JavaScript deaktiviert! Das Abschicken einer Bestellung ist bei deaktiviertem JavaScript leider NICHT möglich!
Es stehen Ihnen nicht alle Shopfunktionalitäten zur Verfügung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Interneteinstellungen. Für ein optimales Einkaufserlebnis empfehlen wir, JavaScript zu aktivieren. Bei Fragen: webmaster@conrad.de
{{#unless user.loggedIn}} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'checkout_confirmation' " }}
{{/xif}} {{/unless}}


 


Mess-Datenlogger

Mit einem Datenlogger lassen sich bestimmte Daten, zum Beispiel Temperatur oder Lautstärke, in einem bestimmten Intervall erfassen und speichern. 

Datenlogger sind ideal, wenn bestimmte Werte wie Temperatur oder Luftfeuchtigkeit regelmäßig gemessen und die Daten gespeichert werden sollen.
Das erlaubt die nachträgliche Auswertung am PC. Beim Kauf eines Datenloggers muss allerdings auf einiges geachtet werden.

 


 

Was ist ein Datenlogger?

Ein Datenlogger hat die Aufgabe, Werte zu messen und speichern, die von Sensoren übertragen werden. Die gespeicherten Daten lassen sich später am PC über Programme auswerten und ausgeben. Beispiele für Werte, die ein Datenlogger messen kann, sind Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Spannung oder die Effizienz von Solaranlagen. Auch Schallpegel lassen sich mit Datenloggern erfassen. Der Datenlogger und die eingesetzten Sensoren müssen natürlich kompatibel zueinander sein. Einige Datenlogger erfassen mehrere Daten, zum Beispiel Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck, andere nur einen Wert.

Mess-Datenlogger

Welche Typen von Datenloggern gibt es?

Datenlogger gibt es in verschiedenen Varianten und Preiskategorien. Hauptsächlich lassen sich die Datenlogger aber in drei Kategorien unterteilen:

  • Einfache Datenlogger oder Mini-Datenlogger
  • Einweg-Datenlogger
  • Professionelle Datenlogger, die auch mehrere Werte erfassen können (Multi-Datenlogger)

Datenlogger können entweder einfache Werte aufnehmen oder mehrere Werte auf einmal. Solche Geräte werden auch als Multi-Datenlogger bezeichnet. Es gibt auch Datenlogger, deren Lebenszyklus begrenzt ist, zum Beispiel auf ein Jahr. Diese sollen zum Beispiel die Temperatur erfassen und per USB ausgeben. Oft handelt es sich dabei um PDF-Logger, welche die Daten auf dem PC in eine PDF-Datei schreiben können. Einweg-Datenlogger werden zum Beispiel eingesetzt, wenn Paketlieferungen überwacht werden müssen und es zu aufwändig ist die Logger wieder zurückzusenden. Diese bleiben dann am Zielort und können nach dem auslesen entsorgt werden. Hier wird keine spezielle Auswerte-Software benötigt, da die Daten als PDF ausgegeben werden.


 

Kaufkriterien für Datenlogger – Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

Beim Kauf eines Datenloggers kommt es auf seine Einsatzgebiete und Aufgaben an. Man unterscheidet vor allem einfache Datenlogger und Multi-Datenlogger, die mehr Daten erfassen und diese besser verarbeiten können. Einfache Datenlogger unterscheiden sich noch einmal zwischen Datenloggern, die unbegrenzt Daten erfassen, und Einweg-Datenlogger, die Daten über einen vorher fest definierten Zeitraum erfassen.

Einfacher Datenlogger

  • Messbereiche beachten, vor allem bei Temperaturmessungen.
  • Maximale Datenmenge beachten, die der Datenlogger speichern kann.
  • Wasserdicht bei Messungen in feuchten Räumen.
  • Externen oder internen Temperaturfühler berücksichtigen.
  • Soll Gerät Alarme und Benachrichtigungen versenden können?
  • Bauform als USB-Stick oder eigenständiges Gerät?
  • Software zum Auswerten der Daten notwendig?
  • Stromversorgung berücksichtigen (Batterie, Akku oder Netzteil)
  • Funkunterstützung notwendig?
  • Wie lange ist der Mess-Zeitraum bei Einweg-Datenloggern?

