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Entdecken Sie im Ratgeber viele hilfreiche Tipps und Hinweise rund um Feuerlöscher. Erfahren Sie mehr über unterschiedliche Löschmitteltypen, deren Funktionsweise und welche Leistungsklasse Sie benötigen.

Mit einem Feuerlöscher kleinere Brände wirkungsvoll bekämpfen

Was ist ein Feuerlöscher?

Feuerlöscher sind tragbare Löschgeräte zur Bekämpfung kleinerer Brände. Für verschiedene Brandarten (siehe Brandklassen) werden unterschiedliche Löschmittel angeboten. Ziel jedes Löschmittels ist es, das Feuer zu ersticken und nicht zu verstärken sowie mögliche Sachschäden durch den Einsatz des Löschmittels zu minimieren. Feuerlöscher unterliegen in Deutschland einer DIN-Norm, die zur Kategorisierung der unterschiedlichen Feuerlöscher mit Normbränden arbeitet.

Welche Feuerlöscher gibt es?

Pulverfeuerlöscher 

Im Pulverfeuerlöscher kommt ABC-Löschpulver, sogenanntes Glutbrandlöschpulver, als Löschmittel zum Einsatz. Die Abkürzung verweist nicht auf eine spezielle chemische Verbindung, sondern gibt an, dass das Löschmittel für die Brandklassen A, B und C geeignet ist. Das Löschpulver verhindert eine weitere Verbrennung und erstickt die Glut.

Fettbrandfeuerlöscher

Fettbrandfeuerlöscher arbeiten mit hochkonzentrierten Salzlösungen, die eine Sperrschicht über das Fett legen, so gleichzeitig das Verbrennen unterbinden und das Fett kühlen. Überhitzte Fette können sich selbst entzünden und der Einsatz von Wasser kann Fettexplosionen verursachen. Fettbrandlöscher sind für die Brandklassen A, B und F geeignet. 

Kohlendioxidfeuerlöscher

Bei Kohlendioxidfeuerlöschern wird Kohlenstoffdioxid, ein nichtbrennbares Gas, als Löschmittel und gleichzeitig als Treibmittel eingesetzt. Kohlendioxid verdrängt den Sauerstoff und erstickt so die Flamme. Kohlendioxid ist rückstandsfrei, eignet sich also beispielsweise für EDV-Räume, nicht aber für Außenbereiche. Kohlendioxidfeuerlöscher dürfen auf keinen Fall bei Metall-Bränden verwendet werden, da hier Explosionsgefahr besteht. Kohlendioxidfeuerlöscher sind für Brände der Brandklasse B geeignet.

Löschspray

Bei Löschspray kommt ein Löschmittel auf Gelbasis zur Anwendung. Die Feuerlöscher sind sehr handlich und besonders einfach in der Anwendung. Löschspray ist bei Entstehungsbränden sofort einsetzbar und für die Brandklassen A, B und F geeignet.

Schaumfeuerlöscher

Schaumfeuerlöscher benutzen als Löschmittel eine Mischung aus Luft, Wasser und Schaummittel. Ein Schaumteppich bedeckt die Flammen großflächig und die Verunreinigungen halten sich in Grenzen. Schaumfeuerlöscher sind für die Brandklassen A und B geeignet.

Wasserfeuerlöscher

In Wasserfeuerlöschern kommt als Löschmittel Wasser und als Treibmittel CO2 zur Anwendung. Wasser als Löschmittel ist ungiftig, PH-neutral und nicht ätzend, darf aber ausschließlich bei Bränden der Brandklasse A eingesetzt werden.

Worauf muss man beim Kauf von Feuerlöschern achten?

