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Mithilfe von Datenloggern können Daten wie Temperatur, Luftdruck, Spannung und andere Werte erfasst, aufgezeichnet und gespeichert werden. Die universell einsetzbaren Geräte eignen sich ideal, um Messungen zu dokumentieren und auszuwerten. Sie sind in vielen Industriezweigen unverzichtbar geworden. Wie Mess-Datenlogger aufgebaut sind, welche Typen es gibt und was Sie beim Kauf beachten sollten, verraten wir Ihnen in unserem Ratgeber.

Wissenswertes zu Mess-Datenlogger

Was sind Mess-Datenlogger?

Datenlogger mit computerunabhängiger Aufzeichnung und PDF-Ausgabe

Datenlogger sind elektronische Geräte, die Daten in vordefinierten Intervallen erfassen und auf einem internen Speicher ablegen. Auf diese Weise können Daten in Echtzeit aufgenommen und zu jedem Zeitpunkt abgerufen werden. Es gibt Datenlogger, die bauseits mit Speicherkarten ausgerüstet sind, und solche, die die Messwerte an zentrale Stationen übermitteln, beispielsweise via W-Lan, GPRS oder Bluetooth. Einer der großen Vorteile von Datenloggern besteht in ihrer Autonomie. Es handelt sich um Geräte, die computerunabhängig in Betrieb genommen werden können und sich darin von anderen Systemen zur Datenerfassung unterscheiden. Nichtsdestoweniger bieten sie die Möglichkeit, die gespeicherten Daten zum Zweck der Auswertung auf den PC zu transferieren. Das geschieht in der Regel mithilfe einer gesonderten Software.

Digitale Datenlogger kamen in den frühen 1960er Jahren auf den Markt und haben ihren Ursprung in analogen Messschreibern, die die ermittelten Daten noch konventionell auf Papier aufzeichneten. Genau hierin sind digitale Datenlogger ihren Vorgängern überlegen. Sie ersparen einem das elektronische Aufzeichnen auf lange Papierbahnen und das mühselige händische Aufschreiben der Messdaten, was nicht zuletzt viele Ressourcen spart. Datenlogger können eine enorme Anzahl an Daten speichern und ermöglichen eine deutlich präzisere und effizientere Datengewinnung, als es mit manuell durchgeführten Messungen und Dokumentationen möglich wäre. Aus diesem Grund sind sie eine enorme Bereicherung für die Messtechnik.

Aufbau eines klassischen Datenloggers

Datenlogger mit Micro-USB-Schnittstelle und Anschluss für einen Fühler

Je nach Funktionsumfang sind Datenlogger unterschiedlich aufgebaut. Messdatenlogger, die Daten sowohl erfassen als auch speichern, bestehen in der Regel aus einem Mikroprozessor, einem Speichermedium, einem oder mehreren Eingangskanälen zum Anschluss von Sensoren sowie einer oder mehreren Schnittstellen. Unterschieden werden interne und externe Schnittstellen. Letztere sind an so gut wie jedem Datenlogger angebracht und ermöglichen es, externe Messwerterfasser anzuschließen beziehungsweise den Logger an einen PC anzubinden. Das ist wichtig, um den Datenlogger konfigurieren zu können, beispielsweise hinsichtlich der Messintervalle oder des Start- und Enddatums der Messung. Daneben gibt es Logger mit internen Schnittstellen. Hierbei handelt es sich um Geräte, die mit einem oder mehreren integrierten Sensoren zur Datenerfassung ausgestattet sind. Die Messwerte werden über die interne Schnittstelle an das Gerät weitergeleitet und dort gespeichert.

Messdatenlogger erfassen ganz unterschiedliche Messwerte. Dazu zählen beispielsweise Raum- oder Außentemperatur, Luftfeuchte, elektromagnetische Werte, Spannung und Beschleunigung, aber auch Geräusche wie der Schallpegel, Vibrationen oder Gas-Konzentrationen in der Luft.

