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Holoportation mit Microsoft HoloLens: willkommen in der Zukunft!

Holoportation mit Microsoft HoloLens: willkommen in der Zukunft!
Wo und wie würdet ihr Holoportation mit Microsofts HoloLens einsetzen? (Bild: © 2016 Microsoft)

Holoportation, die zwischenmenschliche Kommunikation über Hologramme, ist der Inbegriff der Science Fiction. Microsoft holt den Zukunftstraum ins Jetzt.

Entfernte Gesprächspartner zum Anfassen

Wir schielen beim Gucken von Science Fiction-Streifen doch alle neidisch auf zwei Dinge: aufs Beamen und auf die Holoportation. In verschiedenen Filmen kommunizieren weit voneinander entfernte Gesprächspartner in ein und demselben Raum – dank der Holographie, mit der der Gesprächspartner einfach in die Umgebung „gebeamt“ wird – also rein virtuell, dennoch greifbar. Eine irre Technik, die VoIP-Chats via Webcam lächerlich antiquiert wirken lässt. Die zwischenmenschliche Kommunikation via Hologramm, also Face-2-Face-Gespräche über beliebig viele Kilometer hinaus, ist der Inbegriff der Science Fiction. Die „Fiction“ verschwindet jedoch zusehens: Microsoft ist es gelungen, Holoportation mit der HoloLens umzusetzen. So sieht’s aus:

Holoportation: Realität, angereichert mit 3D-Computergrafik

Viele Hersteller werfen derzeit VR- und AR-Brillen auf den Markt. Microsoft ist mit HoloLens mit von der Partie: die Augmented Reality-Brille unterscheidet sich von ihren VR-Pendants insofern, als dass nicht rein virtuell simuliert wird, sondern dreidimensionale Hologramme über das Sichtfeld des Brillenträgers gelegt werden. Deshalb ist HoloLens mit Kamera und Sensoren ausgerüstet. Die Brille erkennt die Hände seines Trägers, mit denen dieser virtuelle Icons bedienen oder dreidimensionale Elemente verschieben kann. Gesteuert wird Microsofts HoloLens also per Gesten, Sprache und Augenbewegungen.

Allein das ist – zusammen mit den aktuell erscheinenden VR- und AR-Brillen – schon ziemlich beeindruckend; es fällt schwer, hier nicht von einem neuen Zeitalter zu sprechen. Mit der Holoportation jedoch legt Microsoft noch einen drauf! Im oben gezeigten Demo-Video sehen wir den Microsoft-Forscher Sharam Izadi, der mal eben sein ahnungsloses Töchterlein „teleportiert“. Sechs 3D-Kameras befinden sich dafür im Raum. Zunächst wird das 3D-Modell berechnet, um es anschließend zu textuieren und dann an die korrekte Stelle in die physische und reale Umgebung des HoloLens-Trägers eingefügt. Copy & Paste mit Menschen, quasi.

Holoportation: Realität, angereichert mit 3D-Computergrafik
Ist die VR-Brille von Microsoft ein Must-have? (Bild:© 2016 Microsoft)

Okay, so einfach ist es noch nicht. Denn erst mal müssen Bezugspunkte definiert werden; sowohl am Aufnahmeort als auch dort, wo der HoloLens-Träger das Hologramm sehen möchte. Im Video finden wir Tisch und Hocker als Bezugspunkte. Genial ist dabei, dass das projizierte Objekt bzw. Subjekt stufenlos vergrößert und verkleinert werden und dass neben Live-Übertragungen auch Aufzeichnungen als Hologramm projiziert und so alle Gespräche noch mal angeschaut und nachgelebt werden können. „Als Hologramm projiziert“ ist auch nicht ganz richtig, denn die 3D-Modelle können nur Träger der HoloLens-Brille sehen. Science Fiction? Nicht mehr, das ist Realität! Eine Realität, die noch nicht wirklich fotorealistisch ausschauen mag, zu viele Scan-Artefakte zeigen sich im Video im eingeblendeten HoloLens-Bild. Aber hey – alle Anfänge sind wackelig, an diesen Details wird noch gefeilt.

Holoportation für Consumer dauert noch

Neben diesen noch nicht perfekten Darstellungen des 3D-Modells hindert das zahlreich benötigte Zubehör daran, Holoportation bereits für den Consumer-Bereich anzubieten. Es braucht etliche teure Spezialkameras, die dafür zuständig sind, Objekte aufzuzeichnen, diese zu einem 3D-Modell zusammenzufügen, sie mit den erfassten Texturen zu überziehen und in Echtzeit zu übertragen. All dies Consumer-tauglich zu reduzieren, wird sicherlich noch etwas dauern. Jedoch erhalten wir nun einen realistischen Einblick in das, was sicherlich bald schon möglich ist.

