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Elektroinstallation

Elektroinstallation bezeichnet das Errichten von elektrischen Anlagen für Niederspannung. Das beinhaltet die Stromversorgung und die elektrische Beleuchtung der Hausinstallation, im weiteren Sinne auch von industriellen Anlagen und Fahrzeugen....

    

    

Was ist Elektroinstallation?

Elektroinstallation bezeichnet das Errichten von elektrischen Anlagen für Niederspannung. Das beinhaltet die Stromversorgung und die elektrische Beleuchtung der Hausinstallation, im weiteren Sinne auch von industriellen Anlagen und Fahrzeugen. Niederspannung umfasst den Bereich bis 1.000 Volt Wechselspannung und bis 1.500 Volt Gleichspannung.

Durch das Verlegen von Kabeln vom Hausanschluss über Anschluss- und Verteilerdosen, Sicherungen sowie verschiedene Schalter wird der Strom zu Leuchtmitteln wie Lampen, Leuchtstoffröhren, zu anderen fest installierten Geräten (Herd, Backofen) und zu Steckdosen geleitet. Dafür wird eine große Anzahl von Elementen zur Absicherung und Verteilung, zum Schalten und Anschließen miteinander verbunden, so dass die gewünschte Funktion erfüllt und der Anwender vor Stromschlägen geschützt wird.

Welche Elektroinstallations-Elemente gibt es?

Drehstromtechnik

Drehstromtechnik arbeitet mit 400 Volt und wird zum Betreiben leistungsfähiger elektrischer Maschinen, zum Beispiel von Aufzügen, Baumaschinen und elektrischen Fahrzeugen, genutzt. Die bei Conrad erhältlichen CEE-Stecker, -Adapter und -Stromverteiler sind die gebräuchlichsten für Drehstrom. Baustromverteiler sind ebenfalls mit diesen Steckern ausgestattet.

Elektro-Installationsmaterial

Das eigentliche Elektroinstallationsmaterial umfasst alle elektrischen Bauteile, die für die Versorgung mit elektrischem Strom benötigt werden, beispielsweise Kabel und Zubehör zur Verlegung, Verbindungsklemmen, Installationsdosen in Aufputz- und Unterputzausführung, Steckdosen, Stecker, Kupplungen, Schalter und Dimmer, Klebebänder für Befestigung und Kennzeichnung.

Fenster-, Tor- und Garagentorantriebe

Damit ist es möglich, Gebäudeöffnungen wie Fenster, Türen und Tore sowie zusätzliche Schutzeinrichtungen wie Rollläden oder bewegliche Scherengitter zum Öffnen und Schließen zu automatisieren, indem eine Fernbedienbarkeit mit elektrischen Antrieben umgesetzt wird. Die Bedienung kann sowohl über fest installierte als auch über mobile Bedieneinheiten (Fernbedienungen) erfolgen. Dabei kommen ebenfalls Installationselemente aus anderen Kategorien zum Einsatz. Moderne Anlagen sind in Haus-Sicherheitssysteme eingebunden und oft per Smartphone-Apps zu steuern.

Klingel & Gong

Eine große Bandbreite an Klingeln und Gongs gestattet dem Installateur, auf individuelle Klangwünsche des Kunden einzugehen. Der Bereich Funkklingeln und -gongs ist besonders zur nachträglichen Installation geeignet, ohne Kabel verlegen zu müssen. 

Mehrfachsteckdosen

Mehrfachsteckdosen erlauben es zum Beispiel, über eine Wandsteckdose mehrere weitere Verbraucher mit Strom zu versorgen. Mehrfachsteckdosen haben mindestens drei Auslässe und sind zum Teil mit Schaltern und Überspannungsschutz ausgestattet. Eine Besonderheit stellt steckbare Elektroinstallation dar, die werkzeugfrei und sicher die Weiterleitung von Strom gewährleistet. Ähnlichen Komfort bieten Modulsysteme, bei denen Steckdosenleisten mit Zwischensteckern und Schutzhauben verbunden werden.
Der Steckdosenturm „VARIO TOWER” vereint Funktionen einfacher Mehrfachsteckdosen bis hin zur Ausstattung mit RJ45-Buchsen für Netzwerke.
Gartensteckdosen erfüllen ebenfalls besondere Schutzgrade und stehen in vielen Ausfertigungen, zum Teil in Schmuckoptik zur Verfügung

Schalter und Steckdosen

Bei Steckdosen und Schaltern werden die Montagearten Aufputz, Unterputz, Wand, Boden, Decke, Einbau und Tisch unterschieden. Spezielle Steckdosen stehen für den Anschluss von Herden und Backöfen zur Verfügung. Für den Außenbereich sind diese Elemente entsprechend bis IP68 geschützt; was völligen Staubschutz und Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen bedeutet. Dimmer regeln an geeigneten Leuchtmitteln die Helligkeit und stehen ebenfalls in diversen Einbauvarianten zur Verfügung.

Schalterprogramme

Schalterprogramme ermöglichen es, eine Gebäudeeinheit mit einem durchgehend passenden Design auszustatten. Im Angebot von Conrad finden Sie Produkte von mehr als 20 Markenherstellern, unter ihnen renommierte Anbieter wie Berker, Busch-Jaeger, Legrand und Siemens, so dass Sie als Elektroinstallateur allen Wünschen Ihrer Kunden gerecht werden können.

Sprechanlagen

Gegensprechanlagen ermöglichen die Kommunikation zwischen festgelegten Endstellen, zum Beispiel zwischen Kranführer und Mitarbeiter in der Fabrikhalle. Türsprechanlagen verfügen zusätzlich über Klingeltechnik, kombiniert mit der Möglichkeit, Personen an der Tür zu sehen und/oder zu hören und mit ihnen zu kommunizieren.

