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Kfz-/LKW-Leuchtmittel gehören zur gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsausstattung von Fahrzeugen, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Sie gewährleisten die Erkennbarkeit des jeweiligen Fahrzeuges für andere und die Sicht des Fahrers bei Dämmerung und Dunkelheit oder wetterbedingt schlechter Sicht. 

 

Osram KFZ-Leuchtmittel im Überblick

Was sind Kfz-/LKW-Leuchtmittel?

Kfz-/LKW-Leuchtmittel gehören zur gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsausstattung von Fahrzeugen, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Sie gewährleisten die Erkennbarkeit des jeweiligen Fahrzeuges für andere und die Sicht des Fahrers bei Dämmerung und Dunkelheit oder wetterbedingt schlechter Sicht. Ein weiterer Verwendungszweck ist das optische Warnen anderer Verkehrsteilnehmer zum Beispiel bei Rettungs- oder Einsatzfahrzeugen. Leuchtmittel kommen zudem bei Such- oder Arbeitsscheinwerfern an speziell ausgestatteten Fahrzeugen zum Einsatz. Spezielle Bauformen zur verdeckten Abstrahlung des Lichtes werden an Militärfahrzeugen eingesetzt.

Die Leuchtmittel sind als Glühlampen mit unterschiedlichsten Bauformen und Technologien ausgeführt. In den vergangenen Jahren haben sich rasante Entwicklungen ergeben, die zu völlig neuen Bauarten von Kfz-/LKW-Leuchtmitteln geführt haben. Im Jahr 2014 kam beispielsweise das erste Serienfahrzeug mit Laserlicht auf den Markt. Laserdioden erzeugen hierbei einen blauen Laserstrahl, der durch eine Leuchtstoff-Schicht in tageslichtweißes Licht umgewandelt wird.

Die Maßeinheit für das gesamte abgestrahlte Licht einer Lichtquelle ist Lumen (lm). Der Wirkungsgrad η (griechischer Buchstabe Eta) von Leuchtmitteln wird mit der Lichtausbeute in Lumen pro Watt (lm/W) angegeben. Zum Vergleich: Der Wirkungsgrad einer Halogenlampe liegt bei etwa 8 Prozent. Rund 92 Prozent der Energie geht durch Wärmeabstrahlung verloren. Bei Gasentladungslampen werden dagegen aufgrund von Xenongas-Füllung und Hochspannungsbetrieb über ein Vorschaltgerät rund 28 Prozent Lichtstrahlung erreicht.

Die Farbtemperatur des Lichts wird in Kelvin (K) gemessen. Farbtemperaturen über 4.000 K werden als kalte Farben (weiß/bläulich) eingeordnet, wohingegen niedrige Temperaturen (gelblich bis rötlich) als warm bezeichnet werden. Eine strahlend weiße Glühlampe zum Beispiel hat eine warmweiße Farbtemperatur von etwa 2.700 K.

Unterschiede und Besonderheiten bei Kfz-/LKW-Leuchtmitteln

Kfz-Xenonlampen sind Linienstrahler. Die Mischung der Spektrallinien ergibt die sichtbare Farbe, etwas bläulicher als das Licht von Halogenglühfadenlampen. Neuere, quecksilberarme Lampen enthalten auch Natrium, was zu einer verringerten Farbtemperatur führt und das Licht wärmer wirken lässt. Halogenglühlampen strahlen ein kontinuierliches Spektrum weit in den Infrarot-Bereich hinein ab und geben ein wärmeres Licht ab.

Mit der Zusatzbezeichnung „Xenon“ verkaufte Halogenglühlampen besitzen, um das Licht bläulich erscheinen zu lassen, entweder einen auf den Kolben aufgedampften Farbfilter oder der Glaskolben selbst besteht aus blauem Glas, um die höhere Farbtemperatur der Xenonentladungslampen nachzuahmen. Dadurch wird jedoch die Lichtausbeute etwas reduziert.

Einige Lampenmodelle sind nicht ECE-konform. Ihre Verwendung auf öffentlichen Straßen kann zum Verlust von Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz führen.

Besonderheiten von Xenon-Leuchtmitteln

  • Zum Betrieb ist ein elektronisches Vorschaltgerät für Kfz-Bordnetze von 12 und 24 Volt nötig. Der Wirkungsgrad dieser Vorschaltgeräte liegt bei etwa 90 Prozent.
  • Das Zünden der Lampe geschieht mit einem Spannungsimpuls von bis zu 25 Kilo-Volt.
  • Das Erreichen des vollen Lichtstroms dauert etwa 15 Sekunden. Es gibt Zulassungskriterien für die zu erreichende Lichtausbeute nach Verstreichen bestimmter Zeiteinheiten.
  • Bei Dauerbetrieb wird mit etwa 85 Volt bei 400 Hertz Rechteckschwingung gearbeitet. Neuere Lampen arbeiten bei etwa 42 Volt.
  • Steckerstarter vermeiden EMV-Probleme durch Platzierung der Zündeinheit so nah wie möglich an der Lampeneinheit.