Einsatzbereiche von Mess-Datenloggern

Datenlogger kommen überall dort zum Einsatz, wo regelmäßig Daten erhoben und über einen längeren Zeitraum ausgewertet werden sollen. Die Anwendungsbereiche sind dementsprechend vielseitig. In der Klimaforschung finden Datenlogger Verwendung, um Temperaturveränderungen und Wetterumschwünge dokumentieren zu können.

Exakte Messung im Lebensmittelbereich sind wichtig für die Überwachung

Auch in der Logistik werden Datenlogger genutzt, um die Temperatur und Feuchte von beispielsweise Lebensmitteln konstant im Blick zu behalten und nachvollziehen zu können, ob die Kühlkette eingehalten wurde. Faktoren wie UV-Intensität, Stöße und Erschütterungen spielen in der Logistik zur Überwachung von Lagerung und Transport ebenfalls eine wichtige Rolle und können mithilfe von Datenloggern erfasst werden.

Im Labor- und Gesundheitswesen kann man mithilfe von Temperatur-Datenloggern die sachgerechte Lagerung von Impfstoffen und Medikamenten bei konstanter Temperatur überwachen. Auch Unternehmen profitieren von den praktischen Geräten, indem sie beispielsweise ihren Energieverbrauch dokumentieren und dadurch im Blick behalten. Der CO2-Gehalt der Luft kann ebenfalls mithilfe von Datenloggern gemessen werden. Das ist relevant in Bereichen, in denen viele Menschen auf kleinem Raum arbeiten oder lernen, beispielsweise Schulen. Dass Datenlogger in zahlreichen Industriezweigen eingesetzt werden, ist nicht zuletzt mit der hohen Anzahl spezifischer Vorschriften und Qualitätsanforderungen verbunden, die es einzuhalten gilt, beispielsweise EU-Verordnungen und Umweltschutzkontrollen.

Welche Typen von Mess-Datenloggern gibt es?

Mess-Datenlogger sind in verschiedenen Bauformen erhältlich und eignen sich je nach Ausführung für unterschiedliche Anwendungsbereiche.
Unterschieden werden beispielsweise:

Einweg Temperatur Datenlogger mit automatischer PDF Berichtserstellung

Einweg-Datenlogger

Wie der Name schon andeutet, sind Einweg-Datenlogger für den einmaligen Gebrauch vorgesehen, der aber durchaus bis zu einem Jahr andauern kann. Solche Datenlogger sind in der Anschaffung recht günstig und erfassen die Messwerte zuverlässig über einen vordefinierten Zeitraum hinweg. Sie kommen vor allem im Transportwesen zum Einsatz, um dokumentieren zu können, dass das Transportgut konstant unter korrekten Transportbedingungen befördert worden ist.

Mini-Datenlogger

Miniatur-Datenlogger zeichnen sich durch ihr kleines Format aus, verfügen aber dennoch über einen großen Speicher. Sie finden dort Verwendung, wo sich größere Datenlogger als unpraktisch erweisen würden und Mobilität gefragt ist. Im Gesundheitswesen beispielsweise werden Mini-Datenlogger Patienten mitgegeben, die die Geräte eine Zeit lang am Körper tragen müssen. Die Auswertung der gespeicherten Daten kann Aufschluss über die körperliche Verfassung des Trägers geben.

PDF-Datenlogger

PDF-Datenlogger erzeugen automatisch eine PDF-Datei mit Text und Grafik, sobald sie mit einem PC verbunden werden. Sie sind dementsprechend häufig mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet und werden als Massenspeicher registriert, weshalb sie ohne spezielle Software von so gut wie jedem Computer ausgelesen werden können. Da die Daten zudem als PDF aufbereitet sind, können sie sofort zur Analyse herangezogen werden.

Multi-Datenlogger für die Temperatur, relative Feuchte und Luftdruck

Multi-Datenlogger

Multi-Datenlogger können mehrere unterschiedliche Werte messen und speichern, beispielsweise Temperatur und Luftfeuchtigkeit. In diesem Fall erspart man sich die Anschaffung zweier separater Umwelt-Messgeräte (Thermometer und Hygrometer). Multi-Datenlogger sind in der Anschaffung teurer als Einweg-Datenlogger, erweisen sich aber für umfassende Messreihen und Messungen über längere Zeiträume als praktisch. Sie werden mitunter als Universal-Datenlogger bezeichnet und sind in der Regel mit mehreren Sensoren bestückt, bieten je nach Modell aber noch zusätzlich die Möglichkeit, externe Sensoren anzuschließen.

