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Neuer elektronischer Personalausweis ist mehr als nur ein Ausweis

Neuer elektronischer Personalausweis ist mehr als nur ein Ausweis

 

Viele Vorgänge des Alltags verlagern sich ins Internet: der Einkauf, das Eröffnen eines Bankkontos, die Steuererklärung und vieles mehr. Bisher allerdings fehlte ein Standard-Identitätsnachweis für die digitale Welt. Der neue Personalausweis, am 1. November in Deutschland eingeführt, soll diese Lücke schließen. Neben der Ausweisfunktion dient der elektronische Personalausweis auch als Ausweis im Internet. In einem integrierten Chip sind die notwendigen Personendaten des Ausweisinhabers gespeichert, um sich damit zum Beispiel beim Online-Shopping elektronisch ausweisen zu können. Selbstverständlich können nur Daten ausgelesen werden, die der Ausweisinhaber mittels PIN-Eingabe freigibt.

Neuer Personalausweis, das ist jetzt möglich:

  • Dokumente können rechtsverbindlich elektronisch unterzeichnet werden, ohne dass eine händische Unterschrift benötigt wird.
  • Er ermöglicht die einfache und sichere Kommunikation über das Internet zwischen Ausweisinhaber, Verwaltungen und Unternehmen ohne Papier und lange Wartezeiten.
  • Bisher über das Internet unmögliche Transaktionen, die Identitäts- und Altersnachweise per Postident verlangten, werden ermöglicht.

Was ist neu am Personalausweis?

  • Scheckkartenformat
  • Postleitzahl
  • Chip im Ausweis
  • Online-Ausweisfunktion für das Ausweisen im Internet und an Automaten(auf Wunsch, nutzbar ab 16 Jahren)
  • Digitales Lichtbild und freiwillige Fingerabdrücke zur eindeutigen Zuordnung von Ausweis und Inhaber
  • Vorbereitet für die Unterschriftsfunktion mit der qualifizierten elektronischen Signatur. Für die Nutzung muss ein Signaturzertifikat bei einem entsprechenden Anbieter erworben werden.
  • Erweiterte Sicherheitsmerkmale und besonderer Schutz der biometrischen Daten
  • Personalausweis-Logo auf der Rückseite (kennzeichnet ebenfalls Einsatzmöglichkeiten und Zubehör)
  • Telefonischer Bürgerservice (Mo – Fr, 7 – 20 Uhr) und Sperrnotruf (rund um die Uhr) unter 0180-1-33 33 33 (3,9 ct/Min. aus dem dt. Festnetz, aus dem Mobilfunknetz maximal 42 ct/Min., auch aus dem Ausland erreichbar)

Voraussetzung für diese Anwendungen ist ein Chipkarten-Leser

  • Man unterscheidet drei Typen von Lesegeräten: Basis-Kartenleser, Standard-Kartenleser und Komfort-Kartenleser. Während Standard- und Komfortkartenleser über eine eigene Tastatur zur PIN-Eingabe verfügen, müssen Sie die PIN bei der Verwendung eines Basislesegeräts über Ihre Computer- oder eine Bildschirmtastatur eingeben.
  • Für die Online-Ausweisfunktion reicht ein so genanntes Basis-Lesegerät ohne Tastatur aus.
  • Für die Unterschriftsfunktion ist ein Lesegerät mit eigenem Display und einem separaten Tastaturfeld ("PIN-Pad") zur Eingabe der Signatur-PIN nötig.

So wird Online-Banking sicher

So wird Online-Banking sicher

Viele zögern noch immer, Ihre heiligstes, das Geld, der digitalen Welt anzuvertrauen. Geschürt von ständigen Horror-Meldungen wie geklauten PIN und TAN-Nummer, umgeleiteten Online-Überweisungen oder gar leer geräumten Konten. Doch es gibt trotz allem, mit der nötigen Vorsicht durchaus auch Licht am Online-Banking-Himmel. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt Online-Banking zu betreiben, wie sicher es ist, warum Sie an einem Chipkartenleser nicht vorbei kommen, was Sie dazu benötigen und geben Ihnen wichtige Tipps, wie Sie sich sicher im „world-wide-web“ bewegen.

Wo stecken Bedrohungen?

Wo stecken Bedrohungen?

Trojaner:
Kleine Computer-Viren versuchen im Hintergrund Ihre Bankdaten ausspionieren.

Phishing Websites:
Sind Versuche durch gefälschte Bank- Homepages an Ihre Bankdaten zu gelangen

Social-Phishing Websites:
Neuerdings versuchen Betrüger über Spam-Mails an Ihre Daten zu gelangen. Noch schlimmer sind E-Mails über soziale Netzwerke von Ihren „Freunden“ Hier werden z.B. Facebook-Profile gehackt und E-Mails mit Geldbitten an alle Kontakte versandt.

