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Mit dem Bohrhammer versehentlich spannungsführende Leitungen zu verletzen, bedeutet eine Menge Ärger. Schäden ziehen oft erheblichen Reparaturaufwand nach sich. Das Gleiche gilt für Fußbodenheizungen, Wasserleitungen und Lüftungsschächte. Leitungssucher helfen dabei, Schäden vorzubeugen. Welche Arten dieser Ortungsgeräte es gibt und wie sie funktionieren, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Wissenswertes zu Leitungssucher

Was ist ein Leitungssucher?

Was ist ein Leitungssucher?

Elektrische Leitungen sind bei Stromdurchfluss von elektrischen Feldern umgeben. Diese Felder lassen sich ziemlich einfach „einfangen“, also mit technischen Hilfsmitteln orten. Dazu wird eine Spule genutzt, die das Feld auffängt. Die darin induzierte Spannung wird ausgewertet und als Ortungsergebnis ausgegeben. Kabelsucher sind Ortungsgeräte. 

Das Ortungsergebnis wird auf LC-Displays ausgegeben. Das Ergebnis der Leitungssuche erscheint je nach Ausstattung des Kabelsuchers als quantitative Größe numerisch oder grafisch (als Balken- oder Lage-Diagramm) und zum Teil auch als akustisches Signal. Einfache Detektoren kommen mit Signal-LEDs aus.

Neben spannungsführenden Leitungen sind weitere Gegenstände und Materialien in Wänden auffindbar. Dafür gibt es Geräte mit umfangreichen Such- und Ortungsfunktionen. Hochwertige Ortungsgeräte für den professionellen Einsatz sind mit intelligenten Sensoren ausgestattet, die eine sehr präzise Ortung von stromführenden und stromlosen Leitungen, Sicherungen und Schaltern ermöglichen. Zum Teil liefern Leitungssuchgeräte als Messergebnis die Spannungshöhe in Volt in einem aktiven Leiter.

Leitungssucher sind meist Multifunktionsgeräte. Einzelne Kabelsucher sind zum Beispiel für die Arbeit mit Sprach- oder Datennetzwerken ausgelegt und haben bestimmte interne Filter, um den Störungseinfall anderer spannungsführender Leitungen „auszublenden“.

Hinzu kommen Datenlogger-Funktionalitäten, um Prüfergebnisse nachweissicher speichern und auslesen zu können.

Die intelligenten Leitungsmessgeräte sind als Einzelgerät oder in mehreren Komponenten aufgebaut – je nach Ausstattung und Leistungsumfang.

Für eine möglichst exakte Ortung von Leitungen und anderen Objekten ist die Kalibrierung der Leitungssucher das A und O. Viele Geräte machen das inzwischen automatisch. Bei einigen Leitungssuchgeräten wird der Vorgang in der Bedienungsanleitung beschrieben.

Welche Varianten gibt es und wie funktionieren Leitungssucher?

Moderne Kabelsucher haben einen weit größeren Funktionsumfang und ermöglichen unter anderem die Ortung von Kabelbrüchen, Metallen oder sogar Holzbalken. Wie funktioniert das im Einzelnen?

Bei der passiven Kabelortung wird das Magnetfeld stromführender Leitungen ausgenutzt, das durch Induktion in einer (Ortungs-)Spule einen Stromfluss hervorruft.

Welche Varianten gibt es und wie funktionieren Leitungssucher?

Bei der aktiven Kabelortung wird ein Signal mit einer definierten Frequenz in ein Kabel eingespeist. Der Detektor des Leitungsmessgeräts spricht auf diese Frequenz an, so dass die Lage des Kabels sehr genau verfolgt werden kann. Solche Kabelsuchgeräte sind gut dazu geeignet, zu ermitteln, welches Kabel zu welchem Anschluss führt, wenn keine Farben oder zuordnende Ziffern erkennbar sind. Nachteil: Stromlose Nachbar-Kabel werden nicht ermittelt.

Gut ausgestattete Kabelfinder besitzen einen Modus zur allgemeinen Prüfung und zum Auffinden von Unterbrechungen, Quetschungen oder Kurzschlüssen in elektrischen Leitungen. Damit ist zugleich die Möglichkeit gegeben, die Kabellänge zu ermitteln. Dafür kommen zwei messtechnische Methoden zum Einsatz:

Die kapazitive Messung für Einstiegs- und Mittelklasse-Kabeltester ist mit der Aufladung eines Kondensators vergleichbar. Die Isolation der Leiterpaare bildet das Dielektrikum. Der Kapazitätskoeffizient für ein Kabel wird vom Hersteller in Pico-Farad pro Meter (pF/m) angegeben. Ein Netzwerkkabel weist zum Beispiel den Wert 4,6 pF/m auf. Der Finder misst zunächst die Gesamtkapazität des untersuchten Kabels und errechnet anhand des Koeffizienten die Länge des Kabels. Die Messgenauigkeit beträgt ungefähr 5 Prozent. Wenn der Kapazitätskoeffizient nicht bekannt ist, kann das Messegerät mit einem identischen Kabel mit bekannter Länge kalibriert werden.

