JavaScript deaktiviert! Das Abschicken einer Bestellung ist bei deaktiviertem JavaScript leider NICHT möglich!
Es stehen Ihnen nicht alle Shopfunktionalitäten zur Verfügung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Interneteinstellungen. Für ein optimales Einkaufserlebnis empfehlen wir, JavaScript zu aktivieren. Bei Fragen: webmaster@conrad.de
{{#unless user.loggedIn}} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'checkout_confirmation' " }}
{{/xif}} {{/unless}}
{{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'Checkout' " }} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'Cart' " }} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'Direct Order' " }}
Direktbestellung:
Es konnte kein Artikel gefunden werden.
Der gewünschte Artikel ist leider nicht verfügbar.

Direktbestellung / Artikelliste (BOM) hochladen

Geben Sie einfach die Bestellnummer in das obige Feld ein und die Artikel werden direkt in Ihren Einkaufswagen gelegt.

Sie möchten mehrere Artikel bestellen?
Mit unserem Artikellisten-Upload können Sie einfach Ihre eigene Artikelliste hochladen und Ihre Artikel gesammelt in den Einkaufswagen legen.
{{/xif}} {{/xif}} {{/xif}}

Bananenstecker kommen dann zum Einsatz, wenn temporäre Verbindungen gefragt sind, die zuverlässig und stabil halten. Beispielsweise für Testaufbauten in Laboren. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, lesen Sie in unserem Ratgeber.  

Bananenstecker, auch 4 mm-Stecker genannt, gehören zu den Laborsteckern und sind wahre Alleskönner: Durch ihren genormten Durchmesser von 4 mm passen sie in alle Niederspannungsverbraucher mit Bananenbuchse oder Telefonbuchse, beispielsweise in Netzgeräte. So sind sie geschätzte Bestandteile von Versuchsaufbauten in Laboren. Sie ermöglichen nämlich das Verbinden und Trennen von Messgeräten - einfach und schnell ohne den Einsatz von Werkzeugen. In jüngerer Zeit beschäftigen sich auch Besitzer von Musikanlagen mit Bananensteckern. Denn mit ihnen lassen sich Lautsprecherkabel niederohmig und somit verlustarm mit der Anlage verbinden.    

Was sind Bananenstecker?

Bananenstecker an einem Laborschaltnetzgerät.

Bis 1924 schloss man die benötigten Geräte bei Testaufbauten in Laboren meist mit Federklemmen und Schraubverbindungen zusammen. Diese Art der Verbindungen war allerdings recht instabil und bedurfte einer exakten Arbeitsweise. Zwar gab es bereits Steckverbinder, diese wiesen jedoch unterschiedliche Durchmesser und Längen auf. Deshalb passte nicht jeder Stecker in jede Buchse und die Verbindung zwischen Buchse und Stift war nicht nicht immer so fest und stabil wie bei den Bananensteckern.

Das änderte sich, als die Firma Hirschmann die 4 mm-Stecker entwickelte. Der Vorteil: Damals wie heute sitzen sie dank ihrer geschickten Konstruktion fest in der Buchse. Der Strom fließt und muss nur geringe Widerstände überwinden. Trotzdem ist kein Werkzeug notwendig, um die Stecker herauszuziehen. So ist ein einfaches, schnelles Ein- und Ausstecken möglich. Heute sind sie aus keinem Labor mehr wegzudenken und gelten inoffiziell als Standard-Stecker.   

Wie funktionieren Bananenstecker?

Prinzipiell bestehen die 4 mm-Stecker aus einem Kunststoffgehäuse und einem Stift aus beispielsweise Aluminium oder Messing. Der Stift ist manchmal mit Gold, Kupfer oder Nickel beschichtet. Hersteller versprechen durch die Ummantelung eine verbesserte Leitfähigkeit und einer weitere Verringerung des Übergangswiderstands.

Zweiteiliges Kunststoffgehäuse und Stift eines Bananensteckers.

Üblicherweise fixieren zwei Schräubchen, meist Madenschrauben, das Kabel. Dafür schraubt man zunächst das Kunststoffgehäuse ab. Am freigelegten Stift sind die beiden Madenschrauben zu sehen. Zuerst werden diese Schrauben mit dem Schraubenzieher gelockert. Im Anschluss werden die abisolierten Kabelenden in den Stift gesteckt und fixiert. So entsteht ein stabiler Kontakt zwischen Litze und Stecker.
Nach dem Befestigen des Kunststoffgehäuses lässt sich der Bananenstecker in der Bananenbuchse des Messgeräts oder des Lautsprechers platzieren. Dort sorgt eine Blattfeder am Stift, die bananenförmig gewölbt ist, für einen optimalen Halt. Sie wird in der Buchse gestaucht, sodass sie den Stecker durch den nach außen gerichteten Druck fest verankert. Der Bananenstecker lässt sich dann nur noch mit etwas Kraft entfernen.

Gerade beim Einsatz in Laboren ist es wichtig, dass die Bananenstecker über ein Querloch verfügen. Über diesen seitlichen Kabelanschluss lässt sich ein weiteres Messgerät per 4 mm-Stecker verbinden. Alternativ dienen entsprechende Bananenstecker-Kupplungen oder Öffnungen am hinteren Ende dazu, zwei Stecker zu kombinieren.

Übrigens: Die Angabe “4 mm” bezieht sich auf den Durchmesser des Stifts. Finden Sie in der Produktbeschreibung eine Angabe in Quadratmillimetern (mm²), bezieht sich dies auf die Größe des Kabelquerschnitts, das in den 4 mm-Stecker passt.

