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Natürlich können heute auch Handys Fotos machen. Aber wirklich beeindruckende Bilder entstehen oft nur mit professioneller Ausrüstung. Hier im Shop finden Sie eine Auswahl besonders exzellenter Modelle. Zudem versorgt Sie unser Ratgeber mit vielen Tipps, was es bei Blenden, Sensoren und dem Zubehör zu beachten gibt.

 

Was ist eine Spiegelreflexkamera?

Spiegelreflex-Kameras oder auch SR-Kameras sind ja schon seit längerer Zeit bekannt. Genau genommen wurden die ersten SR-Kamera bereits 1861 konstruiert. Dabei ist das Prinzip recht einfach: Ein klappbarer Spiegel lenkt das über die Objektivlinsen einfallende Licht zu einem Sucher um. Das bietet den großen Vorteil, dass man bei dem Blick durch den Sucher exakt den gleichen Bildausschnitt sieht, den später auch das Bild haben wird. Neben dem Bildausschnitt kann man auch noch die Schärfe optimal einstellen. Beim Auslösen klappt der Spiegel um und gibt den Lichtstrahlen den Weg zum Film, bei den Digitalkameras zum Fotosensor, frei.

Bei den ersten Kameras musste noch umständlich von oben durch einen Lichtschachtsucher ein auf dem Kopf stehendes Bild betrachtet werden. Das änderte sich 1943, als in Ungarn die erste 35 mm Spiegelreflex-Kamera mit dem bis heute üblichen Suchereinblick präsentiert wurde.

Die nebenstehende Grafik veranschaulicht die prinzipielle Funktion einer analogen bzw. digitalen Spiegelreflexkamera:

  1. Objektivlinsen
  2. Schwingspiegel
  3. Film-/Bildsensor-Ebene
  4. Mattierte Scheibe
  5. Kondensorlinse
  6. Pentaprisma
  7. Okular
     

Was ist eine Digital-Spiegelreflexkamera?

Einfache Fotos kann heutzutage jedes Handy oder jede simple Kompaktkamera machen. Doch qualitativ ausgezeichnete Bilder lassen sich nur mit einem hochwertigen Fotoapparat anfertigen, wie beispielsweise mit einer digitalen Spiegelreflexkamera

Digital-Spiegelreflexkameras (DSLR - Digital Single Lens Reflex) bilden die Premiumklasse unter den Digitalkameras und sind für Fotografen mit höchsten technischen Ansprüchen und Erfahrung zu empfehlen. Äußerlich und im mechanischen Aufbau ähneln digitale Spiegelreflexkameras ihren analogen Vorfahren. Aber statt eines Films bergen die DSLR-Kameras einen großen elektronischen Bildsensor, der Fotos und Filme in absoluter Spitzenqualität gewährleistet.

Mit ihren vielen Funktionen ermöglichen DSLR-Kameras enorme gestalterische Freiräume für kreative und professionelle Aufnahmen. Die Funktionen der digitalen Spiegelreflexkameras lassen sich durch eine große Auswahl an Zubehör noch deutlich erweitern.

Folgende Leistungsmerkmale zeichnen eine digitale Spiegelreflexkamera aus:

1. Modus-Wahlrad

Modus-Wahlrad für die einfache Bedienung.

Nicht jede Spiegelreflexkamera verfügt über ein Modus-Wahlrad, der Modus wird über das Display ausgewählt.

2. Blitzschuh

Blitzgeräte sind weiter nutzbar

Durch den Blitzschuh können bereits vorhandene Blitzgeräte weiter genutzt werden.

3. WiFi-Fernsteuerung

Komfortable Fernsteuerung per WiFi.

Nicht jede Spiegelreflexkamera ist mit einem WiFi-Modul zur Fernsteuerung ausgestattet.

4. Optischer Sucher

Bewährte Technik: Der optische Sucher.

Der optische Sucher zeigt dasselbe Bild, das durch das Objektiv zu sehen ist. Bildausschnitt und Fokus sind so leicht prüfbar.

5. Bajonettanschluss

Schneller Objektivwechsel

Der Bajonettanschluss ermöglicht die Benutzung anderer Objektive (Macro-, Tele-, Zoom-, Fisheye-, Tilt-Shift-Objektive etc.).

