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Wissenswertes zu Steinbohrern

Steinbohrer sind die richtige Wahl, um in Stein, Beton, Mauerwerk, Fliesen und Granit bohren zu können. Welche Ausführungen von Steinbohrern es gibt, auf welche Kriterien Sie beim Kauf achten und was Sie beim Bohrvorgang berücksichtigen sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.


Merkmale und Einsatzgebiete von Stein- und Betonbohrern

Spiralbohrer für Stein finden Sie in unserem Online-Shop in unterschiedlichen Längen sowie mit verschiedenen Durchmessern und Schäften. An der Spitze eines Steinbohrers sitzt zumeist ein Plättchen aus Hartmetall, das je nach vorgesehenem Einsatzgebiet geschliffen ist oder nicht. Die Hauptfunktion des Plättchens besteht darin, das zu bearbeitende Material Millimeter für Millimeter zu zermahlen. Bohrer mit geschliffenem Plättchen eignen sich vor allem für Fliesen, weicheres Gestein und Steingut. Achtung: Dieser Bohrertyp wird ohne Schlagfunktion der Bohrmaschine verwendet.

Anders sieht das bei Bohrern mit ungeschliffenem Plättchen aus Hartmetall aus: Solche Steinbohrer kommen in Schlagbohrmaschinen zum Einsatz und werden genutzt, um härteres Gestein und Mauersteine zu durchbohren. Betonbohrer setzen dem noch eine Schippe drauf. Sie sind für die Bearbeitung besonders harter Materialien konzipiert. Problemlos können Sie mit Betonbohrern in Kombination mit einer Schlagbohrmaschine oder einem Bohrhammer Löcher in hartes Gestein und Beton bohren. Je nach vorliegendem Material greifen Sie hier zu Modellen mit speziellen Eigenschaften in Bezug auf Länge, Bohrlochdurchmesser und Schaft.

In unserem Online-Shop ist eine Vielzahl an Steinbohrern und Steinbohrer-Sets erhältlich, die Ihnen gute Dienste beim Bohren von Naturstein, Mauerwerk und vergleichbaren Materialien leisten. Neben Modellen mit Dreikant- oder Zylinderschaft stehen auch Varianten mit SDS-Max, -Plus sowie -Quick zur Auswahl. Mit einem SDS-Schaft („Special Direct System“-Schaft) wird eine effiziente Kraftübertragung sichergestellt.


Steinbohrer kaufen: Länge, Schaft, Material und weitere Kriterien

Stein- und Betonbohrer müssen besonders robust sein. Ihre Förderwendel dient einzig und allein dem effizienten Abtransport des Bohrmehls. Beim Kauf eines Bohrers für die Bearbeitung von Granit, Mauerwerk und ähnlichen Materialien gilt es, auf eine qualitativ hochwertige Beschaffenheit zu achten, damit beim Bohrvorgang keine Schäden am Werkstoff und an den Werkzeugen entstehen. Prüfen Sie vorab, für welchen Zweck und in welchem Werkstoff die Löcher gebohrt werden sollen. Die unterschiedlichen Materialeigenschaften verlangen spezielle Bohrer. Beim Kauf sollten Sie daher folgende Merkmale prüfen:

  • Arbeits- und Gesamtlänge des Bohrers
  • Durchmesser des Bohrlochs (von wenigen Millimetern bis hin zu 80 Millimetern)
  • Eignung (für weiche oder harte Materialien)
  • Aufnahme (SDS, Dreikant, Sechskant, Zylinder und Ähnliches)
  • Beschaffenheit des Bohrers (zum Beispiel Hartmetall)

Statt eines Bohrers empfiehlt sich der Kauf eines Bohrer-Sets für Stein und Beton. Mit mehrteiligen Sets haben Sie jederzeit einen Bohrer mit passendem Durchmesser parat.


Unser Praxistipp: Mit Geduld und Know-how präzise bohren 

Um präzise Löcher in Beton, Naturstein und ähnliche Werkstoffe zu bohren, ist eine durchdachte Vorgehensweise erforderlich. Nachdem Sie die entsprechenden Vorbereitungen getroffen haben (Markierung des Bohrlochs oder das Sicherstellen, dass keine Strom- und Wasserleitungen im Weg sind), setzen Sie die Bohrmaschine im sicheren Stand an und starten mit möglichst geringer Drehzahl ohne Schlagfunktion. Erst wenn der Bohrer in den Werkstoff eingedrungen ist, können Sie allmählich die Drehzahl erhöhen und die Schlagfunktion aktivieren. Achten Sie bei hartem Werkstoff darauf, dass Sie mit einer leistungsstarken Schlagbohrmaschine oder einem Bohrhammer arbeiten.


FAQ – häufig gestellte Fragen zu Steinbohrern

Kann mit jedem Steinbohrer Beton bearbeitet werden?

Nicht jeder Standard-Steinbohrer ist für Beton geeignet. Das Einsatzgebiet wird vorrangig von der Widerstandsfähigkeit der Spitze vorgegeben. Im Regelfall finden Sie Betonbohrer mit stumpfer Spitze vor. Mit ihnen ist es ein Leichtes, präzise Löcher in Beton und Mauerwerk zu bohren. 

Ist ein Vorbohren notwendig?

Grundsätzlich sollten die ersten Millimeter mit geringer Drehzahl ohne Schlagfunktion gebohrt werden, um auch ein versehentliches Verrutschen zu verhindern. In einigen Fällen empfiehlt es sich zusätzlich, ein kleineres Loch vorzubohren – insbesondere dann, wenn Sie mit dem eigentlichen Bohrer kaum Fortschritte erzielen.

Worauf ist beim Bohren von Fliesen zu achten?

Hier kommen Bohrer-Sets mit geschliffenen Spitzen zum Einsatz. Beim Durchbohren von Fliesen ist auf eine möglichst geringe Drehzahl und behutsame Vorgehensweise zu achten. In jedem Fall sollten Sie ohne Schlagfunktion arbeiten, um keine Schäden an Fliesen zu hinterlassen.

Ist die Kühlung eines Bohrers notwendig?

Beim Bohren von Stein kommt es zu einer hohen Hitzeentwicklung. Mit kurzen Unterbrechungen des Bohrvorgangs und einer zusätzlichen Wasserkühlung lässt sich der Hitzeentwicklung entgegenwirken.

Gibt es zertifizierte Bohrermodelle?

Einige Modelle sind von der PGM (Prüfgemeinschaft Mauerbohrer e.V.) zertifiziert. Die PGM prüft unter anderem die Korrektheit der Geometrie und gleichbleibende Qualität der Bohrer eines Herstellers. Anhand des Prüfsiegels können Sie sichergehen, dass die geprüften Bohrermodelle den Standards entsprechen und sichere Dübelverbindungen ermöglichen.

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