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Sie suchen für Ihre Arbeit oder Ihr Hobby eine Möglichkeit, kurzfristig und schnell etwas zu löten,ohne lange zu warten bis der Lötkolben aufgeheizt ist? Dann ist eine Lötpistole die richtige LösungIhres Problems. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, wo die Vorteile der Lötpistole liegen und woraufSie beim Kauf achten sollten.

   

Wissenswertes zu Lötpistolen

Was ist eine Lötpistole?

Eine Lötpistole ist ein elektrisches Gerät, mit dem Metalle oder Bauteile zusammengefügt oder getrennt werden können. Hierbei werden die zu verbindenden Teile nicht direkt miteinander, sondern durch eine Metalllegierung, das Lot, verbunden. Das Lot besitzt für gewöhnlich eine niedrigere Schmelztemperatur als die zu verbindenden Metalle. Hart- und Weichlötverfahren werden dabei anhand des Schmelzpunktes des verwendeten Lötzinns unterschieden: Bis zu einem Schmelzpunkt des Lots bei 450 °C gilt das Löten als Weichlöten. Ab 450 °C wird das Löten als Hartlöten bezeichnet. Die beiden Lötverfahren sind für unterschiedliche Einsätze geeignet: Weichlöten wird vor allem für Arbeiten an der Elektronik verwendet, während Hartlöten für Aufgaben eingesetzt werden, bei denen die Verbindung später höhere Temperaturen aushalten muss, wie etwa bei Warmwasserleitungen.

Wie funktioniert eine Lötpistole?

Anders als bei elektrischen Lötkolben wird bei der Pistole keine Lötspitze erhitzt: Die Heizwendel selbst wird hier als Lötspitze in Form einer außen liegenden Schleife verwendet.

Der Name “Lötpistole” rührt vom Aussehen des Geräts her, das sowohl von der Form, als auch der Verwendung des ähnlich angebrachten Auslösers, dem einer Pistole ähnelt.

Der eigentliche Aufbau des Werkzeugs besteht aus einem Transformator mit Primärwicklung, den eine Sekundärwicklung mit der am Ende befindlichen Schleife des Heizdrahts aus Kupfer umgibt. Diese wird mit Hilfe des Auslösers durch einen starken Stromfluss aufgeheizt, wobei einerseits durch die unterschiedlichen verfügbaren Wattzahlen, andererseits durch die Länge des Drucks auf den Auslöser die jeweils benötigte Temperatur des Heizelements zum Schmelzen des Lots erreicht wird. Die Wattstärken reichen von einigen wenigen Watt bis hin zu einer Leistung von ca. 150 Watt. Für Lötarbeiten bei denen eine höhere oder ausdauernde Leistung benötigt wird, werden in der Regel Kolben oder Lötstationen verwendet, da sie dauerhaft mit Strom versorgt werden. Als Lot werden unterschiedliche Legierungen genutzt, die hauptsächlich aus Zinn, Zink und Kupfer bestehen und die bereits mit Flussmitteln versetzt sind. Blei wird heute aufgrund seines gesundheitsgefährdenden Charakters nur noch selten eingesetzt. Flussmittel sind  Materialien, die vor Oxidation der Stoffe beim Lötprozess schützen. Beim Lot sollte auf den Durchmesser des Lötzinns und die Zusammensetzung der Bestandteile geachtet werden - für feinere Arbeiten sind kleine Durchmesser und niedrige Schmelztemperaturen des Löhtdrahts sinnvoll.

Wofür werden Lötpistolen eingesetzt?

Lötpistolen werden oft für kurze Lötarbeiten eingesetzt, so beim Hobby für den Modellbau oder auch professionell in der Elektrotechnik. Sie besitzen gegenüber den normalen Lötkolben unterschiedliche Vorteile:

  • Kurze Aufheizzeit. Dadurch, dass die Wendel selbst als Lötspitze verwendet wird, ist sie schneller einsetzbar als normale Lötkolben: Sie erreicht die gewünschte Löttemperatur schneller. Das ist vor allem für kurze und schnelle Mehrfach-Einsätze nützlich, bei denen es so zu keiner Zeitverzögerung durch Aufheizen kommt. Daher werden sie auch oft als Schnell-Lötpistolen bezeichnet.
  • Sicherheit. Genauso schnell wie die Lötpistole einsatzbereit ist, kühlt sie auch wieder ab. Damit beugt sie Verbrennungen und Beschädigungen anderer Materialien durch eine unachtsame Handhabung vor.
  • Energiesparend. Das Lötwerkzeug wird nur mit Strom versorgt, wenn es auch genutzt wird, und spart damit Energie und Strom, da sie nicht durchgängig betrieben werden muss. So beschränkt sich der Verbrauch allein auf die Zeit, während der gelötet wird.

