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Produkttest Joy-it StromPi3

Alle Testberichte

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Sascha S.

Kompatibilität: ★★★★★ | Eingänge: ★★★★★ | Serielle Schnittstelle: ★★★✩✩ | Mikrosystemeinheit: ★★★★✩ | Batterie-Platine: ★★★★★ |  Gesamtfazit: ★★★★✩

Kompatibilität - Lässt sich der StromPi 3 problemlos an Ihren SBC anbinden?

Als SBC habe ich einen Raspberry Pi 3 Model B+ gewählt. Da der StromPi 3 für diese Plattform gedacht ist, gab es keine Probleme mit der Kompatibilität. Die Platine konnte ohne Probleme auf die Stiftleiste gesteckt werden. Trotz der Verwendung der Platine kann trotzdem ein Kameramodul verwendet werden, da an der entsprechenden Stelle ein Spalt vorhanden ist.

Eingänge - Wie zufrieden sind Sie mit den vorhandenen (erweiterten) Eingängen und deren Positionierung?

Ich finde es gut, dass die GPIOs des Raspberry Pis durchgeschliffen sind, so dass sie weiter benutzt werden können für Projekte.
Die Funktion PowerPath liest sich ohne Probleme über die serielle Schnittstelle parametrieren. Ich halte die Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen primären und sekundären Spannungsquellen für sehr wichtig und gut.

Serielle Schnittstelle - Wie bewerten Sie die serielle Schnittstelle und deren Funktionen?

Die serielle Schnittstelle funktioniert ohne Problem. Ich persönlich finde es schade, dass die Kommunikation zur Platine über die UART-Schnittstelle geführt wird. Dies liegt daran, dass der Raspberry Pi nur eine serielle Schnittstelle hat, die nach außen weggeführt ist. Bei dieser Schnittstelle handelt es sich nicht um eine Hardware basierte Schnittstelle, sondern um eine Software basierte Schnittstelle. Dies kann zu Problemen führen. Ich hätte es gerne gesehen, wenn die Kommunikation über I2C stattgefunden hätte.
Ich hätte mir gewünscht, dass es eine fertige Library für Python geben würde, um das Board zu steuern.

Mikrosystemeinheit - Wie bewerten Sie die Mikrosystemeinheit und deren Funktion?

Der verwendete Prozessor ist einer vom Typ STM32. Dieser Prozessor ist meiner Meinung nach gut für diesen Verwendungszweck geeignet. Leider habe ich es nicht hinbekommen diesen Prozessor mit einer neuen Firmware zu bespielen. Leider ist mir dies nicht gelungen. Leider habe ich auch keine Anleitung gefunden, wie ich die Firmware Updaten kann. Aus diesem Grund konnte ich die neuen Features leider nicht ausprobieren.

Batterie-Platine - Sind Sie zufrieden mit der optional erhältlichen Batterie-Platine und deren Laufzeit?

Die Batterie-Platine funktioniert ohne Probleme. Es ist einfaches Plug-and-Play gewesen beim ersten Einsatz. Die Kapazität des Akkus ermöglicht, laufende Prozesse sauber zu beenden.

Gesamtfazit - Wie ist Ihr Gesamteindruck des Sets aus dem StromPi 3 und der zugehörigen Batterie-Einheit?

Der Gesamteindruck von diesem Set ist sehr gut. Meine Erwartungen wurden im Großen und Ganzen erfüllt. Leider konnte ich, dass Set nicht für den Zweck verwendet für den ich es einsetzen wollte, da die serielle Schnittstelle für die StromPi Platine benötigt wird. Aus diesem Grund konnte ich kein GSM-Shield verwenden. Ich würd mich freuen, wenn ein nachfolgendes Modell eine Kommunikation über I2C anstatt über UART hätte und es eine fertige Library für verschiedene Programmiersprachen geben würde.

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Timo H.

Kompatibilität: ★★★★★ | Eingänge: ★★★★✩ | Serielle Schnittstelle: ★★★★✩ | Mikrosystemeinheit: ★★★★✩ | Batterie-Platine: ★★★★★ |  Gesamtfazit: ★★★★✩

Mein StromPI unterstützt mein Raspberry HomeServer, welcher vorallem als NAS für Backups mit mehreren externen Festplatten dient. Der StromPI (mit dem Battery Head) dient mir hauptsächlich als USV und Stromversorgung für die externen Festplatten.

Kompatibilität - Lässt sich der StromPi 3 problemlos an Ihren SBC anbinden?

Der StormPI ließ sich problemlos anbinden.

Eingänge - Wie zufrieden sind Sie mit den vorhandenen (erweiterten) Eingängen und deren Positionierung?

Die vorhandenen Eingänge sind praktisch für alle möglichen Einsatzszenarien und sinnvoll angeordnet.
Der configurable PowerPath ist in meinen Augen für einige Projekte durchaus sinnvoll, wir jedoch bei in meinem Einsatzzweck nicht verwendet bzw. benötigt.

Serielle Schnittstelle - Wie bewerten Sie die serielle Schnittstelle und deren Funktionen?

Die serielle Schnittstelle ist ideal geeignet um den StromPi einzurichten bzw. zu steuern.
Probleme kamen bei mir bei der Bedienung keine auf.

Mikrosystemeinheit - Wie bewerten Sie die Mikrosystemeinheit und deren Funktion?

Die Mikrosystemeinheit würde ich als gut bezeichnen. Es gab keine Schwierigkeiten bei der Konfiguration allerdings würde ich den Unterschied bzw. Vorteil zum Vorgänger nicht als riesig bezeichnen.

Batterie-Platine - Sind Sie zufrieden mit der optional erhältlichen Batterie-Platine und deren Laufzeit?

Mit der Batterie Platine (Battery Head) bin ich sehr zufrieden! Sie sie eignet sich optimal als USV. So kann mein Homeserver auch bei einem Stromausfall ganz normal Herunterfahren ohne dass es zu Problemen kommt. Die Zusatz Einheit macht einen sehr robusten und langlebigen Eindruck.

