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Modellbahnfahrzeuge – Schönheiten auf dem Schrottplatz


Praxistipps für Modellbahner


Modellbahnfahrzeuge – Schönheiten auf dem Schrottplatz

Helden von Gestern

Ausgemusterte Lokomotiven - die stillen Veteranen. Auch wenn sie meist nur Ersatzteillager auf alten Gleisen sind, gehören sie doch zu den reizvollsten Attraktionen in der Welt der Eisenbahn.

Stimmungsbild

Alte Lokomotiven aus vergangener Zeit sind auf stillen Gleisen und an Bahnhöfen nicht unbedingt selten an­zu­treffen, werden aber auf Modellbahnanlagen oft ver­gessen. Dabei gehören sie zu den reizvollsten At­trak­ti­onen in der Welt der Eisenbahn.

Ausgemusterte Dampflokomotiven sind faszinierende Objekte. Auf dem Gebiet der ehemaligen Deutschen Reichsbahn sind sie heute noch zu entdecken.

Meist werden sie als Ersatzteillager für Loks verwendet, die immer noch betriebsfähig sind.

Am Beispiel eines älteren Piko-Modells der Baureihe 41 wird im Folgenden beschrieben, wie sich ein Heiz­lok­wrack als Modell umsetzen lässt. nach oben ]

Ersatzteillager

Zerlegen Sie das Modell vollständig und bauen Sie den Motor aus. Beginnen Sie mit dem Fahr­werk.

Der Barrenrahmen wird in seine zwei Teile zerlegt und die Stromabnehmerschleifer sowie die Brem­sen werden entfernt. Anschließend wird der Rahm­en mit typischen Durchbrüchen versehen.

Sie benötigen eine Kleinbohrmaschine mit einem 1mm-Bohrer, einen Kegelfräser, ein kleines Bast­el­messer sowie runde und flache Nadel­feilen.

Lok als Ersatzteillager

Nachdem die Loks aus ihrem Dienstleben ausgeschieden sind, wurden einige Ersatzteile entfernt.

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Entfernen und Ersetzen

Die erhabenen und nicht durchbrochenen Griffe ersetzen Sie durch selbst gebogenen 0,33-mm-Draht.

Nachdem die Rahmendurchbrüche und Federn freigelegt sind, können Sie damit beginnen den Rahmen und die Radsätze mit schwarzer Farbe zu behandeln.

Auch den Bereich der Pufferbohle können Sie verfeinern. So können beispielsweise Lampen­bügel der bereits entfernten Lampen mit 0,4-mm-­Draht nach­empfunden werden.

Entfernen Sie am Führerhaus die Fenstereinsätze sowie die Nummern- und Gattungsschilder.

Ergänzen Sie das Dach mit Regenschutzblechen (Blechstreifen 1x10 mm, Stärke 0,1 mm) sowiemit Dachhaken. Unter dem Führerhaus können Sie Leitungen und den Tritt ergänzen.

Kessel bearbeiten

Jetzt ist der Kessel dran. Entfernen Sie die Kessel­armaturen, Leitungen und Waschluken.

Das Nummernschildblech sowie die Laterne werden ebenfalls entfernt und erhabene Teile mit dem Bastelmesser Schicht für Schicht ab­ge­trag­en.

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Farbe und Pastellkreide

Um die Farbflächen zu altern, arbeiten Sie mit Mattschwarz und ein wenig Weiß nach. Die schwarze Oberfläche wirkt jetzt ausgeblichen. Verwenden Sie allerdings keine graue Farbe. Der Effekt ist nicht der gleiche.

Zwar bietet sich ein Farbauftrag mit Spritzpistole an, Pastellkreidenstaub und Trockenfarben lass­en sich jedoch ebenfalls verwenden. Das Gemisch aus schwarzer und weißer Pastellkreide tragen Sie mit einem weichen Pinsel auf (Größe 8).

Roststellen können ebenfalls mit Kreidestaub gestaltet werden, doch seien Sie mit Roststellen sparsam.

Der Tender wird farblich genauso gestaltet und behandelt wie die Lok. Das Kohleimitat des Tenders können Sie aussägen und durch echte Modellkohle ersetzen. Diese wird mit verdünntem Weißleim auf dem Ballastgewicht fixiert.

Ein echter Hingucker.

Farbe und Pastellkreide

Färben Sie danach Kessel und Führerhaus Tiefschwarz (RAL 9005) und lackieren Sie die roten Partien nach.

Behandeln Sie, nachdem die rote Farbe durchgetrocknet ist, diese Bereiche mit stark verdünntem Schwarz.

Schenken Sie hierbei dem Barrenrahmen und den Radsätzen besondere Aufmerksamkeit. Die Farbe wird lasierend mit dem Pinsel aufgetragen.

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