Die Methode der Laufzeit-Reflexionsmessung ermittelt, wie lange ein ausgesandter Impuls bis zu seinem Wiedereintreffen nach der Reflexion am Kabelende oder an der Quetschung benötigt. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit liegt unterhalb der Lichtgeschwindigkeit, zum Beispiel bei Kupferkabeln bei 299.792,458 Kilometern pro Sekunde. Der für jedes Kabel spezifische NVP-Wert wird in Prozent der Lichtgeschwindigkeit angegeben (englisch: Nominal Velocity of Propagation, auf Deutsch: Nominale Geschwindigkeit der Ausbreitung). So ausgestattete Testgeräte nutzen diesen Wert dann zur Längenberechnung. Das wird auch als TDR-Technologie (time domain reflectometry/Zeitbereichs-Reflektometrie) bezeichnet und bietet eine Messgenauigkeit von 1 bis 3 Prozent – und das auch für große Kabellängen.

Bei magnetisch reagierenden Stoffen in Wänden ist das Prinzip ähnlich: Durch eine Prozessor gesteuerte Suchspule im Ortungsgerät wird ein elektromagnetisches Feld aufgebaut. Kommt es zu einer Störung dieses Feldes durch einen metallischen Gegenstand, wird ein Signal ausgegeben. Die heute eingesetzten Prozessoren können die räumliche Lage (zum Beispiel: wie tief in der Wand) eines Metallgegenstandes ungefähr errechnen und zum Teil die Metallart anzeigen beziehungsweise Metalle aus der Messung ausschließen.

Wo werden Leitungssucher verwendet?

Wo werden Leitungssucher verwendet?

Im Bereich Industrie und Gewerbe haben Leitungssucher ein breites Feld an Einsatzmöglichkeiten. Ein paar Beispiele:

  • Bei der (Alt-)Bausanierung und Instandsetzung zum Auffinden von Leitungen unter Putz, Leitungsunterbrechungen oder Kurzschlüssen
  • Instandsetzung und Wartung von Telefon- und Daten-Netzwerken
  • Leitungsverfolgung im Erdreich
  • Auffinden von Sicherungen und Zuordnung zu Stromkreisen
  • Auffinden von versehentlich durch Trockenbau verdeckten Steck- und Verteilerdosen
  • Auffinden von Unterbrechungen und Kurzschlüssen in Fußbodenheizungen
  • Verfolgen von metallischen Wasser- und Heizungsrohren
  • Instandsetzung von Parkplatz- und Flughafenbeleuchtung
  • Ermitteln der verfügbaren Kabellänge zum Beispiel auf Kabeltrommeln

Für Privatanwender gibt es ebenfalls einige Anwendungsfälle, zum Beispiel zur Absicherung vor dem Bohren in Wände oder Durchbrüchen am Trockenbau oder im Mauerwerk, zum Auffinden und Zuordnen von Sicherungen zu den spannungsführenden Stromkreisen oder zur Ortung von Sicherungen, Stromkreisen in Verteilern und Abzweigdosen bei der Eingrenzung von Fehlern, wenn Geräte im häuslichen Bereich nicht funktionieren.

Was ist bei der Nutzung von Leitungssuchgeräten zu beachten?

Was ist bei der Nutzung von Leitungssuchgeräten zu beachten?

Die Funktion der Kabelsucher kann bei metallhaltigen Wandbedeckungen wie Paneelen oder Tapeten eingeschränkt oder gar nicht gegeben sein. Leitungen aus Kunststoff können nur mit besonders ausgestatteten Messgeräten geortet werden.

Die Tiefe, bis zu der Leitungsfinder orten können, hängt von der Art des Materials und der Größe des Objekts ab. Größere Objekte können in größeren Tiefen geortet werden.

Trotz ausgefeilter Technik bleibt immer ein Restrisiko, wenn mit Leitungssuchgeräten gearbeitet wird. Größte Sicherheit bieten die Planungsunterlagen der Haustechnik-Unternehmen, die mit der Ausstattung der jeweiligen Liegenschaft betraut wurden. Bei der Altbau-Sanierung stehen die allerdings nicht immer zur Verfügung.

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