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TalkingPi Maker Set

Alle Testberichte

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honigkuchenpferd

Bauform: ★★★★✩ | Dokumentation/ Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien: ★★★✩✩ | Einsatzbereiche: ★★★★★ | Design des Gehäusest: ★★★★★ | Homepage: ★★★★★ | Einsatzbereich Hausautomation: ★★★★★ | 
Motorsteuerung: ★★★✩✩ | Schnittstellen: ★★★★★ |  Gesamtbewertung: ★★★★★

Bauform - Wie beurteilst du die Bauform der TalkingPi?

Die Bauform des Talking PI Set ist gut, jedoch meiner Meinung nach zu klein! Das Holz ist super verarbeitet und die Teile haben auch sehr gut zusammengepasst. Falls man noch die Funkmodule hinzufügen will (die in der Dokumentation erwähnt wurden) wird der Platz jedoch sehr eng.

Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien - Wie gefällt Dir die vorhandene Dokumentation (Auf Homepage: http://talkingpi.joy-it.net/ und beiliegend auf 16GB-Speicherkarte)? Welche Verbesserungen würdest Du vornehmen?

Die auf der SD Karte vorhandene Dokumentation ist meiner Meinung nach ausreichend und ist eine verständliche Schritt-für-Schritt Anleitung für die Inbetriebnahme. Klar benötigt man etwas Vorwissen, jedoch sollte man dieses auch fast besitzen, wenn man sich anstelle eines Amazon, Google, co Gerätes für das TalkingPI Set entscheidet.
Die Homepage finde ich sehr übersichtlich und schön gestaltet. Es werden viele verschiedene Möglichkeiten für die Verwendung demonstriert. Es gibt dort auch viele weitere Anleitungen, damit man das Set so gut wie möglich ausnutzen kann.

Einsatzbereiche - Wie beurteilst Du die Möglichkeiten der TalkingPi?

Meiner Meinung nach kann man das TalkingPI Set sehr vielfältig einsetzen und auch selber erweitern falls man das KnowHow dazu besitzt. Dem Anwender sind kaum Grenzen gesetzt und man kann sich das System nach eigenen Belieben und Wünschen zusammenstellen. Meiner Meinung nach 5 Sterne verdient!

Design des Gehäuses - Wie findest Du das Design des Maker-Gehäuses?

Designmäßig gefällt mir das Gehäuse sehr. Es ist kompakt und das Holz ist super verarbeitet. Und falls einem die Farbe des Holzes nicht gefällt kann man dieses sonst auch noch schnell bemalen oder auch mit einer Folie verkleben.
Was mir auch besonders gefallen hat war der Koffer für das ganze Set. Ein wirklich netter Einfall und dieser gibt auch etwas her ;)

Homepage - Wie findest Du die TalkingPi Homepage unter http://talkingpi.joy-it.net/ und welche Verbesserungsvorschläge hast Du?

Die Homepage gefällt mir wie oben schon erwähnt sehr gut:
1) Sie ist übersichtlich und modern gestaltet
2) Stellt viele weitere Dokumentationen und Hilfestellungen zur Verfügung
3) Zeigt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten
4) F&Q Sektion vorhanden - Super zum Austausch von Informationen und neuen Ideen

Einsatzbereich Hausautomation - Welche Einsatzgebiete/Anwendungen siehst Du in den Bereichen IOT / Hausautomation?

In meinem Fall wird der TalkingPI wahrscheinlich hauptsächlich für das Ein und Ausschalten von Lampen oder auch Steckdosen verwendet werden.
Ebenso könnt ich mir auch noch eine Weckerfunktion vorstellen, oder auch einen Nutzen bei der Hausüberwachung. Die Einsatzbereiche hängen immer von dem eigenen Können/KnowHow und der Zeit ab, jedoch kann ich mir mit diesem Set noch viel mehr vorstellen.

Motorsteuerung - Wie beurteilst Du die integrierte Motorsteuerung?

Dieser Punkt konnte leider nicht getestet werden, da kein Motor zur Steuerung vorhanden war, und das Set auch erst ziemlich spät angekommen ist. Der Test-Zeitraum hat sich auf 2-3 Tage beschränkt weil das Set erst ziemlich spät angekommen ist.

Schnittstellen - Wie bewertest du die Schnittstellen des Sets? Welche weiteren Schnittstellen / Anschlussmöglichkeiten hast du vermisst?

Die vorhandenen Schnittstellen sind vollkommen ausreichend, und falls man noch eigene Ideen hat muss man sich halt ein neues Holzgehäuse basteln.
Hier Bildbeschreibung einfügen" class="img-responsive-container">

Gesamtfazit (max. 1000 Zeichen) - Wie ist dein Gesamteindruck von dem TalkingPi Maker-Set?

Im Großen und Ganzen bin ich mit dem TalkingPI Set sehr zufrieden und freue mich jetzt noch auf viele Experimente damit.
Das Set stellt sehr viele Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung und ist meiner Meinung nach eine sehr Gute Alternative zu den Geräten von Google und Co. Für Bastler und experimentierfreudige ist dieses Set die perfekte Beschäftigung, da einem immer wieder neue Sachen einfallen die man austesten kann.
Der Bau des Gehäuses und der Elektronik war schnell geschehen, und mit den vorhandenen Anleitungen wurde auf meinem PI auch sofort das Google Voice Kit getestet.
Für einen ausführlicheren Test war die Zeit etwas zu knapp (Lieferzeit), jedoch hat mich das Set in dieser kurzen Zeit sehr überzeugt. Ich werde in meinem Falle noch die Alexa Plattformen und auch Jasper testen, da mir die Arbeit mit diesem Set bis jetzt wirklich sehr gut gefallen hat!

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Rahel Hamacher

Bauform: ★★★★✩ | Dokumentation/ Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien: ★★★✩✩ | Einsatzbereiche: ★★★★★ | Design des Gehäusest: ★★★★★ | Homepage: ★★★✩✩ | Einsatzbereich Hausautomation: ★★★★★ | Motorsteuerung: ★★★✩✩ | Schnittstellen: ★★★★★ |  Gesamtbewertung: ★★★★✩

Bauform - Wie beurteilst du die Bauform der TalkingPi?

Solide und gut, etwas beengt im Platz. Das Gehäuse ist etwas klein, zudem wird der Platz eng, wenn man das Display und die beiden Funkmodule (nicht im Testpaket enthalten) anschließen will. Über die beigelieferten Kabel ist es möglich, der Funksender liegt aber nun lose im Gehäuse und wird mit einer kleinen Plastiktüte vor einem Kurzschluss geschützt.

Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien - Wie gefällt Dir die vorhandene Dokumentation (Auf Homepage: http://talkingpi.joy-it.net/ und beiliegend auf 16GB-Speicherkarte)? Welche Verbesserungen würdest Du vornehmen?

Die Anleitungen sind zu dürftig, um als echte Dokumentation zu gelten. Es sind eher Schritt-für Schritt Anleitungen ohne viel Hintergrund Infos. Zudem ist Vorwissen gefragt, jemand, der sich mit der Thematik Raspberry Pi nicht auskennt, kommt eher nicht weit.Das Testpaket ist sehr umfangreich und vieles ist bereits gut vorbereitet. Lötarbeiten fallen z.B.weg. Dafür war es dann doch irritierend, dass die Funkmodule gefehlt haben. In der Anleitung werden sie genannt und beschrieben, doch im Testpaket fehlten sie. Dafür war dann das Display Inhalt des Testpaket, aber wie man es anschließt, wurde nicht beschrieben.

Einsatzbereiche - Wie beurteilst Du die Möglichkeiten der TalkingPi?

Hier sind nicht der Kreativität, sondern nur dem Können Grenzen gesetzt.Design des Gehäuses - Wie findest Du das Design des Maker-Gehäuses?Das Gehäuse ist aus dünnem, hellen Holz und gefällt mir gut. Man kann es, bevor man den TalkingPi zusammen baut, noch lackieren, wenn man möchte. Das Gehäuse könnte etwas größer sein, damit drinnen mehr Platz ist.

Homepage - Wie findest Du die TalkingPi Homepage unter http://talkingpi.joy-it.net/ und welche Verbesserungsvorschläge hast Du?

Die Homepage ist übersichtlich und bietet einige Anleitungen. Fragen werden beantwortet. Allerdings könnten auch hier mehr Infos zur Verfügung gestellt werden und man könnte sich Gedanken machen, Menschen anzusprechen, die kein Vorwissen haben.

Einsatzbereich Hausautomation - Welche Einsatzgebiete/Anwendungen siehst Du in den Bereichen IOT / Hausautomation?

Der TalkingPi bietet gute Möglichkeiten, das Licht zu steuern. Vorstellbar wäre auch, Rolläden oder Hausüberwachungssysteme zu steuern.

Motorsteuerung - Wie beurteilst Du die integrierte Motorsteuerung?
Wurde nicht getestet.

Schnittstellen - Wie bewertest du die Schnittstellen des Sets? Welche weiteren Schnittstellen / Anschlussmöglichkeiten hast du vermisst?
Die Schnittstellen sind völlig ausreichend.

Gesamtfazit (max. 1000 Zeichen) - Wie ist dein Gesamteindruck von dem TalkingPi Maker-Set?

Mein Freund und ich haben zusammen getestet, wobei er derjenige ist, der sich bereits mit der Materie Raspberry Pi auskennt. Das sehr umfangreiche Testpaket hat uns beiden sehr gut gefallen. Elektronik und Gehäuse waren schnell zusammen gebaut. Zunächst wollten wir die Plattform Jasper nutzen, doch hier ist der Testzeitraum von zwei Wochen einfach zu kurz. Also wurde das bereits installierte Googly AIY genutzt.Die definierten Wakewords sind „Alexa“ und „TalkingPi“. Damit angesprochen reagierte der TalkingPi auch, allerdings tat sich nichst auf dem Display und auch sonst geschah nichts. Mein Freund begab sich auf Fehlersuche und fand folgenden Bug: In der Datei Googlecloudtalkingpi.py wird in Zeile 30 die Variable Display definiert (Display=true) in Zeile 43 wird diese Variable geprüft (If Display). Bei dem „d“ von Display gibt es einen Unterschied in der Groß- und Kleinschreibung, daher funktioniert das Script nicht. Als dies behoben wurde, konnte es auch weiter gehen.Zunächst haben wir den Text im Display geändert, was sich auch eher aus dem Kontext ergibt, eine genaue Anleitung fehlt.Im zweiten Schritt haben wir den Begrüßungs- und Rückmeldesound geändert, indem die Wav. Dateien getauscht wurden.Nun ging es daran, mit konkreten Befehlen zu arbeiten. Alexa kann nun ein Internet Radio abspielen (Alexa, mach das Radio an) und ein Licht schalten. Das Licht ist aktuell bereits an eine Raspberry Pi gekoppelt und schaltet sich zu bestimmten Uhrzeiten an und aus, nun kann es zusätzlich über Sprachsteuerung geschaltet werden.Eigene Wakewords haben wir noch nicht definiert, auch das werden wir mit der Zeit ändern.Der TalkingPi reagiert recht schnell. Spricht auf der Wakeword reagiert er mit einem Sound und im Display steht „ ich höre zu“. Wird der Befehl verstanden, steht im Display die auszuführende Aktion. Wird der Befehl nicht verstanden, passiert nichts. Laut der Googlecloudtalkingpi.py Datei wird in dem Systemlogs geschrieben, dass der Befehl nicht verstanden wurde, aber ausgegeben wird die Info nicht. Ganz besonders mit der Perspektive, Jasper ans Laufen zu bekommen, ist der TalkingPi eine echte Alternative zu Alexa und Google Home, da er dann ohne Cloud auskommt.

