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Wissenswertes zu Satiniermaschinen

Satiniermaschinen sind elektrisch betriebene Bürstenmaschinen zum Schleifen, Polieren und Entgraten verschiedener Werkstoffe. Diese Handgeräte arbeiten mit Bürstenaufsätzen. Eine alternative Bezeichnung lautet deshalb elektrischer Bürstenschleifer.

In unserem Shop finden Sie diverse Satiniermaschinen sowie Bürstenaufsätze für die Bearbeitung von Oberflächen aus Metall, Kunststoffen und anderen Materialien.


Was sind Satiniermaschinen?

Satiniermaschinen sind elektrische Werkzeuge. Als spezielle Schleifmaschinen dienen sie der Oberflächenbehandlung von Werkstücken. Mithilfe von drehenden Bürstenwalzen können verschiedene Materialien bearbeitet werden. Ziel der Bearbeitung mit einer Satiniermaschine ist das Satinieren, Strukturieren, Polieren, Bürsten, Glätten, Entrosten oder Entgraten. Meist handelt es sich um Oberflächen aus Metall, zum Beispiel aus Stahl oder Edelstahl.

Satiniermaschinen gibt es als Handgeräte und als stationäre Werkzeugmaschinen. Für die Bearbeitung mit einer Hand-Satiniermaschine wird der Bürstenaufsatz an das fixierte Werkstück herangeführt.

Der Aufbau einer Satiniermaschine mit Schleifwalze ist relativ simpel: Im Inneren der Satiniermaschine befindet sich ein elektrischer Motor. Er treibt den auf einer Achse befestigten Werkzeugaufsatz an. Ein Schutzblech über den rotierenden Teilen soll verhindern, dass jemand ungewollt in die laufende Maschine greift, weil das zu schweren Verletzungen führen könnte. Außerdem fängt das Schutzblech die abgeschliffenen Partikel vom Werkstück so ab, dass sie mehrheitlich nach unten statt in Richtung des Bedieners fallen. Einige Satiniermaschinen haben vorinstallierte Absaugbehälter für die Späne.

Unser Praxistipp:

Als Unterscheidungsmerkmal zu anderen Schleif- und Poliermaschinen arbeiten Satiniermaschinen mit Bürsten-Walzen. Entsprechend dem Walzendurchmesser sind sie wendig, allerdings nicht als Winkelschleifer tauglich.

Übrigens: Der Begriff Satiniermaschine kommt vom Vorgang des Satinierens. Dabei wird eine gleichmäßige und hellere Oberfläche erzielt, die je nach Material glatt bis glänzend sein kann. Optisch ähnelt die fertige Oberfläche dem Eindruck von Satin, also einem Stoff mit glatter Oberseite und matter Unterseite.


Dazu werden Satiniermaschinen verwendet

Satiniermaschinen werden für die Oberflächenbehandlung von Werkstoffen wie Edelstahl, Gusseisen, Alu, Kunststoffen, Holz und anderen verwendet. Auch Papier kann mit Satiniermaschinen veredelt werden. Durch die Bürsten entsteht anders als beim richtigen Schleifen eine helle bis mattglänzende Oberfläche.

Je nach Werkstoff wird eine Satiniermaschine mit passendem Aufsatz für die Materialeigenschaften des Werkstücks gewählt.


Das gibt es bei der Auswahl von Satiniermaschinen zu beachten

Damit die Satiniermaschine zum späteren Einsatzzweck passt, muss Sie für das Material Ihres Werkstücks zugelassen sein.

Unser Praxistipp: Bürstenaufsätze tauschen

Bei guten Satiniermaschinen können die Bürstenaufsätze getauscht werden, um unterschiedliche Materialien bearbeiten zu können. Entscheidend für die Auswahl von Aufsätzen ist der maximale Werkzeugdurchmesser, damit die Bürstenrolle unter dem Schutzblech der Satiniermaschine ausreichend Platz findet. Diverse Aufsätze als Zubehör für Satiniermaschinen gibt es hier.

Für die Handhabung der Satiniermaschine sind verstellbare Handgriffe für unterschiedliche Bearbeitungsrichtungen und Möglichkeiten der Zweihandbedienung von Vorteil. Das Gewicht des Geräts kann die Kaufentscheidung ebenfalls beeinflussen.

Elektrische Leistung, die Bandgeschwindigkeiten und die Möglichkeiten zur Regulierung der Drehzahl sind wichtig für den praktischen Einsatz des favorisierten Werkzeugs. Schließlich wollen Sie abgestimmt auf das Material ein bestmögliches Arbeitsergebnis erzielen, was zuweilen ein intensives, gleichmäßiges oder langsameres Vorgehen erfordert. Empfehlenswert ist außerdem eine Satiniermaschine, die mit einem Wiederanlaufschutz ausgestattet ist und dadurch ein unkontrolliertes Anlaufen nach einem Stromausfall verhindert.

Als elektrische Handgeräte benötigen alle Satiniermaschinen eine Stromversorgung. Hier können Sie zwischen mobilen Akku-Varianten und festem Kabelanschluss für den Netzbetrieb an einer Steckdose wählen. Bei den Geräten mit Kabelanschluss sollten Sie aus praktischen Erwägungen heraus auf die Länge des jeweiligen Anschlusskabels achten.


Sicherheitshinweise für die Arbeit mit Satiniermaschinen

Beachten Sie die Hinweise der Hersteller in den technischen Daten und Downloads zu Ihrer Satiniermaschine und verwenden Sie das Gerät nur für die zulässigen Einsatzzwecke.

Die Bürsten der Satiniermaschine rotieren am Werkstück und lösen dort feine Partikel ab. Diese werden weggeschleudert.

Deswegen sollten Sie stets eine Schutzbrille, Schutzhandschuhe und lange Schutzkleidung tragen, wenn Sie mit einer Satiniermaschine arbeiten. Ungeeignet sind Kleidungsstücke mit freihängenden Bestandteilen wie beispielweise Kapuzenbändern, die sich im rotierenden Bürstenaufsatz der elektrischen Maschine verfangen könnten. 

Bei der Arbeit mit einer Satiniermaschine entsteht Abrieb an der Oberfläche des Werkstücks. Bei der Metallbearbeitung kann es sich dabei um glühende Späne handeln, die eine Brandgefahr darstellen. Bei feineren Materialien wie einigen Kunststoffen ist eine Atemmaske empfehlenswert, um keine Abriebpartikel einzuatmen.

Das Polieren von Oberflächen ist mit einiger Lärmbelastung verbunden. Für längere Arbeiten empfiehlt sich ein Gehörschutz.

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