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Mess-Zubehör

 

 

 

Mehr Sicherheit für Messzubehör

Mehr Sicherheit für Messzubehör


Im März 2011 traten in Deutschland die aktualisierten Sicherheitsbestimmungen für handgehaltenes Messzubehör zum Messen und Prüfen“ in Kraft. Sie regeln u. a. die Unfallsicherheit von Messleitungen, Kabeln und Klemmen.

Die „IEC 61010-031“ gilt als wichtige technische Grundlage für Handmessgeräte und das angeschlossene Messzubehör. Bereits im Jahr 2008 wurde die Norm um zahlreiche Vorschriften zur Unfallverhütung ergänzt. Alle EU-Staaten mussten die Änderungen bis März 2011 in ihr nationales Recht übernehmen. Betroffen ist das Messzubehör sämtlicher Handmessgeräte ab dem Produktionsdatum März 2011. Die neuen Bestimmungen gelten für sämtliche im EU-Raum vertriebenen Messgeräte und neu gefertigtes Zubehör. Im Bestand befindliches altes Messzubehör darf natürlich weiterhin betrieben werden. Bei der Neuanschaffung von Handmessgeräten wie Multimetern, Stromzangen und Isolationsprüfern sollten Sie allerdings auf die Einhaltung der neuen Bestimmungen Wert legen. Das Gleiche gilt für Messzubehör. Denn die verschärfte praxisgerechte Norm erhöht die Unfallsicherheit und vermeidet bekannte Fehlerquellen.

Alle wichtigen Neuerungen im Überblick

  • Verschärfte Prüfungen für Litzenleitungen, die als Messleitungen verwendet werden
  • Unter die Norm fällt ab sofort auch Messzubehör der Bemessungsspannung 33 VAC/70 VDC
  • Messleitungen müssen entweder mit einer Verschleißanzeige versehen sein oder das Kabel muss nach Ablauf seiner Lebensdauer weiterhin doppelt isoliert sein
  • Bei geschlossenen Messklemmen der Messkategorien CAT II, III und IV darf keine Berührung stromführender Teile möglich sein
  • Um Kurzschlüsse und Funkendurchschläge zu vermeiden, darf das blanke Metall von Messspitzen folgende Längen nicht überschreite
    • max. 4 mm in den Messkategorien CAT III und IV
    • max. 19 mm in der Messkategorie CAT II

Ihr Nutzen von der Neuregelung

Die Neuregelung sorgt für eine erhöhte Unfallsicherheit des Messzubehörs. Die Gefahr von Fehlbedienungen wird reduziert. Verschleißindikatoren an Messleitungen ermöglichen nun eine einfache Kontrolle der Isolierung. Durch die Längenbegrenzung des blanken Metallteils an Messspitzen sinkt die Gefahr von Kurzschlüssen beim Messvorgang. Auch Messklemmen werden sicherer. Ab sofort besteht bei geschlossener Messklemme keine Gefahr mehr, dass Sie unabsichtlich stromführende Bauteile berühren. Deshalb sollte ggf. nicht mehr normkompatibles Messzubehör ausgetauscht werden.