 

 

+

Photon Tamer

Bauform: ★★★★✩ | Dokumentation/ Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien: ★★★★✩ | Einsatzbereiche: ★★★★★ | Design des Gehäusest: ★★★★★ | Homepage: ★★★★✩ | Einsatzbereich Hausautomation: ★★★✩✩ | Motorsteuerung: ★★★✩✩ | Schnittstellen: ★★★★★ |  Gesamtbewertung: ★★★★★

Bauform - Wie beurteilst du die Bauform der TalkingPi?

Nach Verlust der Server Session bei der Erstellung des Report siehe Gesamtbericht unter Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien

Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien - Wie gefällt Dir die vorhandene Dokumentation (Auf Homepage: http://talkingpi.joy-it.net/ und beiliegend auf 16GB-Speicherkarte)? Welche Verbesserungen würdest Du vornehmen?

Das Set des Talking-PIs von Joy-It beinhaltet wirklich alle Konponeten, welche zum Start der Maker Karriere mit einen RaspberryPi nötig sind.
Dazu gehören:
- RPi 3B welchem eine 16Gb Speicherkarte beiligt. Vorinstalliert ist dort ein Raspbian inklusive aller Vorbereitungen für das Google AIY Projekt
- Für optimale Powerversorgung das originale RPi Netzteil inkl. verschiedener Länderadapter. Folglich kein Chinakracher, sondern ein solides 2,5A Supply.
- Ethernetkabel
- HDMI Anschlusskabel
Als Joy-It Komponenten liegen bei:
- Lasergeschnittenes Holz Gehäuse
- 20x2 Zeilen LCDIO-Platine mit Stereo Mikrofon
- 5W Lautsprecher
- 13x1polige Kabelset inkl. F2M Adapterpins
- Verbindungsleitungen

Da aus dem "Beipackzettel", nicht direkt hervorgeht, ob der PI zuerst komplett montiert werden soll oder die Anleitung gesucht, habe ich mich entschlossen auf dem TalkingPi mit mitgeliferter SD-KArte nach der Anleitung zu suchenD.h. schnell den raspyberry mit dem Netzteil verbunden, HDMI Kabel angeschlossen, SD-KArte rein, Maus und Tastatur via USB angeschlossen.Da alles mit dabie ist, startet der TalkingPi in Minimalkonfiguration direkt anch dem Anschluss des 5V Raspberry Powersupplies. Durch die Vorkonfigurtaion des PI direkt in den Desktop des Raspbian gebootet. Nachdem Boot zeigt sich der großteil der Anleitungen von Joy-It auf dem Desktop. So kann man auch bei fehlender Internet sofort loslegen. Sinnvoll wäre an dieser Stelle der Tipp in der beiliegenden gedruckten Anleitung, dass wer sich unsicher ist, man den pi erstmal anschließen soll und die Infos auf dem Desktop findet oder alternativ bei Joy-IT auf der zugehörigen Webseite http://talkingpi.joy-it.net unter "Erste Schritte" - "Downloads". Weiter ist dort ebenso das SD-Image des PIs erhältlich, falls man sich seine Installation mal völlig zerschießt.

Ich habe mir die PDFs aufn Stick kopiert, um sie parallel am Rechenr zur Verfügung zu haben. Raspbian unterstütz hier wunderbar Automount von Datenträgern.
Das Gehäuse macht einen stylischen Eindruck und bekommt durch die geschnitten bzw. freigebrannten Kanten einen Look mit hohem Wiedererkennungswert. Da ich selbst gern mit Holz arbeite, finde ich dies eine super Idee und versprüht viel vom selbstgemacht Charme.
Die Anleitung von Joy-IT ist gut bebildert und beschrieben. Das benötigte Werkzteug reduziert sich auf folgendes: - (Spitz-)Zange - Kreuzschraubenzieher - Torx Dreher, wahlweise 3,5er Schlitzschraubenziehern (warum in einem Maker Set Torx Schrauben enthalten sind, bleibt offen) - Kleines Messer / Cutter Tools, welche bei jedem Bastler zur Verfügbar stehen sollten.
Der Aufbau des Gehäuses geht dank der bebilderten Anleitung gut von der Hand. Die größe der Schrauben lässt sich anhand der Aufzählung in der Tabelle leicht herausfinden.
Leider sind in dem mir geliferten Set 3 der Laser geschnittenen Holzteile verzogen, hoffe das rächt sich später nicht. Dennoch sind alle Schnitte und Bohrungen passgenau. Alle Teile sitzen auf Anhieb.
Als nette Zugabe ist ein Kühlkörperset für den RPi enthalten, damit es dem kleinen im Gehäsue nicht zu warm wird bzw. dass er nicht ins Schwitzen komt, falls der Nutzer eine Quasseltrippe ist. Die Montage der Kühlkörper wird in der mir vorliegenden Anleitung "RB-TalkingPi-Case1-Set-Anleitung.pdf" jedoch nicht erwähnt. Ich habe dem RPi die Kühlkörper aus Gewohnheit vor der Montage der Joy-it Zusatzplatine aufgeklebt. Auf Grund des großzügigen Gehäuses und der vielen Öffnugnen gehe ich jedoch davon aus, dass der RPi keine Hitzeprobleme bekommen wird.Zuletzt erfolgt die Verdrahtung der Komponten untereinander. Bei diesem Finale zeigt der Bausatz kleine schwächen: Zum einen, sind bei der Verkabelung der LED des Button 4,8mm Kabelschuhe verbaut, statt der nötigen 6,3mm. Als Workaround sind im Bausatz die Anschlüsse der LED im Vorfeld kleiner gezwickt worden. Zum anderen wird leider nicht erklärt, wie das LCD-Dispaly von Joy-IT mit dem RPI verbunden wird. Da es sich um einen I2C Bus handelt, verwende ich die zum Glück mitgelieferten Jumperkabel zur Verbindung und wähle 5V Vcc.
Beim finalen Zusammenbau versagt meine Vorarbeit anhand der Anleitung bzw. der Bausatz leider und das Gehäuse passt nicht zusammen.
Zunächst meine fertig zusammengestöpselten Einzelteile. Allerdings gelingt es so nicht alle Verzapften Ecken zusammenzuführen. Der Abstandsring des Lautsprechers die Zähne verdeckt, siehe nachfolgendes Bild.

Beim Vergleich mit der Anleitung (Talking-Pi Maker-Case: Ausgabe 16.02.2018 ) ist dort der Überlapp genauso ersichtlich. Allerdings zeigt sich bei der Fehlersuche, dass der Rahmen nicht quadratisch ist und passt 90° gedreht , sodass sich das Gehäuse schließen lässt. Da kein Formfaktor die Form des Holzrings bedingt, wäre es gut dieses hier anzupassen oder die Bilder zu korrigieren und den Nutzer darauf hinzuweisen. Tipp für Joy-It wäre hier beim Schneiden des Gehäuses den Laser als Beschriftung zu verwenden. Bei der weiteren Montage zeigt sich wieder die erstaunliche Präszision der Laser geschnitten Holzteile. Gleichezeitig wird das Holzgehäuse durch die Verzahnung erstaunlich biegesteif und belastbar. Allerdings bewahrheitet sich die anfängliche Vermutung; durch das verzogenene Holz sitzt das Gehäuse etwas windschief ineinander, ist aber dennoch sehr stabil :)

Bitte vergesst nicht, den Lautsprecher anzuklemmen. Die Suche im Anschluss, warum kein Sound abgespielt wird, bringt einen sonst zur Verzweiflung ;)
Zu guter Letzt habe ich dem Gahäuse noch 4 Gummifüße spendiert, da sonst die Schrauben, welche den RPI im Inneren festhalten und unten herausstehen, die Tischplatte bzw. Eure Möbeln im Wohnzimmer zerkratzen.
Nach der Montage steht der Inbetriebnahme nichts mehr im Wege. Aller Ausschnitte im Gehäsuse sind an der richtigen Stelle und großzügig bemessen, sodass jeder Stecker sitzt.
Nach dem ersten Start des TalkingPi wird man direkt mit der Stimme des RPI begrüßt, welche einem erklärt, dass man ihn mit dem "Custom wake word" aufwecken kann. Diese sind Alexa oder Talking-Pi.
Dringend zum empfehlen ist zunächst, das dafault Passwort des RPis zu ändern sowie den Raspberry zu konfigurieren. Dazu zählt die Lokalisierung und die Aktivierung des I2C, damit man später nicht bei Projekten mit dem Display scheitert.
Als erstes überprüfe ich die Funktion der Mikros und des Lautsprechers. Wie in der Anleitung von Joy-It zu lesen, gelingt via arecord & aplay die Wiedergabe einer zuvor aufgenommenen Sequenz.
HEUREKA! Mein RPi spricht mir nach ^^ Und damit hat sich das TalkingPi Kit von Joy-It zum ersten mal seinen Namen verdient.
Damit ist der Bausatz vollständig aufgebaut und wir machen den Übergang zu Googles AIY Projekt, welches zu finden ist unter https://aiyprojects.withgoogle.com. Auch hier liefert uns Joy-It in der Anleitung zur Personalisierung die ersten Schritte um sich mit der Google Cloud Speech API verbinden zu können. Hierzu ist in jedem Fall ein Google Konto erforderlich. Ebenso gilt es zu beachten, dass bei Nutzung der Google Cloud Dienste Gebühren anfallen können, worauf Joy-It in der Anleitung hinweist. Da ich bei Google kein Rechungskonto hinterlegt habe geschweige denn eine Kreditkarte angeben möchte, ist diese API für mich eine Sackgasse.
Als zweiten Lösungsansatz schlägt Joy-It als echtes Open-Source Projekt "Jasper" vor. Zu finden ist dieses unter jasperproject.github.io.
Ab nun geht es entsprechend dem Github Projekt von Jasper voran. Hierbei ist detailierteres Wissen um die funkltion des RPi nötig, da Jasper nicht direkt die Paketverwaltung von Debain unterstützt. Ebenso müssen die Pakete für Speech To Text (STT) und Text To Speech (TTS) manuell kompiliert und eingefügt werden. Hier gilt es sich an Anleitung unter jasperproject.github.io/documentation/installation/#install-jasper zu halten Vorteil dieser maunellen Arbeit ist in jedem Fall, dass Ihr Herr Eurer Daten bleibt. Die beiden Tools "PocketSphinx" and "Julius" als STT Tools arbeiten "offline" und damit alleinig auf Eurem RPi.
Die Rückfrage im Joy-It Forum für Support zur Einbindung von Jasper erfolgte zeitnah. Durch die vielen Freiheitsgrade eines ehcten Open-Source Projects verliert sich heir ejdoch die Spur einer Klick-Anleitung.
Die Verwendung von Jasper verlangt richtiges Wühlen in der Konsole des Raspberries. Da die weitere Installation fernab von dem Support von Joy-It verläuft, beende ich an dieser Stelle meinen Test. Die STT & TTS Engines von Jasper klingen vielversprechend, sodass man mit entsprechendem Aufwand via dem Talking-Pi die passenden Befehle seiner Hausautomatisierung oder den Staubsaugerroboter beibringen kann. Umgekehrt bleibt man Herr seiner Daten ohne "Cloud".

