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Funk-Videoüberwachungsanlagen haben mehrere Funktionen: Zum einen können gut sichtbare Kameras zum Zwecke der Sicherheit abschreckend auf potenzielle Straftäter wirken. Zum anderen erhöhen Aufnahmen einer Straftat die Chancen der polizeilichen Aufklärung. Wie Funk-Videoüberwachung funktioniert und wie sie eingesetzt wird, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

So funktioniert Funk-Videoüberwachung

Der größte Vorteil der Funk-Videoüberwachung besteht in der einfachen Installation und den damit einhergehenden flexiblen Einsatzmöglichkeiten der Anlagen. Durch die Funkübertragung entfällt eine aufwendige Kabelinstallation, wodurch selbst Laien in der Lage sind, Überwachungskameras schnell und unkompliziert zu installieren.

Ein Überwachungskamera-Set besteht aus einer oder mehreren Kameras und einer Empfangseinheit, dem Rekorder. Dieser empfängt die Videobilder der Kameras, zeichnet sie bei Bedarf auf und zeigt die Aufnahmen entweder über einen eingebauten LCD an oder gibt sie an externe Geräte weiter. Die digitale Übertragung zwischen Kamera und Empfangseinheit erfolgt über 2,4 GHz-Digitalfunk, der mit marktüblichen Verschlüsselungsmethoden abhörsicher gemacht wird

Die meisten Systeme ermöglichen die Wahl zwischen permanenter Videoaufzeichnung, einer Überwachung zu festgelegten Tageszeiten oder bei Bewegungen im Sichtfeld der Kamera. Klassischerweise werden die Videobilder in geringer Auflösung analog zur ursprünglichen VGA-Auflösung mit 640 x 480 Pixeln oder noch geringer aufgezeichnet. Es sind jedoch zunehmend Modelle mit hoher Auflösung in 1280 x 720 Pixeln verfügbar.

Kernfunktionen der Funk-Überwachungskamera

Die Kamera-Einheit der Videoüberwachung kann sich je nach Modell in folgenden Aspekten unterscheiden:

Die meisten Kameramodelle verfügen über einen integrierten Bewegungssensor (PIR-Sensor). Dieser ermöglicht eine zielgerichtete Überwachung, bei der Videoaufnahmen in Abhängigkeit registrierter Bewegungen im Sichtfeld gestartet werden. Das spart Speicherplatz. Beispielsweise kann eine Kamera, die eine Eingangstür überwachen soll, so eingestellt werden, dass sie mit der Aufzeichnung erst dann beginnt, wenn sich etwas in der Nähe der Tür bewegt. Der horizontale Bildwinkel definiert den Sichtbereich der Kamera. Je größer er ist, desto breiter fällt das Sichtfeld aus. Gleichzeitig erscheinen Objekte bei großem Bildwinkel als weiter entfernt, was die Erkennbarkeit von Details verringert.

Die Auflösung definiert zu einem hohen Maß die Qualität des Videobildes. Dabei gilt: je mehr Bildpunkte (Pixel), desto schärfer und somit detailreicher das Bild. Bei HD-Auflösung sind Gesichter und andere Details leichter zu erkennen. Kann auf eine größere Detailtiefe in der Videoaufzeichnung verzichtet werden, spielen Funk-Kameras mit geringer Auflösung ihren Vorteil aus, denn Videobilder mit 640 x 480 Pixeln benötigen beispielsweise nur ein Drittel des Speicherplatzes, den HD-Aufnahmen mit 1280 x 720 Pixeln beanspruchen.

Eine Kernfunktion von Überwachungskameras ist zudem die Nachtsicht. Zur angemessenen Ausleuchtung des Sichtbereiches bei Dunkelheit verfügen nahezu alle Kameramodelle über Infrarot-Leuchtdioden (IR-LEDs) in unterschiedlicher Menge und Stärke, die während der Aufnahme kaum sichtbares Infrarotlicht abstrahlen. Objekte, die auf diese Weise angestrahlt werden, sind auf dem Kamerabild sogar in völliger Dunkelheit sichtbar; die Bildqualität hängt stark von der Entfernung zur Kamera ab. Die maximale Reichweite der Infrarotausleuchtung (IR-Ausleuchtung) ist daher eine der wichtigsten Kenngrößen von Überwachungskameras und beträgt üblicherweise zwischen 3 und 15 Metern.

Nicht nur die Sicht spielt eine Rolle. Viele Kameramodelle verfügen über ein eingebautes Mikrofon, das die Aufnahme von Umgebungsgeräuschen am Überwachungsort ermöglicht.

Übrigens: So gut wie alle Kameras sind für den Außeneinsatz geeignet. Funk-Außenkameras weisen sich als wetterfest im IP65- oder IP66-Standard nach DIN 40050 aus. Das bedeutet, dass die Kameragehäuse staubdicht und gegen Strahlwasser (IP65) oder starkes Strahlwasser (IP66) geschützt sind.

