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Metalldetektoren

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Abenteuer-Schatzsuche mit den Metalldetektoren von Conrad

Metalldetektoren dienen dazu, metallische Gegenstände im Boden zu lokalisieren. Sie sind nützliche Helfer beim Hausbau oder bei der Abenteuer-Schatzsuche. Metallsuchgeräte gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Sehr hochwertige Geräte können Metallteile sogar in mehreren Metern Bodentiefe orten. Für solche professionellen Detektoren muss man jedoch sehr tief in den Geldbeutel greifen. Aber auch diejenigen, die einen günstigen Metalldetektor für den Eigenbedarf suchen, werden bei CONRAD fündig. Besonders praktisch ist die bequeme und einfache Bestellung über unseren Online Shop. Wählen Sie Ihre bevorzugte Lieferoption aus und Sie erhalten Sie Ihr neues Metallsuchgerät in wenigen Werktagen direkt an die Haustür geliefert.

Was sind Metalldetektoren?

Ein Metalldetektor ist ein Suchgerät zur Ortung von verborgenen Metallteilen. Das Gerät besteht aus einer elektronischen Schaltung und einer Suchspule, die von niederfrequentiertem Wechselstrom durchflossen wird. Schaltung und Spule sind meist durch eine Leitung miteinander verbunden. Viele Metalldetektoren können mit einem entsprechenden Gestänge am Arm montiert werden.

Die Entwicklung moderner Metalldetektoren geht bis in die 1930er Jahre zurück. Als Erfinder des Metalldetektors gilt der US-amerikanische Unternehmer Gerhard Fischer. Der Techniker mit deutscher Herkunft entdeckte, dass erzhaltiges Gestein den Empfang von Radiowellen stören kann. Im Umkehrschluss, so war er überzeugt, muss es also möglich sein, Metall mit hochfrequentierten Wellen zu Orten. Fischer erwarb 1937 das erste Patent für Metalldetektoren.

Das Wichtigste zum Kauf eines Metalldetektors

  • Metalldetektoren sind technische Geräte zur Lokalisierung von metallischen Gegenständen.
  • Metallsuchgeräte basieren auf dem Puls-Induktionsverfahren oder dem Wechselstromverfahren. Beide Verfahren haben individuelle Vor- und Nachteile.
  • Wenn Sie einen Metalldetektor kaufen möchten, sollten Sie das Funktionsprinzip, die Unterteilung in analoge und digitale Messgeräte sowie Sondendurchmesser und maximale Suchtiefe berücksichtigen.
Metalldetektoren

Welche Metalldetektoren-Typen gibt es?

Bei Metalldetektoren wird meist eines von zwei verschiedenen Messverfahren eingesetzt:

  • Puls-Induktionstechnik
  • Wechselstrommessung (Dämpfungsanalyse und LC-Oszillator)

Die Puls-Induktionstechnik, auch kurz PI-Technik genannt, funktioniert mit Magnetimpulsen. Die Suchspule sendet kurze, starke Impulse aus. Diese Magnetimpulse erzeugen elektrische Wirbelströme in Gegenständen aus Metall oder anderen leitfähigen Materialien. Nach dem Aussenden der Magnetimpulse schaltet der Magnetdetektor auf den Empfangsmodus um. Die Sonde registriert in diesem Modus elektrische Ströme. So können Objekte identifiziert werden, die sich tief unter der Erde befinden. Die Puls-Induktionstechnik arbeitet mit starkem Gleichstrom.
Das andere Messverfahren, das in der Metalldetektoren-Herstellung eingesetzt wird, ist die Wechselstrommessung. Bei der Dämpfungsanalyse sendet die Sonde ununterbrochen ein niedrigfrequentiertes Wechselstromsignal aus. Dieses liegt bei etwa 10 kHz. Anders als bei der Puls-Induktionstechnik schaltet der Metalldetektor nicht permanent zwischen Sende- und Empfangsmodus hin und her. Stattdessen werden die empfangenen Signale kontinuierlich auf Amplitude und Phasenlage der Wechselspannung untersucht. Die Leitfähigkeit variiert zwischen verschiedenen metallischen Objekten stark. Die Sonde des Metalldetektors kann anhand der empfangenen Signale bestimmen, um welche Metallart es sich handelt und wie groß das Objekt ungefähr ist.
Neben der Dämpfungsanalyse gibt es ein weiteres Wechselstrom-Messverfahren, das als BFO-System oder Beat Frequency Oscillator bezeichnet wird. Hier kommen zwei Oszillatoren zum Einsatz. Oszillatoren erzeugen kontinuierliche elektrische Signale. Der eine im Metalldetektor verarbeitete Oszillator sendet eine feste Frequenz von mehreren 100 kHz aus. Der andere Oszillator ist Teil der Suchspule und erzeugt eine andere Frequenz. Die beiden Frequenzen überlagern sich und erzeugen ein akustisches Signal im angeschlossenen Kopfhörer. Sobald der zweite Oszillator in die Nähe eines metallischen Gegenstandes bewegt wird, ändert sich die die Höhe des akustischen Signals.
 

Alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Metalldetektoren auf einen Blick:

Puls-Induktion

Vorteile:

  • Sonde ist nicht Teil des Schwingkreises, wodurch sie wesentlich größter sein kann
  • größere Suchspule ermöglicht große Suchtiefen
  • höhere Sendeleistung

Nachteile:

  • weniger präzise Bestimmung der Metallart
  • weniger präzise Bestimmung der Metallgröße

Wechselstrom

Vorteile:

  • genaue Bestimmung der Metallart des Objektes möglich (in geringeren Suchtiefen)
  • genaue Bestimmung der Metallgröße des Objektes möglich (in geringeren Suchtiefen)

Nachteile:

  • Sonde ist Teil des Schwingkreises
  • geringere Suchtiefen
  • geringere Sendeleistung
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Kaufkriterien – Was muss man beim Kauf eines Metalldetektors beachten?

Zunächst ist das angewandte Messverfahren ausschlaggebend für die Kaufentscheidung. Je nachdem, ob Sie in großen Tiefen suchen möchten oder die Bestimmung der Metallart für Sie entscheidender ist, wählen Sie einen Metalldetektor mit Puls-Induktions- oder Wechselstromverfahren. Beachten Sie außerdem, dass es analoge und digitale Geräte mit LCD-Display gibt. Beachten Sie zudem die maximale Suchtiefe und den Sondendurchmesser des Geräts.

Maximale Suchtiefe

Im CONRAD Produktsortiment finden Sie viele verschiedene Metalldetektoren, die Gegenstände unter der Erde orten können. Die maximale Suchtiefe reicht dabei von 15 Zentimetern bis zu mehreren Metern. Geräte mit besonders großer Suchtiefe können schon einmal einen fünfstelligen Betrag kosten. Sie werden überwiegend für professionelle Zwecke, zum Beispiel für archäologische Ausgrabungen eingesetzt. Wer eine günstige Variante für den privaten Gebrauch benötigt, findet im CONRAD Online Shop analoge Modelle ab 80 Euro zuzüglich Versand. Diese lokalisieren metallische Gegenstände immerhin bis zu einer Bodentiefe von 15 Zentimetern. 

LCD-Display

Es gibt analoge Metalldetektoren und digitale Artikel mit LCD-Display. Analoge Detektoren zeigen die Intensität der gemessenen Spannung durch ein optisches Signal in Form eines Zeigerausschlags sowie durch ein akustisches Signal an. Noch präzisere Angaben machen digitale Metalldetektoren. Das integrierte LCD-Display gibt an, wie tief der metallische Gegenstand etwa vergraben ist und um welche Metallart es sich höchstwahrscheinlich handelt.

Sondendurchmesser

Metallsuchgeräte können unterschiedliche Sondendurchmesser besitzen. Die meisten Detektoren verfügen über eine Sonde mit einem Durchmesser zwischen 20 und 35 Zentimetern. Suchgeräte, die auf der Puls-Induktionstechnik basieren, haben meist eine größere Tiefensonde mit großer Suchtiefe.


Metalldetektoren haben viele Einsatzgebiete, darunter die

  • Lokalisierung von Metallrohren und Leitungen in Wänden und Böden
  • Lokalisierung von Metallsplittern in Lebensmitteln oder pharmazeutischen Produkten
  • Lokalisierung von Schmuck, Münzen oder anderen wertvollen Objekten
  • Lokalisierung von Ausgrabungsstätten in der Archäologie

Welche Hersteller und Marken gibt es?

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Die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Metallsuchgeräte

Warum werden Metalldetektoren in der Lebensmittelproduktion eingesetzt?

In der Lebensmittelproduktion dienen Metalldetektoren zur Qualitätssicherung. Sie werden eingesetzt, um sicherzustellen, dass sich in den Lebensmitteln keine Metallsplitter befinden. Sobald die Detektoren ein metallisches Signal empfangen, werden die Produktionsanlagen aus Sicherheitsgründen abgestellt.

Was kostet ein Metalldetektor?

Es gibt günstige Metalldetektoren für den Privatgebrauch sowie sehr hochwertige Modelle, für die man ein kleines Vermögen locker machen muss. Günstige Modelle können Sie im CONRAD Online Shop schon für unter 100 Euro kaufen. Wer jedoch mehrere Meter Bodentiefe genau und zuverlässig messen möchte, muss wesentlich tiefer in die Tasche greifen.

Wer darf Metalldetektoren benutzen?

In Deutschland darf jeder einen Metalldetektor besitzen und ohne Genehmigung zur Ortung von metallischen Rohren und Leitungen oder zur Schatzsuche benutzen. Dabei darf aber kein Schaden angerichtet werden. Sie dürfen also nicht einfach Ausgrabungen an allen öffentlichen Plätzen, denkmalgeschützten Orten oder privaten Grundstücken anderer Personen durchführen.

Fazit: So finden Sie das passende Metallsuchgerät

Beachten Sie zunächst die Vor- und Nachteile der beiden Messverfahren Puls-Induktion und Wechselstrom. Wenn Sie in großen Tiefen suchen möchten, sollten Sie sich für ein Metallsuchgerät mit Puls-Induktionsverfahren entscheiden. Sie möchten nicht unbedingt in mehreren Metern Tiefe suchen, sondern lieber genau bestimmen können, um welches Material es sich handelt? Dann ist ein auf Wechselstrom basierendes Metallsuchgerät genau das Richtige für Sie. Beachten Sie beim Kauf, ob das Gerät ein LCD-Display hat oder analog mit Zeigerausschlag funktioniert. Berücksichtigen Sie zudem die maximale Suchtiefe und den Sondendurchmesser des Metalldetektors.