SanDisk Sansa Clip Plus FM MP3-Player 8 GB
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SanDisk Sansa Clip Plus FM MP3-Player 8 GB
Gute Speicherkapazität;
etwas lange Speicherzeit;
guter FM-Empfang;
sehr guter Kopfhörer;
angenehmim Tragen
17. Mai 2012
Winziger Musik-Riese
Der SansaClip+ kann keine Videos wiedergeben.
Der SansaClip+ kann auch keine Fotos wiedergeben.
Beides kann jedoch heutzutage jede durchschnittliche Smartphone - in besserer Qualität.
Was er kann, ist Audiodateien wiedergeben. Dabei macht ihm allerdings so schnell keiner was vor, denn genau darauf und NUR darauf ist er ausgelegt.
Nebst MP3 schluckt der Kleine auch problemlos WMA, secureWMA, Ogg Vorbis, Audible und FLAC. Auch die Wiedergabe von Audiobüchern und Podcasts sind für den SansaClip+ kein Problem. Wem das alles noch nicht reicht, der kann alternativ auch das integrierte FM-Radio bemühen.
Menü:
Übersichtlich, klar strukturiert und extrem intuitiv präsentiert sich das Menü des SansaClip+. Der Blick in die (ohnehin minimalistische) Bedienungsanleitung kann somit getrost entfallen. Navigiert wird mit der äußeren 4-Wege-Taste, die zentrale Taste wählt aus. Mit der Home-Taste geht's zurück zur Übersicht. Auf der linken Seite befindet sich die Wippe zur Lautstärkeregelung und auf der Oberseite findet sich sogar ein dezidierter Ein/Aus-Softschalter. Einfacher geht's wirklich kaum.
Klangqualität:
Hier kann der SansaClip+ so richtig punkten. Selten habe ich bei MP3-Playern einen derart neutralen Frequenzgang gehört. Der integrierte Equalizer verkommt - gut gemasterte und konvertierte Audiodateien vorausgesetzt - somit zur Spielerei. Selbst bei der Wiedergabe über die Heimanlage bleibt der Ton über das gesamte Spektrum klar und kräftig. Einzig die beigelegten Kopfhörer entsprechen leider nur dem für MP3-Player-Beigaben üblichen Durchschnitt und schwächeln merkbar bei Höhen und Bässen.
Display:
SanDisk hat sich hier für ein Zweifärbiges OLED-Display entschieden. Im Klartext bedeutet das eine gelbe Zeile, die alle wichtigen Daten wie Batteriestatus und Wiedergabemodus anzeigt über einem blauen Feld, welches Informationen über die gerade gespielte Datei bzw. die Aussteuerungsanzeige darstellt. Wo andere Hersteller auf ein meist eher flaues Vollfarbdisplay zur Foto- und Videowiedergabe setzen, sind beim SansaClip+ durch das zweifärbige, sehr kräftige Display auf einem wirklich tiefschwarzen Hintergrund alle Informationen auch bei einem schnellen Blick leicht zu erfassen.
Design, Konnektivität und Erweiterbarkeit:
Zwar ganz aus Plastik aber dennoch mit guter Haptik macht der SansaClip+ einen soliden Eindruck - da verbiegt sich oder knarzt nichts. Einzig die Vorderseite in Klavierlackoptik ist leider ein Magnet für Fingerabdrücke. Kleiner als ein druchschnittliches Feuerzeug und (ohne MicroSD und Kopfhörer) gerade mal knappe 25g schwer lässt sich der SansaClip+ wirklich überall hin mitnehmen und dank der rückseitigen Klammer (die sich im Vergleich zum Sansa Clip nun nicht mehr abnehmen lässt) kann er auch einfach an Kleidung, Gürtel oder einem Armband angebracht werden.
Bei einem derartigen Leichtgewicht auch noch einen Akku zu verbauen, der laut Hersteller für bis zu 15 Stunden Hörgenuss sorgen soll ist wirklich eine reife Leistung. Faierweise sei aber angebracht, dass die tatsächliche Akkuleistung stark vom zu verarbeitenden Format abhängt - bei MP3s in 320er-Qualität oder gar SecureWMA ist bei knapp 7 Stunden Wiedergabe das Ende der Fahnenstange erreicht.
Mit Audiodateien versorgt werden kann der der SansaClip+ über den eingebauten Mini-USB-Stecker. Auch hier zeigt sich wieder das durchdachte Design - der SansaClip+ kann sich nämlich wahlweise über MTP oder MSC am heimischen PC melden. Bei MSC erscheint er als physische Laufwerke während er im MTP-Modus als eigenes Gerät erscheint - welches dann auch mit dem MediaPlayer synchronisiert werden kann. Auch kann nur im MTP-Modus DRM-Geschütztes Material übertragen werden. Wem die internen 8GB nicht reichen, der kann zusätzlich eine MicroSDHC-Karte verwenden, Karten bis zu 32GB werden problemlos verarbeitet und eingebunden - TOP, andere Player vertragen hier mitunter gerade mal 1GB. Insgesamt sind also bis zu 40GB Speicher möglich, was auch für die größten Musiksammlungen reichen sollte. Auch eine Playlist wird unterstützt - mit der originalen Firmware ist allerdings nur eine einzige Playlist möglich. Auch merkt sich der SansaClip+ die Stelle der letzten Wiedergabe - egal ob im internen Speicher oder auf der MicroSD - und zwar getrennt für Musik, Audiobooks und Podcasts.
