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Mini PCs

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Mini PCs: Kompakte Kraftpakete

Mini PCs sind vollwertige Computer in kleinem, sehr kompaktem Format, die aufgrund ihrer platzsparenden Bauweise ohne großes Gehäuse auskommen. Zusammengefasst werden solche PCs in besonders kleinen Ausführungen unter dem Begriff „Small Form Factor (SFF) PCs“. Die wohl bekanntesten Beispiele für Mini PCs sind der Apple MacMini (mit nur ca. 4 Zentimeter Höhe) und der Raspberry Pi, der in einzelnen Bauteilen erhältlich ist.
 


 

Vollwertige Computer-Funktionen im Mini-Format

Die meisten Mini-PCs sind nur so groß wie eine Spielekonsole und unter 1 bis etwa 2,5 Kilogramm leicht. Dennoch enthalten sie alles, was man sich vom Heim- oder Office-Computer wünscht. Ein leistungsstarker Prozessor mit Onboard-Grafikchip oder sogar separater Grafikkarte findet trotz des geringen Gehäusevolumens von ca. 1,5 bis 5 Litern ebenso Platz wie eine große Festplatte und alle nötigen Schnittstellen. Wie beim herkömmlichen Desktop PC, kann Hardware wie die Maus und Tastatur, der externe Monitor und das Soundsystem angeschlossen werden. Auch als Media Center für Zuhause und sogar zum Gamen lassen sich Mini PCs einsetzen.

Diese Vielseitigkeit zeigt: Ihr kleines Format macht Mini PCs zum idealen Kompromiss aus der Leistungsfähigkeit eines großen Desktop PCs und der platzsparenden, flexiblen Mobilität eines Laptops.  

Mini PC


 

Kerneigenschaften von Mini PCs: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Mini PC Gehäusevolumen

Gehäusevolumen

Ihrem Namen alle Ehre machen Mini PCs mit bis zu 2 Litern Gehäusevolumen. Ab ca. 5 Litern spricht man von Midi-Gehäusen – diese größeren Varianten sind dank mehr Platz für ein kraftvolles Innenleben meist leistungsfähiger. Zum Vergleich: Der klassische Desktop PC besitzt ein Full-Tower-Gehäuse mit etwa 40 Liter Volumen.

Arbeitsspeicher

Während leistungsschwächere Mini PCs mit einem bis zwei Gigabyte Arbeitsspeicher auskommen, rangieren Oberklassegeräte im Bereich bis zu 8 Gigabyte. Für Mediennutzung und Office-Tätigkeiten sollten 2 bis 4 Gigabyte genügen – hier ist die Auswahl am größten.

Info:
Natürlich sollten all Ihre wichtigen Daten auf dem Mini PC Platz finden. Doch entscheidend wird die Festplatte dann, wenn Sie den Mini PC als Multimedia-Archiv und Festplattenrekorder nutzen möchten.

Prozessor

In kleinen und günstigen Mini PCs stecken meist die schwächeren, aber dafür sehr kleinen Intel Atom oder AMD Brazos Prozessoren, die für Smartphones, Tablets und Netbooks entwickelt wurden. Mehr Leistung bringen schnelle Intel Core oder AMD Prozessoren – jedoch benötigen diese auch mehr Platz, so dass sie eher in mittelgroßen Mini PCs und preislich in der oberen Mittelklasse verbaut werden. Mit einem aktuellen Intel Core oder schnellen AMD Prozessor ist (je nach übrigen Komponenten) kaum noch ein Leistungsunterschied zum Desktop PC spürbar.

Schnittstellen

Spätestens, wenn es um die Schnittstellen geht, wird das Einsatzgebiet des Mini PCs festgelegt. Die meisten Geräte verfügen über WLAN, LAN, USB, Bluetooth, Display- und Audio-Schnittstellen. Für die Nutzung in Verbindung mit einem Fernseher, mehreren Monitoren oder einem Soundsystem sollten Sie auf mindestens einen HDMI-Anschluss, Seriell-Schnittstellen (auf die Anzahl der Pole achten) und Audio-Ausgänge Wert legen. Praktisch sind zudem ein Kartenleser, mindestens ein optisches Laufwerk (idealer Weise Blu-Ray, da abwärtskompatibel zu DVDs) und PCIe-Schnittstellen für die Verbindung von separaten Bauteilen wie Grafikkarten mit dem Prozessor.

Mini PC Schnittstellen


 

Einsatzgebiete von Mini PCs: Surfen, Spielen, Arbeit, Entertainment  

Klassischer Weise steht der Mini PC als Ablösung des Desktops auf dem Schreibtisch (und schafft mehr Platz für anderes) oder als Media Center im Wohnzimmer. Doch selbst für Vielreisende, die unterwegs mehr als nur ein Tablet benötigen und Gamer gibt es passende Geräte, die sich vor allem in ihren inneren Werten (und damit in ihrer Größe) unterscheiden.

Basic-Anwendungen Zuhause und im Büro

Kleine Mini PCs mit bis zu 1,5 Liter Gehäusevolumen sind oft für unter 300 Euro erhältlich und heißen auch „Nettop“ oder „Nettop Box“. Verbaut sind meist die kleinen Intel Atom Prozessoren und Onboard-Grafikchips, dafür bieten die meisten Modelle viele Anschlüsse für Multimedia und Bürogeräte. Für basale Office-Anwendungen und das Surfen, Musik hören und Streamen Zuhause sind Nettops ideal – und schlagen die meisten anderen Mini PCs preislich bei weitem.