Isolierte und nicht-isolierte 4 mm-Stecker

Nicht-isolierter (links) und isolierter (rechts) Bananenstecker.

Die gängigen Bananenstecker, die man in Laboren findet, sind in der Regel nicht isoliert. Deshalb sind sie mit der gegebenen Vorsicht zu behandeln, um einen Stromunfall zu vermeiden. Diese nicht-isolierten Bananenstecker nur bis zu einer Spannungsgrenze von 60 V/DC geeignet.  

Für die private Hobby-Elektronikwerkstatt sind diese nicht empfehlenswert, gerade wenn Sie Kinder haben. Denn die 4 mm-Stecker passen perfekt in die Öffnungen einer Steckdose und können so heftige Stromschläge oder Kurzschlüsse auslösen. Greifen Sie daher lieber zu isolierten Steckern. Diese sind durch eine Kunststoff-Ummantelung geschützt, sodass man mit der Hand nicht an den Stift fassen kann. 

Varianten des Bananensteckers

Büschelstecker mit sechs Blattfedern.

Neben den klassischen Bananensteckern gehören Büschelstecker zu dieser Stecker-Familie. Deren Stift besteht aus circa sechs Blattfedern, die sternenförmig angeordnet sind. Manche Modelle sind an der Spitze durch eine Kappe fest verbunden, andere stehen minimal auseinander. Diese Art der Bananenstecker weist jedoch einen höheren Übergangswiderstand auf als die Kupplung von Geräten mit einem klassischen Bananenstecker. Diesen Widerstand gilt es bei exakten Messungen zu berücksichtigen. Büschelstecker sind deshalb oftmals vergoldet, um diesen Nachteil aufzuheben.

Darüber hinaus gibt es Bananenstecker mit einem geringeren Durchmesser, beispielsweise 2,6 mm. Diese heißen auch Mini-Bananenstecker oder Modellbahn-Stecker. Gerade wenn eine Vielzahl von Steckern an ein Gerät angeschlossen sind und wenig Platz pro Stecker zur Verfügung steht. Zudem finden die Mini-Bananenstecker und ihre Gegenstücke, die Muffen, im Modellbahnbau ihren Einsatz, um beispielsweise Steuergeräte und Decoder mit Strom zu versorgen.

Bananenstecker löten statt schrauben

Soll das Kabel dauerhaft mit dem Bananenstecker verbunden bleiben, ist ein Bananenstecker zum Löten empfehlenswert. In den technischen Details der Bananenstecker bei Conrad finden Sie die Angabe zur Anschlussart. Statt das Kabel mit den Madenschrauben zu befestigen, löten Sie es einfach am Stift an: 

  • Etwa 7 mm des Kabelendes abisolieren und mit Lot verzinnen. So entsteht aus den Litzen ein fester Draht.
  • Stecker in einer Dritten Hand fixieren.
  • Lot in die Anlötstelle fließen lassen, bis diese voll ist.
  • Den Lötkolben weiterhin an die Lötstelle halten, damit sie warm bleibt.
  • Verzinnte Litzen in das flüssige Lot stecken und abkühlen lassen.
  • Beachten Sie, dass sich das Lot gleichmäßig verteilt. Denn eine kalte Lötstelle vermindert die Leitfähigkeit. Zudem sollten Sie die Lötstelle regelmäßig kontrollieren, weil sich mit der Zeit Risse bilden können. Das beeinträchtigt die Funktionstüchtigkeit ebenfalls negativ.

Warum heißen Bananenstecker so?

Der Begriff Bananenstecker ist im allgemeinen Sprachgebrauch mittlerweile üblich, auch wenn er nicht offiziell ist. Den ungewöhnlichen Namen erhielten die Stecker wegen der kleinen, gebogenen Blattfeder, die in ihrer Form an eine Banane erinnert. Diese wird in der Buchse gestaucht, sodass sie durch den nach außen gerichteten Druck für einen festen Halt des Bananenstecker-Stifts sorgt.

Anwendungsbereiche

Bananenstecker finden ihre Anwendung wie erwähnt zur Inbetriebnahme von Niederspannungsgeräten. Besonders wenn die Geräte häufig getrennt und wieder verbunden werden, sind die 4 mm-Stecker hilfreich. Aus diesem Grund finden sie bei der Durchführung von Tests, Experimenten und andere Vorgängen in Laboren Verwendung.

Im privaten Bereich dienen sie oft zur Verbindung von Lautsprechern mit einer HiFi-Anlage. Der Vorteil von Bananensteckern in diesem Fall ist, dass die Litzen weniger schnell verschleißen. Wenn sie sich blank in den Buchsen befinden, besteht die Gefahr, dass sie anlaufen und die Qualität der Leitfähigkeit verringern.
Zu beachten ist, dass die Hersteller solcher Anlagen keine Bananenstecker mitliefern. Da die Stecker auch in Steckdosen passen, können Hersteller nicht für die Sicherheit der Nutzer und der Geräte garantieren. Deshalb müssen alle, die ihre Lautsprecher-Kabel mit Bananensteckern ausstatten wollen, dies auf eigene Gefahr tun. Außerdem ist nicht jede HiFi-Anlage dazugeeignet, da auch die entsprechenden Buchsen vorhanden sein müssen. Informieren Sie sich daher beim Fachmann, ob ein Tausch möglich ist und wie Sie die 4 mm-Stecker am besten anschließen.

Auch die Reparatur und Testung von Geräten ist möglich, die keinen Stromstecker haben. Beispielsweise Autoradios. Verbinden Sie das Radio auf der Werkbank mit einem Netzgerät, können Sie seine Funktionsfähigkeit testen.
 

Nach oben