Gesamtfazit - Wie ist Ihr Gesamteindruck des Sets aus dem StromPi 3 und der zugehörigen Batterie-Einheit?

Der der StromPI 3 ist in meinen Augen gut. Jedoch ist in meinen Augen der Battery Hat das Highlight des ganzen Systems, da er sehr gut verarbeitet ist und auch eine relativ platzsparende Größe hat.
Alles in allem wurden meine Erwartungen / Anforderungen erfüllt. Allerdings war ich auch schon mit dem Vorgänger und war damit zufrieden. Ich denke es gibt jedoch bessere Einsatzzwecke für die StromPI wie nur als USV und Stromversorgung für mehrere ext. Festplatten zu dienen. Änderungswünsche für den Nachfolger habe ich derzeit keine.

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Jean-Pierre R.

Kompatibilität: ★★★★★ | Eingänge: ★★★★★ | Serielle Schnittstelle: ★★★✩✩ | Mikrosystemeinheit: ★★★★✩ | Batterie-Platine: ★★★★✩ |  Gesamtfazit: ★★★★✩

Kompatibilität - Lässt sich der StromPi 3 problemlos an Ihren SBC anbinden?

StromPI ließ sich problemlos an einem Raspberry PI 3 B+ aufstecken. Auch der mitgelieferte Lithium-Ionen-Akku ließ sich ohne weiteres zusätzlich verbinden.
Für den StromPI werden Abstandshalter mitgeliefert. Gleiches würde ich mir für den Battery Hub wünschen. Dieser hat, warum auch immer, nur auf einer Seite eine entsprechende Bohrung. Man müsste sich also selbst etwas basteln.

Eingänge - Wie zufrieden sind Sie mit den vorhandenen (erweiterten) Eingängen und deren Positionierung?

Den erweiterten Eingangsbereich von 6V bis 61V empfinde ich als äußerst praktisch, gerade weil der PI in diesem Fall direkt mit 12V betrieben werden kann, ohne einen weiteren Spannungswandler bzw. extra USB Netzteil verwenden zu müssen.
Hervorheben sollte man hier allerdings, dass laut Anleitung auf jeden Fall auf die Polarität geachtet werden muss, um einen Schaden zu vermeiden. U.U. hätte ich mir hier eine elegantere Lösung gewünscht, da die Markierungen auf der Platine doch sehr klein ausgefallen sind.
Die Auswahl einer primären bzw. sekundären Spannungsversorgung ist weit mehr als eine Spielerei. Tatsächlich hätte ich hier die Auswahl gehabt primär ein USB Netzteil und sekundär den Wide-Range Eingang zu nutzen, der wiederum z.B. von einer externen 12V (Auto) Batterie einer größeren USV hätte gespeist werden können.
Insgesamt gibt es 4 Modi für unterschiedliche Konfigurationen der Spannungsversorgung. Gewünscht hätte ich mir eine Option, die letztendlich immer einen vorhandenen, aufgesetzten Akku bei Stromausfall verwendet. Also z.B. auch dann, wenn die primäre und sekundäre Versorgung ausfällt (Mode 1 und Mode 2). Mit einem Akku macht also nur Mode 3 (primär USB) und Mode 4 (primär Wide-Range) Sinn.

Serielle Schnittstelle - Wie bewerten Sie die serielle Schnittstelle und deren Funktionen?

Dieser Weg der Konfiguration hat mich sehr verwundert. Mittlerweile hat fast jede Steckdose in der Home Automation einen WiFi Zugang über einen ESP82xx Chip. Wie cool wäre es gewesen, über z.B. ein Handy und einen zur Verfügung gestellten Access Point den aktuellen Mode zu ändern, Spannungen abzulesen bzw. den aktuellen Ladezustand des Akkus zu erfahren?
Allerdings muss man hier eine fast in Vergessenheit geratene Serielle Kommunikation aufbauen und diese erstmal auf RPI-Seite entsprechend konfigurieren. An diesem Punkt muss man sich auch im klaren sein, dass für diesen Schritt laut Anleitung Bluetooth deaktiviert werden muss: „Insofern Sie einen Raspberry Pi der 3. Generation verwenden ist es nun notwendig die Bluetooth-Schnittstelle zu deaktivieren, da die serielle Schnittstelle für die Kommunikation sonst nicht verwendet werden kann“
Natürlich lässt sich durch die serielle Kommunikation z.B. auch ein Arduino verwenden der z.B. über einen USB Port mit Strom versorgt werden kann. In diesem Zusammenhang ist dann auch die eingebaute Real-Time-Clock interessant, da dies mit einem Arduino immer ein Thema ist.
Bei einem RPI sehe ich das nicht so tragisch, da die Zeit ggf. auch über das Internet synchronisiert werden kann.
Die Kommunikation funktioniert nicht immer auf Anhieb. Verwunderlich, da die Übertragungsstrecken kürzer nicht sein könnten. Z.T. fehlten mal ein paar Zeichen bzw. wurden falsch codiert, manchmal kam auch keine Verbindung zustande. Immerhin muss man manchmal die eigentliche Konsole „blind“ starten, da keine Zeichenausgabe im Terminal stattfand. Das entsprechende Kommando „startstrompiconsole“ hätte man auch einfacher gestalten können. Immerhin wird man in der Anleitung entsprechend gewarnt: „Achtung! Das System wartet nun auf eine weitere Eingabe und zeigt Ihre nächsten Tastaturanschläge unter Umständen nicht an.“

Mikrosystemeinheit - Wie bewerten Sie die Mikrosystemeinheit und deren Funktion?

Für verschiedene Aktionen ( Shutdown, Timer etc. ) müssen entsprechende Skripte eingebunden werden. Diese fragen permanent die serielle Verbindung ab und warten so auf einen „Event“.
Ich frage mich ob hier nicht eine Steuerung über einen der GPIOs möglich gewesen wäre. Zumindest hätte man hier dann eine Event-getriebene Lösung einsetzen können. Außerdem wäre damit auch die Verwendung mit anderen Mikrocontroller einfacher gewesen.
Probleme im eigentlichen Sinne gab es hier allerdings nicht. Alles funktionierte wie erwartet.