Einsatzbereiche - Wie beurteilst Du die Möglichkeiten der TalkingPi?

Nach Verlust der Server Session bei der Erstellung des Report siehe Gesamtbericht unter Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien

Design des Gehäuses - Wie findest Du das Design des Maker-Gehäuses?

Nach Verlust der Server Session bei der Erstellung des Report siehe Gesamtbericht unter Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien

Homepage - Wie findest Du die TalkingPi Homepage unter http://talkingpi.joy-it.net/ und welche Verbesserungsvorschläge hast Du?

Nach Verlust der Server Session bei der Erstellung des Report siehe Gesamtbericht unter Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien

Einsatzbereich Hausautomation - Welche Einsatzgebiete/Anwendungen siehst Du in den Bereichen IOT / Hausautomation?

Nach Verlust der Server Session bei der Erstellung des Report siehe Gesamtbericht unter Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien

Motorsteuerung - Wie beurteilst Du die integrierte Motorsteuerung?

Nach Verlust der Server Session bei der Erstellung des Report siehe Gesamtbericht unter Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien

Schnittstellen - Wie bewertest du die Schnittstellen des Sets? Welche weiteren Schnittstellen / Anschlussmöglichkeiten hast du vermisst?

Nach Verlust der Server Session bei der Erstellung des Report siehe Gesamtbericht unter Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien

Gesamtfazit (max. 1000 Zeichen) - Wie ist dein Gesamteindruck von dem TalkingPi Maker-Set?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unabhängig von der Auswahl des TTS oder STT Dienstes Joy-It mit dem Talking-Pi hier eine solide Plattform mit tollen Komponenten abliefert. Auch wenn der Zusammenbau an den Eingangs beschriebenen Details hakt, ergibt sich ein handliches Gehäuse, welches die Komponenten gut arragniert und vor versehntlicher Zerstörung schützt. Mit etwas Liebe fürs Detail lässt sich das Gehäuse mit etwas Schleifpapier und Holzöl sicher weiter aufhübschen. Sehr positiv ist mir aufgefalen, dass im Set alle wichtigen Komponeten enthalten sind und sogar Raspian Jessie vorinstalliert ist, sodass es sofort in der Welt des Raspberries gestartet werden kann.
Gerade für Sprach Ein- und Ausgabe Projekte dient der Talking-Pi von Joy als optimale Platform zum Einsteig in die Sprachsteuerung. Durch die vielzahl an Anschlussmöglichkeiten von Komponenten des RPis und deren fertige Einbindung in das Gahäuse, setzen nur die eigenen Ideen und Fähgikeiten den Projekten ein Limit. Die Möglichkeit zur Servo Ansteuerung durch die Joy-It Erweiterungsplatine ermöglicht den direkten Einstieg in die Welt der Robotik bzw. Mechatronik, wobei Joy-It hierfür ebenso die passende Erweiterungen im Protfolio hat. Einziger Wermutstropfen des TalkingPIs ist, dass die Integration als Open-Source-Sprachsteuerungs-Assistent in ein Smarthome via Klickanleitung nur mittels des Google AIY Projects zu bewerkstelligen ist. Ebenso müssen die Komponenten der Hausautopmatisierung auf Googles AIY zugeschnitten sein, wobei es hier bereits beliebig viele Komponenten gibt. Wer mit seiner Hausautomatisierung jedoch von Online Diensten unabhängig sein möchte, dem bleibt nur der Weg zu Fuß über engagierte Projekt Webseiten. Wie ich festestellen musste, lassen sich leider solch generische Anbindung ohne Expertenwissen nicht innerhalb der zwei Wochen des Tests realisieren. An dieser Stelle muss jeder die Wichtigkeit seiner Daten abwägen.
Getreu dem Makergedanken des RaspberryPi lässt sich das System des TalkingPi von Joy-It jedoch in alle möglichen Richtungen erweitern und mit eigenen Schaltungen und Anwendungszwecken reizen. Und falls die Ideen mal ausgehen, besitzt man mit dem Talking-Pi Set von Joy direkt ein Webradio oder mit ein paar kniffen eine Music Box. Sender bzw. Liedanzeige via dem mitgelieferten LCD Displays? - Los geht's! Mit dem TalkingPi Set steht einem umfänglichen Start in die Welt des RaspberryPI nichts im Weg.
Ich bin mir sicher, dass ich über den Zwischenschritt eines einfachen TTS bzw. STT Projekts den ersehnten Durchgriff zu meiner Hausautomatisierung bekomme. Bis dahin heißt es jedoch den eigenen Horizont erweitern.
Ich bedanke mich für Euer Interesse und die Möglichkeit den TalkingPi testen zu dürfen und bin gespannt auf die Erfolge der anderen Tester.

Viele Grüße Jörg

+

PhyPsy

Bauform: ★★★★★ | Dokumentation/ Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien: ★★★✩✩ | Einsatzbereiche: ★★★★★ | Design des Gehäusest: ★★★★✩ | Homepage: ★★★★✩ | Einsatzbereich Hausautomation: ★★★★★ | Motorsteuerung: ★★★★✩ | Schnittstellen: ★★★★★ |  Gesamtbewertung: ★★★★✩ 

Bauform - Wie beurteilst du die Bauform der TalkingPi?

Die Würfelform ist stylisch, und ich persönlich finde die Größe gut. Kein zu großer Klotz, aber gerade groß genug um alle Komponenten unterzubringen sowie falls gewünscht noch ein paar Zusatzkomponenten.
Das ganze TalkingPi-Maker-Set wurde in einem stabilen Koffer geliefert, der so ziemlich alles beinhaltete, was man für den Start benötigt, inklusive aller Kabel.

Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien - Wie gefällt Dir die vorhandene Dokumentation (Auf Homepage: http://talkingpi.joy-it.net/ und beiliegend auf 16GB-Speicherkarte)? Welche Verbesserungen würdest Du vornehmen?

Mitgeliefert wird nur ein Informationsblatt mit der Liste der Teile und ein Verweis auf die Homepage. Dort findet man unter „Downloads“ die Aufbauanleitung für das Gehäuse sowie eine grundlegende Beschreibung der Anschlussmöglichkeiten für Zusatzmodule. Leider wird nicht beschrieben, welche 433MHz Module man einsetzen kann, eine Online-Suche und Vergleich der Abbildungen bringt aber schnell Ergebnisse für wenige Euro vom freundlichen China-Mann.
Wenn man den Raspberry Pi am Laufen hat, findet man auf dem Desktop auch einige der Anleitungen, die man online findet. Die Inbetriebnahme selbst ist nicht erklärt, allerdings ist das Image schon so weit vorkonfiguriert, dass man nach dem Start direkt im GUI landet und loslegen kann.I
n der Personalisierungsanleitung“ lernt man, wie man für das vorinstallierte Image auf der SD-Karte die Google Cloud Speech-API aktiviert (leider sind die Screenshots nicht aktuell), eigene Wakewords neben „TalkingPi“ und „Alexa“ einrichtet, und auch wie man letztlich Funktionen, die per Sprachsteuerung ausgelöst werden sollen, einrichtet.
Für den ersten Einstieg ist das gerade so genug, aber alles Weitere erfordert doch zumindest grundlegende Linux- und Python-Kenntnisse. So richtig klar wird nicht, auf was für eine Lösung jetzt eigentlich gesetzt wird, da im Image so allerhand installiert ist, vom Google AIY Voice Kit bis zu hin GAssistPi. Letztlich ist es eine modifizierte Version von ersterem mit Snowboy als Wakeword-Erkennung, und einer Unterstützung für das LCD.
Für das beiliegende LC-Display gibt es keine direkte Anschlussanleitung im TalkingPi-Bereich, die muss man sich erst umständlich von der Joy IT-Seite herunterladen. Und auch dort wird nirgendwo erwähnt, dass man für die Hintergrundbeleuchtung einen Jumper setzen muss (der war zumindest bei mir nicht drauf), und der Platinenaufdruck weist auch nicht wirklich darauf hin. Wenn also bei Euch die Beleuchtung nicht funktioniert, durchsucht die Tüte nochmal nach dem Jumper!
Ebenfalls undokumentiert ist das beiliegende Kit mit den Kühlkörpern. Zuerst habe ich das als nette Beigabe belächelt. Nach einigen Minuten im Betrieb zeigte sich jedoch fleißig die Übertemperaturwarnung auf dem angeschlossenen Monitor bei noch offenem Gehäuse! Offenbar erzeugt die Wakeword-Erkennung immer eine gewisse Grundlast auf der CPU des Raspberry Pi, so dass dieser schon doch recht heiß wird.

Einsatzbereiche - Wie beurteilst Du die Möglichkeiten der TalkingPi?

Durch den RaspberryPi als Grundlage des TalkingPi und Linux als Betriebsystem ergeben sich praktisch ungeahnte Möglichkeiten für den TalkingPi. Die Platine liefert eine Vielzahl an Schnittstellen. Die Mikrofonplatine hat eine hohe Empfindlichkeit, so dass Befehle auch noch aus mehreren Metern Entfernung zuverlässig erkannt wurden. Der Lautsprecher im Gehäuse hat eine ausreichende Klangqualität, und ist durchaus für die Musikwiedergabe (für weniger anspruchsvolle Ohren) zu gebrauchen.
Da es sich um ein quell-offenes System handelt, hat man neben dem installierten Google AIY Voice Kit hier die freie Auswahl unter den Assistenzsystemen, sei es die Alexa Voice Services oder die Google Assistant Library. Wer die Spracherkennung in der Cloud nicht möchte, kann auch eine Offline-Spracherkennung wie zum Beispiel Jasper einsetzen. Die Motorsteuerung ist eine nette Ergänzung des Ganzen. Von Joy IT gibt es dazu einen Roberterarm, der in mehrere Achsen beweglich ist, und so auch ausgefallenere Anwendungen ohne viel Zusatzhardware möglich macht.

Design des Gehäuses - Wie findest Du das Design des Maker-Gehäuses?

An sich finde ich das Gehäuse sehr schick. Die Würfelform ist minimalistisch aber praktisch, der große blau beleuchtete Knopf hat einen erheblichen Coolness-Faktor. Da das Gehäuse aus Holz ist, kann man ihn bei Bedarf auch lackieren oder anmalen (mein Sohn hat sich dafür schon die Rechte gesichert für die Zeit nach dem Test). Die lasergeschnittenen Kanten sind sehr markant, sauber gearbeitet, und unterstreichen den Bastelcharakter.
Der Zusammenbau gestaltet sich durch die vielen langen Kabel mitunter etwas hakelig. Obwohl im Gehäuse noch einiges an Platz ist, so muss man beim Verlegen der Kabel etwas aufpassen. Die Stiftleiste am LCD muss man etwas umbiegen, um die mitgelieferten Verbinder anzuschließen. Auf der anderen Seite kollidiert das Kabel mit dem 433MHz-Funksender-Modul, so dass man dieses auch per Kabel von der Platine abheben muss.
Leider hat das Design des Gehäuses meiner Meinung nach einen großen Haken: das Display befindet sich gerade an der Seite, an der auch die Stromversorgung und das HDMI-Kabel in den Würfel geht. Das sieht dann leider nicht mehr ganz so schick aus, wenn man sich den Würfel in die Wohnung stellen möchte. Die Stromversorgung kann man zwar auch anders realisieren, dennoch bleiben die markanten Öffnungen für die Anschlüsse. Das Display hätte man auch auf die Seite mit der SD-Karte platzieren (und den Ausschnitt dafür sich sparen) können.