Wie funktioniert Online-Banking - wie sicher ist es?

TAN-Listen - sehr unsicher, einfach zu manipulieren

TAN-Listen - sehr unsicher, einfach zu manipulieren

Beim TAN-Verfahren erhalten Sie von Ihrer Bank eine schriftliche Liste per Post mit TAN-Nummern, TAN- Nummern sind Ihr Bestätigungs- Code für eine Transaktion (z.B. für eine Überweisung). Nach jeder getätigten Transaktion streichen Sie die verwendete TAN-Nummer. Nach Verbrauch aller TANs erhalten Sie von Ihrer Bank eine neue Liste. Da dieses Verfahren bedeutet, dass die Eingabe der TAN-Nummer über dieTastatur Ihres Rechners erfolgt, kann durch einen einfachen Trojaner (siehe oben) Ihre TAN-Nummer abgefangen werden und ehe Sie sich versehen, landet Ihr Geld in falschen Händen. 

HBCI - relativ sicher, schwerer zu manipuliren

HBCI steht für Home Banking Computer Interface, ein nationaler Standard, der vom Zentralen Kreditausschuss (ZKA) entwickelt worden ist. HBCI definiert sicheres, multibankfähiges Online-Banking zwischen Kundensystemen und Bankrechnern.

HBCI - relativ sicher, schwerer zu manipuliren

SECODER-TECHNIK - sehr sicher, noch nicht zu manipulieren

SECODER-TECHNIK - sehr sicher, noch nicht zu manipulieren

Der SECODER-Standard wurde von der deutschen Kreditwirtschaft spezifiziert. Ziel war es, einen einfachen und primär für das Online- banking optimierten Chipkartenleser zu definieren, damit Online- transaktionen durch eine Datenvisualisierung im Display des Karten- lesers noch besser abgesichert werden können. Sicherheitsfunktionen sind unter anderem, die sichere Anzeige der Onlinebanking-Transaktionsdaten im Kartenleser. So werden zum Beispiel Empfängerkontonummer und Betrag der Transaktionen im eigenen Display angezeigt. Angreifer, die versuchen die Empfänger- Kontonummer Ihrer Überweisung zu manipulieren, können Sie somit sofort entlarven.

Warum benötigt man einen Chipkartenleser?

Warum benötigt man einen Chipkartenleser?

Neben einen sicheren Klasse 3 oder auch Klasse 2 Kartenleser (siehe Lexikon unten), am Besten mit Secoder-Technik ist es ratsam, immer aktuelle Computer-Firewalls und Anti-Virenprogramme zu installieren. Ebenfalls sollte Ihr Internet-Browser (z.B. Internet Explorer oder Mozilla Firefox) immer auf den neuesten Stand sein. Zusätzlich profitieren Sie von einer unabhängigen Online-Banking Software. Mit Hilfe der Sofware vermeiden Sie es, den „Phishern“ an die Angel zu gehen. Zusätzlich enthalten diese Software-Lösungen viele zusätzliche Anwendungen, mit deren Hilfe Sie einfach Ausgaben- und Einnahmen Analysen erstellen können. Damit Sie immer einen Überblick über Ihr Vermögen haben.

Hier finden Sie den optimalen AntiVirus- und Sicherheitsschutz

Online-Banking-Lexikon:

TAN – Transaktionsnummer zur Bestätigung des Auftrages (z. B. Überweisung) an die Bank

iTAN – indizierte TAN – die Bank fordert zur Bestätigung z. B. TAN Nr. 17

iTANplus – Aufforderung zur TAN-Eingabe wird in einem verzerrten Kontrollbild angezeigt

mTAN – mobile TAN – bei Auftragsabsendung kommt die passende TAN per SMS aufs Handy

sm@rt-TAN – Generator – Gerät (Taschenrechner ähnlich), mit dem man die passende TAN erzeugt

HBCI – Homebanking Computer Interface – Datenübertragungsstandard

HBCI+ – HBCI im PIN/TAN-Verfahren (Sparkassenentwicklung)

FinTS – Financial Transaction Service – Datenübertragungsstandard, als Nachfolger von HBCI geplant

Chipkartenleser – sind Geräte für die sichere und bequeme Abwicklung von Online-Bankgeschäften. Viele Chipkartenleser lesen aber auch viele andere Chipkarten. Die Einteilung erfolgt in Sicherheitsklassen. Klasse 1 bis 3