Nach welchen Kriterien werden die Kfz-/LKW-Leuchtmittel bei Conrad unterschieden?

  • Bauart: Mit der Bauart werden die Erzeugung des Lichtes mittels Leuchtfaden (und deren Anzahl) oder Gasentladung und die Füllung des Glaskolbens sowie weitere Details beschrieben. Dafür wird eine Buchstaben-Zahlen-Kombination nach ECE-Richtlinie verwendet.
  • Serie: Unter diesem Menüpunkt werden mehr als 40 Markenbezeichnungen für Leuchtmittelserien der Hersteller aufgelistet, zum Beispiel Blue Vision Moto, Silverstar oder WhiteVision Xenon-Effekt.
  • Leistung: Die Leistung eines Kfz-/LKW-Leuchtmittels ist für den jeweiligen Einsatzort vorgeschrieben. Bei Conrad umfasst die Lampenleistung den Bereich von 1,2 bis 90 Watt.
  • Betriebsspannung: von 6,8 bis 85 Volt.
  • Sockel: Die Buchstaben-Zahlenkombination für den Sockel gibt Aufschluss über die Bauart und den Verwendungszweck des Leuchtmittels im Kfz. Der erste Buchstabe steht für die Bauform des Sockels, zum Beispiel B für Bajonettanschluss oder S für Sofitte. Die Zahl gibt den Durchmesser des Sockels (ohne Anschlüsse) an, ein folgender Kleinbuchstabe die Anzahl der Anschlüsse.
  • Kategorie: Hier werden Halogen-, LED-, Signal-, Sofitten- und Xenon-Leuchtmittel sowie Leuchtmittel-Sortimente und ein Lampentester unterteilt.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Kfz-/LKW-Leuchtmitteln

Was ist beim Austausch von Kfz-/LKW-Leuchtmitteln zu beachten?

  • Die im Kraftfahrzeug verwendeten Leuchtmittel sind im Bordbuch aufgeführt, damit ein korrekter Austausch sichergestellt ist. Dort finden Sie in aller Regel Hinweise zur Zugänglichkeit der Leuchtmittel, zum Beispiel hinter Klappen oder Abdeckungen.
  • Bei paarweise verwendeten Leuchtmitteln sollte neben der defekten Lampe die dazugehörige zweite Lampe mit ausgewechselt werden.
  • Der Glaskolben eines Leuchtmittels sollte nicht mit bloßen Fingern berührt werden. Das Hautfett setzt sich am Glas ab, brennt ein und macht die Lampe über kurz oder lang unbrauchbar.
  • Konventionelle Autoglühlampen erfordern keine besonderen Entsorgungsmaßnahmen, ebenso Halogen-Leuchtmittel. Gasentladungslampen sind auf Wertstoffhöfen zu entsorgen, die Elektronikkomponenten als Elektronikschrott.

Ist eine Umrüstung von konventioneller auf Xenon- oder LED-Technik möglich?

Die neuen Beleuchtungstechnologien erfordern andere Reflektoren, Sockel, gegebenenfalls Vorschaltgeräte, so dass ein Austausch nicht ohne weiteres möglich ist. Es empfiehlt sich, den Kfz-Hersteller oder -Händler zu konsultieren.

Wie lange halten Kfz-/LKW-Leuchtmittel?

Die Lebensdauer liegt bei konventionellen Lampen je nach Konstruktion und eingesetzten Materialien bei 300 bis 1.500 Betriebsstunden. Mechanische Stöße und Vibrationen wirken sich negativ auf die Lebensdauer aus. Die Lebensdauer von LED-Leuchtmitteln wird mit bis zu 10.000 Betriebsstunden angegeben. Bei den Lebensdauerangaben gibt es noch zwei spezielle Werte: B3 bezeichnet die Zeit, nach der 3 Prozent der getesteten Lampen ausgefallen sind. Der Wert Tc beziffert die Zeit, nach der 63,2 Prozent der Lampen ausgefallen sind. 

Wie kann ich ein defektes Kfz-/LKW-Leuchtmittel erkennen?

Bei Leuchtmitteln mit Glühfaden gibt es nur die Betriebszustände „intakt“ oder „defekt“.
Eine Fehlerquelle ist Korrosion am Glühlampensockel oder in der Fassung, was sich durch verringerte Lichtausbeute oder Flackern bemerkbar macht. Die Korrosion kann auch dazu führen, dass sich Lampen nicht mehr aus der Fassung lösen lassen, was den Austausch des kompletten Reflektors erfordern kann. Mit einem Lampentester (bei Conrad verfügbar) kann ein Kfz-/LKW-Leuchtmittel vor Einbau geprüft werden. Bei Leuchtmitteln mit Vorschaltgeräten machen sich Fehler durch Flackern und abnehmende Lichtleistung bemerkbar. Eine sichere Fehlerdiagnose kann in einer Fachwerkstatt erfolgen.

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