Batterie-Platine - Sind Sie zufrieden mit der optional erhältlichen Batterie-Platine und deren Laufzeit?

Aufgefallen ist, dass die Akku-Platine sich nicht exakt waagrecht zur StromPi Platine befestigen lässt, da die Steckerbuchsen eine unterschiedliche Höhe haben. Somit neigt sich die Akku Platine direkt am Akku Anschluss (kleinere Buchse) etwas nach unten. Damit liegt der Akkupack direkt auf den beiden Kondensatoren der StromPi Platine. Um dies zu vermeiden hebt man die Platine wieder etwas an, wobei die Kontakte dann allerdings nicht zu 100% verbunden sind. Funktional machte dies wohl keinen Unterschied, dennoch für diese Preiskategorie etwas unschön. Wie Anfangs erwähnt wären Abstandhalter sinnvoll.
Die Platine hat eine verbaute LED, allerdings wird nirgends erklärt welche genaue Funktion diese hat. Vermutung liegt nahe, dass hier der Ladezustand dargestellt wird. Bei Tests leuchtete diese permanent orange. Nach einiger Zeit war die LED nicht mehr aktiv und somit der Akku wahrscheinlich vollgeladen.
Bei einem Laufzeittest kam ich auf über 60min, allerdings im Idle-Zustand und ohne weitere Geräte, die über USB hätten versorgt werden müssen. Nach dieser Zeit hatte es allerdings für einen Neustart des RPI nicht mehr gereicht. Ein Shutdown hätte bei zu niedriger Akku-Kapazität durchgeführt und ein Neustart ohne primäre Stromversorgung verhindert werden müssen
Es sollte eine Möglichkeit geben den Akku Pack zu deaktivieren, ohne die komplette Platine abziehen zu müssen. Es entstehen seltsame Situationen, wenn z.B. RPi heruntergefahren wird. Das Abziehen des USB Kabels startet den RPI sofort wieder, da dies als ein Stromverlust erkannt wird. Es sollte eine Möglichkeit geben, dies zu konfigurieren.

Gesamtfazit - Wie ist Ihr Gesamteindruck des Sets aus dem StromPi 3 und der zugehörigen Batterie-Einheit?

Insgesamt wurden die Erwartungen erfüllt, allerdings nur in dieser Konfiguration StromPI + Battery Hub.
Eine praktische Verwendung ohne Akku-Pack wollte mir nicht einfallen. Einen Wide-Range Eingang für einen RPI erhalte ich für 5€ als Standard Spannungsregler fertig montiert. Das gleiche gilt für die RTC oder USB Anschluss mit höheren Kapazitäten. Dies könnte man auch mit einem USB Hub erreichen.
Als USV hingegen taugt das System allein schon wegen der Größe. Spielt die Größe keine Rolle muss man sich die Frage stellen, ob man nicht gleich für ca. 60€ eine extra USV als externe Variante kauft. Schließlich könnten damit gleich mehrere Systeme versorgt werden.
Bei externen Systemen habe ich allerdings schlechte Erfahrungen mit dem Stromverbrauch im Idle-Zustand gemacht. Hier wurden z.T. >15W abgerufen und über das Jahr gerechnet kommt einiges zusammen.
Ein StromPI + Akku würde sich bei den aktuellen Anschaffungskosten bereits nach einigen Monaten im 24x7 Betrieb rechnen, wenn es nur darum geht einen Stromausfall zu erkennen, ein paar Aktionen einzuleiten ( wie z.B. Email / SMS etc ) und danach das System kontrolliert herunterzufahren.
Als USV Einsatz kann ich dieses System entsprechende empfehlen.

Anmerkungen

  • Ohne Vorwarnung hat sich der RPI während des Betriebs ausgeschaltet, ironischerweise wohl durch einen Stromverlust. Am StromPI leuchtete nur noch eine blaue LED, die orangene LED am Battery Hub war aus. Ab diesem Zeitpunkt war es nicht mehr möglich das System in Betrieb zu nehmen, wenn der Battery Hub aufgesteckt war. Schon der erste Defekt?
    Nach einigen Tests hat sich herausgestellt, dass man auf jeden Fall einen Mode wählen muss, der als sekundäre Stromversorgung den Akku nutzt (Mode 3 / Mode 4). Mit Mode 1 / Mode 2 konnte ich den RPI nicht mehr starten.

  • Wie startet man einen RPI mit Akkupack erneut (ohne primäre Stromversorgung), wenn dieser bereits softwareseitig heruntergefahren wurde? Momentan sehe ich nur die eine Möglichkeit den Akkupack zu entfernen und wieder aufzustecken. Ein Button zum Neustart wäre sinnvoll (ähnlich Jumper-Brücke für Kondensatorpufferung)

  • Beim Abziehen der externen USB Spannungsversorgung führt RPI trotz Kondensatorpufferung einen RESET durch, versucht zu startet, resettet erneut und geht dann ganz aus. Rote und grüne LED blinken kurz abwechselnd, dazwischen auch mal kurz die orangene LED auf dem Battery Hub und danach ist alles aus. Erneutes anstecken der USB Versorgung startet das System wieder. Den Vorgang ein 2. Mal wiederholt mit gleichem Ergebnis.
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Maximilian H.

Kompatibilität: ★★★★✩ | Eingänge: ★★★✩✩ | Serielle Schnittstelle: ★★★✩✩ | Mikrosystemeinheit: ★★★★★ | Batterie-Platine: ★★★✩✩ |  Gesamtfazit: ★★★★✩

Kompatibilität - Lässt sich der StromPi 3 problemlos an Ihren SBC anbinden?

Das Strom Pi 3 wurde an meinem Raspberry Pi 3 Model B getestet. Hier konnte ich es problemlos aufstecken und es entstanden dadurch auch keine Einschränkungen der Funktionen, die verdeckten Anschlüsse sind mit Schlitzen freigehalten, wodurch die Kamera- und Displayschnittstellen trotzdem zugänglich sind.
Des Weiteren konnte auch das Battery Pack einfach und schnell aufgesteckt werden. Einziges Manko ist, dass nur für die StromPi Einheit Abstandshalter mitgeliefert wurden.

