Mc Crypt MCB-1003 Mobile Mixer
3
5
3
3
Klein und Handlich
Guter Mischer für unterwegs. Ich nutze ihn mit Akkus.
Echt Klasse, funktioniert tadellos
3. November 2011
Ist OK
es ist ganz ok, aber der Transport ist dadurch das es sich nicht in ein Rack einbauen lässt etwas umständlich
7. März 2011
selbst als Notlösung mit Vorsicht zu geniessen...
Drei Tage bis zum Auftritt, meine wesentlich bessere Hälfte macht den Powermixer an und die Katastrophe ist da: Vorstufe durch, Einschicken, Pultmixer weg. Suboptimal. Also: alten Amp aus dem Keller gekramt, festgestellt, das dieser keine Fader hat, also ab zu Conrad...
Meine Vorgabe: kleiner portabler Mixer mit Kanalfadern, FX Einschleifwegen und mindestens 5-6 Kanälen. In diesem Moment macht der Kleine noch einen respektablen Eindruck: solides Gehäuse, übersichtliche Regler und lt. Karton alles dran.
Ab zurück nach Hause:
Erster Anschluss, Musik vorne rein, hinten geregelt raus; klappt. Funkmikros dran, hier gedreht, da geschoben, Stimme einwandfrei.
Sogar an Mute-Taster-Äquivalente wurde gedacht...also mal fröhlich den Finger drauf.... Nachdem mich dann der Notarzt reanimiert hatte, das erste massive Ärgerniss; die Schalterpreller knacken dermassen im Signalweg das es der Sau graust. Blick ins Handbuch ergibt: Fader aus, knacken weg. Ok. Los gehts: Fader aus, Knacken immer noch da....kopfschütteln. Egal, muss auch ohne Muten gehen. Also den Virtualizer aus der Ecke geholt um der Stimme einen Effekt zu geben. Signal aus dem FX Send geholt, aber wo ist der Return? Wieder Handbuch auf: Return gibts nicht, auf dem Schaltbild werden Effekte garnicht erst berücksichtigt (warum nur?)... Aber irgendwo in den Tiefen des Manuals stehts dann: Signalweg wird über den Insert als Stereostecker aufgetrennt und wieder eingeschleift. Adapter rausgekramt, kurz ans Multimeter gehängt um zu kontrollieren ob der Stecker auch richtig verdrahtet ist; ok. Stecker rein, Virtualizer dran: kein Reverb. Anderer Stecker dran, alles wieder eingestöpselt wie in den drei Sätzen im Handbuch so trefflich erklärt wurde (...selbst Salatbesteck hat umfangreichere Anleitungen...), kein Effekt. Fluchen. Unangenehme erste Fragen seitens der wesentlich besseren Hälfte..sowohl Techniker- als auch Musikerehre angekratzt. Nach einer geraumen Zeit des Ausprobierens dann eine gangbare Lösung: FX Send mittels Monoklinke ins Effektgerät rein und zurück ebenfalls mit Monoklinke: ABER: Diese NICHT GANZ in die Buchse stecken sondern nur bis zum ersten Kontakt und BAZONG: Effekte bis zum Erbrechen. Für einen Minimixer aus dieser Kategorie, von dem ich neben Portabilität auch ein gerütteltes Maß an intuitiver Bedienung erwarte ist der McCrypt ein definitives "NoGo".
Die Anleitung ist lediglich lustig bedrucktes Papier ohne nennenswerten Informationsgehalt, ausserdem kratzt es und ist nicht besonders saugfähig. Hatte bisher Mixer von Mackie, Allen & Heath sowie Behringer sowohl im Studio als auch Draussen im Einsatz, aber sowas ist mir echt noch nicht untergekommen. Wo es bei anderen heisst, auspacken, optional kurz einlesen und loslegen heisst es bei McCrypt offenbar noch zusätzlich ein bisschen Frust schieben...Fazit: ein Mixer, für den es sicherlich Einsatzgebiete im kleineren Bühnen- sowie im Heimbereich gibt, für den man aber eine gewisse Frusttoleranz sowie ausreichende Testzeit mitbringen muss, vom spontanen Einsatz rate ich ab, das geht mit Sicherheit in die Beinbekleidung...Schalterpreller und schlecht dokumentierte Anschlüsse, die sich nicht an Ihre eigene Verschaltung halten sind nix für mein zartes Gemüt und wandern umgehend wieder in die Conradfilliale zurueck....... schade
27. November 2010