner negativen Elektrode Cadmium-Kristalle bilden. Der Akku merkt sich diesen unvollständigen Entlade-Zustand und speichert ihn als leer.
Tatsächlich ist unterhalb dieser Entladestufe noch Kapazität vorhanden - nur kann sie nicht mehr genutzt werden. Bei weiteren unvollständigen Entlade-Zyklen nimmt dann die Leistungsfähigkeit immer mehr ab. Um diesen Memory-Effekt zu vermeiden, sollten Sie NiCd-Zellen hin und wieder vollständig entladen. So verlängern Sie die Lebensdauer der Akkus beträchtlich.

Formen und Größen nach oben

Das erste Unterscheidungskriterium einer Batterie oder eines Akkus ist die äußere Form, die in verschiedene Gruppen eingeteilt wird.
Die beiden Hauptgruppen sind Knopfzellen (z.B. für Uhren, Küchenwaagen etc.) und Rundzellen (die klassische Zylinderform). Diese Rundzellen werden in international genormten Standardgrößen hergestellt. Im Sprachgebrauch haben sich die allgemeinen Typenbezeichnungen Micro, Mignon, Baby, Mono etc. etabliert.

Lady
Micro
Mignon
Baby
Mono
9V Block
Flachbatterie
Name ANSI-Norm Nennspannung Abmessungen mm Bezeichnungen
Lady N 1,5 V Ø x H 12 x 30 LR1, R1, A;5, UM5
Micro AAA 1,5 V Ø x H 10,5 x 44,5 LR03, R03, AM4, UM4
Mignon AA 1,5 V Ø x H 14,5 x 50,5 LR6, R6, AM3, UM3, L91
Baby C 1,5 V Ø x H 26,2 x 50 LR14, R14, AM2
Mono D 1,5 V Ø x H 34,2 x 61,5 LR20, R20, AM1
9V Block 1604D (PP3) 9 V L x B x H 26,5 x 17,5 x 48,5 6LR61, 6F22, 6AM6
Flach - 4,5 V L x B x H 67 x 62 x 22 3LR12, 3R12, 1203

Spezial-Batterien / Sondergrößen
Name ANSI-Norm Nennspannung Abmessungen mm Bezeichnungen
Mini AAAA 1,5 V Ø x H 8,3 x 42,5 LR8, LR8D425, LR61, E96
Stabbatterie - 3,0 V Ø x H 21,8 x 74,6 2R10, 2R10R, 3010, 2010
Flat Pack J 6,0 V L x B x H 47 x 34 x 8 4LR61, 4018, 7K67, 866, KJ
Laternenbatterie 908D 6,0 V L x B x H 115 x 67 x 67 4R25, 4R25C, 430, GP908X
A23 Batterie V23GA 12 V Ø x H 10 x 28 E23A, V23A, L1028, MN21, ...
Energiebilanzen nach oben

In der Abbildung sind Entladungskurven von Akkus und Einwegbatterien zu sehen.
Grüne Kurve: Entladung eines Akkus bis zur vollständigen Entleerung.
Rote Kurve: Entladung eines Akkus bei geringer Stromentnahme. Die Kurve zeigt, dass die Selbstentladung wesentlich schneller erfolgt als bei einer Einwegbatterie.
Gelbe Kurve: Entladung einer Einwegbatterie bei geringer Stromentnahme.

Im Vergleich der Energiebilanzen von Einwegbatterien und Akkus werden große Unterschiede deutlich: Batterien verbrauchen für ihre Herstellung zwischen 50 und 400x soviel Strom, wie sie für den Gebrauch bereitstellen. Das macht Batteriestrom sehr teuer. Diese Kosten werden vom Anwender jedoch kaum bemerkt, da sie sich über einen entsprechend langen Zeitraum der Nutzung erstrecken.