Homepage - Wie findest Du die TalkingPi Homepage unter http://talkingpi.joy-it.net/ und welche Verbesserungsvorschläge hast Du?

Die Homepage für den TalkingPi ist übersichtlich gehalten, sie bietet Zugriff auf die Dokumentationen und ein Forum für Probleme. Das ist im Moment noch recht übersichtlich, aber dafür wird einem schnell, auch vom Joy-IT-Team selbst, geholfen. In meinem Fall war mir aufgefallen, dass das Paket zu wenig Schrauben enthielt, auch die Anleitung gab zu wenig an. Nicht nur, dass der Fehler schnell in der Anleitung korrigiert wurde, auch wurde mir der Ersatz prompt nachgeschickt.
Falls man sich das Image einmal komplett zerschossen hat, kann man es sich dort herunterladen. Ebenso findet sich dort ein Teil der verwendeten Python Skripte.
Wer Informationen zum LCD oder dem Kühlkörpersatz sucht, findet das nicht auf der Produktseite, sondern muss sich auf die Startseite von Joy-It begeben.

Einsatzbereich Hausautomation - Welche Einsatzgebiete/Anwendungen siehst Du in den Bereichen IOT / Hausautomation?

Die Vielfalt der Anschlüsse des TalkingPi, zusammen mit dem Netzwerkanschluss und dem frei programmierbaren Linux-Betriebsystem erlauben nahezu unbegrenzte Möglichkeiten im Bereich SmartHome. Eine Vielzahl an Geräten wie Beleuchtungen lassen sich direkt ansteuern. Über die Ports für 433MHz-Module (und das installierte Pilight) kann man auch günstige Funksteckdosen ansteuern. Und schließlich lassen sich per Netzwerk und Bluetooth einfach sich moderne Geräte, und über Bridges wie OpenHAB oder ioBroker komplexere Dinge wie Heizungssteuerungen, etc. bedienen.
Die vorinstallierte Firmware gibt ein paar Beispielgeräte wie Lampen, einen Beamer und einen Receiver vor. Für den Test habe ich eine Sonoff WLAN-Steckdose (mit Tasmota-Firmware) an den TalkingPi angebunden, der diese über MQTT ansteuert. Nach Installation der MQTT-Clients musste nur eine der mitgelieferten Beispiel-Gerätedateien mit einem Einzeiler angepasst werden, um die Steckdose per Sprache zu ein- und auszuschalten.

Motorsteuerung - Wie beurteilst Du die integrierte Motorsteuerung?

Für den Test der Motorsteuerung stand mir leider im Testzeitraum kein geeigneter Servomotor zur Verfügung. Allein die Möglichkeit, bis zur 6 Servos ansteuern zu können, macht das Set aber schon ungeheuer flexibel, um den TalkingPi in komplexere Steuerungen zu integrieren. Lediglich die Dokumentation hierüber ist auch nicht sehr ausführlich.

Schnittstellen - Wie bewertest du die Schnittstellen des Sets? Welche weiteren Schnittstellen / Anschlussmöglichkeiten hast du vermisst?

Obwohl die TalkingPi Platine den vollen 40 Pin-Header des Raspberry Pi belegt und diesen nicht direkt durchschleift, führt die Platine genügend Ports vom Pi auf einzelne Header aus. Unter anderem findet man hier I2C, SPI, UART sowie diverse GPIOs (I2C wird allerdings auch vom LC-Display benutzt, und muss im Zweifelfall abgezweigt werden, was auf der Displayplatine möglich ist). Außerdem besitzt die Platine einen Controller für bis zu 6 Modellbauservos mit PWM-Ansteuerung.
Zusätzlich sind auch alle USB-Anschlüsse und der Netzwerkanschluss außen am Gehäuse zugänglich. An Funkschnittstellen sind standardmäßig WLAN 802.11n und Bluetooth 4.1 an Bord, Module für die Kommunikation mit 433MHz Funkkomponenten können einfach nachgerüstet werden.
Für den Homeautomations-Bereich hätten es vielleicht auch noch RS485 oder CAN sein dürfen, diese sind aber relativ einfach über Adapter an USB oder der seriellen Schnittstelle nachrüstbar.

Gesamtfazit (max. 1000 Zeichen) - Wie ist dein Gesamteindruck von dem TalkingPi Maker-Set?

Joy-IT hat mit dem TalkingPi ein schickes Gerät für den Einstieg in die home assistants vorgelegt. Dabei ist man flexibel in der Wahl der Plattform, und durch die Anschlussvielfalt ist die Palette an unterstützten Geräte entsprechend groß. Der Aufbau geht zügig, und sollte auch Anwendern mit wenig Elektonikerfahrung schnell von der Hand gehen. Für die Anpassung des Systems sind allerdings zumindest Grundkenntnisse in Python ratsam.
An einigen Stellen merkt man allerdings, dass das Produkt stellenweise noch nicht ausgereift ist. Die fehlenden Schrauben waren das eine. Die aufgespielte Spracherkennungs-Sofware zum Laufen zu bekommen, war eine kleine Herausforderung. Nach dem Start kommt erfolgreich der Start-Sound von GassistPi, und auch das Wakeword wird genau einmal erkannt, dann tut sich aber erstmal gar nichts mehr, obwohl die Credentials für Google genau nach Anleitung eingerichtet wurden. Nach kurzer Fehlersuche im Raspbian-System hat sich herausgestellt, dass im Python-Skript, das der talkingPi.service beim Start aufruft, ein Tippfehler war. Am Anfang wir die Variable „display“ definiert, später aber als „Display“ benutzt. Nach der Korrektur ließen sich die einprogrammierten Befehle wie „Mach das Licht an“ dann auch benutzen.
Wer mehr als ein paar simple Schaltaufgaben benötigt, muss sich an alternative Systeme wagen. Ein kurzer Test mit der Google Assistent Library war vielversprechend. Diese bietet neben einfachen wohl-definierten Aufgaben echte Assistenzfunktionen. Leider hätte eine genauere Evaluation den Testzeitraum von zwei Wochen deutlich überschritten.
Aufgrund der Startschwierigkeiten, und da die Materie der Sprachassistenten deutlich mehr Einarbeitung benötigt, kann ich das Produkt nur bedingt für Einsteiger empfehlen. Der ambitionierte Bastler findet hier aber eine sehr interessante All-In-One-Lösung, die dazu noch hübsch ausschaut.

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Sheldor 2000

Bauform: ★★★★✩ | Dokumentation/ Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien: ★★✩✩✩ | Einsatzbereiche: ★★★★★ | Design des Gehäusest: ★★★★✩ | Homepage: ★★★★★ | Einsatzbereich Hausautomation: ★★★★★ | Motorsteuerung: ★★★★★ | Schnittstellen: ★★★★★ |   Gesamtbewertung: ★★★★✩ 

Bauform - Wie beurteilst du die Bauform der TalkingPi?

Die Bauform des Talking Pi ist im Eigentlichen sehr gut: Das Gehäuse hat eine schöne Größe, ist relativ kompakt und das Holz verleiht dem ganzen ein edleres Design als es beispielsweise Plastik getan hätte. Insgesamt ist die Installation hierbei jedoch etwas schwierig, da an manchen Stellen etwas mehr Platz benötigt werden würde, wie beispielsweise bei den Kabeln für das Display. Dennoch kann man mit einem vorsichtigen Knicken auch dieses Problem lösen. Für die Bauform verteile ich daher 4/5 Sternen, da die Größe und Form schön ist, jedoch teils das Anbringen der Teile erschwert.

Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien - Wie gefällt Dir die vorhandene Dokumentation (Auf Homepage: http://talkingpi.joy-it.net/ und beiliegend auf 16GB-Speicherkarte)? Welche Verbesserungen würdest Du vornehmen?

"Hardware"/Installation im Gehäuse:
Hier kommt wohl der kritischste Punkt dieses Produktes (aktuell) zum tragen. Die Dokumentationen und Anleitungen sind meiner Meinung nach zu ungenau oder teils auch zu schwer zu finden. Zunächst einmal findet man verschiedene Bauanleitungen für dieses Produkt auf der mitgelieferten SD Karte. Diese sind mehr oder weniger gut. Zwar muss man mit einigen Vorkenntnissen im Wesentlichen zwar keine Anleitung zum Anschluss mehr benutzen, dennoch hatte ich mich aus zwei Gründen dafür entschieden. Zum einen um zu schauen, welche Schrauben wofür da sind und zum anderen um die Installation aus Sicht eines Laien zu beurteilen. Die (für mich) beste Anleitung zur Hardwareinstallation fand ich schließlich über eine Suchmaschine. Ein Link dazu befindet sich hier. Mit dieser Anleitung konnte ich den Raspberry und alle weiteren Teile einwandfrei anbringen, was denke ich auch für einen Laien ziemlich gut möglich sein dürfte. Jedoch würde ich noch empfehlen, die mitgelieferten Kühlkörper zu installieren, weshalb erkläre ich unter dem Abschnitt "Gehäuse" detaillierter.
Software:
Der Talking-Pi bietet die schöne Möglichkeit unterschiedliche KIs zu benutzen; sowhol Möglichkeiten von Google als auch von Amazon. Für mich stand im Wesentlichen von Anfang an fest, dass mein Raspberry durch Alexa (also Amazon) antworten sollte. Ähnlich schlecht wie bei der Hardware sah die Dokumentation für mich leider bei der Software aus. Nachdem ich akribisch jeden Befehl in der Anleitung auf der SD-Karte (und anschließend auf der Website) befolgte, bekam ich immer wieder Fehlermeldungen, mit denen selbst ich nicht sehr viel anfangen konnte, obwohl ich einige Grundkenntnisse in Python und Linux besitze. Kurzzeitig wollte ich also statt Alexa, Google Home nutzen. Aber auch hier hatte ich keinen Erfolg, denn für die Installation nach Anleitung war Google Chrome von Nöten; Problem: Google Chrome lässt sich auf dem Raspberry nicht installieren, lediglich Googles "Chromium". Also auch hier konnte ich nicht fortfahren. Schließlich half mir jedoch tatsächlich ein Video, welches ich auf YouTube entdeckte. Von der Vorgehensweise war dieses ähnlich dem der Anleitungen, jedoch mit einigen kleineren Unterschieden, die (zumindest bei mir) dann aber zum gewünschten Erfolg führten. Auch dieses Video möchte ich niemanden vorenthaltenen: https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=aj7V2fr_raw

Abschließend kann ich zur Dokumentation sagen, dass diese wirklich besser sein könnte. Das Produkt funktioniert ausgesprochen gut, wenn man es erstmal zum laufen gebracht hat und ich bin mir sicher, dass der Hersteller durch eine Verbesserung der Dokumentationen dass Produkt noch besser machen könnte.