Eingänge - Wie zufrieden sind Sie mit den vorhandenen (erweiterten) Eingängen und deren Positionierung?

Mit den Eingängen bin ich vollsten Zufrieden es gibt keinerlei Einschränkungen und es sieht alles sauber, geordnet und verpackt aus. Den configurable PowerPath finde ich sehr praktisch obwohl diese Funktion meines Achtens leichter zum Konfigurieren seien könnte.

Serielle Schnittstelle - Wie bewerten Sie die serielle Schnittstelle und deren Funktionen?

Die serielle Schnittstelle funktionierte einwandfrei, jedoch ist diese meiner Meinung zu kompliziert und die Konfiguration könnte einfacher gelöst werden.

Mikrosystemeinheit - Wie bewerten Sie die Mikrosystemeinheit und deren Funktion?

Die konfigurierbare und autonom arbeitende Mikroeinheit, welche ein zeitgesteuertes Hoch- und Runterfahren ermöglichen, finde ich Top jedoch kann ich das für meine Verwendungszwecke nicht brauchen.

Batterie-Platine - Sind Sie zufrieden mit der optional erhältlichen Batterie-Platine und deren Laufzeit?

Die Batterie-Platine macht auf den ersten Anblick einen robusten Eindruck, jedoch ist diese „nur“ aufgesteckt und nicht wie das StromPi mit Abstandshaltern verschraubt. Des Weiteren sind in der Bedienungsanleitung keine weiteren Informationen über die Bedeutungen der LED´s angegeben.

Gesamtfazit - Wie ist Ihr Gesamteindruck des Sets aus dem StromPi 3 und der zugehörigen Batterie-Einheit?

Mein Gesamteindruck des Sets ist sehr gut und empfehle jedem der eine Zeitsteuerung an seinem SBC braucht eine Anschaffung. Als einen Nachteil finde ich, die aufwendige Konfiguration, dies könnte in der nächsten Version einfacher per Bluetooth (Smartphone) oder ähnlichen gelöst werden. Des Weiteren muss man beim auseinandernehmen des StromPi und der Batterie-Einheit und des Raspberry sehr aufpassen, dass man die GPIO-Ports nicht verbiegt.

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Michael L.

Kompatibilität: ★★★★✩ | Eingänge: ★★★★✩ | Serielle Schnittstelle: ★★★✩✩ | Mikrosystemeinheit: ★★★✩✩ | Batterie-Platine: ★★★✩✩ |  Gesamtfazit: ★★★✩✩

Testaufbau

  • Raspberry Pi 3 V2
  • Keine Kühlvorrichtungen (Lüfter, Kühlkörper)
  • Raspbian GNU/Linux 9 (stretch) 9.6
  • WIFI, kein Ethernet
  • Kein X11 System
  • Zugriff über SSH per MobaXterm
  • Zusätzlich ein Monitor am HDMI Port für Startup/Shutdown Logging

Temperatur/Taktmessung CPU / GPU:

~/pi-temp.sh

#!/bin/bash
START_TIME=$START
cpu=$(</sys/class/thermal/thermal_zone0/temp)
t=$(/opt/vc/bin/vcgencmd measure_clock arm)
clock=${t:(-9)}/1000000
CUR_TIME=`echo $(($(date +%s)))`
ELAPSED_TIME=$((CUR_TIME - START_TIME))
echo "TIM: $(($ELAPSED_TIME/60)) min $(($ELAPSED_TIME%60)) sec"
echo "GPU => $(/opt/vc/bin/vcgencmd measure_temp)"
echo "CPU => $((cpu/1000))'C"
echo "CLK => $((clock)) Mhz"

Stresstest:

https://core-electronics.com.au/tutorials/stress-testing-your-raspberry-pi.html

export START=`echo $(($(date +%s)))`;while true; do  ~/pi-temp.sh; sleep 10; done& stress -c 4 -t 900s

Kompatibilität - Lässt sich der StromPi 3 problemlos an Ihren SBC anbinden?

Die Kontakte sind bei beiden Bauteilen sehr straff. Sowohl das Auf- als auch das Abstecken des   StromPis und der Akkueinheit erfordern einiges an Kraft. Besonders beim Abstecken kann es passieren, dass man die GPIO Ports des SBCs verbiegt, wenn man zu kräftig zieht. Dafür sitzen die Bauteile fest am SBC. Ein selbstständiges Lösen vom SBC ist eigentlich unmöglich.
Der Abstand zwischen den Platinen des SBCs und des StromPis beträgt 7 mm. Die geringe Höhe und die vielen Anschlüsse des SPCs an allen Seiten können die Kühlung der Prozessoren auf dem SPC beeinträchtigen.

Eingänge - Wie zufrieden sind Sie mit den vorhandenen (erweiterten) Eingängen und deren Positionierung?

Erweiterte Eingänge:
microUSB Spannungseingang: Der Eingang hat eine gute Position. Viel Freiraum für beide USB Kabel/Stecker.

microUSB Daten-/Stromausgang: ohne Verwendung eines HDMI Kabels beim SBC ist dieser Anschluss problemlos verwendbar. Wird der HDMI Anschluß verwendet, ist das Anschließen eines Mikro-USB Kabels mühsam. Je nach Größe des Steckers muss das StromPi Board angeschrägt werden. Für die GPIO Ports weniger gesund.

High-Power USB Ausgang: Hier gilt dasselbe wie beim microUSB Daten-/Stromausgang. Solange kein HDMI Kabel beim SBC verwendet wird, gibt es keine Probleme.

Wide-Range Spannungseinheit: Prinzipiell gute Platzierung.  Die Verwendung des „DSI display ports“ könnte Probleme verursachen, da dieses Kabel meist nach oben führt und dort von den Leitungskabel des Wide-Range Eingangs blockiert wird.