Kernfunktionen des Rekorders

Eines der wichtigsten Merkmale der Empfangseinheit ist die Speicherung des übertragenen Videomaterials. Die meisten Rekorder verfügen über einen Speicherkartenslot im SD-Format, bei dem Speichermedien mit bis zu 64 Gigabyte zum Einsatz kommen. Verfügt der Rekorder über einen USB-Anschluss, können externe Festplatten zur direkten Aufzeichnung oder zum Archivieren von Videos angebunden werden. Einige Rekorder bieten eine interne SATA-Schnittstelle, an die sich Magnet-Festplatten mit besonders großer Speicherkapazität anschließen lassen. Je größer der Speicherplatz, desto mehr Videomaterial lässt sich speichern. Wer Videos über längere Zeiträume und ununterbrochen aufzeichnen und archivieren möchte, sollte eine entsprechend große Festplatte verwenden.

Einige Empfangseinheiten verfügen über einen integrierten Monitor. Die Geräte sind neben dem Netzbetrieb mit Akkus verwendbar, so dass sie mobil eingesetzt werden können. Außerdem sind Varianten mit Touch-Funktion erhältlich, die im Umgang an ein Tablet erinnern. Größter Vorteil des integrierten Monitors ist, dass ein zusätzliches Anzeigegerät unnötig und das System „out of the box“ sofort einsatzbereit ist. Dagegen sind Aufnahmen zumeist nur auf SD-Speicherkarten möglich, was die maximale Aufnahmedauer klar begrenzt.

Soll der Rekorder an einen externen Monitor angeschlossen werden, ist darauf zu achten, dass er über eine HDMI-Schnittstelle verfügt. Vor allem Modelle mit integriertem Monitor bieten häufig keinen oder lediglich einen analogen Video-Ausgang, für den am Anzeigegerät ein entsprechender Eingang vorhanden sein muss. Manche Rekorder haben einen VGA-Anschluss zur analogen Ansteuerung externer Anzeigegeräte. Zum Anschluss externer Festplatten oder Speichersticks sind USB-Ports notwendig. Einige Rekorder verfügen über eine RJ45-Buchse zur kabelgestützten Einbindung in ein lokales Datennetzwerk (LAN).

Darauf sollten Sie beim Kauf von Überwachungsanlagen achten

Wie in vielen Bereichen definiert der Einsatzzweck einer Funk-Überwachungsanlage die notwendigen Ausstattungsmerkmale. Soll eine Überwachung nur im häuslichen Bereich stattfinden, ist möglicherweise eine Lösung mit einer einzelnen Kamera und einer Empfangseinheit mit integriertem Monitor bereits ausreichend. Soll ein größerer Bereich überwacht werden, bedarf es einer Funk-Zusatzkamera oder eines Systems mit mehreren Kameras, das über mehr Speicherplatz zur Aufzeichnung verfügt.

Interessenten sollten sich vor dem Kauf überlegen, ob sie tatsächlich hochauflösende HD-Videobilder benötigen oder mit einer geringeren Bildqualität zugunsten höherer Aufnahmekapazität auskommen.
Zieht sich der Sichtbereich einer Kamera stark in die Tiefe, sollte die Reichweite der Infrarot-LEDs entsprechend hoch sein. Bei zu geringer Nachtsicht-Reichweite können sicherheitsrelevante Ereignisse bei Dunkelheit ansonsten im Verborgenen bleiben.
Wer ein Überwachungssystem längere Zeit unbeaufsichtigt lassen möchte – zum Beispiel wegen einer längeren Reise –, sollte auf die Anbindungsoption von Festplatten über USB oder eine SATA-Schnittstelle achten. So kann ausreichend Platz für längere Videos bereitgestellt werden.

FAQ – häufig gestellte Fragen

Welche Reichweite hat die Funkverbindung zwischen Kamera und Rekorder?

Die Reichweite der Funk-Übertragung wird meist mit einem Wert zwischen 150 und 300 Metern im „Freifeld“, also bei optimalen Bedingungen ohne Hindernisse im Übertragungsweg angegeben. Faktisch ist die Übertragungsqualität stark vom jeweiligen Einsatzort und der Beschaffenheit möglicher Hindernisse abhängig, wodurch eine verlässliche Aussage zur Reichweite nicht möglich ist. Da hilft nur: ausprobieren.

Ich möchte die Eingangstür überwachen und das System gleichzeitig als Gegensprechanlage verwenden. Geht das?

Ja, das ist möglich. Ist zusätzlich zum Mikrofon ein Lautsprecher verbaut, spricht man von einer „Zwei-Wege-Audioübertragung“, wodurch die Kommunikation mit Personen am Aufstellort der Kamera möglich ist.

Wie kann ich einen Bereich rundum mit mehreren Kameras überwachen?

So gut wie alle Systeme bieten eine Ansicht im Quad-Modus, auch Quad-Funktion genannt. Dabei werden die Videobilder von bis zu vier Kameras in einem Kachelraster nebeneinander angezeigt. Diese Ansicht ermöglicht eine umfassende Kontrolle der überwachten Bereiche. Die Quad-Funktion ist ein Standard-Ausstattungsmerkmal, das auch in zugehörigen Apps oder in der browsergestützten Kontrollansicht verfügbar ist.

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