Multi-Datenlogger

  • Alle Kaufkriterien für einfache Datenlogger sind auch für Multi-Datenlogger wichtig.
  • Erweiterbar durch Baukastensystem.
  • Netzwerkfähig für Auswertung der Daten über das Netzwerk oder Internet.
  • Weboberfläche für Fernzugriff.
  • Maximale Erweiterbarkeit der Sensoren-Anzahl berücksichtigen.
  • Zu messende Grenzwerte programmierbar?
  • Zertifizierung notwendig, zum Beispiel DIN EN 12830 oder DIN/IEC 60751?
  • Software-Umfang.
  • Speichermedien für das Speichern der Daten.
  • Maximale Einsatzzeit beachten.
  • Messeinheiten sollten umschaltbar sein (zum Beispiel Celsius/Fahrenheit).
  • Sensoren sollten austauschbar sein.


 

Den besten Datenlogger-Typ auswählen

Beim Datenlogger-Kauf stoßen Kunden sehr häufig auf unterschiedliche Geräte. Deren Funktionsumfang muss für den Kauf zumindest in Grundzügen verstanden werden, um das optimale Gerät zu finden. Vor allem die Dauer der Messung und die Anzahl der Messquellen spielen hier eine wichtige Rolle.

Technik Einsatzgebiet Vorteile Nachteile
Einweg-Datenlogger Messungen eines Wertes über einen fest definierten Zeitraum (zum Beispiel Paketlieferungen) Günstig, notwendige Daten werden zuverlässig erfasst; Meist universelle pdf-Datenausgabe ohne spezielle Auswertesoftware Nach Einsatzzeit nicht mehr einsatzbereit, sondern verbraucht
Datenlogger Misst einen Wert über einen unbegrenzten Zeitraum Langlebiger, kann dauerhaft einen Wert messen und speichern Kann nur einen Wert messen
Multi-Datenlogger Misst mehrere Werte über einen unbegrenzten Zeitraum Kann unbegrenzt Daten messen und speichern, ist oft über das Netzwerk oder per Funk erreichbar Teuer in der Anschaffung (aber günstiger als zwei separate Logger). Der Speicherplatz wird auf die Kanäle aufgeteilt. Das ist bei einem einkanaligen Logger nicht der Fall


 

Diese Hersteller und Marken gibt es

Bekannte Marken für Datenlogger sind Arexx, ebro, Lascar, SCH.E.I.D.L, Testo und Voltcraft.

Mess-Datenlogger Hersteller Marken


 

Fazit: So kaufen Sie den besten Datenlogger

Zunächst muss klar sein, welcher Datenlogger-Typ zum Einsatz kommen soll, und was der Einsatzzweck des Datenloggers ist. Sollen mehrere Werte erfasst werden, zum Beispiel Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck, ist ein Multi-Datenlogger notwendig. Wer nur einen Wert erfassen will, zum Beispiel einen Schallpegel, der kann auch auf einen einfachen Datenlogger setzen. Soll ein bestimmter Wert nur einen fest definierten Zeitraum überwacht werden, bietet sich ein Einweg-Datenlogger an.

Wichtig bei Datenloggern ist das Ausgeben der Werte. Hier sollte sichergestellt werden, dass die gewünschten Werte auch im passenden Format zur Verfügung stehen. Die Anbindung an den PC erfolgt meistens per USB. Soll eine Auswertung erfolgen, muss sichergestellt sein, dass die eingesetzte Software den Datenlogger unterstützt oder dass der Datenlogger gar keine Software benötigt. In diesem Fall sollte beim professionellen Einsatz darauf geachtet werden, dass der Datenlogger auch über das Netzwerk oder per Funk erreichbar ist und über eine eigene Weboberfläche verfügt.