Einsatzbereiche - Wie beurteilst Du die Möglichkeiten der TalkingPi?

Die Einsatzbereiche sind nahezu unendlich. Entscheidet man sich für ein Alexa-System, so kann man durch die Alexa App, die für das Smartphone erhältlich ist auch noch sogenannte Skills herunterladen und das Wissen von Alexa erweitern. Smarte Produkte wie Steckdosen, Lampen, etc. konnte ich leider nicht ausprobieren, weil ich aktuell noch keine besitze, aber ist sicherlich eine sehr angenehme Art sein Zuhause zu steuern. Leider funktioniert über die Talking-Pi Variante die Musikwiedergabe per Amazon Music, Spotify nicht; die Wiedergabe von Musik-Skills jedoch schon, was es für mich schon beinahe wieder ausgleicht. Als Beispiel lässt sich hier der Skill "radio.de" nennen, mit dem man bequem Radiosender suchen und anhören kann. Da der mitgelieferte Lautsprecher auch noch für seine Größe einen sehr guten Klang bietet, stellt Alexa für mich nun auch einen Radio-Ersatz da. Ich habe mir zusätzlich noch 4 Scripts geschrieben und diese in den Autostart des Raspberry gepackt, so kann man ihn vom Stromnetz trennen und seine Position ändern ohne jedesmal alle Befehle selbst neu eingeben zu müssen oder einen Bildschirm anschließen zu müssen. Für mich eröffneten sich dadurch weitere Einsatzbereiche, da ich meine Alexa so öfters in anderen Räumen platzieren kann.

Autostart-Scripts:

Design des Gehäuses - Wie findest Du das Design des Maker-Gehäuses?

Das Design des Gehäuses finde ich sehr ansprechend, edel und vor allem einfach: Die Teile werden einfach ineinander gesteckt und es ist so leichter zu befestigen. Platz fehlt zwar an einigen Stellen, wie bereits bei "Gehäuse" beschrieben, ist jedoch akzeptabel. Einen einzigen Stern ziehe ich aber ab, da man bei dem engen Raum und dem Holz die Temperatur des Raspberry's im Auge behalten sollte. Die Installation der Kühlkörper empfehle ich sehr stark, da die Temperatur teils mit Kühlkörper schon über 80 Grad Celsius erreicht. Beim Gehäuse würde ich mir daher mehr Einlässe wünschen, damit mehr Luft an den Raspberry kommt; ansonsten aber TOP.

Homepage - Wie findest Du die TalkingPi Homepage unter http://talkingpi.joy-it.net/ und welche Verbesserungsvorschläge hast Du?

Die Homepage ist sehr schlicht und übersichtlich gestaltet. Es wird schnell klar, dass verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl stehen und die Seite bietet (mit Ausnahme der eigentlichen Anleitungen) viele Informationen. Mehr gibt es denke ich hierzu auch nicht zu sagen.

Einsatzbereich Hausautomation - Welche Einsatzgebiete/Anwendungen siehst Du in den Bereichen IOT / Hausautomation?

In der Hausautomation liegt der Schwerpunkt solcher Smarten Lautsprecher. Das System bietet ähnlich viele Einsatzgebiete und Möglichkeiten wie Amazons Echo selbst. Sei es das Licht anzuschalten, eine Steckdose zu steuern oder die Rollläden hoch und runter zu fahren. Der Einsatzbereich in der Hausautomation ist unendlich groß. Wenn man einen kurzen Einblick bekommen möchte, was Alexa in Sachen Hausautomation alles kann, sollte man einen Blick auf folgendes Video werfen: https://www.youtube.com/watch?v=yU0X0_XLm5M

Motorsteuerung - Wie beurteilst Du die integrierte Motorsteuerung?

Die Motorsteuerung konnte ich leider nicht testen, da ich keine derartigen Motoren besitze. Möglicherweise wäre es zu überlegen, ob man in das Set einen kleinen Motor hinzufügt, um dem Kunden diese tolle Möglichkeit zu bieten auch diese Funktion auszuprobieren; aber auch ohne Motor lässt sich bereits vieles mit Alexa anstellen.

Schnittstellen - Wie bewertest du die Schnittstellen des Sets? Welche weiteren Schnittstellen / Anschlussmöglichkeiten hast du vermisst?

Der Raspberry Pi bietet für seine Größe sehr viele Schnittstellen an: Alleine 4 USB-Anschlüsse zieren den kleinen Computer, aber auch auf HDMI, einen Ethernet- und einen AUX Anschluss muss nicht verzichtet werden. Insgesamt eine sehr reichliche Auswahl, die für 99% der Anwendungsfälle ausreicht; für die restlichen 1% gibt es dann noch die Zusatzplatinen, sodass auch hier die Einsatzmöglichkeiten (und die Schnittstellen) unendlich sind.

Gesamtfazit (max. 1000 Zeichen) - Wie ist dein Gesamteindruck von dem TalkingPi Maker-Set?

Abschließend lässt sich über den Talking Pi eigentlich nur Gutes sagen. Der Aufbau ist sehr vereinfacht und auch ohne löten möglich, was auch für Anfänger im Bereich der Technik gut ist. Bei dem Aufsetzen der Software sehe ich jedoch noch Verbesserungspotenzial: Gut gefallen hat mir hier zwar, das bereits eine SD-Karte mit dem Betriebsystem mitgeliefert wird, jedoch wäre gerade für Anfänger eine detaillierte und vereinfachte Anleitung für das Aufsetzen der Software wichtig. Für Leute die sich bereits mit Elektronik befassen und Kenntnisse im Hinblick auf Linux besitzen ist das Aufsetzen auch nicht unbedingt simpel, aber dennoch machbar. Die Mikrofone funktionieren auch über eine größere Distanz und das Schlagwort "Alexa" wird zuverlässig erkannt. Die Anfragen werden so zuverlässig beantwortet wie bei einem Amazon Echo und alles läuft nach dem Aufsetzen reibungslos! Insgesamt finde ich das Set als ein sehr schönen Einstieg in die Welt der Sprachsteuerung. Man bekommt Einblicke was solche Systeme leisten, können und wie sie eigentlich funktionieren. Insgesamt: Ein tolles Produkt, was ich jedem nur empfehlen kann. Hier noch einige Impressionen des Aufbaus (Hard- und Software):

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Hanibal Smith

Bauform: ★★★★✩ | Dokumentation/ Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien: ★★★★✩ | Einsatzbereiche: ★★★★★ | Design des Gehäusest: ★★★★✩ | Homepage: ★★★★★ | Einsatzbereich Hausautomation: ★★★★★ | Motorsteuerung: ★★★✩✩ | Schnittstellen: ★★★★★ |   Gesamtbewertung: ★★★★★

Bauform - Wie beurteilst du die Bauform der TalkingPi?

Die Bauform ist schön kompakt und gefällt mir sehr gut. Ebenso verleiht ihm das Gehäuse aus Holz eine echt super Optik .
Das Einzige was ich hier ein wenig negativ finde, dass der Platz beim Displayanschluss etwas knapp bemessen ist. Darum gibt es hier einen Stern Abzug.

Einsatzbereiche - Wie beurteilst Du die Möglichkeiten der TalkingPi?

Durch Open-Source und Programmierkenntnisse sind hier dem Benutzer keine Grenzen gesetzt. Die Anleitung auf der Homepage um eigene Sprachbefehle einzulernen ist detailliert und wiederum im Step-by-Step Modus wirklich für jeden geeignet.
Desweiteren können auch Licht, Rollos oder andere Smart-Geräte eingebunden werden.

Design des Gehäuses - Wie findest Du das Design des Maker-Gehäuses?

Für den Zusammenbau des Gehäuses war ein wenig Geschick nötig. Die Anleitungen auf der Homepage für die Montage des Pi und Co sind sehr ausführlich und im Schritt-für-Schritt-Stil geschrieben, so dass auch wirklich Anfänger sofort loslegen können.

Wie eingangs bereits erwähnt, verleiht das Holzgehäuse dem Pi etwas Besonderes, jedoch ist es auch schlicht und elegant zugleich. Die Bohrungen für den Lautsprecher bzw. die Öffnungen die die typische Himbeerform haben, zeigen jeden der ein Raspi kennt – „Hier steckt ein Raspi unter der Haube“Auf Grund des Platzmangels zur Displaymontage bzw. Anschluss gibt es hier einen Stern Abzug.

Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien - Wie gefällt Dir die vorhandene Dokumentation (Auf Homepage: http://talkingpi.joy-it.net/ und beiliegend auf 16GB-Speicherkarte)? Welche Verbesserungen würdest Du vornehmen?

Das Taking-Pi-Maker-Set kommt mit allem was man zum sofortigen Loslegen braucht. Das ganze Maker-Set wurde in einem stabilen Koffer geliefert.
- Raspi mit Netzteil und SD-Karte
- HDMI-Kabel
- Netzwerkkabel
- Gehäuse (vorbereitet für den Zusammenbau)
- I²C Display bzw. 16x2 Zeilen Display
- Pushbutton
- Steckerleitungen und Schrauben
Hier ist mir aufgefallen, dass in der Beschreibung steht, dass ein 20x04 I2C Display dabei sein soll. Tatsächlich ist aber nur ein 16x2 Zeilendisplay dabei was aber auch nicht so dramatisch ist.

Ebenfalls sind sehr gute Anleitung auf dem vorinstallierten Betriebssystem des Pi vorhanden.
Ein weiterer „Minuspunkt“ gibt es für die Anzahl der Schrauben. Es wurden 2 Schrauben zur Befestigung der Erweiterungsplatine benötigt, zwei für das Display und weitere 4 sollten für das Raspi sein. Macht Summa summarum 8 Stück! Anzahl mitgelieferter Schrauben 6 Stück.
Aber was ein guter Bastler ist, der macht sein Kleinteilemagazin auf und zückt hier noch zwei passende Schrauben aus der Trickkiste.

Homepage - Wie findest Du die TalkingPi Homepage unter http://talkingpi.joy-it.net/ und welche Verbesserungsvorschläge hast Du?

Die Dokumentation auf der Homepage, sowie auf der mitgelieferten Speicherkarte waren sehr gut, übersichtlich und auch für Anfänger geeignet.
Da die Homepage meiner Meinung nach sehr übersichtlich angeordnet ist und man sich schnell und einfach zurecht findet, sehe ich hier keinen Grund oder Anlass für evtl. Verbesserungen und gebe der Seite volle Punktzahl.

Einsatzbereich Hausautomation - Welche Einsatzgebiete/Anwendungen siehst Du in den Bereichen IOT / Hausautomation?

Ich bin momentan noch am Programmieren, dass Alexa das Garagentor öffnet.
Aktuell ist ein Raspi in der Unterverteilung der Garage verbaut und steuert über GPIO den Garagentorantrieb an.
Ebenso kann es über das Handy und der App Raspberry SSH Lite geöffnet werden. Mein Ziel ist es, dass Alexa einen Befehl an das andere Pi sendet um so das Tor zu öffnen.

Motorsteuerung - Wie beurteilst Du die integrierte Motorsteuerung?

