JavaScript deaktiviert! Das Abschicken einer Bestellung ist bei deaktiviertem JavaScript leider NICHT möglich!
Es stehen Ihnen nicht alle Shopfunktionalitäten zur Verfügung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Interneteinstellungen. Für ein optimales Einkaufserlebnis empfehlen wir, JavaScript zu aktivieren. Bei Fragen: webmaster@conrad.de
{{#unless user.loggedIn}} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'checkout_confirmation' " }}
{{/xif}} {{/unless}}

Bleiakkus

Entdecken Sie im Ratgeber viele hilfreiche Tipps und Hinweise rund um Bleiakkus. Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise, unterschiedliche Bauformen und die technischen Besonderheiten dieser Akkumulatoren. 

    

Bleiakkus sind robuste Energiespeicher

Was ist ein Bleiakku? 

Bleiakkumulatoren sind galvanische Zellen und wandeln chemische in elektrische Energie um. Da es sich bei Akkumulatoren – im Gegensatz zu herkömmlichen Batterien – um Sekundärzellen handelt, sind diese auch wiederaufladbar. 

Bleiakkus bestehen üblicherweise aus zwei Elektroden, die von einem Elektrolyt (Schwefelsäure) umgeben sind. Wenn der Akku aufgeladen und angeschlossen ist, kommt es zum Elektronenaustausch zwischen der Blei-Elektrode und der Bleidioxid-Elektrode: Es fließt elektrischer Strom. 

Bleiakkus sind in jedem handelsüblichen Auto als Starterbatterie verbaut und können darüber hinaus bei elektrischen Rollstühlen, Gabelstaplern sowie vereinzelt bei Elektrorollern und -fahrrädern für die Energieversorgung eingesetzt werden. 

Welche Bleiakkumulatoren gibt es?

Geschlossene Akkus

Bleiakkus in geschlossener Bauform werden auch als VRLA-Akkus (engl. valve-regulated lead-acid battery) bezeichnet. Da die Zellen abgedichtet sind, wird der Innendruck durch ein integriertes Überdruckventil reguliert. Der Elektrolyt im Inneren der Bleiakkus ist eingedickt und somit nicht mehr flüssig, wodurch unter bestimmten Bedingungen ein Betrieb des Bleiakkus in Seitenlage möglich ist. Zumindest kurzzeitig können die Geräte auch „über Kopf“ gelagert, transportiert und gegebenenfalls sogar betrieben werden. 

Offene Akkus

Klassische offene Bleiakkus kommen im privaten Bereich insbesondere als Kfz-Starterbatterie zur Anwendung. Da diese Blei-Säure-Batterien höhere Anforderungen an Wartung und Lagerung stellen, werden sie in vielen Bereichen durch geschlossene Bleiakkus ersetzt. 

Blei-Gel-Akkus

Blei-Gel-Akkumulatoren stellen eine weitere geschlossene Bauform dar. Durch Zusatz von Kieselsäure wird eine Bindung der flüssigen Schwefelsäure erreicht. Somit kann der Elektrolyt nicht auslaufen. Blei-Gel-Akkus sind als Starterbatterie weniger gut geeignet, da sie nicht in ausreichendem Maße hohe Ströme produzieren. 

Blei-Vlies-Akkus

Hierbei handelt es sich um eine besondere Ausführung von geschlossenen Bleiakkumulatoren, die auch als AGM-Akkus (Absorbent Glass Mat) bezeichnet werden. Der Elektrolyt wird dabei in einem Vlies aus Glasfaser gebunden. Blei-Vlies-Akkus sind in der Lage, vergleichbar hohe Ströme zu erzeugen wie offene Bleiakkus und werden daher auch als Starterbatterien eingesetzt. 

Worauf muss man beim Kauf eines Bleiakkus achten? 

Anschluss 

  • Konuspol 

  • Flachstecker (4.8 mm, 6.35 mm) 

  • Schraubanschluss (M5, M6, M8, M10) 

  • Klemmpol 

  • JST-Stecker 

  • AMP-Buchse 

  • Federkontakt 

Technische Spezifikationen 

  • Spannung in Volt (V) 

  • Kapazität in Amperestunden (Ah) 

  • Technologie: Blei-Gel, Blei-Vlies, Blei-Säure, Blei-Silikon 

Weitere Merkmale 

  • Geringe Selbstentladung 

  • Schnellladefähigkeit 

  • Zyklenfestigkeit 

Wartungsfreie Bleiakkus 

Offene Bleiakkus benötigen eine regelmäßige Wartung: Durch Ausgasung entstehende Verluste müssen mit destilliertem Wasser ausgeglichen werden. Da geschlossene Bleiakkus keine entsprechenden Öffnungen besitzen, ist dies beispielsweise bei Blei-Gel- und Blei-Vlies-Akkumulatoren nicht möglich – aber aufgrund der speziellen Bauform auch nicht nötig. Geschlossene Bleiakkus sind daher in der Regel wartungsfrei.

FAQs: Die häufigsten Fragen zu Bleiakkus

Welche Lebensdauer haben Bleiakkus? 

Bei sachgemäßer Lagerung und gegebenenfalls Wartung haben Bleiakkus eine Lebensdauer von mehreren Jahren. Qualitativ hochwertige Traktions- und Speicherbatterien können beispielsweise bis zu 15 Jahre genutzt werden. Ein Indikator für die Lebensdauer von Bleiakkumulatoren ist das Gewicht: Sind sonstige Parameter wie Größe und Kapazität identisch, ist in der Regel die Lebensdauer des schwereren Bleiakkus besser, da hier die Bleigerüste massiver ausgeführt sind. 

Wie können Bleiakkus eingesetzt werden? 

Die Einsatzmöglichkeiten von Bleiakkus sind vielfältig und je nach Bauform verschieden. Viele Privatanwender kennen Bleiakkus nur als Starterbatterie in Kraftfahrzeugen. Darüber hinaus kommen geschlossene Bleiakkumulatoren jedoch auch zur Energieversorgung in Fahrzeugen mit Elektroantrieb zum Einsatz. Für den mobilen Einsatz mit kleineren Solaranlagen sind Blei-Vlies-Akkus – sogenannte AGM-Akkumulatoren – besonders geeignet. 

Was kostet ein Bleiakku? 

Die Preise für Bleiakkumulatoren variieren deutlich und sind nicht zuletzt vom Hersteller, der Bauform sowie der jeweiligen Leistung und Kapazität der Akkumulatoren abhängig. Gerade qualitativ hochwertige Blei-Vlies-Akkus mit hoher Kapazität können durchaus mehrere Hundert Euro kosten. 

Fazit: So finden Sie den passenden Bleiakku

Für den mobilen Einsatz sind Bleiakkus aufgrund ihres Gewichts nur bedingt geeignet. Trotzdem sind sie als Traktionsbatterien vergleichsweise weit verbreitet. Im Vergleich zu anderen Akkumulatoren sind Bleiakkus robuster und vertragen auch niedrige Temperaturen besser. Als Speicherbatterien für kleinere Solaranlagen eignen sich insbesondere Blei-Vlies-Akkus, die auf der AGM-Technologie basieren. Als Kfz-Starterbatterien kommen hingegen vielfach noch vergleichsweise günstige Blei-Säure-Batterien zum Einsatz.

Nach oben