6. Großer Bildsensor

Gezielt mit Unschärfe arbeiten.

Großer Sensor (Four-Thirds, APS-C, DX) bietet mehr Gestaltungsmöglichkeiten mit Unschärfen (Bokeh).

7. Schnittstellen

Anschluss von Zubehörkomponenten.

Schnittstellen bieten die Anschlussmöglichkeit von vielfältigen Zubehörkomponenten wie z.B. Fernauslöser.

8. Fokus und Zoom

Fokus und Zoom auch manuell einstellbar.

Je nach Objektiv erlaubt der Fokus- bzw. Zoomring ein direktes, manuelles Fokussieren oder Zoomen.

Welche weiteren Vorteile bieten Digital-Spiegelreflexkameras?

Hochwertige Digital-Spiegelreflexkamera

Exzellente Ausstattung

Nicht allein die Größe des Sensors macht die Spiegelreflexkamera zu etwas Besonderem, sondern auch dessen hohe Lichtempfindlichkeit sowie die zahlreichen Programme: Dazu gehören zum Beispiel Belichtungsreihen, Blendenreihen, Fokusreihen, Zeitraffer und selbst erstellte Belichtungsmodi. Der Hoch­kontrast­bild-Modus (HDRI) ist zwar mittlerweile in vielen kleineren Kameras integriert, bietet jedoch in DSRL-Kameras viel mehr Gestaltungsfreiraum.

Erweiterbar durch viel Zubehör

Für DSLR-Kameras gibt es deutlich mehr Zubehör als für kleinere Kameratypen. Die Premium-Gattung bietet zahlreiche Möglichkeiten, ihre Funktionen durch Zubehör zu erweitern, zum Beispiel Makro-Ringe für das Fotografieren im Makro-Bereich. In der Regel ist bei DSLR-Kameras der Anschluss von unterschiedlichsten Filtern möglich; die Modelle verfügen über Schnittstellen (mit Kabel oder kabellos per WLAN/WiFi) zur Fernsteuerung.

Zugängliche Bedienung

Automatikprogramme sind zwar praktisch, stoßen aber oft an ihre Grenzen. Dann sind manuelle Einstellungen angesagt, um anspruchsvolle Bilder zu schießen. In solchen Fällen ist es sehr hilfreich, wenn Blende, Zeit, Über-/Unterbelichtung und Fokus direkt zugänglich, „greifbar“ sind und nicht erst umständlich in Untermenüs gesucht werden müssen. Oder anders ausgedrückt: Hardkeys statt Softkeys!

Filmen in Kinoqualität mit DSLR

Seit Spiegelreflexkameras in voller HD-Auflösung filmen können, sind sowohl Amateure wie auch Profis begeistert. Mit dem richtigen Zubehör sind die DSLR-Kameras als vollwertige Filmkameras einsatzfähig. Die Ästhetik der geringen Schärfentiefe, die man oft in Kinofilmen einsetzt, lässt sich bereits mit einem Four-Thirds-Sensor erreichen. Im Vergleich zu Camcordern bieten Wechselobjektive wesentlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Außerdem können mithilfe eines Adapters alte Objektive wieder eingesetzt werden, die der eine oder andere Fotograf aus der Ära der analogen Fotografie aufbewahrt hat.

Wie funktioniert Bokeh - die Gestaltung mit der Unschärfe?

Dank des großen Sensors und Auflagemaßes kann die DSLR besonders geringe Schärfentiefen abbilden. Diese Ästhetik ist somit der Systemkamera und insbesondere der DSLR vorbehalten. Das Bokeh, also die Unschärfe, hilft bei der Gestaltung des Bildes, um gezielt ein Motiv vom Hintergrund oder Vordergrund zu isolieren. Hierbei ist die Blendenöffnung wichtig. Je stärker die Blende geöffnet ist, desto geringer ist die Schärfenebene und desto stärker das Bokeh.

Bei den nachfolgenden Aufnahmen wurde das linke Bild mit einem Blendenwert von 1,7 aufgenommen. Bei dem mittleren Bild betrug der Blendenwert 4 und bei dem rechten Bild betrug der Blendenwert 16.