Durch die Adapterplatine bzw. Raspi-Erweiterung könnte auch ein Roboterarm angeschlossen werden.
Auf diesen habe ich persönlich aber verzichtet.
Der Arm war
A) nicht im Lieferumfang enthalten
und B) viel mir im Testzeitraum auch keine Anwendung ein, die ich hätte damit realisieren können. Ansonsten wäre es im Höchstfall ein schönes nice to have. Allein für die Möglichkeit hier was motorisiertes Anschließen zu können gibt´s 3 Sterne!

Schnittstellen - Wie bewertest du die Schnittstellen des Sets? Welche weiteren Schnittstellen / Anschlussmöglichkeiten hast du vermisst?

Im heutigen Zeitalter ist natürlich USB führend.
Die Zeiten indem man noch seriell oder parallel die Daten über den Bus geschickt hat sind eigentlich vorbei. Gerade das Raspi bietet hier mit seinen 4 USB-Ports viele Möglichkeiten.
Ob Wetterdatenempfänger, Bluetooth-Empfänger oder ähnliches durch USB, sowie durch sämtliche Erweiterungsboards für den Pi ist alles möglich.

Gesamtfazit (max. 1000 Zeichen) - Wie ist dein Gesamteindruck von dem TalkingPi Maker-Set?

Da das Set mit allem was man zum sofortigen loslegen benötigt (Pi, Netzteil, SD-Karte, HDMI Kabel, Netzwerkkabel, Erweiterungsplatine, Verbindungsleitungen usw..) geliefert wird bzw. sich im Lieferumfang befindet, ist dieses Set auch für Neueinsteiger geeignet.
Die Homepage ist übersichtlich, klar und verständlich aufgebaut, so dass man sich schnell zurecht findet. Anleitungen sind bebildert und im Schritt-für-Schritt-Modus geschrieben. Jedoch wenn es tiefer in die Substanz gehen soll bzw. eigene Sachen programmiert werden sollen, ist ein gewisses Maß an Wissen vorausgesetzt.
Die Bauform und das Holz-Gehäuse sieht super aus und verleiht dem Raspi einen gewissen Touch. Meiner Meinung nach könnte es ruhig ein wenig größer sein, da es bei der Montage des Displays ein wenig eng zuging. Aufgrund des vorinstallierten Betriebsystems ging die Inbetriebnahme recht flott. Auch die Dokumente und Anleitungen die sich auf dem Desktop sowie auf der Homepage befanden waren sehr übersichtlich und klar aufgebaut.
Da „leider“ nur 2 Wochen als Testzeitraum zur Verfügung standen, habe ich das vorinstallierte Betriebssystem genommen. Die Auswahl auf der Homepage umfasst jedoch noch mehr und lässt somit alle Optionen für weitere Experimente offen. Die Reaktionszeit von Alexa ist sehr gut und die Sprachausgabe deutlich.
Ich freue mich mein Talking-Pi schon bald mit mehreren eigenen Befehlen zu „trainieren“ um damit eine gute Alternative zu Google und Co zu haben.

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stefanlang

Bauform: ★★★★✩ | Dokumentation/ Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien: ★★✩✩✩| Einsatzbereiche: ★★★✩✩ | Design des Gehäusest: ★★★★✩ | Homepage: ★★★✩✩ | Einsatzbereich Hausautomation: ★★✩✩✩ | Motorsteuerung: ★★★★✩ | Schnittstellen: ★★★✩✩|   Gesamtbewertung: ★★★✩✩

Bauform - Wie beurteilst du die Bauform der TalkingPi?

Prinzipiell gute Idee - Die Idee ist ja nichts Neues, bereits Google hat mit ihrem AIY Projekt für den Raspberry Pi ein vergleichbares System "im Karton" veröffentlicht.

Leider hat das Konzept auch so seine Macken, unter anderem ist das Gehäuse bei meinem Test-Talking-Pi nicht sehr passgenau gewesen.Beim Zusammenbauen gab es Probleme mit den Löchern, welche zum Mikrofon und zum Display nicht gut gepasst haben. Das Zusammenstecken der Seiten ging bei mir auch erst mit Zuhilfenahme eines Schraubendrehers:

Der Druckknopf lässt sich schwer einbauen, er ist schwer zu drehen und es fehlt am Gehäuse eine Einkerbung in welcher der Knopf selbst einrastet, d.h. er lässt sich drehen. Dies wäre nicht so schlimm, jedoch löst sich dadurch der Taster selbst und im Inneren kann es zum Kurzschluss kommen, da die Platine und der Knopf sich beim Drehen zu nahe kommen könnten.

Die integrierte LED vom Druckknopf hat die falschen Anschlüsse wie man auf folgendem Bild gut erkennen kann:

Leider drücken sich die Anschlussleitungen vom I2C Display ein und würden so nicht lange halten:

Leider war auch der Lautsprecher nicht gleich Einsatzbereit, da ein Pin abbgerissen war:

Fazit: Das Holzgehäuse macht einen guten Eindruck, jedoch ist bei der Verarbeitung etwas Spiel nach Oben und der Platz im Inneren wird schon sehr eng mit dem großen Arcade Button.

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arkay

Bauform: ★★★★✩ | Dokumentation/ Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien: ★★✩✩✩| Einsatzbereiche: ★★★★★ | Design des Gehäusest: ★★★★✩ | Homepage: ★★★★✩ | Einsatzbereich Hausautomation: ★★★★★| Motorsteuerung: ★★★★★ | Schnittstellen: ★★★★★|   Gesamtbewertung: ★★★✩✩

Bauform - Wie beurteilst du die Bauform der TalkingPi?

Die Würfelform gefällt mir sehr gut und die Holzoptik ist mal was anderes. Nicht immer Plastik pur. Von der Größe würde ich lieber einige Zentimeter mehr haben, damit der Einbau bzw. das Zusammensetzen einfacher von Statten geht. Damit hätte man dann auch noch evtl Platz für zukünftige Erweiterungen.

Die vorgefertigten Teile passen zu 95 % sag ich mal. Ab und an fehlen einige Millimeter um 100%ig zu passen.

Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien - Wie gefällt Dir die vorhandene Dokumentation (Auf Homepage: http://talkingpi.joy-it.net/ und beiliegend auf 16GB-Speicherkarte)? Welche Verbesserungen würdest Du vornehmen?

Die Dokumentation finde ich ist das größte „Problem“ des Sets. Mitgeliefert wird nur eine Liste mit den Materialien und Hinweise wo man die Anleitungen herunterladen kann. Auch wäre ein sichtbarer Hinweis toll, dass die Anleitungen auf der Speicherkarte vorhanden sind. Ein Ausdruck der Anleitungen wäre natürlich super. Das würde vieles vereinfachen und den Aufbau erleichtern.Die Anleitungen an sich könnten etwas genauer und detailierter sein. Wenn man sich mit der Materie Raspberry PI / Computer nicht auskennt, wird es an der einen oder anderen Stelle kompliziert. So wurde leider nicht erklärt, wo und wie man das Display mit dem PI verbindet.Ein Minuspunkt ist, dass 2 Schrauben zur Befestigung des PI fehlten, der Taster und Druckknopf nicht dem der in der Anleitung abgebildeten entsprach. Beim Taster fielen die zurecht geschnittenen Anschlüsse auf. Ob das so sein sollte. Sah etwas komisch aus.

Sehr schön fand ich, dass zusätzlich noch Kühlkörper für den PI mitgeliefert wurden. Damit behält er immer einen kühlen Kopf.

Einsatzbereiche - Wie beurteilst Du die Möglichkeiten der TalkingPi?

Dadurch dass man den PI komplett selbst gestalten kann sind dem Benutzer eigentlich keine Grenzen gesetzt. Es hängt dann eher davon ab, wie fit jemand in den Programmiersprachen ist. Ich könnte mir vorstellen den TalkingPI als Alexa Alternative bzw. als Zusatz im Keller zu benutzen. Dort kann ich dann Licht, Musik und Informationen einfach nutzen. Den PI mit Akku oder Powerbank zu betreiben werde ich auch austesten.

Design des Gehäuses - Wie findest Du das Design des Maker-Gehäuses?

Das Design in Holzoptik finde ich klasse. Besser als jedes Plastikgehäuse. Bei Bedarf können sich auch die Kinder oder großen Kinder mit Farbe austoben. Lediglich könnte es etwas größer ausfallen, damit der Zusammenbau und erweitern einfacher gelingt. Beim Anschluss des Displays (im Bild unten Links) wird es doch arg eng. Die Passform ist nicht immer genau, aber mit etwas Übung hat alles zusammengepasst.

Homepage - Wie findest Du die TalkingPi Homepage unter http://talkingpi.joy-it.net/ und welche Verbesserungsvorschläge hast Du?

Die Homepage ist einfach aufgebaut und übersichtlich. Schnell sind die notwendigen Anleitungen oder die Links zu Google / Amazon gefunden. Auch der Download des kompletten Images für die Speicherkarte funktioniert, zwar langsam, aber einwandfrei. Die Anleitungen an sich könnten besser sein, aber die Homepage ist OK.

Einsatzbereich Hausautomation - Welche Einsatzgebiete/Anwendungen siehst Du in den Bereichen IOT / Hausautomation?

Ich habe einige Smart Leuchten und Steckdosen, die ich gerne per Sprache steuern möchte. Evtl. ist es auch möglich Heizkörperthermostate zu steuern. Aber dafür muss ich mich erst mal einlesen und schlau machen. Wäre echt klasse wenn dies funktionieren würde.

Motorsteuerung - Wie beurteilst Du die integrierte Motorsteuerung?

Die mitgelieferte Platine hat diverse Anschlüsse für Steuerung von Motoren / Servos. Aufgrund der fehlenden Zeit und der nicht vorhandenen Materialien kann ich zu der Motorsteuerung leider nichts sagen.

Schnittstellen - Wie bewertest du die Schnittstellen des Sets? Welche weiteren Schnittstellen / Anschlussmöglichkeiten hast du vermisst?

Die Schnittstellen finde ich vollkommen ausreichend. Lautsprecher, Mikrofon, Speicherkarte, 4x USB, HDMI, WLan, Bluetooth und LAN usw. sollten ausreichen. Falls doch nicht kann man sich mit diversen USB Adaptern die Auswahl erweitern.

Gesamtfazit (max. 1000 Zeichen) - Wie ist dein Gesamteindruck von dem TalkingPi Maker-Set?

Das Set kommt in einem schönen kleinen Koffer und es ist alles dabei um direkt loszulegen. Vom PI über Netzteil bis zum HDMI und Netzwerkkabel alles dabei. Finde ich super. Sehr gut für Neueinsteiger, da meist doch irgend etwas fehlt.

Die Anleitungen habe ich zuerst über die Homepage heruntergeladen und ausgedruckt. Die Schritt für Schritt Anleitungen sind gut, aber könnten etwas genauer und detaillierter sein.
Ich habe zusammen mit meiner Tochter den TalkingPI zusammengesetzt. Wobei wir ab und zu etwas verwirrt waren. Der Drucktaster war nicht wie beschrieben mit einer Kerbe oder ähnlichem ausgestattet und der Taster an sich ist auch ein anderer als der in der Abbildung / Anleitung. Aber das hat uns nicht davon abgehalten das Set zusammen zusetzen.

