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Pneumatikzylinder

Unter Pneumatik-Zylindern sind Arbeitszylinder zu verstehen, die mit Druckluft betrieben werden. Pneumatik-Zylinder finden vielseitig Verwendung, beispielsweise beim Stanzen, Pressen und Schwenken. Grundsätzliches zur Pneumatik, zum Aufbau von Pneumatik-Zylindern und Details zu ihren Anwendungsbereichen finden Sie in unserem Ratgeber.

Was ist Pneumatik?

Was ist Pneumatik?

Der Begriff Pneumatik wird in der Automatisierungstechnik verwendet und beschreibt Anwendungen, die mit Druck- oder Saugluft funktionieren. Das Wort selbst geht auf den altgriechischen Begriff „pneuma“ zurück, der einen „Hauch“ oder „Wind“ bezeichnet. Luftüberdruck oder Luftunterdruck wird genutzt, um mechanische Arbeiten zu verrichten. 

Die Verwendung von Luft für Antriebe und Steuerungen hat mehrere Vorteile:

Was ist Pneumatik?

Das Medium steht in praktisch unbegrenzter Menge zur Verfügung und wird bei der Verwendung nicht verändert. Es ist leicht zu komprimieren, zu transportieren und zu verteilen sowie nicht problematisch bei der Nutzung in feuer- und explosionsgefährdeten Umgebungen. Die mechanischen Komponenten sind einfach zu installieren und zeichnen sich durch eine große Zuverlässigkeit Langlebigkeit aus. Die zur Steuerung genutzte Luft wird nicht verunreinigt und kann problemlos wieder in die Atmosphäre entlassen werden.

Was ist Pneumatik?

Nachteil: Die Bereitstellung von Druckluft für die Steuerung geht mit einem eher niedrigen Wirkungsgrad einher. Zudem muss die Luft meist gereinigt und getrocknet werden, um die Zuverlässigkeit der Steuerung zu gewährleisten. Unter technischen Gesichtspunkten ist festzuhalten, dass exakte Positionierungen mit Druckluft-Zylindern aufgrund der hohen Komprimierbarkeit der Luft nicht möglich sind.

Für die Konstruktion von Pneumatik-Anlagen gibt es Schaltpläne ähnlich der Elektrotechnik. Die Symbole für die Elemente sind in der Norm ISO 1219:2012 festgelegt. Fluss-Richtungsangaben der Medien erfolgen mit Pfeilen.

Was sind Pneumatik-Zylinder und wie sind sie aufgebaut?

Ein Pneumatik-Zylinder besteht aus einem Gehäuse, in dem sich der Kolben mit der Kolbenstange bewegt. Der Kolben ist je nach Anforderung mit einer Dichtung ausgestattet, um die Luft nicht am Kolben „vorbeizulassen“, sondern die gesamte Energie für die Kolbenbewegung zu nutzen. Der Kolben bewegt die Kolbenstange, die aus dem Zylinder ebenfalls mit einer Dichtung herausgeführt ist. Diese Dichtung soll das Eindringen von Schmutzpartikeln in den Zylinder verhindern. An der Kolbenstange werden die eigentlichen zu betätigenden Elemente montiert.

Durch Öffnungen – Anzahl je nach Konstruktion – am Zylinder wird die Betätigungsluft eingespeist, um dann den Kolben durch Luftdruck von der Einspeise-Öffnung wegzudrücken.

Die Zylinder sind teils einfach wirkend, wobei die Rückführung des Kolbens durch eine Feder erfolgt. Die Rückführung kann bodenseitig oder deckelseitig erfolgen. Bei doppelt wirkenden Zylindern kann der Kolben von beiden Seiten des Zylinders mit Druckluft verschoben werden.

Die Konstruktionen und die verwendeten Materialien, besonders für Dichtungen und Führungen, sind inzwischen so ausgereift, dass die Funktion mit ölfreier Luft (also ohne zusätzliche Schmierung) gewährleistet wird.

