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Der Elektroantrieb für Fahrzeuge wurde als umweltschonende Alternative zu Verbrennungsmotoren erfunden und seither ständig weiterentwickelt. Mit den verbesserten Technologien für Akkumulatoren in diesen Fahrzeugen werden heutzutage immer größere Reichweiten möglich. Erfahren Sie in unserem Ratgeber mehr über elektrisch betriebene Roller, kurz: E-Roller.

Wissenswertes zu E-Roller

Was sind E-Roller?

Ein E-Roller oder E-Scooter – ausgeschrieben Elektroroller beziehungsweise Elektroscooter – ist ein kompakter, straßenverkehrstauglicher Roller, der nicht mittels Verbrennungsmotor, sondern von einem Elektromotor angetrieben wird. Die Emission von Schadstoffen sinkt auf null, da das Fahrzeug nicht über die Verbrennung von Treibstoffen angetrieben wird. Die Tankstelle eines E-Scooters ist die Steckdose und die Aufladung erfolgt per Ladegerät. Außerdem ist eine außerordentliche Verringerung der Geräusch-Emission zu verzeichnen. Aus dem „Knattern der Vespa“ wird ein Surren des E-Rollers. Reifenabrollgeräusch und -abrieb bleiben unverändert bestehen.

Der geringe Geräuschpegel dieser Fahrzeuge ist unter Verkehrsexperten gleichwohl umstritten. Die leise Form der Fortbewegung erschwert es, ein herannahendes Fahrzeug wahrzunehmen und stellt somit ein potenzielles Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr dar.

Unterschiede zu herkömmlichen Rollern

Was für den herkömmlichen Roller der Tank ist, ist für den Elektroroller das Akku-Pack. Das Gewicht der Stromspeicher ist so verteilt, dass der Schwerpunkt des Fahrzeugs niedrig ausfällt. Diesen Effekt hat bei herkömmlichen Rollern der Verbrennungsmotor, der dann über eine Kette und ein Ritzel das Hinterrad antreibt. Moderne E-Roller besitzen sogenannte Naben-Motoren, die den mechanischen Übertragungsweg überflüssig machen und zudem so gut wie wartungsfrei sind.

Der elektrische Antrieb sorgt aufgrund seiner Effizienz für eine schnellere Beschleunigung des Elektrorollers als bei Kraftstoff-Motoren. Alle anderen Ausstattungsmerkmale, wie Sitzbank, Beleuchtung, die Ausstattung mit Scheibenbremsen, Stoßdämpfer, Staufächer und so weiter, sind identisch mit herkömmlichen Rollern beziehungsweise variieren je nach Modell und Hersteller.

Akkumulatoren-Typen für E-Roller

Elektroroller können mit verschiedenen Akkumulator-Technologien ausgestattet sein.
Häufig kommen Blei-Gel-Akkus zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine besondere Form des herkömmlichen Blei-Akkumulators, der mit speziellen Chemikalien (Kieselsäure) verbessert wurde. Diese Energieträger sind komplett verschlossen; es muss kein destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Sie eignen sich aufgrund ihrer elektrischen Eigenschaften zum Beispiel weniger als Starter-Batterien, dafür aber besser als ausdauernde Energiequelle. Ein solcher Akkumulator sollte nicht mehr als 50 Prozent entladen werden. Wenn einmal tiefere Entladungen auftreten, ist ein sofortiges Nachladen wichtig für den Erhalt der Lebensdauer. Blei-Gel-Akkus haben nicht den berüchtigten Memory-Effekt.

Alternativ werden Lithium-Ionen-Akkus als „Kraftstoff“ eingesetzt. Sie unterscheiden sich im allgemeinen Aufbau grundsätzlich nicht von Blei-Akkumulatoren. Der große Unterschied besteht im Material für den Ladungsträger. Für die Elektroden werden in der Regel hochwertige Graphit-Leiter aber auch Eisen- oder Kobalt-Leiter verwendet. Dadurch wird eine deutliche höhere Lebensdauer dieser Akkus von bis zu 20 Jahren erreicht. Auch was die Anzahl der Ladezyklen und die Entladetiefe betrifft, sind Lithium-Ionen Akkus deutlich im Vorteil gegenüber Blei-Varianten. Zudem sind sie leichter und kleiner als herkömmliche Akkus. Somit kann bei gleichen Platzverhältnissen mehr Leistung bereitgestellt werden.
Die Verwendung von Blei steht unter Umweltaspekten seit langem in der Kritik. Aber auch der Einsatz von Kobalt ist nicht unproblematisch. Etwa 50 Prozent des weltweiten Kobalts stammen aus dem Kongo, wo es unter teils unzumutbaren Bedingungen und ohne ausreichende Schutzmaßnahmen abgebaut wird, häufig von Kindern.

 

Mit welcher Fahrerlaubnis darf man E-Roller fahren?

Wie für herkömmliche Motorroller ist zum Fahren von Elektro-Scootern ein Führerschein nötig.

Eine der folgenden Führerscheinklassen wird benötigt:

  • M, AM (ab 16 Jahre), A1, A2, A, B oder Klasse 3 (alter Führerschein)
  • Dabei ist die Klasse AM ist Bestandteil der Führerscheinklassen A, B und T.
  • Roller-Modelle, die auf 25 Kilometer pro Stunde gedrosselt sind, können mit einer Prüfbescheinigung von Personen ab 15 Jahren gefahren werden.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu E-Rollern

Welche Geschwindigkeiten und Reichweiten sind mit E-Rollern möglich?

Das Gesetz legt fest, dass die Höchstgeschwindigkeit für Roller 45 Kilometer pro Stunde betragen darf. Nach dem Jahr 1998 zugelassene Roller jeglicher Art dürfen auf deutschen Straßen nicht schneller fahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen E-Scooter oder eine Modell mit Verbrennungsmotor handelt. Die möglichen Geschwindigkeiten der E-Roller sind so begrenzt, dass sie mit den jeweiligen Führerschein-Klassen korrespondieren.
Unterschiede zwischen herkömmlichen und E-Rollern gibt es vor allem bei den Reichweiten. Während Kraftstoff getriebene Modelle um die 300 Kilometer erreichen, ist die maximale Reichweite bei den Elektroscootern zirka 50 Kilometer. Sie kann modellabhängig mit zusätzlichen Akkupacks vergrößert werden, so dass bis ungefähr 150 Kilometer möglich sind. Auch das Wetter spielt beim Elektroantrieb eine nicht unerhebliche Rolle, denn bei sehr niedrigen Außentemperaturen kann ein Energieverlust von bis zu 10 Prozent entstehen.
Solche Fahrzeuge eignen sich daher am besten als wendige Stadtflitzer, die nur kurze Distanzen am Stück bewältigen müssen.

Welche Defekte können an E-Rollern auftreten?

Die Schwachstelle eines jeden E-Rollers ist das Akkupack. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf Gewährleistungsfristen des Herstellers oder des Händlers für die einzelnen Fahrzeugbestandteile.
Im laufenden Betrieb sollte auf ein konsequentes Lademanagement geachtet werden, um die Lebensdauer der Akkumulatoren positiv zu beeinflussen.
Wichtig sind darüber hinaus saubere elektrische Kontakte vom Akku zum Elektronetz des Rollers.
Achten bei einem Wechsel der Akkumulatoren auf richtig gepolte Anschlüsse.
Gegen andere Pannen oder Verschleißerscheinungen wie Reifenplatzer oder Bremsabrieb sind natürlich auch E-Scooter nicht gefeit.

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