Der Zusammenbau der Holzbox war dann noch einmal etwas kniffelig, da die einzelnen Seiten nicht 100%ig passten und der Platz im Inneren mit den Kabeln und Co doch recht beengt ist. Aber es hat dann doch geklappt.
Nach dem Anschluss von Monitor, Tastatur und Maus bootet der PI hoch und meldet sich, dass man ihn nun per Wakeword Befehle erteilen kann. Gesagt getan, nur leider passierte nichts. Das Display wollte auch noch nicht so recht und zeigte erst einmal nichts an. Kurz mal nachgeschaut und die Box noch einmal geöffnet. Wenn man die Kabel auch auf der Platine anschließt dann klappt es auch. Jedoch hatte ich Probleme mit dem Display (flackerte), dem Sound bzw. Aufnahme und dem Button.
Nach mehreren kleinerer Probleme entschließ ich mich das Talking PI Image von der Homepage zu laden und nocheinmal neu zu starten. Und siehe da, das Display funktionierte auf Anhieb wie es sollte. Auf das Wakeword reagiert er und das Display zeigt, dass er zuhört („Ich höre zu“). Aber ich bekam keine Antwort.

Eine Mail an Conrad / Hersteller brachte auch etwas mehr Licht ins Dunkel der Beschreibungen. Vorprogrammiert sind einige Befehle zum Schalten von Computer / Licht oder Receiver. Möchte man ihn als Google Home / Amazon Alexa Ersatz nutzen, dann müssen die jeweiligen Software Pakete nachinstalliert werden. Was aber auch im zweiten Anlauf geklappt. Probleme gab es hier mit Google und der Api, da man diese mindestens einmal vorher in der Smartphone App nutzen muss. Der Google Assistant läuft ohne Probleme., lediglich nur auf Englisch.
Der Druckknopf will aber leider immer noch nicht funktionieren. Wenn ich den Knopf auf der Platine drücke reagiert er, beim Drücken des Tasters passiert nichts. Die Kabelverbindungen habe ich auch überprüft. Alles wie es sein sollte.
Da die Zeit zum Testen vorüber gegangen ist wie im Flug, bedanke ich nochmals bei Conrad und Joy IT, dass ich die Möglichkeit zum Testen des Talking PI Maker Sets hatte.

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Jakob

Bauform: ★★★★✩ | Dokumentation/ Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien: ★★✩✩✩| Einsatzbereiche: ★★★★★ | Design des Gehäusest: ★★✩✩✩ | Homepage: ★★★✩✩ | Einsatzbereich Hausautomation: ★★★✩✩| Motorsteuerung: ★★★✩✩ | Schnittstellen: ★★★★✩|   Gesamtbewertung: ★★★★✩

Bauform - Wie beurteilst du die Bauform der TalkingPi?

Die Bauform des Talking Pi ist prinzipiell gut gewählt - Quadratisch - das ist so ziemlich beste Form, um alles so gut wie möglich unter ein "Dach" zu packen. Das Zusammenbauen war dadurch auch recht einfach. Die Seitenteile musste man zwar ein bisschen "zusammenklopfen", aber das Prinzip ist leicht zu verstehen. Ebenso ist es sehr schwer, den Deckel auf den Pi zu stecken - das ganze ist insgesamt ein bisschen verzogen.8 Der Platz ist ausreichend, wodurch die Kabel und der Pi ohne pressen und drücken im Gehäuse verschraubt werden konnte. Leider wird das Kabel des LCD-Display sehr start umgebogen - da müsste ein bisschen mehr Platz sein. Ansonsten insgesamt gut ausgeklügelt!

Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien - Wie gefällt Dir die vorhandene Dokumentation (Auf Homepage: http://talkingpi.joy-it.net/ und beiliegend auf 16GB-Speicherkarte)? Welche Verbesserungen würdest Du vornehmen?

Viele werden das Produkt auspacken und sich erst mal darüber beschweren, weil keine Anleitung dabei ist. Meine Meinung dazu: Es ist grob gesehen ein "Bastelprojekt" - wer Anleitungen dazu möchte, sollte sich lieber Alexa oder Ähnliches gönnen - wo bleibt denn sonst der Spaß? Dazu sagen muss ich allerdings, dass für jedes Bauteil (LCD-Display, Mikrofon, TalkingPi Platine) eine Anleitung unter http://anleitung.joy-it.net/ abrufbar ist. Sollte man doch mal nicht weiterkommen, hat jeder die Möglichkeit in der Anleitung zu spicken. Ebenso sind Anleitungen auf der beiligenden SD Karte vorhanden, welche aber auch nur für spezielle Installationen gelten. Eine Komplettanleitung von Anfang bis Ende, findet man leider nirgends. Unter http://talkingpi.joy-it.net/ ist ebenso eine Anleitung zur Inbetriebnahme, Soundmodulinstallation etc. verfügbar, welche aber wirklich nicht ausführlich beschrieben ist - zum Spicken gut geeignet. Sollte jemand wirklich den ganzen TalkingPi anhand einer Anleitung bauen wollen, sollten diese auf jedenfall verbessert werden. Im Netz gibt es genügend Infos über den Zusammenbau und jeder mit ein klein bisschen Technikaffinität wird es schaffen dieses Set zusammenzuschrauben - die vorhandenen Anleitungen sind leider wirklich nur für Bastler als kleine Hilfen geeignet.

Einsatzbereiche - Wie beurteilst Du die Möglichkeiten der TalkingPi?

Die Einsatzbereiche des Talking Pi sind echt sehr vielfältig. Man kann somit ziemlich alles ansteuern was man gerade so möchte. Es kann, vorausgesetzt man hat genügend KnowHow, ziemlich alles umprogrammiert und an die einzelnen Bedürfnisse angepasst werden.
Es wird immer schön beschrieben - Licht aus, Rollo zu, etc. Beachten muss man dabei leider, dass dies nicht ohne zusätzlichem Geld und Aufwand funktioniert! Die Lichter - Rolläden - alles was man ansteuern will, müssen natürlich dementsprechend dafür umgerüstet werden.
Sollte der TalkingPi wirklich als Ersatz für Alexa in Betracht gezogen werden, würde ich auf jedenfall das TalkingPi empfehlen, vorausgesetzt man interessiert sich dafür!

Design des Gehäuses - Wie findest Du das Design des Maker-Gehäuses?

Das Design des TalkingPi ist meiner Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftig. Das Holzgehäuse ist in Hinsicht auf die Umwelt, gut gewählt. Der Würfel sieht dafür aber aus wie ein "LegoTechnik" Bauprojekt, nicht wie ein High-End Sprachassistent. Am Design könnte sehr wohl was geändert werden - Farbe, Form und auch die Größe. Ich finde, wenn man wirklich ökonomisch Denken möchte, sollten auch andere Holzarten angeboten werden, beispielsweise Bambus. Ebenso finde ich das "Zusammenstecken" der Teile zwar einfach und selbsterklärend, jedoch Designtechnisch ein NoGo. Ein bisschen Leim mach jedem Bastler Spaß und macht die Kanten auch hochwertiger, da die "Steckplätze" nicht zu sehen sind. Noch ein kleiner Kick wäre, wenn mehrere Schablonen für Designs angeboten werden, welche dann selber mithilfe einer Laubsäge aus der jeweilig mitgelieferten Holzplatte ausgesägt werden können. Dann kann das Display, Mikrofon, Lautsprecher, etc nach eigenem Willen versetzt und gestaltet werden.

Noch eine Möglichkeit wäre, eventuell eine Freeware-Software für 3D-Druck-Modellierung bereitstellen, um vor der Bestellung eigenständig ein Gehäusedesign fertigen zu können. Dann kann der User seine eigenen Designs erstellen und bekommt das selbst erstellte Gehäuse als fertigen 3D-Druck zugesendet.

Homepage - Wie findest Du die TalkingPi Homepage unter http://talkingpi.joy-it.net/ und welche Verbesserungsvorschläge hast Du?

Ich finde die Homepage http://talkingpi.joy-it.net/ klar und auf den ersten Blick übersichtlich gestaltet. Das Design der Homepage gefällt mir sehr gut, da es zeitgemäß und farblich auch gut abgestimmt ist. Die Startseite beschreibt kurz und knapp den TalkingPi. In den anderen Reitern, finden sich Kurzanleitungen für weitere Installationen der Module. Verbesserungswürdig wäre, dass beide Seiten: http://anleitung.joy-it.net/ und http://talkinpi.joy-it.net/ zusammengefasst werden um direkt einen Überblick über den ganzen Pool der Anleitungen zu bekommen. Leider ist es nämlich nicht möglich, von der Seite "talkingpi" auf die Seite "anleitung" zu wechseln, da ebenso nicht darauf hingewiesen wird. Alles in Allem eine schöne Homepage - die Planung könnte besser sein.

Einsatzbereich Hausautomation - Welche Einsatzgebiete/Anwendungen siehst Du in den Bereichen IOT / Hausautomation?

Im Bereich Hausautomation kann ich leider nicht so viel dazu sagen, denn ich habe diesen als solchen nicht im Einsatz. Ich finde, dass der Pi wie schon weiter oben beschrieben, so ziemlich die im Preisleistungsverhältnis beste Wahl ist, da so ziemlich alles angesteuert werden kann. Jede Komponente kann nach Belieben konfiguriert und bedient werden, wodurch ich einen großen Vorteil im Vergleich zu Alexa und Co. sehe. Um beispielsweise beim Eintreten in die Wohnung mithilfe von Sprache, das Licht anzumachen finde ich schon ziemlich cool und nützlich, wenn man beispielsweise etwas in beiden Händen trägt. Ebenso kann mithilfe der erweiterbaren Funkplatine so ziemlich alles auf der gleichen Funkfrequenz angesteuert werden. Sinnvoll ist das ganze auf lange Sicht so oder so. Ob als Informationsvermittler bezüglich Nachrichten/Wetter und Co. oder als Sprachassistent für ein vernetztes Zuhause. Zukunftsfähig? Zu 100%!

Motorsteuerung - Wie beurteilst Du die integrierte Motorsteuerung?

Zur Motorsteuerung kann ich nichts angeben, da ich diese nicht konfiguriert habe. Allerdings habe ich mich darüber ein bisschen informiert und bin begeistert, was alles damit gesteuert werden kann. Echt faszinierend.
Ebenso ein Plus für den TalkingPi gegenüber anderen Sprachassistenten, welche dieses Feature nicht integriert haben. Dies muss jeder selbst entscheiden, ob er es braucht oder nicht.

Schnittstellen - Wie bewertest du die Schnittstellen des Sets? Welche weiteren Schnittstellen / Anschlussmöglichkeiten hast du vermisst?

Folgende Schnittstellen sind am Pi vorhanden:
- HDMI
- 4 USB
- RJ45
- WLAN-Schnittstelle
- Bluetooth
- Micro USB
- Cinch für Audio
- MicroSD Steckplatz
Das sind alle aktuell wichtigen Schnittstellen für einen optimalen Betrieb. Leider gibt es keinen USB Anschluss der 3 Generation. Vermisst habe ich sonst keine, da dies zeitgemäß die am häufigst genutzen Schnittstellen sind.
Ebenso sind sie gut verbaut und Qualitativ hochwertig - d.h. wenn mal ein bisschen fester gedrückt wird, verbiegt sich nicht gleich etwas.

Gesamtfazit (max. 1000 Zeichen) - Wie ist dein Gesamteindruck von dem TalkingPi Maker-Set?