Wem die eingebauten Features immer noch nicht reichen, der kann die Fähigkeiten des SansaClip+ über die alternative (und nicht-destruktive) Firmware "Rockbox" erweitern. Diese ist dann zwar nicht mehr ganz so intuitiv, bietet aber einige Komfortfunktionen wie das Benennen von Radiosender oder den "Car Adapter Mode" bei dem der SansaClip+ sich sofort einschaltet, sowie die Autoelektrik einen Ladestrom liefert - wird dieser wieder abgeschaltet pausiert die Wiedergabe und der SansaClip+ schaltet sich nach einer vordefinierten Wartezeit aus.
Negatives:
Hier gibt es nicht wirklich viel zu sagen. Die meisten Kritikpunkte können ohnehin leicht umgangen werden.
Radiosender können nur mit ihrer Frequenz benannt werden - Abhilfe schafft hier "Rockbox"
Transcend-MicroSD-Karten werden hin und wieder nicht richtig erkannt - dies liegt an deren Formatierung. Werden diese über ein Freeware-Programm (NICHT mit Windows-Bordmitteln) neu formatiert, funktionieren sie aber problemlos.
Die Lautstärke ist für manche Benutzer zu gering - Dies liegt an einer EU-Verordnung, wird als Lokalisation "USA" oder "andere" gewählt, schafft der SansaClip+ auch mehr Lautstärke.
Fazit:
Wer auf Spielereien wie Fotos und Videos auf einem winzigen Bildschirm gerne verzichten kann und einfach nur Audio hören will, dabei aber Wert auf exzellente Wiedergabe und viel Speicherplatz legt, ist mit dem SansaClip+ sicher gut bedient. Egal ob unterwegs, beim Sport oder in der Freizeit - der SansaClip+ lässt sich aufgrund seiner Größe wirklich überall hin mitnehmen und liefert in Kombination mit guten Headphones wirklich eine exzellente Wiedergabe. Wer vor dem - für einen reinen Audioplayer doch etwas happigen - Preis zurückschreckt, dem sei gesagt, dass man hier auch wirklich Qualität für sein Geld bekommt und nicht einfach nur ein Premium für einen trendigen Namen berappt - klare Kaufempfehlung!
18. März 2012
Sansa Clip +
Leider hat die Firma Sansa das "Runde Clipwheel" vom Vorgänger abgeschafft, was ich einen desingerischen Rückschritt empfinde, und hierfür einen Punkt abziehe. Desweiteren sind die Tasten nicht mehr beleuchtet, hierfür ziehe ich einen weiteren Stern ab.
Positiv zu bemerken ist der jetzt fest montierte Clip.
Gut finde ich das Sansa auf die bewährte Menüstruktur setzt. Nachteilig empfinde ich dagegen, das Sansa die Hold- und Hometaste kombiniert hat, was manchmal zum speeren des Players führt, obwohl man zum Hauptmenü gelangen will. Hier war die Lösung des Vorgängers gwandter gelöst. Hierfür ziehe ich einen Stern ab.
Das Preisleistungsverhältnis könnte deutlich besser sein, hier hilft auch der integrierte Micro Sd-Slot nicht viel.
Diese Musikqualität hat im Gegensatz zu Vorgänger nicht gelitten, ist aber auch nicht viel besser geworden. Deswegen kann ich hierzu nur sagen: "Stillstand ist auch ein Rückschritt". Deswegen kann ich hier nur eine Note 3 vergeben.
Ich hoffe die Softwarequalität ist besser als beim Vorgänger was die Langlebigkeit betrifft, der jetzt 2 Jahre im Gebrauch ist.
Erwähnenswert ist auch, das er keine Staubabdeckung für USB- und SD-Slot hat. siehe z. B. Trancend Player MP 870. Die ist in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß.
Ich hoffe ich habe ihnen bei Ihrer Kaufentscheidung weitergeholfen.
6. April 2011
Spitzen MP3 Player
Ich habe diesen Player nicht gekauft, um damit Musik zu hören, sondern um Hörbücher abzuspielen, die ich bei Audible.de herunterlade. Dafür war es wichtig, das das Gerät auch mit dem Audible-Format zurecht kommt. Das ist mit dem SANDISK SANSA CLIP FM MP3-PLAYER gegeben. Ausserdem sind dafür auch die 8GB Speicherplatz dringen notwendig, da ich mir hauptsächlich ungekürzte Fassungen anhöre, welche dann schon mal das Fassungsvermögen anderer Player überschreiten.
19. Januar 2011