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SensorWake: Dufter Start in den Tag

SensorWake: Dufter Start in den Tag
Der SensorWake soll einen innerhalb von zwei Minuten so sanft wie zuverlässig aufwecken – allein per Duft. (Foto: SensorWake)

Wer von seinem Wecker die Nase voll hat, sollte sich einmal das Kickstarter-Projekt SensorWake anschauen: Hier wird man mit Düften sanft aus dem Schlaf geholt. Doch, das soll wirklich funktionieren.

Der damals 17-jährige Franzose Guillaume Rolland hatte endgültig genug von seinem lärmenden Wecker, der ihn jeden Morgen unsanft aus dem Schlaf riss und dann trotzdem nicht dafür sorgte, dass er wach blieb und aufstand. Da musste es doch eine bessere Lösung geben, dachte er sich. Wie er dann auf die Idee kam, sich von Düften wecken zu lassen, ist zwar nicht überliefert. Dafür war er dann im September 2014 mitsamt seiner inzwischen funktionsfähigen Erfindung im kalifornischen Mountain View auf Googles Science Fair – und gewann einen Preis als eines der 15 besten Projekte.

Guillaume setzt seine Idee nun tatsächlich um – aber nicht etwa mit Google, sondern auf eigene Faust, der Hilfe einiger Fachleute und der Community auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter

Wer schon einmal seinen eigentlich unüberhörbaren Wecker überhört hat, wird sicher etwas skeptisch sein: Kann so etwas Feines und Zurückhaltendes wie ein angenehmer Duft einen wirklich zuverlässig aus dem Reich der Träume holen? Die Macher des SensorWake haben es mit 100 Probanden in einem Pflegeheim getestet und kamen zu dem Schluss: In 99 Prozent der Fälle ist man innerhalb von zwei Minuten aufgewacht. Zur Sicherheit ist im Duftwecker außerdem ein akustischer Alarm verbaut: Er geht los, wenn man nicht innerhalb von drei Minuten aufs Knöpfchen gedrückt hat.

Die SensorWake-Düfte sollen bei alldem stets positive Assoziationen hervorrufen, aber da wir Menschen alle so unterschiedlich sind, sind sie es auch. Man kauft sie jeweils im Zweierpack und zur Auswahl stehen aktuell:

  • Espresso und Croissant

  • Pfirsich und Erdbeere

  • Meer und Dschungel

  • Teebaum und Schokolade

  • Ingwer und Pfefferminz

Nur für Kickstarter-Unterstützer gibt es außerdem das Zweierset „Geldschein“ plus „Ebenholz“. Und weil das Projekt inzwischen 100.000 Euro überschritten hat, kann man außerdem „Speck“ plus „Orangensaft“ bestellen. Da sollte doch nun wirklich für jeden etwas dabei sein…

SensorWake: Dufter Start in den Tag
Die Macher haben nach eigenen Angaben ihr System patentiert. (Foto: SensorWake)

Die Macher betonen dabei, dass die Düfte gesundheitlich unbedenklich sind und auch keine Rückstände zum Beispiel auf Möbeln oder Kleidung hinterlassen. Zudem sollen die Kapseln wiederverwertbar sein.

Jede Kapsel reicht dabei für 60 Weckrufe. Die verbleibende Zahl wird auf dem Display des Weckers angezeigt. Ein Zweierset reicht also für vier Monate „duftes“ Aufwachen. Trotzdem heißt das natürlich, dass man sich mit diesem Wecker davon abhängig macht, die Kapseln nachzukaufen – und nachkaufen zu können. Im Gegenzug versprechen die Macher, dass man nicht etwa nur zuverlässig aufwacht, sondern das auch noch gut gelaunt.

Der Wecker selbst ist recht kompakt: 80 mm breit, 120 mm tief und 85 mm hoch. Den sollte man also auf so ziemlich jedem Nachttisch unterbringen können. Wer das Projekt auf Kickstarter unterstützt, soll 80 Euro für einen Wecker plus ein Zweierset Duftkapseln vorschießen. Später soll man die Kapselsets für rund 9 Euro das Stück nachbestellen können.

Ganz neu ist die Grundidee übrigens nicht: Gerade mit Kaffeeduft gab es in der Vergangenheit schon ähnliche Kandidaten wie beispielsweise die witzige Kombination aus Wecker und Kaffeemaschine namens Barisieur. Aber ein Wecker mit wähl- und austauschbaren Duftkapseln ist mir tatsächlich noch nicht begegnet.

Fazit

Fazit
Mmmh… Wovon möchte ich denn mal morgen aufwachen? (Foto: SensorWake)

Ich finde, der SensorWake ist eine witzige Idee mit Charme. Jetzt muss er nur noch, wie versprochen, funktionieren. Und selbstverständlich muss man sich darauf verlassen, dass sich die speziellen Duftkapseln auch nachbestellen lassen.

Wobei ich zu dem Thema generell noch eine sehr eigene Meinung habe: Der beste Wecker ist der, den man nicht braucht. Wenn ich einen regelmäßigen Tagesablauf habe und zur richtigen Zeit Schlafen gehe, wache ich in der Regel noch vor meinem Wecker auf.

Aber gut, das klappt natürlich längst nicht immer. Und dann scheint es doch auf jeden Fall sehr viel netter, von angenehmen Düften aus dem Land der Träume geholt zu werden als von einem plärrenden Alarm.

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