Dagegen haben die vergleichsweise teuren Akkus eine sehr günstige Energiebilanz. Zwar wird für ihre Herstellung auch Energie benötigt, aber diese verteilt sich auf die während der gesamten Lebensdauer eines Akkus genutzte Energie. Die Lebensdauer wird bestimmt durch Akkukapazität und die Anzahl der Zyklen. Diese Zahl kann bei richtiger Ladung und Pflege (z.B. Tiefentladungen vermeiden) mit dem passenden Ladegerät über 1000 Zyklen erreichen.

Das schlägt sich dann auch im Kapazitätsvergleich von Akku und Einwegbatterie nieder. Dort liegt eine Alkaline-Batterie (2700 mAh) im direkten kurzfristigen Vergleich vor einem NiMH-Akku (1600 mAh). Aber bereits nach 500 Ladezyklen hat der Akku eine nutzbare Kapazität von 800 000 mAh zur Verfügung gestellt.

Akku-/Batteriekosten bei unterschiedlichen Verbrauchern nach oben

Auflistung der Batterie-/Akkukosten bei verschiedenen Verbrauchern
Diese Aufstellung vergleicht lediglich die Anschaffungskosten. Die zusätzlichen Kosten für das Laden der Akkus bzw. für den Nachkauf der Batterien wurden nicht berücksichtigt. Es wurden ausschließlich Produkte der Marke Conrad energy für den Vergleich herangezogen. Für die unterschiedlichen Batteriegrößen wurden unterschiedliche Verbraucher getestet.

PMR-Funkgerät
Stromversorgung 4 Micro-Batterien
Strombedarf Ø ca. 150 mA (Empfang/Senden = 50/250mA)
Conrad energy Kapazität ca. Betriebszeit ca. Preis
(4er Set)
Mehrkosten im Vgl.
zu Akkus ab:
Betriebskosten für
50 Betriebsstunden
Alkali-Batterie 658017 610 mAh 4,07 h/
Batteriesatz
3,75 €* 2,12 Batteriesätzen/
8,63 Betriebsstunden
46,07 €
NiMH-Akku 250400 700 mAh 4,66 h/
Ladung
7,95 €*   7,95 €
Modellauto RC-Max
Stromversorgung 4 Mignon-Batterien
Strombedarf ca. 300 mA
Conrad energy Kapazität ca. Betriebszeit ca. Preis
(4er Set)
Mehrkosten im Vgl.
zu Akkus ab:
Betriebskosten für
50 Betriebsstunden
Alkali-Batterie 658018 1600 mAh 5,33 h/
Batteriesatz
3,50 €* 3,99 Batteriesätzen/
21,24 Betriebsstunden
32,83 €
NiMH-Akku B/N 250526 2400 mAh 8,0 h/
Ladung
13,95 €*   13,95 €
Taschenlampe
Stromversorgung 4 Mono-Batterien
Strombedarf ca. 800 mA
Conrad energy Kapazität ca. Betriebszeit ca. Preis
(4er Set)
Mehrkosten im Vgl.
zu Akkus ab:
Betriebskosten für
50 Betriebsstunden
Alkali-Batterie 658021 10050 mAh 12,56 h/
Batteriesatz
7,98 €* 4,50 Batteriesätzen/
56,52 Betriebsstunden
31,76 €
NiMH-Akku 250306 5000 mAh 6,25 h/
Ladung
35,90 €*   35,90 €

