JavaScript deaktiviert! Das Abschicken einer Bestellung ist bei deaktiviertem JavaScript leider NICHT möglich!
Es stehen Ihnen nicht alle Shopfunktionalitäten zur Verfügung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Interneteinstellungen. Für ein optimales Einkaufserlebnis empfehlen wir, JavaScript zu aktivieren. Bei Fragen: webmaster@conrad.de
{{#unless user.loggedIn}} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'checkout_confirmation' " }}
{{/xif}} {{/unless}}

Smart Home in Filmen & Serien: So wollen wir leben!

Smart Home in Filmen & Serien: So wollen wir leben!
Smart Home in Filmen und Serien: So wollen wir leben! (Screenshot: Quelle: youtube.com/cyberspacepirate)

In Filmen und Serien bekommen wir intelligente Häuser und Appartements zu sehen, die einfach atemberaubend sind. Ob wir irgendwann tatsächlich so leben?

Das smarte Zuhause: es steckt noch in den Kinderschuhen. Allen bisherigen mal mehr, mal weniger bahnbrechenden Bemühungen zum Trotz sind wir längst noch nicht da angelangt, wo die Visionen hingehen. Bisher stehen wir am Rande dessen, was wirklich geht.

Smart Home: noch leben wir nicht so, wie wir wollen

Filmemacher sind, zumindest was ihre Visionen angeht, schon viele Schritte weiter: in Filmen und Serien existieren Smart Home-Beispiele, die selbst gestandene Nerds ins Staunen versetzen. Da wäre der Super-Roboter, der den Filmprotagonisten jeden Wunsch von den Augen abliest. Oder die intelligente Jalousie, die sich voll auf die Befindlichkeiten des Bewohners einlässt und etwa auf Migräne mit Sonnenlichtsperre reagiert. Die folgenden Film- und Serienbeispiele sind besonders beeindruckend:

„Her“: Joaquin Phoenix liebt Software Samantha

„Her“ ist ein ziemlich abgefahrener Science-Fiction-Streifen, der sich jedoch eher auf ruhige Töne versteht. Ganz abgesehen von der dramatischen Handlung selbst – Joaquin Phoenix spielt Theodore Twombly, der sich in seine Software Samantha verliebt – lebt Twombly in einem smarten Zuhause, wie wir es uns wünschen. Betritt Twombly sein Zuhause, wählt dieses automatisch Farben für Lichter aus, die seinem Gemütszustand entsprechen. Monitore gehören in diesem Streifen in die graue Vergangenheit; das Betriebssystem „Samantha“ ist einfach da und kommuniziert mit Twombly über ein Headset, das an Moto Hint erinnert.

Twombly zockt ein projiziertes VR-/AR-Spiel, das er mittels Gestensteuerung bedient. Er unterhält sich natürlich mit den animierten Ingame-Charakteren und mit Samantha, die beizeiten sogar einen Streit anzetteln. Die protzigen Retro-Möbel der Zukunft werden von dem Spiel optisch überlagert; es findet überall statt.

Tony Stark’s Smart Home Hologramm in Iron Man

Butter bei die Fische: wer würde nicht gerne in Tony Starks leuchtender und dreidimensionaler Hologramm-Welt leben? Beeindruckende Gebäude und Elemente erheben sich, und sind doch nur Illusion. Stell dir vor, du wachst so auf: der Wecker ertönt sanft und wünscht dir einen guten Morgen, vor deinen Augen öffnen sich die Jalousien und du siehst durch Monitore, die längst die Fenster ersetzt haben, wie das Wetter wird, während dir das Radio erklärt, ob heute optimale Bedingungen zum Surfen vorliegen. Anstatt des Neubau-Gebäudes gegenüber würde ich beim Aufwachen schon ganz gerne das Meer sehen wollen. Oder Berge, wenn mir danach ist.