Mini PCs als Media Center

Viele Mini PCs tragen die Bezeichnung „HTPC“ im Namen. Diese „Home Theater PCs“, manchmal auch „Media Center PCs“ genannt, sind speziell auf die Nutzung als modulares Media Center ausgelegt. Natürlich können sie über HDMI und/oder Display-Schnittstellen mit dem Fernseher verbunden werden und so als digitales Medienarchiv und Player dienen. Doch die Einsatzmöglichkeiten gehen noch weit darüber hinaus: Digitales Fernsehen und IP-TV können direkt über den HTPC genutzt werden, er kann als Festplattenrekorder und Videospielkonsole dienen und annähernd jeden denkbaren Online-Inhalt anzeigen und direkt streamen (oder herunterladen und dauerhaft speichern). Als privater Media-Server kann ein HTPC Medien für andere Geräte wie das Smartphone, Tablet und den Laptop bereitstellen und als Smart Home Zentrale kann er Licht oder Heizung steuern. 

Leistungsstarke Mini PCs als Desktop-Ersatz und für Gamer

Wenn ein deutliches Power-Plus im Vergleich zum Durchschnitts-Mini-PC gefragt ist, sind PCs im Midi-Gehäuse bis 5 Liter Gehäusevolumen die erste Wahl. Sie beinhalten meist vollwertige Prozessoren mit mehreren Kernen, manchmal sogar mit separater Grafikkarte. Auch in der Anzahl ihrer nützlichen Schnittstellen sind größere Mini PCs, die preislich zwischen ca. 400 und 800 Euro liegen, oft einen Schritt voraus.

Gamern mit ihren hohen Ansprüchen kommt nicht unbedingt sofort ein Mini PC in den Sinn – schließlich ist die Aufrüst- bzw. Erweiterbarkeit sehr beschränkt. Einigen Herstellern wie Shuttle ist es dennoch gelungen, die Kompaktheit eines Mini PCs mit der Leistungsfähigkeit eines echten Gaming-Gerätes zu verknüpfen: Solche Gaming-Minis besitzen separate Grafikkarten, schnelle SSD-Festplatten, im Schnitt 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine aktive Lüftung.

Mini PC Gaming
Mini PC Stick

Ein vollwertiger Computer in USB-Stick-Größe

Die neuesten Mini PCs können in so kleinem Format hergestellt werden, dass sie einen neuen Namen erhielten: Micro PCs, auch PC Stick genannt. Sie sehen mit weniger als 10 Zentimetern Länge einem gewöhnlichen USB-Stick zum Verwechseln ähnlich – trotzdem beinhalten sie einen kompletten Computer für alle basalen Anwendungen inklusive Betriebssystem. Der Micro PC wird per HDMI an einen beliebigen Monitor angeschlossen, Maus und Tastatur können über Bluetooth verbunden werden – und schon ist ein kleines Media Center, ein Surf-PC oder einfacher Office-Computer für grundlegende Anwendungen startklar. Außerdem spricht der Preis für sich: Gute Micro PCs, z.B. das Vorreiter-Modell Intel Compute Stick, sind bereits für weniger als 200 Euro erhältlich. Für Vielreisende oder als Minimallösung für Heim und Büro ist diese Variante ideal.


 

Vor- und Nachteile von Mini PCs

Obwohl Mini PCs die Vorteile von Laptops und Desktop PCs verbinden und äußerst vielseitig sind, haben sie natürlich auch einen Haken: Je nach Modell ist ihre Leistungsfähigkeit begrenzt, denn statt starken Intel Core oder AMD Prozessoren liefert manchmal nur ein Intel Atom oder AMD Brazos die Kraft. Solche kleinen Mini-PC-Ausführungen besitzen zudem oft nur eine Festplatte, ein Laufwerk, wenige Schnittstellen und laufen durch fehlende aktive Lüftung Gefahr, zu überhitzen. Außerdem gilt für fast alle Mini PCs: Aufrüsten oder Bauteile tauschen ist nur selten möglich. Möchten Sie also basteln oder häufig anspruchsvolle Aufgaben durchführen, sind Sie vermutlich mit einem großen Full-Tower PC besser beraten.

Wer hingegen eine kleine, flexible, stromsparende, leistungsstabile und stylishe Alternative für den viel zu großen, angestaubten Desktop PC im Wohn- oder Arbeitszimmer sucht, wird mit einem Mini PC glücklich.

Dabei bilden Nettop Boxen die günstige Basis-Version von Mini PCs und sind ideal für abendliches Online-Shopping und einfache Büro-Aufgaben. Micro PCs bieten einen ähnlichen Leistungsumfang in der Größe eines USB-Sticks. Bei diesen Varianten sind rechenintensive Anwendungen nicht machbar, dafür liefern sie alle grundlegenden Computer-Funktionen für unter 200 bis etwa 300 Euro. Das genaue Gegenteil hiervon sind die leistungsstarken Mini PCs mit schnellen Prozessoren und Grafikkarten – sie machen weder bei anspruchsvollen produktiven Aufgaben noch beim Spielen Probleme. Für das eigene, kleine Media Center im heimischen Wohnzimmer, das mit Fernseher, Soundsystem und Internet verbunden ist, eignen sich HTPCs perfekt – sie müssen lediglich gut konfiguriert werden, um problemfrei mit allen Geräten kommunizieren zu können.