* Preisstand vom 19.06.2013

Zusammenfassung:
  • Auch wenn ein Akku mit 1,2 V eine geringere Spannung als eine Batterie (1,5 V) aufweist, sind fast alle Geräte für den Batteriebetrieb ohne nennenswerte Leistungseinbußen auch mit Akkus zu betreiben.
  • Unabhängig vom Verbraucher und der Größe der Akkus tritt bei allen Geräten früher oder später ein Spareffekt ein. Je länger die Betriebszeit des Verbrauchers, umso größer ist der Spareffekt.
  • Bei Geräten mit langen Betriebszeiten, hohem Strombedarf und somit auch hohem Batterieverbrauch wird durch den Einsatz von Akkus die Entstehung von Sondermüll in Form von Altbatterien im großen Maße vermieden.
Weitere Vorteile von Akkus:
  • Bei voll geladenen Akkus ist eine genau definierte Betriebszeit des Verbrauchers gewährleistet. Beim Betrieb mit bereits gebrauchten Batterien gibt es keine Information über die Restkapazität und niemand kann genau vorhersagen, wie lange die Batterien noch halten werden.
  • Sollte ein Verbraucher nach dem Einsatz versehentlich nicht ausgeschaltet werden, brauchen Akkus nur wieder aufgeladen werden. Bei Batteriebetrieb muss der komplette Satz erneuert werden.
  • Wenn ein Gerät nur zeitweise zum Einsatz kommt, können die dafür verwendeten Akkus zwischenzeitlich auch in anderen Geräten genutzt werden.
Conrad energy Endurance – die perfekte Mischung aus Batterie und Akku nach oben

Hier ist die perfekte Mischung aus Batterie und Akku. Mit dem Akkutyp Conrad energy Endurance ist es uns gelungen, die Vorteile von Batterien und Akkus zu kombinieren.
 

  • Sofort einsatzbereit
  • Minimale Selbstentladung: Lange Lagerfähigkeit ohne große Energieverluste
  • Hohe Strombelastbarkeit für leistungsstarke Verbraucher
  • Gute Leistungsfähigkeit auch bei niedrigen Temperaturen
  • Umweltfreundlich und günstig in der Anwendung durch Wiederaufladbarkeit
  • Bis zu 1000 Mal wieder aufladbar
  • In allen gängigen Größen (Micro, Mignon, Baby, Mono, 9V Block) erhältlich
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Können mit jedem handelsüblichen NiMH-Ladegerät geladen werden


Conrad energy Endurance
Die Ursachen der Nachteile von Akkus (vor Inbetriebnahme erst aufladen, lange Ladezeiten) sind vor allem auf die Selbstentladung zurückzuführen. Mit Conrad energy Endurance gelang es, diesen Prozess deutlich zu verlangsamen und so auf Einwegbatterie-Niveau zu bringen. Nach 6 Monaten stehen dem Anwender einer Conrad energy Endurance noch 90%, nach einem Jahr immer noch 85% des Energieanfangsniveaus zur Verfügung. Zum Vergleich: Ein Qualitätsakku besitzt nach 6 Monaten noch 75% und nach einem Jahr 0%. Nicht nur diese Zahlen verdeutlichen, wie neuartig und vorteilhaft Conrad energy Endurance ist: Entlädt und lädt man eine Conrad energy Endurance einmal pro Woche, hätte sie theoretisch eine Lebensdauer von 19 Jahren.
Somit decken Conrad energy Endurance die meisten Einsatzgebiete von Batterien und Akkus gleichermaßen ab.

Nickel-Zink-Akkus, die neue Alternative zu Batterien nach oben

Viele Geräte benötigen zum Betrieb unbedingt Alkaline-Batterien mit einer Spannung 1,5 V/Zelle. Wenn nun anstelle der Batterien (mit einer Spannung von 1,5 V/Zelle) Nickel-Metallhydrid-Akkus (mit einer Spannung von 1,2 V/Zelle) verwendet werden, ist eine ordnungsgemäße Funktion nicht immer gewährleistet. Aufgrund der Unterversorgung von 20% wird der Einsatz von NiCd- bzw. NiMH-Akkus von einigen Geräteherstellern kategorisch abgelehnt oder sogar verboten.

Abhilfe schaffen in diesem Fall neuartige NiZn-Akkus, die eine Spannung von 1,6 V pro Zelle aufweisen. Dieser Akku-Typ wurde bereits vor über 100 Jahren von Thomas Alva Edison patentiert. Allerdings überlebten die ersten Akkus nur eine geringe Anzahl von Ladezyklen. Die Zinkelektrode wurde durch Passivierung sehr schnell unwirksam.