Im Allgemeinen bin ich wirklich sehr begeistert, was dieser TalkingPi alles kann und welche Möglichkeiten der SmartHome Technik er bereitstellt. Als ich von diesem Produkttest gelesen habe, war ich wirklich begeistert und wollte diesen unbedingt testen, meine Erwartungen hat er zu 100% erfüllt. Dieser Sprachassistent ist für alle technikaffinen Bastler geeignet, welche Ihr Zuhause ganz nach Belieben anpassen möchten. Menschen, die an Technik wenig interessiert sind, empfehle ich dann eher zu Alexa und Co. zu greifen, denn ohne ein bisschen Erfahrung und Interesse in diesem Bereich ist es wirklich nicht leicht diesen Talking PI so hinzubekommen wie man möchte. Durch Anleitungen, welche man aber zusammensuchen muss, ist es trotzdem zu schaffen - die Zeit mal in den Hintergrund gestellt.
Kurz und knapp: für Technikbegeisterte Anwender ein super Projekt, welches wirklich auch guten Nutzen hat, da alles nach Belieben konfiguriert werden kann.für Anwender mit wenig Interesse und Zeit nicht so geeignet, da die Konfiguration schon zeitaufwändig und etwas komplex ist.Alles in Allem bedanke ich mich bei Conrad, dass ich diesen Test durchführen durfte. Ich hoffe, dass mithilfe meines Testberichts, so manchen die Kaufentscheidung leichter fällt.

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Mangapatty

Bauform: ★★★★✩ | Dokumentation/ Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien: ★★✩✩✩| Einsatzbereiche: ★★★★★ | Design des Gehäusest: ★★★✩✩ | Homepage: ★★★✩✩ | Einsatzbereich Hausautomation: ★★★★★| Motorsteuerung: ★★★★✩ | Schnittstellen: ★★★★★|   Gesamtbewertung: ★★★★✩

Bauform - Wie beurteilst du die Bauform der TalkingPi?

Der TalkingPi ist schön klein und kompakt. Stellt man ihn ins Regal fällt er nicht weiter auf und wartet nur auf unsere Befehle. Er misst gerade einmal 9cm x 9,5cm x 10cm! Er ist somit etwa doppelt so hoch wie 2 Echo Dot. Mir persönlich gefällt er sehr gut. Ich würde ihn aber vermutlich noch schwarz lackieren. Dann wirkt er auch gleich noch etwas hochwertiger.

Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien - Wie gefällt Dir die vorhandene Dokumentation (Auf Homepage: http://talkingpi.joy-it.net/ und beiliegend auf 16GB-Speicherkarte)? Welche Verbesserungen würdest Du vornehmen?

An sich sind die Anleitungen welche man durch Joy-it.net bekommt sehr gut erklärt, sodass der TalkingPi sehr schnell aufgebaut und einsatzbereit ist. Schade finde ich allerdings, dass die wichtigsten Anleitungen, wie für das LC-Display oder dem Button nicht mitgeliefert werden und erst mit Hilfe von Google gesucht werden müssen. Ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass auch diese Anleitungen entweder dabei sind oder man die passenden Links als Infodatei mit auf den Weg bekommt.

Einsatzbereiche - Wie beurteilst Du die Möglichkeiten der TalkingPi?

Ist der TalkingPi erst einmal aufgebaut und mit z.B. der Alexa API eingerichtet, stehen einem fast unendliche Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung. Eben so gut wie alles, was auch mit einem Echo Dot möglich ist. Der TalkingPi ist also vor allem für die Personen gut geeignet die bereits einen Raspi besitzen und mit einem Echo Dot liebäugeln. Große unterschiede in der Verwendung konnte ich im übrigen nicht feststellen.

Design des Gehäuses - Wie findest Du das Design des Maker-Gehäuses?

Das Gehäuse ist recht schlicht und funktional gehalten. Was mir nicht gefällt ist, dass es sich hierbei nur um unbehandeltes Holz handelt. Man hat hier zwar die Möglichkeit seinen TalkingPi nach belieben anzupassen. Jedoch fallen dann ja auch noch entsprechend Kosten an. Kurzum - man kann sich ums Design streiten. Mir gefällt es zwar, aber ich hätte mir gern bereits lakiertes Holz oder Kunststoff gewünscht.
Bezüglich des Zusammenbaus wurde der Aufbau einfach und leicht verständlich gehalten. TOP!

Homepage - Wie findest Du die TalkingPi Homepage unter http://talkingpi.joy-it.net/ und welche Verbesserungsvorschläge hast Du?

Die Homepage zeigt kurz und knapp die Vorteile des TalkingPi. Sucht man etwas bekommt man zumindest ein paar Anleitungen, aber leider nicht alle. Hat man in seinem Maker-Set nämlich ein LC-Display, muss man sich die Anleitung hierfür extra suchen. Hier würde ich mir zumindest eine Info und einen Link zu weiteren Anleitungen auf der Homepage wünschen.

Einsatzbereich Hausautomation - Welche Einsatzgebiete/Anwendungen siehst Du in den Bereichen IOT / Hausautomation?

Da wir ja bezüglich der Sprachsteuerung auf die Google und Alexa API zugreifen können, kann man den TalkingPi eben auch wie die entsprechenden Produkte von Google und Amazon zur Steuerung von smarten Lampen, Heizungssteuerungen, Alarmanlagen und Co. verwenden. So gut wie alle Smart Home Geräte lassen sich bedienen. Einzig Geräte welche auf 433 MHz setzen fallen aus. Es sei denn man besorgt sich noch ein entsprechendes Modul, welches auch direkt auf dem TalkingPi verbaut werden kann.

Motorsteuerung - Wie beurteilst Du die integrierte Motorsteuerung?

Auf Grund fehlender Servo Motoren, konnte ich diese Funktion nicht testen. Aber es sollen sehr viele spannende Projekte wie ganze Roboterarme umsetzbar sein. Hierfür gibt es auch entsprechende Youtube Videos drüber.

Schnittstellen - Wie bewertest du die Schnittstellen des Sets? Welche weiteren Schnittstellen / Anschlussmöglichkeiten hast du vermisst?

Der TalkingPi besitzt sehr viel Schnittstellen. Neben denen vom Raspi bekannten HDMI, Ethernet, Kopfhörer und USB Anschlüsse, finden wir auch Schnittstellen für ein Stereo-Mikrofon, einen Push-Button, ein LC-Display, ein 433MHz Funkmodul, eine Lautsprecherklemme und einige Anschlüsse für Servo- bzw. Schrittmotoren. Wärend meines Testzeitraums konnte ich keine fehlenden Schnittstellen finden! Ich meine, Anschlüsse sind wirklich sehr viele vorhanden. TOP!

Gesamtfazit (max. 1000 Zeichen) - Wie ist dein Gesamteindruck von dem TalkingPi Maker-Set?

Mir gefällt das TalkingPi Maker Set sehr gut. Man findet in einem schlichten Koffer alles, was man für das einrichten eines vollwertigen Sprachassistenten benötigt. Außerdem ist dieser noch weiter mittels separat erhältlichen Bauteile erweiterbar. Der Aufbau geht nach kurzer Rcherche schnell und einfach von statten. Insgesamt ist der TalkingPi aber nichts für Anfänger. Man sollte schon etwas Kenntnisse mit Linux und dem RaspberryPi besitzen um nicht völlig Ahnungslos zu sein. Nimmt man sich dann auch etwas Zeit kann man viel Spaß mit dem TalkingPi haben :D

Test-Übersicht

Intelligente Sprachsteuerung für Tekkies

Die Steuerung per Sprachbefehl erhält zusehends Einzug in unser privates und berufliches Leben, allerdings stellt man meist schnell fest, dass Alexa, Google Home & Co an ihre Grenzen stoßen. Hier kommt der TalkingPi ins Spiel. Er ist ein intelligenter Open-Source-Sprachsteuerungs-Assistent als Erweiterung für den Raspberry Pi. Er lässt sich nach euren Wünschen und Anforderungen frei konfigurieren und gestalten. In unserem Produkttest bekommt ihr die Möglichkeit den TalkingPi in einem kompletten Maker Set zu testen und zu bewerten.

Das TalkingPi Maker Set besteht aus:
• Raspberry Pi 3B QuadCore CPU
• 16 GB Micro-SD Karte mit TalkingPi Software
• Holz-Gehäuse-Set
• USB-Netzteil
• Verbindungskabel inkl. 26 Pins
• TalkingPi
• LDC-Display
• Netzwerkkabel, Anschlusskabel HDMI an HDMI

Außerdem erhaltet ihr Unterstützung und Inspiration für Projekte mit dem TalkingPi-Set unter http://talkingpi.joy-it.net/.

Der TalkingPi ist dabei eine tolle Ergänzung zum Raspberry Pi und erweitert dessen Anwendungsmöglichkeiten. Mit dem Set sind einfache Verwendungszwecke, wie das Ansteuern von Licht, vernetzten Steckdosen und Geräten, bis hin zur Steuerung von Roboterarmen durch mikrosekundengenaue 6-Kanal-Servo-PWM-Steuerung, umsetzbar. Der TalkingPi verfügt zudem über eine Halterung für 433-mHz-Funkmodule und eine integrierte Motorsteuerung, was die Anzahl der Anwendungsbereiche nochmals deutlich erhöht. Hinzu kommen die Möglichkeiten, die die GPIO-Schnittstelle des Raspberry Pi bietet und die über das Modul mitgenutzt werden können.
Na, Lust bekommen, dich der Herausforderung, das TalkingPi Maker Set zu testen, zu stellen? Dann bewirb dich und erzähl uns in den Kommentaren, warum gerade DU der richtige Tester für eines von 10 TalkingPi Maker Set bist und mit etwas Glück kannst du schon bald loslegen!

Mehr Infos zur TalkingPi Erweiterungsplatine findest du >>hier<<.

Das sind die Highlights des Maker Sets:
• Intelligenter Open-Source Sprachsteuerungs-Assistent
• Nach eigenen Wünschen konfigurierbar und gestaltbar
• Integrierter I2S-Sound-Ausgangs-Treiber

Testkriterien

  • Bauform
    Wie beurteilst du die Bauform der TalkingPi?

  • Dokumentation / Unterstützung durch Homepage und mitgelieferte Materialien
    Wie gefällt Dir die vorhandene Dokumentation (Auf Homepage: http://talkingpi.joy-it.net/ und beiliegend auf 16GB-Speicherkarte)? Welche Verbesserungen würdest Du vornehmen?

  • Einsatzbereiche
    Wie beurteilst Du die Möglichkeiten der TalkingPi?

  • Design des Gehäuses
    Wie findest Du das Design des Maker-Gehäuses?

  • Homepage
    Wie findest Du die TalkingPi Homepage unter http://talkingpi.joy-it.net/ und welche Verbesserungsvorschläge hast Du?

  • Einsatzbereich Hausautomation
    Welche Einsatzgebiete/Anwendungen siehst Du in den Bereichen IOT / Hausautomation?

  • Motorsteuerung
    Wie beurteilst Du die integrierte Motorsteuerung?

  • Schnittstellen
    Wie bewertest du die Schnittstellen des Sets? Welche weiteren Schnittstellen / Anschlussmöglichkeiten hast du vermisst?

  • Gesamtfazit (max. 1000 Zeichen)
    Wie ist dein Gesamteindruck von dem TalkingPi Maker-Set?
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