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Ratgeber

Apple iMac » Das Highlight unter den Desktop PCs



Was genau ist der iMac von Apple?

Bereits auf den ersten Blick ist ersichtlich, dass sich ein Apple iMac fundamental von einem konventionellen Desktop-PC unterscheidet. Gewöhnlich steht auf oder unter jedem Schreibtisch ein sperriges und meist nur wenig ansehnliches PC-Gehäuse. Zusätzlich schränkt der Monitor den wertvollen Platz auf der Arbeitsfläche ein. Dazu kommen diverse Kabel, die vom Desktop-Computer zum Monitor und zu den Eingabegeräten verlaufen.

Apple geht mit dem iMac einen vollkommen anderen Weg: Das großformatige Display ist an einem filigran designten Ständer befestigt und scheint fast in der Luft zu schweben. Die komplette Hardware befindet sich im gleichen Gehäuse wie das Display und nimmt keinen zusätzlichen Platz in Anspruch.

Man spricht bei diesem Konstruktionsprinzip auch von einem All-In-One-Gerät. Im Lieferumfang enthalten sind eine zum Gerät passende Maus sowie eine Tastatur, die beide drahtlos über Bluetooth an den Mac angebunden werden. In unserem Sortiment finden Sie den iMac von Apple in verschiedenen Konfigurationen und viele weitere Apple Geräte.



Ausstattungsmerkmale des Apple iMac

Erhältlich ist der iMac von Apple mit einer Bildschirmdiagonale von 54,6 Zentimetern (21,5 Zoll) und 68,6 Zentimetern (27 Zoll). Der 21,5-Zoll-iMac bietet in der Basisversion eine FHD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Besser ausgestattete Apple iMacs verfügen dagegen über 4K-Displays, was einer Auflösung von 4096 x 2304 Pixeln entspricht. Der 27-Zoll-Mac setzt mit einem Retina-5K-Display (5120 x 2880 Pixel) sogar noch einen oben drauf.

Apple ist dafür bekannt, dass die in seinen Geräten verbauten Displays eine hohe Qualität aufweisen. Zum Einsatz kommen ausschließlich hochwertige und blickwinkelstabile IPS-Bildschirme, die ab dem 4K-Retina-Display den P3-Farbraum abdecken.

Apple verzichtet beim iMac, Mac Mini und MacBook mittlerweile auf konventionelle Festplatten und verbaut stattdessen nur noch schnellen Flash-Speicher. Die Vorteile sind ein geringerer Stromverbrauch und deutlich schnellere Transferraten. Los geht es beim iMac mit eher mageren 256-GB-Speicher, lediglich die am besten ausgestatteten Versionen kommen bereits mit 512 GB. Gegen Aufpreis ist es möglich, den Speicher auf bis zu 8 TB zu erweitern.

Auch beim Arbeitsspeicher zeigt sich Apple eher knauserig: Abgesehen vom iMac Pro besitzen alle iMacs standardmäßig einen 8-GB-DD4-Arbeitsspeicher, der gegen Aufpreis auf bis zu 128 GB aufgestockt werden kann. Beim iMac setzt Apple aktuell ausschließlich auf Intel-Prozessoren. Die Spanne reicht von Dual-Core- und Quad-Core- über Hexa-Core- und Octa-Core-Prozessoren bis hin zu besonders leistungsstarken Intel-CPUs mit 18 Kernen im iMac Pro für professionelle Anwendungen.

Des Weiteren verbaut Apple Grafikkarten von AMD, die von der Radeon 555X mit 2GB-VRAM bis zur schnellen Radeon Pro Vega 64X mit 16GB-HBM2-VRAM reichen. Die einzige Ausnahme stellt wieder das Einstiegsmodell dar, das mit der in der Intel-CPU integrierten Grafiklösung auskommen muss.

Anschlussseitig bietet der iMac von Apple einen Gigabyte-Ethernet-Anschluss und USB-3.0-Ports. Darüber hinaus steht Thunderbolt 3 zur Verfügung, das über USB-C-Buchsen realisiert wird.



Welcher Apple iMac ist der richtige für mich?

