Praxistipps für Modellbahner
Tipp 5: Zusteigen bitte!
Kleinbahngesellschaften hatten im Staatsbahnbahnhof häufig einen eigenen Bahnsteig mit Empfangsgebäude.
Individuelle Gebäude
Werden Sie Baumeister
Der Baustil dieser Häuser war oft sehr schlicht und ähnelte dem von Wohnhäusern. Die meisten Strecken der Kleinbahngesellschaften sind stillgelegt, aber die Empfangsgebäude sind noch zu finden.Sind Sie auf der Suche nach einem individuellen Empfangsgebäude, wollen aber nicht selbst entwerfen und bauen?
Sie können aus einem Siedlungshaus mit einer Zusatzbehandlung ein solches Empfangsgebäude machen.
Modellbau

Modifizieren Sie die Bausätze
Der Bausatz des hier gezeigten Empfangsgebäudes ist eigentlich ein Siedlungshaus, dass Sie zwar im Prinzip nach Anleitung montieren können, aber einige Veränderungen bekommt. Verspachteln Sie die vier Seitenteile mitKunststoffspachtel. Das Untergeschoss soll verputzte Wände aufweisen. Die Fassade der Bahnsteigseite wird bis unter das Dach “verputzt“.
Unterschiedlich breite Streifen aus Messingblech eignen sich gut zum Spachteln. Nach dem Trocknen der Spachtelmasse können Sie die Wände mit einer flachen Nagelfeile und anschließend mit Sandpapier bearbeiten. Lackieren Sie die Ziegelsteine Backsteinrot und die verputzten Wände Mattweiß.
Gestalten Sie es noch realistischer
Die Fugen können Sie mit dünner, hellgrauer Farbe hervorheben. Die Steine wirken noch realistischer, wenn Sie mit Trockenfarben oder Pastellkreiden nacharbeiten.
Modellbau

Bringen Sie Farbe ins Spiel
Jeder Bahnhof braucht einen Namen. Sie könnenhier mit Rubbelbuchstaben arbeiten. Das Dach muss wegen des Plastikglanzes ebenfalls lackiert werden. Ziegelrot bietet sich hier an, aber auch ein Blau/Grau bietet, unter anderem, einen schönen Kontrast zu den Wänden.
Der Zement an den Rändern der Firstziegel wird mit weißer, etwas beige abgedunkelter Farbe betont. Verwenden Sie für die Lackierung des Daches matte Farben.
Schaffen Sie die perfekte Umgebung
Meist war die Umgebung der Gebäude gepflastert. Hier eignen sich Strukturplatten aus Polystyrol oder Kopfsteinpflasterplatten aus Gipsguss.Kleben Sie das Gebäude mit Grundplatte zunächst auf. Unterlagen aus Polystyrol bilden den Höhenausgleich zu den Gipsplatten und werden um die Grundplatte herum angepasst.
Verspachteln Sie anschließend die Lücken und Stoßfugen mit Gips. Bei Polystyrolplatten verwenden Sie Kunststoffspachtel.
Durch eine Lackierung erhalten die Grund- und Gipsplatten ein einheitliches Aussehen. Dann wirken auch die Übergänge nicht mehr störend. Lackieren Sie ein Mittelgrau und setzen Sie etwas Beige und Ocker zu, damit kein Blaustich entsteht.
Mit stark verdünnter, schwarzer Farbe und einem stark ausgewischten Flachpinsel, können Sie die Fugen zwischen den Steinen vorsichtig hervorheben.
Glaubhafte Darstellung

Endprodukt: Realistisches Wohnhaus
Das zum Empfangsgebäude abgewandelte Wohnhaus wirkt glaubhaft und kann sich sehen lassen.





















