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Schimmel – nicht nur sichtbar eine Gefahr für die Gesundheit

Überall dort, wo ein ungünstiges Raumklima herrscht, können es sich Schimmelpilze „gemütlich machen“. In Innenräumen ist die Luft oft wärmer und nimmt deshalb mehr Wasser auf als die kältere Außenluft. Wird diese Luft nicht ausreichend abgeführt, kann sie an verschiedenen Stellen im Gebäude kondensieren – ein idealer Nährboden für Schimmelpilze!

 

Wie entsteht Schimmel?
 

Wie entsteht Schimmel?

Schimmelpilze verbreiten sich wie andere Pilze mittels Sporen. Schimmelpilzsporen sind sehr klein, werden von der Luft wie Staubteilchen getragen und setzen sich an der Wand ab. Dort können sie sich zu Schimmelpilzen entwickeln. Schimmelsporen benötigen zur Keimung eine bestimmte Feuchtigkeit und zum Wachstum eine Nährstoffquelle. Beides findet der Schimmel häufig an der Wohnungswand. Kondenswasser kann ein ausreichend feuchtes Milieu für die Sporenkeimung liefern. Zufliegende Staubteilchen oder die in Tapeten vorhandene Zellulose ist für das Sporenwachstum ausreichend. Darüber hinaus beeinflussen weitere Faktoren wie Sauerstoffgehalt, Temperatur und pH–Wert der Oberfläche das Wachstum. Gerade in der Wohnung oder im Eigenheim besteht die Möglichkeit der Schimmelpilzbildung. Hier sind besonders Feuchtigkeits– affine Räume wie Bad und Küche gefährdet. Durch den Wasserdampf, der durch Duschen, Waschen und Kochen entsteht, steigt die Luftfeuchtigkeit an. Aber auch bloßes Atmen und Schwitzen tragen dazu bei – natürlich in einem vergleichsweise geringerem Maße. Dabei kann eine Schimmelbelastung bereits vorliegen, bevor sich die dunklen charakteristischen Flecken an der Wand bilden. Denn lange vor sichtbarem Befall belasten Pilzsporen in der Luft die Gesundheit der sich im Raum befindenden Menschen. Hierdurch werden Allergien begünstigt und durch eine langfristige Belastung steigt sogar die Gefahr einer Krebserkrankung. So wird z. B. geschätzt, dass in Deutschland mehr als 10 Mio. Menschen von einer Schimmelpilzallergie direkt und indirekt betroffen sind. Darüber hinaus kann es auch zu Infektionen kommen – das spielt gerade bei immungeschwächten Menschen eine wichtige Rolle. Vorbeugen ist gar nicht so schwer: Die bei Conrad erhältlichen Messgeräte ermöglichen eine zuverlässige Kontrolle über das Raumklima und geben dadurch die Gewähr, durch gezieltes Heizen und Lüften die Gefahr zu bannen (siehe auch „Die Top Ten – 10 Tipps gegen Schimmel“).


Die Top Ten – 10 Tipps gegen Schimmel

1. Luftfeuchtigkeit in Räumen durch mehrfach tägliche Stoßlüftung (5 bis 10 Minuten) verringern.

2. Sobald Kondenswasser zu sehen ist, meist nach Entstehen von Wasserdampf, muss gelüftet werden.

3. Hygrometer bzw. ähnliche Messgeräte helfen, die Luftfeuchtigkeit richtig einzuschätzen – ab 70 % aufwärts steigt die Schimmelgefahr.

4. Innentüren zwischen unterschiedlich temperierten Räumen immer geschlossen halten, da sonst die Feuchtigkeit im kühleren Raum schneller kondensiert.

5. Im Winter nicht das Fenster auf Kipp stellen, sondern Stoßlüftungen durchführen.

6. Lüften ist auch sinnvoll, wenn es regnet.

7. Je kälter und windiger, desto kürzer die Lüftungszeiten.

8. Je mehr Personen sich in den Wohnräumen befinden, umso öfter muss gelüftet werden.

9. Möbel immer mit mindestens 10 cm Abstand an die Wand stellen, sonst kann die Luft nicht ausreichend zirkulieren.

10. Wenn Schimmel an Tapeten auftritt, müssen diese bis zum Putz entfernt werden. Den Schimmel dann vom Putz abwaschen, die Stelle mindestens 12 Stunden trocknen lassen, dann mit hochprozentigem Alkohol wiederholt und eher sehr großzügig einsprühen, anschließend mit Anti–Schimmel–Farbe bestreichen, zum Schluss tapezieren. Achtung: Von einer Behandlung mit herbizidbasierten Chemikalien ist dringend abzuraten, da diese stark gesundheitsgefährdend sind.

Die ideale Raumtemperatur

Die richtige Heiztemperatur spielt eine wesentliche Rolle bei der Entstehung bzw. Vermeidung von Schimmel. Hier eine kleine Übersicht:

Wohnzimmer: 20 °C
Schlafzimmer: 14 bis 16 °C
Kinderzimmer: 20 bis 22 °C
Bad: 23 bis 25 °C
Diele/Flur und andere wenig genutzte Räume: 15 °C
15 °C
15 °C
15 °C
15 °C
Schimmelpilzgefahr an kalten Hauswänden

Schimmelpilzgefahr an kalten Hauswänden

1. Dachschaden: Feuchtigkeit dringt ein

2. Möbel dicht an der Wand: Luft kann nicht zirkulieren

3. Fensterlaibung– und rahmen: Sind oft ungedämmt

4. Wärmebrücke: Balkon wirkt wie eine Kühlrippe

5. Defekte Dampfsperre: Feuchte kondensiert

6. Duschen und Kochen: Viel Verdunstung

Schimmelpilzgefahr an kalten Hauswänden