  • Brandklasse A, B, C, D oder F
  • Wandbefestigung oder mobil (beispielsweise im Auto)
  • Einsatz in geschlossenen Räumen oder im Außenbereich
  • Geltende Vorschriften des Einsatzortes
  • Fläche des zu schützenden Bereiches bestimmt Füllmenge und Anzahl der Feuerlöscher

Wissenswert: Brandklassen

Brände werden je nach brennendem Material in die Brandklassen A, B, C, D und F unterteilt. Diese Definition ist wichtig, um das richtige Löschmittel zu wählen. Die Brandklasse A umfasst feste Stoffe, die Brandklasse B flüssige oder sich verflüssigende Stoffe, die Brandklasse C Gase, die Brandklasse D Metalle und die Brandklasse F Fette. Fette werden separat behandelt, da die Verwendung der normalen ABC-Löschmittel unter Umständen wirkungslos ist oder das Problem sogar verschlimmert. Fettbrände dürfen nie mit Wasser gelöscht werden.

FAQs: Die häufigsten Fragen zu Feuerlöschern

Wie wird ein Feuerlöscher benutzt?

Auf jedem Feuerlöscher befindet sich eine Bedienungsanleitung. Machen Sie sich mit dieser vertraut, damit der Feuerlöscher im Brandfall sofort einsatzbereit ist.

In welcher Höhe sollte ein Feuerlöscher montiert werden?

Feuerlöscher müssen im Notfall schnell griffbereit sein –  die Arbeitsstättenverordnung schreibt deshalb eine Montagehöhe von 0,8 bis 1,2 m vor. Auch in Privathaushalten empfiehlt sich diese Aufhängung.

Wer darf den Feuerlöscher überprüfen?

Feuerlöscher dürfen nur von ausgebildeten, befähigten Personen überprüft werden. Meist befindet sich neben der Prüfplakette der Name der Firma, die die letzte Überprüfung durchgeführt hat. Ansonsten ist der Bundesverband der Brandschutz Fachbetriebe oder die örtliche Feuerwehr der richtige Ansprechpartner.

Aufladelöscher oder Dauerdrucklöscher?

Im Aufladelöscher ist der Löschmittelbehälter vom Treibgasbehälter getrennt, der Löschmittelbehälter wird erst im Einsatzfall unter Druck gesetzt. Aufladelöscher sind in der Regel in der Anschaffung teurer, aber in der Wartung kostengünstiger als Dauerdrucklöscher.

Der Löschmittelbehälter des Dauerdrucklöschers oder Permanentlöschers steht immer unter Druck. Undichtigkeiten können zum Nichtfunktionieren des Dauerdrucklöschers führen, weshalb viele Modelle mit einem Manometer (Druckmessgerät) ausgestattet sind. Beim Umgang und in der Lagerung muss mehr Sorgfalt aufgebracht werden, dafür sind die Dauerdruck-Feuerlöscher kostengünstiger in der Anschaffung.

Wie verwendet man den Feuerlöscher richtig?

Arbeiten Sie immer mit der Windrichtung. Bei Flächenbränden immer vorn beginnen. Löschstrahl immer auf den Brandherd richten. Bei Tropf- und Fließbränden immer von oben nach unten löschen. Bei größeren Bränden mehrere Feuerlöscher gleichzeitig, nicht nacheinander, anwenden. Gelöschten Brandherd mehrere Minuten beobachten und gegebenenfalls erneut löschen.

Fazit: So finden Sie den richtigen Feuerlöscher

Feuerlöscher sollen Schlimmeres verhindern. Jeder kann mit einem Feuerlöscher einen Kleinbrand oder einen Entstehungsbrand bekämpfen, sofern die Sicherheitshinweise und die Eignung für den jeweiligen Brandfall beachtet werden. Für die Anschaffung eines Feuerlöschers sind, gibt es keine gesetzlichen Vorschriften, grundsätzliche Überlegungen zur Wahrscheinlichkeit hilfreich: Beispielsweise wird in einer Küche eher ein Fettbrand als ein Metallbrand ausbrechen. Auch der Aufbewahrungsort ist von entscheidender Bedeutung, da ein Feuerlöscher, der fest in der Garage montiert wird, größer sein darf als ein Feuerlöscher, der im Auto mitgeführt werden soll.