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Arbeitsspeicher

 

 

Nichts geht über einen leistungsstarken Arbeitsspeicher, der Ihnen reibungsloses Arbeiten und Spielen am PC garantiert. Im CONRAD Online Shop entdecken Sie verschiedene Arbeitsspeicher-Typen mit unterschiedlichen Datenübertragungsraten und Speicherkapazitäten. Was Sie beim Kauf beachten müssen, erklären wir Ihnen nachfolgend.
 

Große Arbeitsspeicher mit schneller Datenübertragung

Arbeitsspeicher ermöglichen es Ihnen, viele verschiedene Programme gleichzeitig zu benutzen, ohne von Verzögerungen gestört zu werden. Je größer der Arbeitsspeicher ist und je schneller die Datenmengen übertragen werden, desto reibungsloser funktioniert Ihr PC. Wer häufig komplexe Programme nutzt, die viel Arbeitsspeicher benötigen, wünscht sich einen hochwertigen Arbeitsspeicher, um nicht durch langsamen Programmaufbau im Arbeitsfluss unterbrochen zu werden. In solchen Fällen werden Sie bei CONRAD garantiert fündig, denn hier haben Sie eine große Auswahl an unterschiedlichen Kurzzeitspeichern für Notebooks und PCs.
 

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Was ist Arbeitsspeicher?

Der Arbeitsspeicher ist der Bereich eines Computers, der die Programme, Programmteile und Daten enthält, die gerade im Moment ausgeführt werden. Der Arbeitsspeicher wird alternativ auch als Hauptspeicher bezeichnet und gehört zur Zentraleinheit des PCs. Die Zentraleinheit wiederum kontrolliert und steuert alle anderen Teile des Computersystems. Der Prozessor, der im Computer für die Verarbeitung von Befehlen zuständig ist, greift direkt auf den Arbeitsspeicher zu. Dessen Größe und Leistungsfähigkeit entscheidet deshalb maßgeblich darüber, wie schnell und leistungsstark ein PC ist. Wird ein Programm geschlossen, so löscht der Arbeitsspeicher die temporär gespeicherten Informationen wieder, bis das Programm erneut ausgeführt wird. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Arbeitsspeicher deshalb auch häufig als Kurzspeicher oder Kurzzeitspeicher bezeichnet.

Welche Arbeitsspeicher-Typen gibt es?

Bei den Arbeitsspeichern unterscheidet man zwischen den Typen SDRAM, DDR SDRAM, DDR2 SDRAM, DDR3 SDRAM und DDR4 SDRAM. Der einfache SDRAM kam 1996 auf den Markt und wird heutzutage kaum noch eingesetzt. SDRAM Arbeitsspeicher können nur einmal pro Taktfrequenz lesen oder schreiben und sind deshalb wesentlich langsamer als die DDR SDRAMs. DDR steht für Double Data Rate. Bei dieser neuen Generation der Arbeitsspeicher können Sie die doppelte Transferrate pro Taktfrequenz lesen oder schreiben. Solche Arbeitsspeicher sind wesentlich effizienter und schneller als die Vorgängerversionen. Die Arbeitsspeichertypen DDR, DDR2, DDR3 und DDR4 unterscheiden sich hinsichtlich der Übertragungsraten pro Sekunde, der Betriebsspannung, der maximalen Speicherkapazität und der Signalqualität. Der neueste und am weitesten entwickelte Arbeitsspeichertyp ist SDRAM DDR4. Neben einer geringen Betriebsspannung, einer hohen Speicherkapazität und Signalqualität, verfügt der Kurzspeicher über eine verbesserte Fehlererkennung und -korrektur.

Alle Arbeitsspeicher-Typen und ihre Eigenschaften auf einen Blick:
 

Arbeitsspeicher-Typ Speichertakt Betriebsspannung Übertragungsrate/Sek.
DDR SDRAM 100-200 MHz 2,5-2,6 V 1,6-3,2 GB/s
DDR2 SDRAM 100-266 MHz 1,8 V 3,2-8,5 GB/s
DDR3 SDRAM 100-266 MHz 1,5 V 6,4-17 GB/s
DDR4 SDRAM 200-400 MHz 1,2 V 12,8-25,6 GB/s


Das Wichtigste zum Kauf eines Arbeitsspeichers

  • Ein Arbeitsspeicher ist ein Kurzzeitspeicher, in dem Informationen der momentan ausgeführten Programme gespeichert werden. 
  • Es gibt mehrere Arbeitsspeichertypen, die sich durch unterschiedliche Übertragungsraten, Speichertakte und Betriebsspannungen auszeichnen. Sie sind mit den Abkürzungen DDR, DDR2, DDR3 und DDR4 benannt. DDR4 ist der neueste und fortschrittlichste Arbeitsspeicher unter ihnen. 
  • Wer sich einen neuen Kurzzeitspeicher zulegen möchte, sollte beim Kauf einige Kriterien berücksichtigen. Die wichtigsten Merkmale von Arbeitsspeichern sind die Zugriffszeit (Timings), die Datenübertragungsrate und die Speicherkapazität. Wer viele komplexe Programme benutzt, sollte zu einem Arbeitsspeicher mit großer Speicherkapazität und Datenübertragungsrate greifen.

Was ist beim Arbeitsspeicher-Kauf zu beachten?