Erst in den letzten Jahren haben findige Akku-Techniker das Kunststück geschafft und den Akkus die erforderliche Zyklenfestigkeit “eingehaucht”.

Die Verbraucher werden nun dank der cleveren Akku-Technologie ausreichend mit Spannung versorgt und weil nicht ständig neue Batterien nachgekauft werden müssen, werden Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen spürbar entlastet.

Übrigens: Bei korrekter Behandlung stehen die NiZn-Akkus im Bezug auf nutzbarer Kapazität und Zyklenfestigkeit den 1,2 V-Akkus in nichts nach. Allerdings benötigt man zum Laden ein spezielles NiZn-Ladegerät.


Vorteile der Nickel-Zink-Akkus:
  • Extrem langlebig – über 1000 Ladezyklen
  • Nennspannung 1,6 V
  • Problemloses Einsetzen in Kleingeräte
  • Hohes Potential in industriellen Anwendungen dank niedriger Fertigungskosten
Von Akku-Lügen und Batterie-Mythen nach oben

Akkus und Batterien sind aus unzähligen Bereichen des Lebens nicht mehr wegzudenken. Doch so selbstverständlich der alltägliche Umgang mit den mobilen Stromspeichern einerseits ist, so weit verbreitet sind andererseits auch die Mythen und das Halbwissen rund um die Energiezellen. Ob Berichte zu Behandlung, Pflege und Entsorgung, kursierende Internet-Meldungen über giftige Substanzen und explodierende Zellen oder vermeintlich clevere „Expertentipps“ für ein längeres Leben: Über Akkus und Batterien machen oft sehr widersprüchliche oder schlichtweg falsche Hinweise die Runde. Was ist wirklich dran an den hartnäckigsten Gerüchten?

Der „Memory-Effekt“
Der Mythos-Klassiker schlechthin ist die Geschichte vom sogenannten „Memory-Effekt“. Dieser besagt, dass ein NiCd-Akku einen Teil seiner Kapazität verliert und sich nicht mehr vollständig aufladen lässt, wenn er nicht komplett entladen und somit zu früh wieder aufgeladen wurde. Befindet sich im Akku also zu Beginn des Aufladevorgangs noch eine Restladung von 25 %, wird er sich beim nächsten Mal nur bis zu dieser 25-Prozent-Grenze entladen. In diesem Beispiel würde der Akku schließlich ein Viertel seiner Gesamtkapazität einbüßen. Was zugegeben früher noch beim Einsatz von Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd) zu beobachten war, stimmt heute nicht mehr. Längst sind Nickel-Metall-Hydrid-Zellen (NiMH) Standard und diese kennen keinen „Memory-Effekt“. Auch Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus sind davon nicht betroffen. NiMH- und Lithium-Akkus reagieren vielmehr auf Über- und Tiefentladung empfindlich. Daher sollte man für diese Akkutypen immer intelligente Ladegeräte verwenden, welche den Ladestrom automatisch regeln.

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Keller statt Kühlschrank
Zudem verhindern moderne Ladestationen eine Überhitzung der NiMH-Akkus, die den Energiezellen gar nicht gut bekäme. Denn grundsätzlich mögen es Akkus eher kühler. Jedoch sollte man seine Stromspeicher keineswegs wie verderbliche Lebensmittel lagern und dem sehr beliebten Tipp der Kühlschranklagerung Glauben schenken. Abgesehen davon, dass sich Akkus bei ca. 15 bis 17 °C ohnehin „am wohlsten“ fühlen, sorgen die sehr tiefen Temperaturen oder Minusgrade im Kühl- und Gefrierschrank für den Verlust der elektrischen Spannung. Ferner ist hier die Gefahr einer Kondenswasserbildung groß – und diese würde den Akku letztlich zerstören. Ergo ist ein trockener Keller der beste Lagerort für einen Akku

