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Das Löten mit Gas ist nicht nur unter Installateuren verbreitet, auch Elektroniker und Elektrotechniker verwenden Werkzeuge wie Gaslötkolben und andere Gaslötgeräte. Welche Gaslötkolben und -geräte es, wie sie funktionieren und was für Einsatzbereiche sie haben, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Was ist Gaslöten?

Was ist Gaslöten?

Der größte Unterschied zwischen dem Löten mit Gas und dem Löten mit Strom liegt in der Energiezufuhr. Während beim Strom-Löten entweder der Lötkolben oder die Lötstation am Stromnetz betrieben werden, verfügen Lötgeräte für den Gasbetrieb über einen internen Tank für das Butan-Propan-Gemisch. Zur Verfügung stehen aber auch Geräte mit externem Tank.

Über einen Piezozünder oder ein Feuerzeug wird das Gas entzündet. Es entsteht eine Flamme. Und nun wird der wesentliche Unterschied sichtbar: Im nicht-industriellen Elektronik- und Elektrobereich wird traditionell mit elektrischen Lötkolben und Spitzen aus Metall gearbeitet. Lötgeräte für den Gasbetrieb können dagegen sowohl mit metallenen Lötspitzen als auch mit offener Flamme und sogar nur mit Heißluft betrieben werden. Das genau macht sie so einzigartig.

Diese Bauarten gibt es

Beim Löten mit Gas wird grundsätzlich zwischen zwei Bauarten unterschieden: Gaslötkolben und Gaslötbrennern beziehungsweise Lötlampen. Gaslötkolben ähneln optisch ihren strombetriebenen „Verwandten“, es fehlt nur das Kabel. In den meisten Fällen sind Druck- und Schiebeschalter für das Zünden und die Temperatureinstellung (= Steuerung der Luftzufuhr) vorhanden.

Besonders praktisch erweisen sich komplette Gaslöt-Sets, die neben dem eigentlichen Lötkolben verschiedene Lötspitzen sowie Lötzinn und einen Reinigungsschwamm enthalten.

Gaslötbrenner und Lötlampen sind im Vergleich zu Gaslötkolben deutlich größer, die kleineren Vertreter kommen beispielsweise zum Flambieren in der Küche (etwa bei der Nachspeise Crème brûlée) zum Einsatz. In der Regel wird hier mit offener Flamme gearbeitet. Bei einigen Systemen lässt sich ein hammerartiger Kopf aus Kupfer aufstecken. Zum Zünden der Flamme enthalten die meisten Geräte einen Piezozünder.

So finden Sie das richtige Gaslötgerät

So finden Sie das richtige Gaslötgerät

Um ein geeignetes Geräte zum Löten zu finden, sollten Sie den geplanten Einsatzweck definieren können. So ergäbe es beispielsweise wenig Sinn, in der Werkstatt mit Gaslötgeräten zu arbeiten, wenn ein Stromanschluss zur Verfügung steht. Elektrische Lötkolben und vor allem Lötstationen sind nicht nur praktischer in der Handhabung, bei Ihnen lässt sich zudem die Temperatur viel genauer einstellen – im Elektronikbereich ein ganz wichtiger Faktor.

Apropos Temperatur: Beim Löten ist generell zwischen sogenanntem Weich- und Hartlöten zu unterscheiden. Die Grenze liegt bei 450˚ C. Ist die Lötspitze oder die Flamme heißer, handelt es sich um Hartlöten. Letzteres findet überwiegend im Installationsbereich für sanitäre oder Heizungsanlagen Verwendung, beispielsweise zur Verbindung von Wasser- oder Gasleitungen. Zum „stoffschlüssigen Fügen von Werkstoffen“ – so die technisch korrekte Definition –  werden sowohl beim Weich- als auch beim Hartlöten Lote verwendet, metallische Legierungen, üblicherweise in Form von Lötdraht oder Lötpaste.

Gut zu wissen: Gasbetriebene Lötgeräte – ob Kolben oder Brenner – erreichen Maximaltemperaturen zwischen 500 und 2000˚ C und sind somit immer auch zum Hartlöten geeignet.

Wie elektrischen Lötkolben eignen sich gasbetriebene Lötgeräte nicht nur zur sicheren Verbindung von Metallteilen; sie können ebenfalls zum Schneiden oder Schmelzen von Kunststoffen, zum Erhitzen vom Schrumpfschläuchen oder für dekorative Zwecke wie Brandornamentik dienen.

Einsatzbereiche von Gaslötkolben und Gaslötgeräten

Elektronische Geräte unabhängig von der Stromzufuhr reparieren

In diesem Fall entscheiden Sie sich für einen kleinen Gaslötkolben, am besten im Set mit diversen Lötspitzen und Lot. Wichtig ist die einstellbare Temperatur der Lötspitze. Sie sollte – je nach Dicke der zu verbindenden Drähte – zwischen 300 und 400˚ C liegen. Dies entspricht etwa der Leistung eines 30-Watt-Lötkolbens.

Kupfer oder Stahlrohre in der Haustechnik verlöten

Kupfer oder Stahlrohre in der Haustechnik verlöten

Hier ist zu unterscheiden, ob es sich um Trinkwasserleitungen oder Gas- und Ölleitungen handelt. Kupferleitungen für Trinkwasser sollten immer weichgelötet werden, erst ab einem Rohrdurchmesser von 32 Millimeter ist Hartlöten erlaubt. Bei Stahlrohren wird meist hartgelötet, entweder mit (teurem) Silber- oder mit Messinglot. Gaslötbrenner sind zum Verlöten von Rohren üblicherweise besser geeignet, da sie eine größere Flamme produzieren.

Kleinere Reparaturen im Modellbau

Wenn die Drohne oder das Modellflugzeug unsanft landet, können elektrische und metallene Verbindungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Um sich gegen alle Eventualitäten zu rüsten, ist ein Gaslötkolben geeignet, mit dem Weich- und Hartlöten durch spezifische Temperatureinstellungen möglich ist.

FAQ – häufig gestellte Fragen

FAQ – häufig gestellte Fragen

Enthält Lötpaste Flussmittel?

Der im Elektronikbereich überwiegend eingesetzte Lötdraht enthält im Inneren Flussmittel wie Kolophonium, die das Oxidieren der Lötstelle verhindern und die Oberflächenspannung des flüssigen Lots zum besseren Fließen verringern. Lötpaste dagegen ist eine Mischung aus Lotmetallpulver und Flussmittel, etwa im Verhältnis 90:10, es muss also nicht extra Flussmittel auf die Lötstelle aufgebracht werden.

Welche Sicherheitshinweise sind beim Arbeiten mit Gaslötgeräten zu beachten?

Das in Gaslötkolben und -brennern verwendete Gas ist leicht endzündbar und steht zudem unter Druck. Diese Geräte gehören deshalb auf keinen Fall in die Hände von Kindern. Hitze, Funken und offenes Feuer dürfen sich nicht in der Nähe befinden, auf Rauchen ist in der unmittelbaren Umgebung generell zu verzichten.

Wie funktioniert ein Piezozünder?

Der Piezozünder basiert auf einer Feder, die manuell über einen Taster gespannt und blitzartig entspannt wird. Beim Entspannen schlägt ein Stößel auf einen Piezokristall, der daraufhin eine Spannung von einigen Tausend Volt erzeugt. Über zwei dicht beieinander innerhalb des Gasaustritts stehende und mit dem Kristall verbundene Metallstifte entsteht ein Funke, der das Gas entzündet. 

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