Der Arbeitsspeicher wird im Wesentlichen durch drei Eigenschaften charakterisiert:

  1. die Zugriffszeit / Timings
  2. der Datenübertragungsrate
  3. der Speicherkapazität

Zudem spielen weitere Kaufkriterien eine Rolle, zum Beispiel das Einsatzgebiet. Es gibt spezifische Arbeitsspeicher für Notebooks und PCs.

Einsatzgebiet
Achten Sie beim Kauf darauf, ob der gewünschte Arbeitsspeicher für ein Notebook oder einen PC geeignet ist. Im CONRAD Online Shop können Sie ganz einfach auf die entsprechende Unterkategorie klicken und bekommen lediglich die Arbeitsspeicher angezeigt, die kompatibel zu Ihrem Rechensystem sind.

Zugriffszeit / Timings
Die Zugriffszeit berechnet sich aus der Taktfrequenz und folgenden Komponenten:

  • CL = Zeit, zwischen dem Absenden eines Lesekommandos und dem Erhalt der Daten
  • tRCD = Zeit, die nach einer Aktivierung verstrichen sein muss, bevor ein neues Lesekommando gesendet werden kann

Je geringer die Zugriffszeit ist, desto schneller werden Lesekommandos verarbeitet und desto leistungsstärker ist der Arbeitsspeicher des Rechensystems.

Datenübertragungsrate
Die Datenübertragungsrate gibt an, welche Datenmenge pro Sekunde vom Arbeitsspeicher übertragen wird. Je höher diese Datenübertragungsrate ist, desto schneller wird ein Datenpaket vom Arbeitsspeicher verarbeitet. Die Datenübertragungsrate ist bei den DDR3 und DDR4 Arbeitsspeichern wesentlich höher als bei den älteren Kurzzeitspeicher-Modellen.

Speicherkapazität
Besonders wichtig ist auch die Speicherkapazität des Arbeitsspeichers. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf. Die meisten Arbeitsspeicher haben eine Größe zwischen 4 und 32 Gigabyte. Je größer der Arbeitsspeicher ist, desto mehr komplexe Programme können gleichzeitig arbeiten.
 

Häufig gestellte Fragen zum Thema Arbeitsspeicher

Was ist der Unterschied zwischen Arbeitsspeicher und internen Speicher?

Der Arbeitsspeicher ist ein Kurzzeitspeicher, der die Informationen der gerade genutzten Programme kurzfristig speichert. Nach dem Schließen eines Programmes werden diese Informationen gelöscht. Erst wenn das Programm wieder geöffnet wird, wir der Arbeitsspeicher wieder aktiv und speichert die Informationen, die zum Arbeiten mit dem Programm nötig sind. Ein interner Speicher dagegen ist ein dauerhafter Speicher. Hier werden zum Beispiel Bilder, Dokumente oder Videos abgelegt, auf die man noch lange Zeit zugreifen möchte. Der interne Speicher wird nicht automatisch gelöscht, wenn Programme geschlossen werden oder der PC herunterfährt.

Wie viel Arbeitsspeicher sollte ein sehr guter Gaming PC besitzen?

Für einen guten Gaming PC benötigt man nicht zwangsläufig einen großen 32 GB Arbeitsspeicher. Auch 8 GB oder 16 GB Kurzzeitspeicher reichen in der Regel locker aus, um selbst komplexe Reality Games ohne lästige Verzögerungen darzustellen. Die benötigte Speicherkapazität ist natürlich auch immer noch davon abhängig, ob weitere Programme im Hintergrund laufen. Wer gerne viele Anwendungen geöffnet hat, sollte auf eine 16 oder 32 GB Platine zurückgreifen.

Wie viel Arbeitsspeicher verträgt die Hauptplatine?

Moderne Hauptplatinen vertragen normalerweise 32 GB RAM. Es gibt aber auch Hauptplatinen-Hersteller, die weniger Steckplätze für Arbeitsspeicher vorgesehen haben, um Platz zu sparen. Solche Hauptplatinen sind meist auch recht günstig erhältlich. Wenn Sie sich einen großen Arbeitsspeicher von 32 GB zulegen möchten, sollten Sie also zuvor prüfen, ob Ihre Hauptplatine auch dafür ausgelegt ist.

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Fazit: So finden Sie den passenden Arbeitsspeicher für Ihren PC oder das Notebook

Im CONRAD Online Shop finden Sie viele verschiedene Arbeitsspeicher für PCs und Notebooks. Wer sich eine neue Platine zulegen möchte, weil die alte kaputt ist, nicht leistungsstark genug ist oder zu wenig Speicherplatz besitzt, wird in unserem Online Shop garantiert fündig. Beim Kauf sollte man jedoch das ein oder andere Kaufkriterium berücksichtigen. Beachten Sie besonders die verschiedenen Arbeitsspeicher-Typen DDR SDRAM, DDR2 SDRAM, DDR3 SDRAM und DDR4 SDRAM. Alle Kurzzeitspeicher verfügen über unterschiedliche Übertragungsraten, Betriebsspannungen und Timings. Letztere sind ausschlaggebend für die Leistung des Arbeitsspeichers. Wer mit vielen komplexen Anwendungen gleichzeitig arbeiten möchte, sollte zu einem fortschrittlichen DDR3 oder DDR4 SDRAM greifen. Diese Modelltypen arbeiten besonders schnell und effizient und benötigen nur geringe Betriebsspannungen von unter zwei Volt.