Die Frage nach Lötkolben oder Lötpistole hängt aber von einer Reihe weiterer Faktoren ab. So ist der Lötkolben beispielsweise besser für feinere Arbeiten an SMD-Bauteilen geeignet, da mit der Lötspitze, im Gegensatz zur Lötschleife, genauer gearbeitet werden kann. Die Pistole ist dagegen oft flexibler einsetzbar und einfacher zu transportieren.

Die Art der Lötspitze unterteilt die Werkzeuge in verschiedene Varianten, je nach ihrem Nutzen für unterschiedliche Verwendung.

Welche unterschiedlichen Varianten gibt es?

Im Online-Shop von Conrad gibt es eine Reihe verschiedener Lötpistolen für die fachgerechte Lötarbeit. Die Geräte können nach unterschiedlichen Aspekten, wie der Spitzenart oder der Stromversorgung, eingeteilt werden.

Die Art der Lötspitze unterteilt die Werkzeuge in verschiedene Varianten, je nach ihrem Nutzen für unterschiedliche Verwendung. Verfügbare Spitzentypen sind zum Beispiel:

  • Bleistiftspitze
  • Glättspitze
  • Gravierspitze
  • Meißelspitze
  • Schaumstoffschneidespitze
  • Seilschneidespitze

Die jeweilige Nutzungsform geht dabei meist aus dem Namen selbst hervor, wie etwa bei der Gravierspitze. Die einzelnen Formate besitzen unterschiedliche Formen, die dem jeweiligen Einsatzbereich entsprechen.

Welche Kriterien sind beim Kauf wichtig?

Die relevanten Kriterien beim Kauf einer Lötpistole entstehen in erster Linie aus der späteren Nutzungsabsicht: Wie und wann soll sie eingesetzt werden? Daraus ergeben sich dann meistens schon Anforderungen an Wattzahl, Heiztemperatur oder die Verwendung einer akkubetriebenen oder mit Stecker versehenen Variante. Dazu kommen einzelne gerätespezifische Eigenschaften, wie etwa die Handlichkeit, die meist jedoch erst mit einiger Erfahrung eingeschätzt werden kann. Die folgenden drei Kriterien sollten Sie aber in jedem Fall beachten.

Anheizzeit

Eine kurze Anheizzeit ist entscheidend für Ihren Einsatz, gerade bei Serviceleistungen. Je schneller sich das Gerät erhitzt, desto eher kann sie verwendet werden. Die Zeitdauer ist dabei sehr unterschiedlich. Manche Pistolen benötigen weniger als 10 Sekunden, andere dafür 45 Sekunden. Die erforderliche Zeit hängt von der erwünschten Leistung ab, da größere Hitze meist eine längere Vorbereitung herbeiführt. Beim Kauf sollte daher auf einen guten Kompromiss dieser beiden Aspekte geachtet werden.

Ausstattung

Die Ausstattung des Werkzeugs ist beim Kauf wichtig, da sie die späteren Einsatzbereiche beeinflusst. Für einen genauen Einsatz oder bei schwacher Beleuchtung des Arbeitsplatzes ist es zum Beispiel sinnvoll auf eine eingebaute Lötstellenbeleuchtung zu achten, um den Überblick über die Arbeit zu behalten. Sind beim späteren Gebrauch auch kurzfristig größere Leistungspotenziale erforderlich, sollten mögliche Boost-/Powermodeoptionen berücksichtigt werden. Die Ausstattung hat damit direkten Einfluss auf  die späteren Einsatzmöglichkeiten.

Zubehör

Neben der Ausstattung ist das Zubehör beim Kauf ein besonders relevanter Faktor. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, ob Ersatz-Lötspitzen beziehungsweise -schleifen im Lieferumfang enthalten sind. Mit ihnen kann die Pistole besser in verschiedenen Arbeitsbereichen und bei Verschleiß schneller wieder eingesetzt werden. Daneben sollte - auch wenn Lötpistolen schnell abkühlen - ein Ablageständer berücksichtigt werden, damit es zu keinen Beschädigungen durch die Wärme der auskühlenden Schleife kommt. Im Servicebereich sollte zudem für einen sicheren Transport auf eine ausreichende Aufbewahrungsmöglichkeit in Form eines Koffers geachtet werden.

   

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