Der configurable PowerPath oder auf Deutsch Eingangspriorisierung ist äußerst sinnvoll. Die Ausfallssicherheit des SBCs wird damit drastisch erhöht. Die Auswahl der primären und sekundären Spannungsquelle macht das Ganze sehr flexibel. Da es jedoch 3 Spannungsquellen gibt, fehlt mir die Konfiguration, wobei man alle 3 Quellen priorisieren kann. Damit wäre die höchste Ausfallsicherheit gegeben. Der Test im Mode 1 (microUSB -> Wide-Range) klappte auf Anhieb. Im Mode 2 (Wide-Range -> microUSB) gab es zuerst Probleme (SBC stürzte ab). Erst nach einem Reboot wurde auch hier korrekt gewechselt.

Serielle Schnittstelle - Wie bewerten Sie die serielle Schnittstelle und deren Funktionen?

An und für sich ist das Konzept für die Konfiguration des StromPis mittels serieller Schnittstelle in Ordnung. Das man dafür jedoch die serielle Konsole umkonfigurieren und Bluetooth deaktivieren muss, gefällt mir wenig. Da hätte ich mir eine komfortablere Lösung erwartet. Die Konfiguration der seriellen Schnittstalle ist auf der Webseite gut dokumentiert und funktioniert auf Anhieb. Das man nach dem Verbinden auf den seriellen Port, den Befehl „startstrompiconsole“ blind eingeben muss (Zeichenausgabe hat bei mir nicht funktioniert), ist weniger erfreulich.
Ein Binary, Python Modul oder Shell Skript wäre hier sinnvoller. Ich denke dabei auch an die Möglichkeit, die Funktionen des StromPis remote oder per cronjob ändern zu können.

Mikrosystemeinheit - Wie bewerten Sie die Mikrosystemeinheit und deren Funktion?

Da ich weder in der beigefügten Beschreibung noch auf der Webseite den Begriff „Mikrosystemeinheit“ gefunden habe, nehme ich an, dass hier die „Zeitgesteuerten Anwendungen“ gemeint sind.

Shutdown-Timer
Funktionierte leider nicht wie erwartet. Entweder fuhr der SBC nach Kappen der primären Stromversorgung sofort runter, oder es gab einen Absturz nach den eingestellten 20 Sekunden (zumindest sah man keine Shutdown Meldungen am Monitor).

Power-Off-Alarm
Der Power-Off-Alarm funktionierte problemlos.

Alarm-Mode
Ich habe den Modus 1 (Täglicher Uhrzeit-Alarm) getestet. Dafür wurde der Power-Off-Alarm auf aktuelle Zeit plus 5 min. gesetzt. Der Alarm-Mode auf aktuelle Zeit plus10 min. Beide Alarme wurden korrekt ausgeführt. Der SBC schaltete sich mit einem sauberen Shutdown nach 5 Minuten ab. Nach den eingestellten 10 Minuten fuhr er wieder hoch.

Batterie-Platine - Sind Sie zufrieden mit der optional erhältlichen Batterie-Platine und deren Laufzeit?

Die Batterie ist eine durchdachte Ergänzung zum StromPi. Ihre Funktion als Mini-USV werden viele Anwender zu schätzen wissen, sofern die unten erwähnten Fehler ausgemerzt werden.
Zuerst testete ich mehrmals den Ausfall der Stromversorgung über den microUSB Eingang im Modus 3 (microUSB à Batterie). Die Tests waren jedes Mal erfolgreich. Der SBC lief ohne Unterbrechungen weiter.
Der nächste Test war Modus 4 (Wide-Range à Batterie). Die microUSB Stromversorgung wurde abgesteckt, der 12V Adapter am Wide-Range Eingang wieder angeschlossen. Mit der aufgesteckten Batterie startete der SBC jedoch nicht. Nachdem ich die korrekte Funktion des 12V Adapters getestet habe, steckte ich die Batterie ab und startete erneut. Diesmal bootete der SBC ohne Probleme. Wieder ein Shutdown über die serielle Konsole des StromPis. Die Batterie wurde wieder aufgesteckt und der SBC startete sofort, als die Batterie Kontakt bekam, jedoch nur im Batterie-Modus.
Noch ein interessantes Phänomen: Nachdem der SBC mittels serieller Konsole heruntergefahren wurde (Befehl: poweroff), kann man ihn nicht mehr hochfahren. Zumindest nicht, wenn man Strom auf den Wide-Range- oder den microUSB Eingang legt. Erst nach dem Entfernen der Batterie lässt sich der SBC wieder booten. Dasselbe habe ich auch mit dem microUSB Eingang getestet. Hier startet der SBC ebenfalls nicht mehr.
Test Nr. 3 bestand darin, den Modus auf 1 zu setzen (microUSB à Wide-Range). Der Wide-Range Eingang blieb jedoch ohne Strom. Dafür ließ ich die Batterie angesteckt. Meine Erwartung war, dass es vielleicht doch eine nicht dokumentierte Funktion gab, wodurch die Batterie trotz alledem die Versorgung übernehmen würde. Das tat sie jedoch nicht. Der SBC stürzte ab.
Mein Fazit: Die Probleme, die die aufgesteckte Batterie beim Shutdown und Reboot des SBCs verursacht, sind derart gravierend, dass ich mir einen Einsatz momentan nicht vorstellen kann. Ich hoffe, dass die Fehler in den nächsten Firmware Upgrades behoben werden.

Laufzeit der Batterie bei Null-Last: ca 2,5 Std.
Laufzeit der Batterie unter Voll-Last: ca 1 Std.

Die Laufzeit der Batterie ist ausgezeichnet. Ein sauberer Shutdown der Applikationen ist hier auf alle Fälle möglich, sofern die Funktionen auf dem StromPi fehlerfrei funktionieren. Außerdem kann man mit der Kapazität sogar längere Stromausfälle überbrücken.