Je weiter die Blende geöffnet wird, desto besser kommt das Motiv zur Geltung, da der Hintergrund immer unschärfer wird.

Wie kann ich bewegte Bilder perfekt aufnehmen?

Bei der Aufnahme von bewegten Bildern ist die Verschlusszeit und somit die Belichtungsdauer des Bildsensors entscheidend. Normalerweise spielt sich dieser Vorgang automatisch und in wenigen Sekundenbruchteilen ab. Es besteht aber auch die Möglichkeit, manuell auf die Verschlusszeit einzuwirken.

Bei bewegten Bildern kann mit der Verschlusszeit entschieden werden, wie das spätere Bild wirken soll. Bei einer sehr kurzen Verschlusszeit spiegelt das Bild einen eingefrorenen Moment einer schnellen Bewegung wieder. Selbst kleinste Einzelheiten, die mit dem bloßen Auge nicht erfasst werden könnten, werden scharf und kontrastreich wiedergegeben.

Wird eine längere Verschlusszeit gewählt, werden die bewegten Bereiche im Bild verwischt und wirken somit dynamisch. Auch wenn es sich um ein statisches Bild handelt, kann der Betrachter die Bewegung gut nachvollziehen. Da bei längeren Verschlusszeiten die Gefahr des „Verwackelns“ besteht, sollte in diesem Fall die Kamera auf eine feste Unterlage aufgelegt oder noch besser mit einem Kamerastativ gearbeitet werden.

Durch eine kurze Verschlusszeit sind selbst einzelne Wassertropfen im Bild sichtbar.
Durch eine längere Verschlusszeit, wirken die bewegten Motive selbst in einem statischen Bild dynamisch.

Wie ist die ISO-Zahl einzustellen?

Die ISO-Zahl beschreibt die Lichtempfindlichkeit der Kamera. Je höher der Wert, desto lichtempfindlicher ist die Kamera und desto heller wird das Bild. Bei analogen Kameras musste immer erst der Film gewechselt werden, um mit einer anderen Lichtempfindlichkeit zu arbeiten. Bei einer Digital-Kamera reicht oft nur ein Knopfdruck.

Bei Außenaufnahmen an einem sonnigen Tag kann ein ISO-Wert von 100 - 200 gewählt werden. Wird in Innenräumen oder bei Dunkelheit fotografiert, ohne dass ein Blitz benutzt werden darf, muss die ISO-Zahl auf 1000 - 1600 eingestellt werden.

Doch Vorsicht! Mit einer großen ISO-Zahl kann man zwar bei schlechten Lichtverhältnissen helle Fotos machen, allerdings ist in den Bildern dann auch eine Körnung bzw. ein Bildrauschen sichtbar.

Mit Bildbearbeitungsprogrammen kann man zwar im Nachgang die Fotos optisch noch aufzuwerten, aber grundsätzlich sollte der ISO-Wert so gering wie möglich bzw. so groß wie unbedingt nötig eingestellt werden.

Bei einem Drohnenrennen darf nicht mit Blitz gearbeitet werden. Deshalb wurde vom Fotograf die ISO-Zahl höher eingestellt und das Bild weist nun leider eine nicht zu übersehende Körnung auf.

Zusammenfassung

Es ist unbestritten: Digital Spiegelreflexkameras bieten unglaublich viele Vorteile, die vom ambitionierten Hobby-Fotograf bis hin zum Fotoprofi jeder Anwender zu schätzen weiß. Und wer heute gehobene Ansprüche an seine Fotos stellt, kommt um eine Digital-Spiegelreflexkamera nicht herum.

Aber wo viel Licht ist, gibt es meistens auch etwas Schatten. Im Fall einer Digital-Spiegelreflexkamera sind das Größe, Gewicht und Preis.

Aus diesem Grund sollte beim Ausflug in den Vergnügungspark die HighEnd DSLR-Kamera wohl doch lieber im heimischen Fotostudio bleiben. Stattdessen gibt es hochwertige Digital-Kompaktkameras, die bei der Fahrt in der Achterbahn in der Hosentasche nicht stören und bei Bedarf trotzdem gute Bilder für das Familienalbum machen.

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