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Geocaching Ratgeber und Ausrüstung

Geocaching mit GPS Tracker

Geocaching – die moderne Form der Schnitzeljagd

Was ist Geocaching?

Unter dem Begriff „Geocaching“ versteht man die Suche nach versteckten Gegenständen via GPS-Empfänger (Global Positioning System) oder Outdoor-Navigationssystem. Teilweise findet man die sogenannten Caches auch mit einer genauen Landkarte, wobei der Jagdtrieb mit einem guten GPS-Empfänger oder einem Navi sicherlich schneller gestillt werden kann. Die geographischen Koordinaten der Verstecke werden im Internet veröffentlicht.

Den Geocachern ist es wichtig, dass weitere sich in der Gegend aufhaltende Personen von dem Such- und eventuellen Tauschvorgang nichts mitbekommen.

Sollte einmal ein Unbeteiligter einen Geocache finden, so ist es wichtig, dass der Cache im Vorfeld schon mit einer Art Gebrauchsanweisung ausgestattet wurde, um dem Zufallsfinder die Situation zu erklären. Ansonsten kann es vorkommen, dass der „Schatz“ weggeworfen wird oder gar die Polizei informiert wird, weil man von einem Terroranschlag ausgeht (insbesondere bei großen Caches in urbanen Gebieten). Da die Polizei aber mit den Betreibern der Internetseiten im ständigen Kontakt steht, kann hier meistens ziemlich schnell Entwarnung gegeben werden.

Mittlerweile sind mehr als 2,6 Mio aktive Geocaches weltweit aufgeführt. Sogar auf der internationalen Raumstation ISS befindet sich ein Cache.
Allein in Deutschland befinden sich über 340.000 Verstecke, in Österreich über 40.000 Verstecke und in der Schweiz sind es über 24.000 Geocaches.

Geocaching in der Natur
Geocaching mit Outdoor Navigationsgeräten

Was benötige ich um auf die Schatzsuche gehen zu können?

Das Wichtigste ist hier natürlich das Jagdfieber. Gleich danach kommt aber bereits ein geeigneter GPS-Empfänger oder sogar ein mobiles Outdoor-Navigationssystem.
Passende Geräte findet man derzeit hauptsächlich bei Marktführer Garmin oder auch von Falk. Der Vorteil von Navigationsgeräten ist, dass man die Caches direkt auf das Gerät runterladen kann und zusätzlich auch noch Informationen zum jeweiligen Cache erhält. Da das Ganze papierlos stattfindet wird auch die Umwelt geschont.
 

Neben den GPS-Empfängern können Sie auch mit PDAs, Notebooks sowie Smartphones mit integriertem GPS-Empfänger auf die Suche gehen. Vorhandene Geräte können natürlich mit externen GPS-Empfängern erweitert werden.
 

 

Wichtig ist allerdings, dass die Geräte eine lange Akkulaufzeit mitbringen und bestenfalls noch stoßgeschützt sowie wasserdicht sind.

Es kann unter Umständen notwendig sein, dass Sie eine Taschenlampe (Nachtcache), Tauch- oder Bergsteigerausrüstung mitbringen, wenn die Caches an besonders schwer zu erreichenden Orten versteckt sind.

Geocaching mit PDA, Notebook oder Smartphone
Kleine Tauschgegenstände

Was muss ich mir unter einem Cache vorstellen?

Ein Cache ist in der Regel ein Behälter, in dem sich neben einem Logbuch auch kleine Tauschgegenstände befinden können. Die Größe der Behälter passt sich normalerweise der Größe des Versteckes sowie dem Schwierigkeitsgrad der Umgebung an. Je nach Größe kann es vorkommen, dass nur ein Logbuch oder gar nur ein kleiner Zettel im Cache vorhanden ist.

Im Logbuch wird der Fund vermerkt, wobei man Gleiches auch auf der zugehörigen Seite im Internet machen kann, mittlerweile wird dies immer öfter auch mit Bildern dokumentiert.

Die Tauschgegenstände können, müssen aber nicht, gegen etwas mindestens Gleichwertiges getauscht werden. Ein sogenanntes Downtrading, d.h. ein Tausch eines vorhandenen Objekts gegen etwas weniger Wertvolles, ist bei Geocachern verpönt.
Der Behälter an sich sollte luft- und wasserdicht sein und sollte dem Versteck entsprechend ausgewählt werden (Innenstadt, unter Wasser, im Gebirge, im Wald etc.).

Gibt es verschiedene Arten von Geocaching?

Ja, die gibt es. Beim traditionellen Geocaching, auch einfaches Geocaching genannt, wird direkt die Position des Versteckes angegeben und der Sucher kann die Suche relativ schnell abschließen. Das einfache Geocaching ist die häufigste vorkommende Geocaching-Art.

Bei den Multi-Caches (mehrstufige Geocaches) müssen Sie hingegen an mehreren Orten Hinweise suchen, die Sie dann letztendlich zum eigentlichen Versteck führen.

Bei einem Mystery-Cache (Rätsel-Caches) müssen schon im Vorfeld Rätsel gelöst werden um überhaupt auf die Suche gehen zu können.

Nachtcaches sind eigentlich keine eigene Kategorie, weil es sich hier ebenfalls um eine der drei Varianten weiter oben handelt, allerdings macht die Suche hier nur bei Dunkelheit Sinn, weil gewisse Rätsel oder Hinweise nur dann zu entdecken sind (z.B. durch Reflektionen der Taschenlampe etc.).

Es gibt auch noch andere Sonderformen wie Virtuelle Caches, Challenge-Caches, Event-Caches, Moving-Caches und oder auch Wherigo-Caches, auf die wir hier aber nicht weiter eingehen werden.

 

Was erwarten mich für Tauschgegenstände?

Die versteckten „Schätze“ sind oftmals Kleinigkeiten, die leicht und schnell getauscht werden können. Es geht hier nicht darum einen wirklichen Schatz zu finden, sondern eher um die Suche an sich.
Da an der Schnitzeljagd oftmals Familien mit ihren Kindern teilnehmen sollten aber keine Gegenstände ohne Jugendfreigabe verwendet werden. Verderbliche Ware wie z.B. Lebensmittel sind auch nicht zu empfehlen, da nicht sicher ist, dass der Cache auch gefunden wird und durch den Geruch auch Tiere angelockt werden können.

Verstecke für Caches

Wie sehen Verstecke aus?

In der Regel sollten die Caches in vorhandenen Hohlräumen oder an schwer erreichbaren Stellen versteckt sein (Höhlen, Nischen, Baumwurzeln, Mauerritzen, alte Gebäude wenn der Eigentümer einverstanden ist etc.).
Um auf die Natur Rücksicht zu nehmen ist das Vergraben der Caches unerwünscht. Bodennahe Verstecke sind dabei oftmals mit Laub, Zweigen oder Steinen verdeckt, es kann aber auch sein, dass Magnetfolien etc. den Blick auf den Schatz erschweren.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Geocachen – der modernen Form der Schnitzeljagd!