Macht sie einen robusten und langlebigen Eindruck?
Die Batterie ist gut verarbeitet. Solange man nicht auf den Akku-Pack einsticht oder an den Kabeln reißt, sollte das Ding halten. Die Kontakte an dem Akku-Pack sind in einer Kunststofffolie verpackt, die Kabeln so befestigt, so dass sie nur mit Gewalt entfernt werden können. Hier wurde auf Qualität geachtet.
Die gelbe LED an der rechten oberen Ecke des Akkus ist weder in der Anleitung, noch auf der Website dokumentiert. Ein Blick auf die beschriftete Platine bestätigte jedoch meinen Verdacht: „Charging“.

Gesamtfazit - Wie ist Ihr Gesamteindruck des Sets aus dem StromPi 3 und der zugehörigen Batterie-Einheit?

Der StromPi3 überzeugt in der von mir getesteten Version leider nur theoretisch mit seinen unterschiedlichen Möglichkeiten der Stromversorgung und der daraus resultierenden Ausfallssicherheit. Als Mini-USV (mit der Batterie-Einheit) wäre er sicher eine große Hilfe, wenn es darum geht, z.b. im Smarthome Bereich die Serverapplikationen im Falle eines Stromausfalls ordnungsgemäß herunterfahren zu können. Die einzelnen Zusatzfunktionen wären wohldurchdacht und für den täglichen Einsatz brauchbar, vorausgesetzt, sie funktionieren auch.
Sehr interessant fand ich die unterschiedlichen Ergebnisse des Stresstests. Die besten Resultate lieferte der microUSB Anschluss auf dem StromPi, der die CPU konstant auf 60°C und 600Mhz hielt. Sogar der direkte Anschluss am SBC schnitt hier schlechter ab.

Wurden Ihre Erwartungen und Anforderungen insgesamt erfüllt?
Die Erwartungen und Anforderungen wurden mit dieser Version leider nicht erfüllt, da viele der Funktionen entweder noch mit Kinderkrankheiten behaftet oder möglicherweise zu wenig dokumentiert sind.

Warum ja, warum nein?
Für eine reine Stromversorgung wäre das von mir getestete Modell brauchbar, dafür jedoch zu teuer. Die Batterie-Einheit strotzt leider noch vor Fehlern, die einen vernünftigen Einsatz unmöglich machen.
Positiv erwähnenswert ist die Eingangspriorisierung, wobei man hier vielleicht alle 3 Eingänge gleichzeigt konfigurierbar machen kann. Die Power-Off und Alarm Funktionen gefallen mir sehr gut, da sie auch auf Anhieb so funktionieren, wie man es sich erwartet. Die Shutdown Funktion ist leider nicht fehlerfrei und kann so nicht eingesetzt werden.

Welche Änderungen würden Sie sich bei einem Nachfolge-Modell wünschen?
Die serielle Konsole sollte durch etwas ersetzt werden, was dem heutigen Stand der Dinge entspricht. Entweder man baut einen Wrapper um diese Konsole, der mit Binaries oder Python Skripte aufgerufen werden kann oder man ersetzt die serielle Konsole generell. Ein Herumhantieren mit screen finde ich persönlich für antiquiert und ist sehr mühsam. Außerdem wäre es hilfreich, wenn man die Firmware-Version irgendwo herauslesen könnte. Ich weiß bis jetzt noch nicht, mit welcher Firmware-Version ich die Tests durchgeführt habe.
Die Anordnung der USB Eingänge rund um den HDMI Port des SBCs sollte vielleicht nochmal überdacht werden, da das gleichzeitige Anschließen eines HDMI- und USB Kabels ein mechanisches Verbiegen der SBC GPIO Ports verursacht, was für diese sicher nicht von Vorteil ist.

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Stefan B.

Kompatibilität: ★★★★✩ | Eingänge: ★★★★★ | Serielle Schnittstelle: ★★★★★ | Mikrosystemeinheit: ★★★★★ | Batterie-Platine: ★★★★★ |  Gesamtfazit: ★★★★★

Vorwort: ich plane den Einsatz von Strompi-3 als USV für meine Hausautomation, die schon seit Jahren als Raspimatic auf einem Raspberry 2 läuft. Da wir in den „neuen Bundesländern“ leben und der lokale Stromversorger leider noch immer  nicht in der Lage ist, eine wirklich dauerhaft zuverlässige Netzversorgung sicherzustellen, kam es in der Vergangenheit durch längere oder kürzere Stromausfälle regelmäßig zu recht eigenwilligen Zuständen, besonders wenn Aktoren der Hausautomation in Bewegung waren, als der Stromausfall auftrat. So scheint die Investition in den Strompi-3 eine sinnvolle zu sein.
Da der Raspi der Hausautomation derzeit in einem Gehäuse an einer etwas schwer zugänglichen Stelle montiert ist, werde ich die ersten Versuche auf einem zweiten Gerät durchführen.

Kompatibilität - Lässt sich der StromPi 3 problemlos an Ihren SBC anbinden?

Für den ersten Versuch nutzte ich einen alten Raspberry B+ auf dem eine ioBroker-Installation lief.
Dieser alte RPI wurde leicht übertaktet betrieben und war daher mit Kühlkörpern versehen. Auch wenn diese nicht sehr groß waren, traten hier schon die ersten Probleme bzgl. Kompatibilität auf.
Die Steckleiste vom Strompi ist bewusst recht flach gehalten, um bei Stacking der Boards Platz zu sparen. Dies erweist sich jedoch bei dieser Konfiguration als hinderlich, denn der Alu-Kühlkörper des RPI-Prozessors berührt div. Pins auf der Unterseite des Strompi und schließt diese kurz. Da ich den Zusammenbau bis hierhin nur spannungslos getestet habe, kann ich nichts zu möglichen Folgen sagen.
Da ich den Kühlkörper nicht entfernen möchte, bleibt nur die Möglichkeit, den Strompi nicht ganz auf die Stiftleiste zu stecken und zu hoffen, daß trotzdem alle Pins richtig kontaktieren. Sicherheitshalber habe zum weiteren Testen noch eine dünne Kunststoffplatte dazwischen gelegt.
Nachtrag hierzu: beim meinen weiteren Tests mit dem Raspberry der Hausautomation trat dieses Problem nicht auf, da dieser keine Kühlkörper hat. Der Aufbau war problemlos möglich und die gestapelten Platinen passten auch ohne weitere Anpassungen in mein Gehäuse (wobei dies kein Standard-Raspberry-Gehäuse ist).