Funk-Datenlogger

Solche Logger verfügen über eine integrierte Funktechnologie und eignen sich vor allem zur Messung von Daten an schwer zugänglichen Stellen, beispielsweise Gebäudetrakten oder Anlagen, zu denen man begrenzt Zutritt hat oder an die man nur umständlich gelangt.

Mischtypen sind ebenfalls erhältlich. So gibt es Mini-Datenlogger oder PDF-Datenlogger, die auch Multi-Datenlogger sind. Welches Modell das richtige ist, hängt jeweils vom Einsatzzweck, Umfang der Messung und von der Anzahl der Messgrößen ab.

Kaufkriterien für Mess-Datenlogger - worauf kommt es an?

Vor dem Kauf eines Datenloggers gilt es zunächst zu überlegen, welche Messgrößen konkret erfasst beziehungsweise gespeichert werden sollen. Ausgehend hiervon wählen Sie den geeigneten Typ von Datenlogger, beispielsweise einen Spannungs-, Beschleunigungs-, Temperatur- oder auch einen Multi-Datenlogger. Neben der Genauigkeit ist die Messrate ein wichtiger Aspekt beim Kauf eines Datenloggers. Sie gibt an, in welchen Abständen die Messwerte erfasst werden. Wenn Sie Daten messen möchten, die sich rasch verändern, was beispielsweise bei Schwingungen der Fall ist, ist eine kleine Messrate empfehlenswert. Der Datenlogger soll also in sehr kurzen Abständen messen und speichern. Größere Messraten sind anzuraten, wenn die gemessenen Parameter sich eher langsam verändern, wie die relative Luftfeuchtigkeit. Auch der Messbereich sollte auf den Verwendungszweck angepasst sein und abbilden können, wenn beispielsweise sehr hohe oder sehr niedrige Temperaturen gemessen werden sollen.

Software für die Auswertung der Daten des Datenloggers

Um die aufgezeichneten Daten des Loggers auf dem PC auswerten zu können, ist eine spezielle Software notwendig. Hierbei gilt es zum einen auf eine einfache Bedienbarkeit zu achten, aber auch darauf, dass die Daten exportiert und beispielsweise im CSV-Format in gängigen Kalkulationsprogrammen wie Microsoft Excel analysiert werden können. Vorteilhaft ist es, wenn die Software aus den Daten Grafiken erstellen kann, um bestimmte Verläufe visualisierbar zu machen. Achten Sie darauf, dass die Software mit Ihrem Betriebssystem kompatibel und aktuell ist.

Datenlogger besitzen meist eine eigene Energieversorgung in Form von Batterien oder Akkus. Gerade wenn Messungen über längere Zeiträume stattfinden sollen, ist die Batterie- und Akkulaufzeit entscheidend. Manche Hersteller-Softwares bieten die Möglichkeit, Prognosen in Abhängigkeit von der gewünschten Messrate zu erstellen. Auf diese Weise bringen Sie in Erfahrung, wie viele Tage der Datenlogger aufzeichnen kann, wenn Sie einen bestimmten Messintervall angeben.

FAQ - häufig gestellte Fragen zu Mess-Datenloggern

Was ist der Unterschied zwischen internen und externen Sensoren bei einem Datenlogger?

Interne Sensoren sind fest im Gehäuse des Datenloggers verbaut. Standort des Loggers und Messort sind also identisch. Externe Sensoren können unabhängig von der Lage des Datenloggers positioniert werden, etwa im Außenbereich. Sie werden beispielsweise mit einem Kabel mit dem Datenlogger verbunden.

Stoppt ein Datenlogger die Aufzeichnung, während er ausgelesen wird?

In der Regel nicht. Die Werte werden mittels Software lediglich aus dem Speicher kopiert und als Datei auf dem Computer abgelegt. Währenddessen läuft die Datenerfassung weiter.

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