Marty McFly’s Haus in „Zurück in die Zukunft II“

Michael J. Fox spielte im Jahre 1989 den Marty McFly, der im Film „Zurück in die Zukunft II“ ins Jahr 2015 reist – in unsere Gegenwart. Binnen wenigen Sekunden backt der Black & Decker „Hydrator“ eine Pizza, sprachgesteuerte Obstkörbe bieten auf Aufforderung frisches Obst, dass die Tischgesellschaft Multifunktions-Brillen trägt, die als Fernseher und auch als Telefon fungieren, scheint nicht sonderlich verwunderlich. Überall im Haus stehen Faxgeräte. Bis auf die Tapeten wirkt es ziemlich wohnlich, vielleicht etwas vollgestopft, aber die 3-Sekunden-Pizza scheint zu schmecken.

High-Tech-Haus aus Ex Machina

Der Film „Ex Machina“ ist noch recht jung; Mitte/ Ende April lief er hierzulande in den Kinos. In dem britischen Film gewinnt der junge Programmierer Caleb ein firmeninternes, jedoch fingiertes Gewinnspiel. Sein großer Preis: er darf Nathan, den Chef des Konzerns, in seinem High-Tech-Smart-Home-Haus inmitten von Bergen besuchen und bekommt dort die Gelegenheit, mit dem Gynoiden Ava über künstliche Intelligenz zu sprechen, um eine Vorstellung davon zu erhalten. Gespoilert wird nicht – schaut euch den Thriller an, es lohnt sich!

Auch deshalb, weil dieses abgelegene Haus einfach irre spannend ist: ein Knopfdruck, und „Get Down Saturday Night“ plärrt aus allen Richtungen, Disco-Licht soll die richtige Stimmung bringen und der Synchron-Tanz von Kyoto und Nathan macht einfach was her. Übrigens: dieses Haus existiert wirklich. Es ist ein Hotel in Norwegen.

2063: Willkommen bei den Jetsons

Die Jetsons kamen lustiger Weise in meiner Kindheit direkt nach den Feuersteins; erst ging es also in die Höhle, dann ins Jahr 2063. Die Hanna Barbera-Studios produzierten die Zeichentrickserie seit 1962; hierzulande gab es die Erstausstrahlung im Jahre 1970. Eine imposante Vorstellung: in einer Zeit, in der schon PCs in Privathaushalten unvorstellbar schienen und vom Internet noch nicht mal die Rede war, kamen Visionäre daher und zauberten eine Zukunftswelt mit der Roboter-Gehilfin Rosie, intelligenten Computern mit nur allzu menschlichen Problemen und zusammenklappbaren fliegenden Untertassen, um zur Arbeit zu düsen. Videokonferenzen waren bei den Jetsons genauso Standard wie Staubsauger-Roboter. Fehlt nur noch der Ehemann-Rauswerfer, der George Jetson raus beförderte, wenn Jane Jetson das für nötig hielt.

„Das fünfte Element“: Korben Dallas‘ Wohnung

Taxifahrer Korben Dallas, gespielt vom wunderbaren Bruce Willis, belebt seine Smart-Home-Wohnung auf Knopfdruck. Sein Bett erneuert sich selbstständig und fährt sich ein, seine Zigaretten-Maschine empfiehlt ihm, das Rauchen lieber sein zu lassen, Lichter und Musik erwachen, wenn Dallas erwacht. Fernsehen und gleichzeitig duschen? Kein Thema – diese Wohnung kann das. Für meinen Geschmack ist die Wohnung zwar etwas klein, aber die Funktionen sind schon ziemlich fein!

Fazit

Es gibt zahlreiche weitere Beispiele für schöne filmische Umsetzung für das Smart Home Konzept. Und die Liste wird sicher zukünftig noch um einiges länger werden. Unsere Frage lautet:

"Ob wir irgendwann tatsächlich so leben?"

Ich glaube, dass ist die falsche Frage. Die Frage müsste nicht lauten ob, sondern wann werden wir so leben. Dank des rasenden technologischen Fortschrittes rund um das Internet der Dinge werden die technische Möglichkeiten unser Zuhause zu automatisieren immer größer und auch immer einfacher.

Welchen Film sollten wir in diese Liste noch hinzufügen? Wie sollte dein Smart-Home-Zuhause aussehen? Verrate es mir in den Kommentaren.