Eingänge - Wie zufrieden sind Sie mit den vorhandenen (erweiterten) Eingängen und deren Positionierung?

Die Eingänge liegen an sinnvollen Positionen (gleich, wie am Raspberry) und sollten beim Einbau in Gehäuse daher keine Probleme verursachen. Der Wide-Range –Eingang ist eine sehr hilfreiche Lösung, da man so ein x-beliebiges Netzteil mit ausreichender Leistung verwenden kann. Für meine Anwendung verwende ich Mode 4 mit Nutzung des Wide-Range-Eingangs und der aufgesteckten Batterie. Am Wide-Range-Eingang hängt ein altes 12V/5A Laptop-Netzteil, das hier für ausreichende Leistungsreserven sorgt.

Serielle Schnittstelle - Wie bewerten Sie die serielle Schnittstelle und deren Funktionen?

Die serielle Schnittstelle ließ sich bei all meinen Versuchen problemlos gemäß der vorliegenden Anleitung konfigurieren und funktionierte einwandfrei. Die Konfiguration aller Funktionen wie RTC, Alarm-Mode und Auto-Shutdown ist problemlos über die Schnittstelle möglich. Für meine Anwendung benötige ich jedoch nur die Auto-Shutdown-Funktion, falls wirklich mal ein längerer Stromausfall auftritt, den die erstaunlich ausdauernde Batterie nicht puffern kann.

Mikrosystemeinheit - Wie bewerten Sie die Mikrosystemeinheit und deren Funktion?

Die Mikrosystemeinheit und deren Funktion hat bei mir keinerlei Probleme bereitet. Die Konfiguration ist nicht intuitiv aber nach der vorliegenden Anleitung problemlos möglich. Das ganze setzt natürlich eine gewisse Technik-Affinität beim Benutzer voraus. Davon sollte man jedoch bei den meisten Raspberry-Usern ausgehen.

Batterie-Platine - Sind Sie zufrieden mit der optional erhältlichen Batterie-Platine und deren Laufzeit?

Die Batterieplatine macht sowohl vom Aufbau, wie auch von der Leistung einen guten Eindruck. An meiner Hausautomation habe ich eine Laufzeit von fast 1,5 Stunden erreicht, obwohl ich an dem Rasberry ausser den Homematic-Funkmodul noch zwei Eigenbau-CUL-Sticks zur Kommunikation dran habe. Somit kann man auch längere Ausfälle gut überbrücken. Lediglich der Akku auf der Platine könnte evtl. etwas besser befestigt werden. Bei mobilem Einsatz oder wenn Vibrationen auftreten, könnte ich mir vorstellen, dass hier Probleme auftreten. 

Gesamtfazit - Wie ist Ihr Gesamteindruck des Sets aus dem StromPi 3 und der zugehörigen Batterie-Einheit?

Mein Gesamteindruck von diesem System ist sehr gut und ich bin mit der Funktion in meinen Anwendungen völlig zufrieden.
Mögliche Verbesserungen für zukünftige Versionen:
Stiftleisten anders gestalten, so das auch ein Aufstecken auf Raspberrys mit Kühlkörper möglich ist, zumal die Strompi-Platine ja ebenfalls Wärme abstrahlt. Evtl. reicht hierfür ja eine „Adapter-Stiftleiste“ die man bei Bedarf dazwischen stecken kann, sowie alternativ längere Schrauben/Zwischenstücke für die gegenüberliegende Seite.
Konfiguration: ist so gut möglich, aber nicht intuitiv. Evtl. könnte es zukünftig möglich sein, den Strompi über den sowieso vorhandenen USB-Anschluß an einen beliebigen PC anzuschließen und mittels einer zusätzlichen Software zu konfigurieren. Das wäre dann auch für weniger technik-affine Anwender einfacher zu realisieren.

Mit dem StromPi 3 heben Sie Ihr Projekt auf eine neue Stufe. Er erweitert den Raspberry Pi und vielen andere Single Board Computers um eine Vielzahl von Möglichkeiten, um sich noch besser an Ihr Projekt anzupassen. So können nun die einzelnen Eingänge im Vergleich zu vorher per configurable PowerPath nach Ihren Vorstellungen priorisiert werden. Außerdem wurde der StromPi 3 um eine serielle Schnittstelle erweitert, über die er gesteuert werden kann. Sie ermöglicht die Abfrage des Akkuladestands, Spannungswerte der Ein- und Ausgänge, sowie Steuerung und Konfiguration. Zudem verfügt der StromPi 3 über eine konfigurierbare und autonom einsetzbare Mikrosystemeinheit, die für programmierbare Start-Stop-Vorgänge genutzt werden kann. Somit können beispielsweise Systeme oder Maschinen zu programmierten Zeiten hoch- und runtergefahren oder aus- und eingeschaltet werden.
Dank eines Spannungsbereichs von 6V bis 61 V und einer Stromleistung von bis zu 3A reicht der Strom auch aus, um größere Projekte zu versorgen. Der StromPi 3 ist also ein Allrounder mit interessanten Erweiterungen und nicht nur für den Hobby-Gebrauch geeignet.

Zudem wird für  den Test die sonst optional erhältliche Batterieplatine direkt mitgeliefert und macht den StromPi zu einer vollwertgien USV-Lösung. Sie arbeitet auf Basis von Lithium Eisenphosphat und überzeugt durch zahlreiche positive Eigenschaften wie Langlebigkeit,  Unempfindlichkeit gegen äußere Einflüsse und einen großen Temperatureinsatzbereich. Zudem ist sie sehr sicher, da kein chemisches Selbstentzünden möglich ist und Schutzschaltungen in der Akkuelektronik integriert sind. Beim Anschluss an eine externe Stromquelle wird die Batterie zudem automatisch aufgeladen.