Stromkabel

Die Stromkabel in dieser Kategorie stellen einen Anschluss zwischen einem Auslass (Steckdosen) und einem elektrischen Gerät her. Der Anschluss an das Gerät kann verschraubt, verlötet oder steckbar sein. Es werden Anschlusskabel für Kalt- und Heißgeräte unterschieden. Verlängerungskabel überbrücken längere Entfernungen zwischen Steckdose und elektrischem Gerät und sind bei großen Längen auf Kabeltrommeln verfügbar.

Verteilerschrank-Technik

Verteilerschränke in Aufbau-, Aufputz-, Unterputz- oder Hohlwandausführung gewährleisten die Verteilung der Elektroinstallation zum Beispiel in einer Wohnung. Die Schränke nehmen Stromzähler, Überspannungsschutz und Sicherungen auf. Mit diversem Zubehör zum Klemmen, Verlegen und Zusammenfassen der Kabel in den Verteilschränken wird die Übersichtlichkeit der Installation gewahrt.

Zeitschaltuhren

Zeitschaltungen steuern tageszeitabhängige Vorgänge. Zum Beispiel kann die Funktion von Flurlicht mit Bewegungsmeldern auf die dunkle Tageszeit eingeschränkt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Simulation von Anwesenheit in Wohnungen. Dazu sind Zeitschalter oft mit Zufallsgeneratoren ausgestattet. Zeitschaltuhren für die Hutschienenmontage gestatten die Installation dieser Technik im Hausverteilerschrank.

Zwischenstecker

Die Kategorie der Zwischenstecker steht für besondere Funktionen. Reiseadapter sichern den Anschluss von Geräten an Steckdosen in Ländern mit anderen Stecker-Standards. Schaltbare Zwischenstecker sind nützlich Helfer, um Geräte mit dauerhaftem Verbrauch (Standby) temporär vom Stromnetz zu trennen. 
Einschaltstrom-Begrenzer vermindern den Stromstoß beim Einschalten von starken Verbrauchern wie Schweißgeräten oder motorgetriebenen Werkzeugen. Damit wird das Auslösen der Sicherung verhindert. Es gibt sie zum stationären Einbau sowie in Steckern oder Verlängerungsleitungen verbaut.

Überspannungsschutz

Plötzliche Stromschwankungen durch das Zu- oder Abschalten großer Verbraucher oder Überspannungen durch Blitzschlag und elektrostatische Aufladung gefährden Endgeräte einer Elektroinstallation. Mit der großen Bandbreite von Überspannungsschutz-Produkten ist eine Absicherung dagegen im Bereich von 3 bis 1.200 Volt möglich. Es gibt diverse Bauarten und Schutzvorrichtungen für spezielle Endgeräte, zum Beispiel Satellitenempfänger oder Datenleitungen.

Kaufkriterien für Elektroinstallationsmaterial

Elektroninstallationsmaterial muss immer den gängigen Vorschriften und Standards entsprechen. Bei speziellen Anwendungsbereichen wie in Gärten, Feuchträumen, oder in chemisch belasteten Umgebungen muss das Material der Installationsumgebung gerecht werden. Detaillierte Datenblätter zu den einzelnen Produkten geben Auskunft über geeignete Einsatzbereiche.

Mit Industrieverpackungen in großen Stückzahlen sind günstige Einkaufspreise erzielbar. Eine Berechnung des tatsächlichen Bedarfs an Material für die Elektroinstallation hilft ebenfalls, die Kosten bei der Anschaffung zu senken.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Elektroninstallation

Was ist bei Elektroinstallationen grundsätzlich zu beachten?

Die Sicherheit elektrischer Anlagen hat höchste Priorität. Für das Errichten und Betreiben elektrischer Anlagen gibt es eine Vielzahl von Normen, Vorschriften, Verordnungen und Gesetzen. Die Reihe VDE DIN 100 sowie die Norm DIN 18015 enthalten grundsätzliche Richtlinien.

Wer darf Elektroinstallation verlegen, verändern oder reparieren?

Aufgrund bestehender Gesetze und Verordnungen ist es nur zugelassenen Elektrofachkräften erlaubt, elektrische Anlagen gewerblich zu installieren beziehungsweise Reparaturen oder Veränderungen an bestehenden Elektroinstallationen vorzunehmen. Der Abschnitt 5.2 der DIN VDE 1000-10 beschreibt die nötige Qualifikation dafür.

Welche Unterlagen sind bereitzustellen?

Für jede elektrische Anlage muss grundsätzlich eine Dokumentation vorhanden sein beziehungsweise angelegt werden.

Worauf sollte beim Auswechseln einer Elektroinstallation geachtet werden?

Es dürfen nur Installationskomponenten eingesetzt werden, die die gleichen Parameter wie das auszutauschende Element aufweisen. In Hinsicht auf das Design sollte immer auf die gleiche Serie zurückgegriffen werden.

Wie machen sich Defekte in Elektroinstallationen bemerkbar?

Zumeist treten folgende Symptome auf:

  • mehrfaches, unerwartetes Auslösen von Schutzschaltern und oder Sicherungen
  • flackerndes Licht an Leuchtelementen
  • sichtbare Funkenbildung und/oder Knistern an Schaltern, unter Umständen mit Brandgeruch verbunden
  • schlecht rastende Kippschalter aufgrund von Verschleiß der Federn/Einrastelemente
  • sich ungewöhnlich erwärmende Kabel

Die bei Conrad im Shop angebotenen Installationsmaterialien erfüllen vorgeschriebene Standards und hohe Qualitätsansprüche. 

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