TOOLCRAFT Heißgasbrenner MT-770 Temperatur (max.) 1300 °C Betriebsdauer 45 - 65 min Gas-Inhalt 20 ml
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Einfach aber funktionell
Das Ding funktioniert gut.Flammenregulierung ist auch OK. Ist natürlich für diesen Preis recht einfach gehalten.
20. Dezember 2011
Praktischer Helfer für den Hausgebrauch
Dies ist ein Praxistest für den Toolcraft Heißgasbrenner MT-770
Verpackung: Die Verpackung ist absolut zweckmäßig und besonders positiv fällt auf, dass sie sehr leicht wiederverschließbar ist.
Verarbeitungsqualität: Auch wenn die Plastik-Teile wenig Vertrauen erweckend aussehen, erfüllt der Brenner damit seinen Zweck.
Handhabung: Das Befüllen geht erfreulich schnell und einfach und auch die Regulierung der Flamme über das fordere Stellrad für die Sauerstoff-Zufuhr geht sehr gut. Lediglich der Arretierungsschieber für Dauerbetrieb (funktioniert, sieht aber etwas "abbruchgefährdet" aus) und der Schieber für die Gasmenge (nur mit dem Fingernagel zu verstellen) könnten etwas solider sein.
Aufgrund der Handlichkeit und des geringen Gewichts und mit dem praktischen Standfuß macht die Anwendung jedoch durchaus Spaß.
Und die sichere Handhabung mit den Schutzfunktionen gegen unbeabsichtigtes Zünden und Weiterbrennen (ohne Arretierung) sind weitere Pluspunkte. Ebenso die recht zuverlässige Piezo-Zündung.
Betriebstemperatur - und dauer: Die maximal erreichbare Temperatur liegt sicher bei den theoretischen 1300 Grad. Und einen dünnen Draht oder eine kleinere Lötstelle bekommt man damit auch so heiß. Den Versuch, einen 5 mm starken Aluminium-Stab zu schmelzen, habe ich jedoch abgebrochen. Auch wenn Aluminium ein hervorragender Wärmeleiter ist (was es für den Brenner schwieriger macht) liegt der Schmelzpunkt bei nur 660 Grad. Die praktisch nutzbare Hitze ist also entsprechend eingeschränkt.
Die Betriebsdauer hingegen ist mit ca. einer Stunde (bei maximaler Gaszufuhr) erfreulich lange. Da man in der Praxis den Brenner ja selten nonstop benutzen wird, habe ich den Brenner öfter immer wieder für verschwiedene Zwecke genutzt und neu gezündet. Und auch bei den nicht erfolgreichen Zündprozessen entweicht ja immer etwas Gas.
Anwendungsbereiche: Zum Erhitzen von (Metall-) Teilen und zum Hartlöten im Hobbybereich sowie zum Weichlöten ist das Gerät gut geeignet.
Selbst die Trocknung einer nassen Ecke im Keller, um Schimmel vorzubeugen, klappte relativ gut.
Das Karamelisieren von Zucker klappt mit etwas Übung auch ganz gut (was jedoch auch ganz stark vom Knowhow des Anwenders abhängt). Natürlich muss man die Hitzebeständigkeit der Unterlage dringend beachten.
Der ungeahnte Renner war jedoch der Einsatz als Lagerfeuer-Ersatz zum Rösten von Mäusespeck/Marshmallows! Selbst mein 13jähriger Neffe kam mit der selbstständigen Anwendung prima klar und alle Kids waren begeistert (siehe Foto).
8. November 2011
Einfacher und unkomplizierter Helfer
Verpackung und Inhalt
Die Verpackung war leicht zu öffnen ohne zur Hilfenahme von Schere oder ähnlichem, da sie
lediglich mit zwei Heftklammern und einer Art Druckknopfprinzip an vier Stellen verschlossen war.
Enthalten waren der Brenner, ein Standfuß und eine Kurzanleitung.
Funktionsprüfung
Der Brenner ist erstaunlich einfach zu bedienen. Sowohl das Befüllen des Gastanks als auch die Handhabung des Gerätes an sich gehen leicht von der Hand. Duch die Option, den Brenner auch auf "Dauerbetrieb" einzustellen ist selbst ein längerer Einsatz sehr gut möglich. Einziges
Manko hierbei ist der kleine Knopf, der für die Dauerflamme betätigt werden muss. Hier wäre eine spür- oder hörbarer Einrastung wünschenswert. Die Brenndauer hat mich hingegen positiv überrascht. Bei
Dauerbetrieb mit Sparflamme hat der Brenner ca. 45 Minuten durchgehalten und sogar ca. 60 Minuten bei voller Gas- und Luftzufuhr.
Während der Brenner in Funktion ist, lässt sich die Sauerstoffzufuhr einfach über ein Rad am Gerät einstellen. Die Gaszufuhr kann ebenfalls eingestellt werden. Ohne Fingernägel oder einen kleinen Schraubenzieher oder ähnliches ist diese Regulierung leider ein wenig kompliziert funktioniert aber ähnlich wie bei einem Feuerzeug.
Der Brenner ist problemlos in der Küche zum Beispiel zum karamelisieren von Zucker zu gebrauchen. Das direkte Auftauen von Lebensmitteln mit dem Brenner ist
nicht zu empfehlen, da anschließend das aufgetaute Gut nach Rückständen des Butangases schmeckt. Im Hobbybereich kann man den Brenner gut verwenden, da sowohl löten als auch schrumpfen kein Problem darstellen. Der Brenner erreicht ohne Mühe Temperaturen, die einen Büroklammerdraht
zum glühen bringen und ihn butterweich werden lassen, sodass man ihn in jede gewünschte Form bringen kann.
Fazit
Der Heißgasbrenner ist ein nützlicher Helfer in Küche und Werkstatt, den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Er ist leicht in der Handhabung und erfüllt die in ihn gestellten Erwartungen. Lediglich der Knopf für den Dauerbrennerbetrieb und die Regulierung der Gaszufuhr
trüben den Gesamteindruck ein wenig.
25. Oktober 2011
Tolles Teil...
...für z.B. Creme Brulee...oder auch den gewieften Schrumpfschlauchmodellbauer...
13. Oktober 2011