Mehr Informationen zu den Produkten erhalten Sie hier:

Testkriterien

  • Kompatibilität
    Lässt sich der StromPi 3 problemlos an Ihren SBC anbinden?

  • Eingänge
    Wie zufrieden sind Sie mit den vorhandenen (erweiterten) Eingängen und deren Positionierung? Empfinden Sie den configurable PowerPath als sinnvolle Funktion?

  • Serielle Schnittstelle
    Wie bewerten Sie die serielle Schnittstelle und deren Funktionen? Funktioniert die Steuerung des StromPi über die Schnittstelle ohne Probleme?

  • Mikrosystemeinheit
    Wie bewerten Sie die Mikrosystemeinheit und deren Funktion? Hatten Sie Schwierigkeiten bei der Konfiguration?

  • Batterie-Platine
    Sind Sie zufrieden mit der optional erhältlichen Batterie-Platine und deren Laufzeit? Macht sie einen robusten und langlebigen Eindruck?

  • Gesamtfazit
    Wie ist Ihr Gesamteindruck des Sets aus dem StromPi 3 und der zugehörigen Batterie-Einheit? Wurden Ihre Erwartungen und Anforderungen insgesamt erfüllt? Warum ja, warum nein? Welche Änderungen würden Sie sich bei einem Nachfolge-Modell wünschen?
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Teilnahmebedingungen

1. Veranstalter des Gewinnspiels ist das Unternehmen Conrad Electronic SE.
2. Sie können sich bis zum 28.10.2018 mit Ihrer Idee für den Joy-it StromPi3 bewerben, indem Sie in das Bewerbungsformular eintragen, warum genau Sie der richtige Tester sind. Die zehn kreativsten und besten Bewerbungen gewinnen und erhalten jeweils einen Joy-it StromPi3.
3. Falls Sie als Produkttester ausgewählt werden, dürfen Sie den Joy-it StromPi3 nach der Testphase behalten, verpflichten sich allerdings dazu einen ausführlichen Testbericht über Ihre Erfahrungen mit dem Joy-it StromPi3 zur Verfügung zu stellen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie vom Produkttest-Team.
4. Die Teilnahme ist freiwillig, kostenlos und unabhängig von dem Erwerb von Waren oder Dienstleistungen. Teilnahmeberechtigt sind alle, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und bis zum 28.10.2018, 23:59 Uhr eine Bewerbung über das verlinkte Bewerbungsformular abgegeben haben. Mitarbeiter von Conrad Electronic und deren Angehörige sind von der Verlosung ausgeschlossen.
5. Die Teilnahme ist nur ein Mal möglich. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Teilnahmedaten ist der Teilnehmer selbst verantwortlich. Für technische Fehler bei der Übertragung und dem E-Mailverkehr übernimmt Conrad Electronic SE keine Haftung. Es kann kein späterer Anspruch aufgrund technischer Störungen erhoben werden.
6. Die Gewinner bzw. Produkttester werden durch Conrad ermittelt. Die Ermittlung findet nur unter den Teilnehmern statt, die eigenhändig alle für die Teilnahme an der Auswahl nötigen Eingaben vollständig erfüllt haben. Eine Teilnahme über Gewinnclubs oder sonstige gewerbliche Dienstleister ist ausgeschlossen.
7. Alle Produkttester werden von Conrad Electronic SE per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Sollte sich ein Produkttester innerhalb einer Frist von 2 Tagen nach der Benachrichtigung von Conrad Electronic SE nicht melden, verfällt der Anspruch auf die Teilnahme und es wird ein Ersatzgewinner ausgelost.
8. Conrad Electronic SE ist berechtigt, einzelne Personen von der Teilnahme auszuschließen, sofern berechtigte Gründe, wie z.B. Verstoß gegen die Teilnahmebedingungen, doppelte Teilnahme, unzulässige Beeinflussung des Gewinnspiels, Manipulation etc. vorliegen. In diesen Fällen können ggf. Gewinne nachträglich aberkannt und zurückgefordert werden.
9. Der Joy-it StromPi3 wird dem Gewinner oder der Gewinnerin per Post an die Adresse versandt, die er oder sie dem Produkttest-Team nach der Gewinnbenachrichtigung mitteilt. Mit Aufgabe des Preises bei der Deutschen Post oder einem anderen Transport-Dienstleister geht die Gefahr des Verlustes oder Untergangs auf den Gewinner über.
10. Weitere anfallende Kosten z.B. für An- und Abreise zur Abholung oder Einlösung des Gewinns müssen vom Gewinner selbst getragen werden. Conrad übernimmt für etwaige Schäden, die in Zusammenhang mit der Abholung oder Einlösung des Gewinns entstehen keinerlei Haftung. Ob das Testprodukt zu versteuern ist, muss individuell vom Gewinner selbst geklärt werden.
11. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Conrad Electronic SE behält sich das Recht vor, die Auswahl ohne Vorankündigung oder ohne Angabe von Gründen ganz oder teilweise zu modifizieren oder zu beenden, wenn eine ordnungsgemäße Durchführung aus technischen oder rechtlichen Gründen nicht gewährleistet werden kann. Aus einer vorzeitigen Beendigung können keine Ansprüche hergeleitet werden.
12. Damit die Durchführung der Auswahl möglich ist, muss die Conrad Electronic SE personenbezogene Daten der Teilnehmer kennen. Personenbezogene Daten, die Conrad im Rahmen der Teilnahme an der Auswahl übermittelt werden, werden von Conrad sowie von gegebenenfalls beteiligten Kooperationspartnern nur zur Durchführung und Abwicklung der Auswahl gespeichert, verarbeitet und genutzt. Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Der Teilnehmer willigt mit der Teilnahme ein, dass im Falle des Gewinns sein Name veröffentlicht werden darf.
13. Des Weiteren gelten die aktuellen AGBs und Datenschutzrichtlinien der Conrad Electronic SE. Verantwortliche Stelle im Sinne der geltenden Datenschutzgesetztes ist die Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Str.1, 92240 Hirschau.

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