Die Aufpreisliste ist beim iMac, Mac Mini und MacBook traditionell lang. Was genau Sie von den vielen Zusatzoptionen wirklich benötigen, hängt maßgeblich vom zukünftigen Einsatzgebiet des Rechners ab:

Für reine Office-Tätigkeiten ist auch heute noch ein Modell mit einem Intel-Core-Prozessor mit zwei Kernen und 8-GB-Ram in der Regel ausreichend.
Wenn Sie Ihre bearbeiteten Daten konsequent auf einen Server oder in die Cloud auslagern, sind auch 256 GB Flash-Speicher genug. Mit Blick auf die Zukunftssicherheit macht es jedoch Sinn, wenigstens zu einem Modell mit Quad-Core-Prozessor und 16 GB RAM zu greifen.

Arbeiten Sie im Bereich der Videobearbeitung oder 3D-Modellierung, muss es ein Prozessor mit wenigstens 6 Kernen und am besten 32-GB-RAM sein. Je aufwendiger Ihre Projekte sind, desto leistungsfähiger sollte die CPU sein und desto mehr Arbeitsspeicher wird benötigt. Das gilt auch für den fest verbauten Massespeicher: Apple sieht einen späteren Austausch der SSD im iMac nicht vor. Sie müssen also bereits beim Kauf berücksichtigen, wie viel Speicher Sie künftig benötigen werden oder alternativ externe Laufwerke anschließen.

Gleiches gilt für die nicht austauschbare Grafikkarte. Eine leistungsstarke und teure Grafiklösung mit 8 oder mehr Gigabyte VRAM ist nur dann erforderlich, wenn Sie grafikintensive Arbeiten verrichten. Ansonsten ist ein günstigeres Modell für gängige Aufgaben völlig ausreichend. Zum Spielen ist ein Mac mit seinem Betriebssystem macOS generell nur bedingt geeignet.

 

Bei den Retina-Displays haben Sie die Wahl zwischen 21,5 und 27 Zoll. Das kleinere Gerät ist eigentlich nur dann anzuraten, wenn Sie wenig Platz haben oder das Budget knapp bemessen ist. Die Empfehlung geht klar zum 27-Zoll-Display. Die größere Arbeitsfläche werden Sie sehr schnell zu schätzen wissen.

Bedenken Sie, dass das Betriebssystem macOS, mit dem alle Apple Produkte arbeiten, nicht mit Windows Software kompatibel ist. Sie können Windows allerdings über Boot Camp auf einer eigenen Partition installieren und nativ ausführen oder stattdessen eine Virtualisierungssoftware verwenden.

Berücksichtigen Sie beim Kauf auch, dass Apple auf alle seine Produkte, egal ob iPhone, MacBook oder iMac, lediglich 12 Monate Garantie gibt, wobei die gesetzlich geregelte Gewährleistungspflicht davon nicht beeinflusst wird. Apple bietet gegen Aufpreis den sogenannten AppleCare Plan an, mit dem Sie die Garantie verlängern können. Das lohnt sich besonders dann, wenn Sie planen Ihren iMac längere Zeit zu verwenden oder wenn es sich um ein Gerät handelt, das geschäftlich genutzt wird.



Unser Praxistipp: Arbeitsspeicher beim iMac selbst tauschen!

Bei einem 27-Zoll-iMac von Apple können Sie sich die hohen Aufpreise für zusätzlichen Arbeitsspeicher sparen. Im Gegensatz zum kleinen 21,5-Zoll-Modell kann der RAM über eine an der Rückseite befindlichen Klappe problemlos selbst getauscht werden.


FAQ – häufig gestellte Fragen zum Apple iMac

Verfügt der iMac über ein optisches Laufwerk?

Nein, das Gerät hat kein DVD- oder BluRay-Laufwerk. Sie können ein solches Laufwerk aber problemlos über USB anschließen.

 

Kann ich an den iMac ein zweites Display anschließen?

Sie haben die Möglichkeit, über Thunderbolt bis zu zwei weitere Displays anzuschließen. Die Displays können jeweils eine Auflösung von bis zu 6K aufweisen.

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