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Rot ist nicht gleich Rot. Manchmal tendiert es gegen Lila, manchmal gegen Orange. Ursache sind nicht auf Farbneutralität kalibrierte Monitore. In diesem Ratgeber verraten wir Ihnen, wie Sie mithilfe von Colorimetern Bildschirme „farbecht“ einstellen.

Wissenswertes zu Colorimetern

Was sind Colorimeter?

Colorimeter sind elektronische Farbmesser. Mit ihnen überprüfen Sie die Farbwerte, die auf Monitoren angezeigt werden auf deren korrekte Darstellung. Die Messung erfolgt dabei nicht über einen subjektiven Vergleich verschiedener Farben, sondern über eine Spektralanalyse – es wird der Lichtwert bestimmt, indem das einfallende Licht in seine Spektrale zerlegt wird und auf die Intensität untersucht.

Zum Einsatz kommen Colorimeter vor allem zur Kalibrierung von Monitoren. Das ist insbesondere für Branchen wichtig, in denen es auf die korrekte Darstellung von Farbwerten ankommt, etwa im Bereich Grafikdesign und Bildbearbeitung.

Nach diesem Farbmodell arbeiten Bildschirme

Nach diesem Farbmodell arbeiten Bildschirme

Grundsätzlich arbeiten Monitore und Displays mit 24-Bit-Farbräumen im RGB-Farbmodell. Das heißt: Für jede der drei additiven Grundfarben Rot, Grün und Blau gibt es 256 Intensitätsstufen, dargestellt mit jeweils 8 Bit. Beispiel: Leuchtet der Bildschirm total weiß, ist jedes RGB-Bit eingeschaltet, die einzelnen Pixel für Rot, Grün und Blau leuchten mit voller Kraft. Wird die Intensität der blauen Pixel auf 0 heruntergefahren, erstrahlt der Bildschirm in – Gelb! Das liegt daran, dass das menschliche Auge die winzigen aktiven Pixel für Rot und Grün nicht mehr voneinander unterscheiden kann. Die Frequenzen von Rot und Grün addieren sich und werden vom Gehirn als Gelb wahrgenommen.

Die Intensität der einzelnen Pixel ist somit wesentlich für das Farbempfinden. Es gibt aber noch zwei weitere Faktoren, die Farbdarstellungen auf dem Bildschirm beeinflussen: Die Luminanz und das Gamma. Luminanz ist eine fotometrische Größe aus der Videotechnik und gilt als Maß für die Helligkeit von Bildpunkten. Die wird nicht, wie Sie vielleicht annehmen, durch die Leuchtkraft der einzelnen Pixel bestimmt, sondern von der Hintergrundbeleuchtung des Monitors, meist also durch weiße LEDs oder schmale Leuchtstoffröhren im Rahmen des Bildschirms. Deren Licht „durchleuchtet“ über eine Diffusorfolie die Pixel gleichmäßig von hinten.

Warum der Gammawert so wichtig ist

Der Begriff Gamma wiederum wird meist im Zusammenhang mit einer Gammakorrektur verwendet. Die ist notwendig, weil das menschliche Auge Helligkeitsunterschiede in dunklen Bereichen anders wahrnimmt als in hellen. Nun ließe sich zwar theoretisch über die an jedem Monitor vorhandenen Einstellungen für Helligkeit und Kontrast das Bild optimal anpassen; in der Realität funktioniert dies jedoch nicht richtig. Das liegt daran, dass diese Einstellungen linear erfolgen, also gleichmäßig von niedrig nach hoch. Die Gammakorrektur erfolgt allerdings nach einer logarithmischen Kurve, die so angepasst wird, dass alle Farben gleichmäßig wiedergegeben werden.

Warum der Gammawert so wichtig ist

Unter Windows betriebene Monitore arbeiten in der Regel mit einem Gammawert von 2,2, moderne Mac-Computer mit einem Wert von 2,1. In vielen Fällen mag dies ausreichen, doch Fertigungstoleranzen und die Einsatzdauer von Bildschirmen führen recht oft zu Darstellungen, die nicht exakt dem gewünschten Ergebnis entsprechen.

Aber selbst dann, wenn der Gammawert des Bildschirms korrekt ist, erscheinen vor allem Fotos aus digitalen Quellen wie Digitalkameras als nicht „farbecht“. Das liegt an den jeweiligen Aufnahmechips (CCD oder CMOS), die nicht zwangsläufig dem Gamma eines Bildschirms folgen. Ohne entsprechende Gammakorrektur wird die Bildbearbeitung somit zum Ratespiel.

Besonders krass fallen die Unterschiede zwischen Kamera- und Monitorbild dann aus, wenn das Foto über einen Farbdrucker ausgegeben wird. Diese Drucker arbeiten nicht nach dem RGB-, sondern nach dem CMYK-Modell. C steht für Cyan, M für Magenta, Y für Gelb und K für BlacK oder Key. Es handelt sich somit um das subtraktive Farbmodell mit Körperfarben, im Gegensatz zu RGB, das auf Lichtfarben basiert und additiv ist. Um ein annähernd der Druckausgabe entsprechendes Monitorbild darzustellen, muss der Bildschirm über ein Farbprofil verfügen, dass an den Drucker angepasst sein muss. Und dazu sind wiederum spezielle Korrekturen notwendig. Dabei ist natürlich auch zu berücksichtigen, ob der Drucker mit Tinte, mit Farbtoner oder mit Sublimationsfolien arbeitet. Jede Technologie benötigt ihr eigenes Farbprofil.

Automatisch statt von Hand

Automatisch statt von Hand

Die Einstellung der Farb- und Helligkeitswerte sowie des Gamma sind natürlich auch per Hand möglich. Hersteller von Grafikkarten und Windows selbst bieten entsprechende Testbilder an. Doch dies erfordert einen hohen zeitlichen Aufwand und muss regelmäßig wiederholt werden. Besser, schneller und vor allem jederzeit reproduzierbar erledigen diese Einstellungen sogenannte Colorimeter, also Farbmesser. Das sind kleine, handliche Geräte, die per USB-Kabel an den Rechner angeschlossen und zur Messung über das Monitorbild gehängt werden. Colorimeter erfassen automatisch den Grauwert und die einzelnen RGB-Werte des Bildschirms und erzeugen individuelle Farbprofile sowohl für den Monitor als auch für den Farbdrucker.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Colorimetern

Wie lange dauert die Kalibrierung des Monitors?

Die Erstkalibrierung ist meist innerhalb von fünf Minuten erledigt, für Folgekalibrierungen reichen meist zwei bis drei Minuten.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Colorimetern

Kann ich die Änderungen an der Monitoreinstellung schon während der Messung sehen?

Die meisten Colorimeter verfügen über einen „Vorher-Nachher“-Modus, mit dem sich die Kalibrierungsergebnisse beurteilen lassen. Eingeblendet werden dazu vielfach Referenzbilder mit „kritischen“ Farben wie Hauttönen, Schatten- und Spitzlichtern.

Wird das Umgebungslicht in die Messung einbezogen?

Ja, und zwar nicht nur bei der Messung, sondern laufend. Ist das Colorimeter permanent mit dem Rechner verbunden, passt sich der Bildschirm vollautomatisch der Bürobeleuchtung an, ob bei Tages- oder Kunstlicht. 

Können Bildschirme von Notebooks kalibriert werden?

Das ist kein Problem, da gute Colorimeter Multi-Monitor-Unterstützung anbieten.

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