Lebensverlängernde Maßnahmen
Kühl gelagerte Akkus haben nachweislich tatsächlich eine höhere „Lebenserwartung“. Obwohl jede Energiezelle unabhängig von der Temperatur mit jedem Ladezyklus altert und an Leistung verliert, beschleunigen höhere Temperaturen diesen „Alterungsprozess“ zusätzlich. Das erklärt auch den wohl bereits von jedem Nutzer beobachteten Leistungsabfall eines typischen Notebook-Lithium-Akkus. Lagert dieser bei 25 °C, besitzt er nach einem Jahr nur noch 80% seiner ursprünglichen Ausgangsleistung. Dass gewöhnliche Betriebstemperaturen von etwa 45 °C die Lebensdauer dann nicht gerade verlängern, liegt auf der Hand. Daher sollte man z. B. zu Hause so oft wie möglich auf Netzbetrieb umschalten und dem Akku bis zum nächsten mobilen Einsatz eine kühle Ruhepause gönnen.

Heißes Gerücht
Angesichts der Tatsache, dass es Akkus und Batterien eher unterkühlt mögen, dürfte sich ein weiteres hartnäckiges Gerücht von ganz allein entlarven: Denn natürlich lassen sich leere Batterien nicht wieder auf einer Heizung „fit“ machen. Statt die letzten minimalen Reserven aus dem kleinen Stromspeicher zu „kitzeln“, besteht vielmehr die Gefahr einer Überhitzung sowie des Aufreißens der Hülle. Und da Einwegbatterien in der Regel mit Nickel- und Alkalilösungen befüllt sind, könnten ätzende Stoffe und entzündbare Gase freiwerden. Finger weg von diesem „explosiven Tipp!“

Explosive Geschichten
Explosionen werden vielmehr mit Lithium-Akkus in Verbindung gebracht. Immer wieder gibt es „glaubwürdige“ Berichte aus dem Bekanntenkreis oder „Live-Mitschnitte“ auf Videoportalen im Internet, die diese explodierenden Mobiltelefon- und Notebook-Akkus angeblich belegen wollen. Doch Vorsicht: Sicherlich kann es aufgrund von Produktionsmängeln bei ungeprüften Billigprodukten oder Manipulationen zu beschädigten Akkuzellen und damit theoretisch zu einer Explosion kommen. Jedoch ist diese mehr als unwahrscheinlich, da moderne Akkus über eine Temperaturkontrolle verfügen, die eine Überhitzung oder gar Schlimmeres verhindert.

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Akkus oder Batterien?
Zum Abschluss noch eine wahre Geschichte: Es ist durchaus richtig, dass Akkus – so umweltfreundlich und leistungsstark sie auch sein mögen – nicht in jedem Fall bzw. in jedem Gerät Batterien vorzuziehen sind. Denn überall dort, wo nur kurzzeitig Energie verbraucht wird, wie z. B. in Fernbedienungen, Uhren, Rauchmeldern oder Taschenlampen, ist das Einwegprodukt die bessere Wahl. Da NiMH-Akkus immer etwas Strom abgeben, auch wenn sie nicht benutzt werden und sich dadurch im Laufe der Zeit selbst entladen (bis zu 60% in einem Monat), müssten sie sehr viel häufiger ausgetauscht werden als eine Batterie. Die neuen NIMH-Akkus in LSD-Technik (Low Self Discharge) bilden aber hier eine Ausnahme. Bei diesen Akkugenerationen liegt die Selbstentladung ähnlich niedrig wie bei Primärbatterien.

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Entsorgung von Batterien und Akkus / Entsorgung und Pfand für Starterbatterien nach oben

Verbraucher sind gesetzlich zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien und Akkus verpflichtet. Eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt!
Hier finden Sie die gesetzlichen Verpflichtungen und Hilfestellungen zur fachgerechten Entsorgung von Batterien und Akkus, sowie einen Entsorungshinweis für Starterbatterien und Angaben zur Pfandpflicht und Rückgabe

Mehr Infos zur Batterieentsorgung »

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