An den beiden inneren Anschlagstellen des Kolbens am Zylinder sind oft Dämpfungselemente verbaut. Das mindert die Betriebslautstärke und den Verschleiß durch eine elegante Kolbenverzögerung.

Wesentliche Merkmale dieser Zylinder sind die zulässigen Betriebsdrücke und die Hublänge der Kolbenstange sowie deren ausübbare Bewegungskraft.

Es gibt viele Bauformen und sehr unterschiedliche Größen der Pneumatik-Zylinder. So kann der Anwender exakt auf das Anforderungsprofil seiner technischen Umgebung reagieren.

Wofür werden Pneumatik-Zylinder eingesetzt?

Pneumatik-Zylinder finden in zahlreichen pneumatischen Prozessen Anwendung, beispielsweise in der Förder-, Handhabungs- und Antriebstechnik oder in Spritzgießwerkzeugen und Industrierobotern. Auch in der Verpackungsindustrie, bei Spann-, Halte- und Transportaufgaben kommen pneumatische Steuerungen zum Einsatz. Durch die relativ einfache Verteilung der Betriebsluft mittels Schläuchen können zum Beispiel Fernsteuerungen über größere Entfernungen oder in gefährliche Produktionsumgebungen realisiert werden.

Welche Pneumatik-Zylinder finden Sie bei Conrad?

Rundzylinder

Rundzylinder

Rundzylinder sind in sehr vielen Abmessungen verfügbar, was sich in Hublängen von 10 bis 250 Millimetern und Durchmessern von 8 bis 25 Millimetern ausdrückt. 

Profilzylinder

Profilzylinder

Profilzylinder haben ein profiliert aufgebautes Gehäuse, was einerseits einer höheren Stabilität dient und andererseits zur Aufnahme von Sensoren genutzt wird, um beispielsweise die Stellung des Kolbens auswertbar zu erfassen.

Profilzylinder gibt es in unserem Onlineshop in Hublängen von 50 bis 500 Millimetern und Durchmessern von 32 bis 63 Millimetern an.

Alle Pneumatik-Zylinder sind über genormte Verbindungen montierbar und mit den zu betätigenden Komponenten verbindbar. Dafür gibt es diverses Zubehör.

Worauf sollten Sie beim Einsatz der Pneumatik-Zylinder achten?

Für Arbeiten an druckluftbetriebenen Geräten und den Umgang mit Druckluft selbst sind umfangreiche Sicherheitsbestimmungen zu beachten, da Gefahren für Verletzungen von Personen und Beschädigungen von Gegenständen entstehen können. Zur Beurteilung der Sicherheit von pneumatischen Anlagen gibt es verschiedene Normen.

Alle bewegten Teile müssen durch Schutzvorrichtungen vor versehentlicher Berührung gesichert sein. Druckluft ist nicht zur Personenreinigung geeignet. Das betrifft auch Arbeitskleidung, die von Personen getragen wird. Ebenso gefährlich können unvorhergesehene Bewegungen von Druckluftschläuchen (Aufpeitschen) oder das Wegschleudern von Maschinenelementen sein.

Setzen Sie Pneumatik-Zylinder nur mit den Betriebswerten laut Datenblatt ein. Bei Temperaturen unter +2 Grad Celsius gilt der Luftbeschaffenheit besondere Aufmerksamkeit.

Bevor an Anlagen mit Druckluft gearbeitet wird, ist dafür zu sorgen, dass die zu lösenden Verbindungen druckfrei sind. Sichern Sie Kompressoren und gesteuerte Geräte und Maschinen bei Wartungsarbeiten vor unbeabsichtigtem Einschalten.

Tragen Sie passende Arbeitsschutzbekleidung und benutzen Sie nur passendes und intaktes Werkzeug zur Arbeit an Druckluftanlagen.

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