Holoportation in der Zukunft: walking on the moon

1979 erschien „Walking on the Moon“ von The Police. Bislang haben wir es leider nicht ermöglicht, Otto Normalverbraucher auf dem Mond spazieren zu lassen. Mit dem Mars jedoch, unserem roten Nachbarplaneten, klappt das noch in diesem JahrHoloLens sei Dank: die Mars One Mission der NASA verfolgt das Ziel, Menschen bis 2027 auf den Mars zu schicken. Schon seit geraumer Zeit arbeiten die NASA und Microsoft zusammen: Microsofts AR-Technologie erlaubt erste Einblicke. Die neue Ausstellung „Destination: Mars“ erlaubt es endlich auch Besuchern, virtuell auf dem roten Planeten spazieren zu gehen.

Im Sommer 2016 eröffnet die Ausstellung im NASA Kennedy Space Center Visitor Complex im sonnigen Florida. Mithilfe des Missionstools OnSight, das seit August 2012 Bilder und Daten auf dem Mars aufnimmt, wird Bildmaterial für den Spaziergang gesammelt. HoloLens formt aus diesem Material einen Raum mit der Oberfläche des Mars. So wird es Besuchern der Ausstellung möglich, mehrere bereits erfasste Standorte auf dem Mars zu besuchen, indem Hologramme in die Umgebung geworfen werden. Buzz Aldrin, einer der Apollo 11-Astronauten, sowie Rover-Fahrerin Erisa Hines fungieren als holographische Reiseleiter auf der Tour.

Übrigens hat Microsoft auch schon die Internationale Raumstation ISS mit der HoloLens ausgerüstet. Klar, der Löwenanteil der Benutzung fällt natürlich auf Forschung und Arbeit. Aber wer sagt, dass man zwischendurch im All nicht einfach auch mal zocken kann? Und wo, bitteschön, wäre Space Invaders noch authentischer als auf der ISS?

Ein Leben mit HoloLens

Holoportation mit HoloLens – wer braucht das überhaupt? Ist das nicht doch nur Spielerei? Nun ja, sehen wir mal, was HoloLens ein Leben lang für uns Consumer tun kann:

Virtuelle Spielkameraden für Kids

Teures Spielzeug ist in Zukunft passé: wir setzen einfach Hologramme ein. Gerade Kinder wachsen aus Interessen wieder heraus. So ist die Puppen- oder Bob-der-Baumeister-Kollektion für Kleinkinder prima, aber sie bleiben ja nicht klein und all der teure Kram landet, wenn keine Geschwisterchen folgen, in der Tonne oder als Spende für die Kita.

Als Spende bleibt das Spielzeug eine gute Investition, wenn sich jedoch holographische Spielzeuge durchsetzen, sparen die Eltern und komplette Produktionen verändern sich. Ideen solcher Art erlaubt beispielsweise die App Actiongram: diese App platziert zahlreiche Figuren frei in Räumen. So wäre auch der finanziell angeschlagene Kindergarten mit tollem Spielzeug ausgerüstet.

Privatunterricht mal anders

Weiter geht es in der Schule. Ich muss ja gestehen: Schule mochte ich nicht sonderlich, was allein schon an der Atmosphäre unserer Schule selbst lag: das Schulgebäude schaute eben nach Schule aus und so verging es mir jeden Morgen, noch bevor ich das Gebäude überhaupt betreten habe.

Auch fiel es mir schwer, mich zu konzentrieren, wenn Unruhe in der Klasse war. Nicht jeder Lehrer war durchsetzungsstark bzw. geschickt genug, sich Gehör zu verschaffen. Kinder mit Lernproblemen haben es noch deutlich schwieriger: die Konzentration geht extrem schnell verloren und Kind A kommt womöglich mit dem Lernstoff besser zurecht als Kind B.

Privatunterricht könnte in Zukunft so aussehen, dass Eltern die Lehrer einfach ins Kinderzimmer projizieren. Oder aber dass sich die Klasse virtuell zum Lernen trifft. So würden auch körperliche Lasten wie das Tragen der schweren Schulbücher und Ordner auf kleinen Kinderrücken wegfallen; Studien mahnen das schon seit Jahren an. Das mit der Disziplin müsste noch überdacht werden: gerade konzentrationsschwachen Kindern dürfte es schwerfallen, wirklich am Unterricht teilzunehmen. Die Grundidee jedoch, Kinder in virtuelle Klassenzimmer zu schicken und so individuell auf einzelne Schüler eingehen zu können, scheint verlockend.

Studium & Beruf: einfach Arzt werden

Microsoft interessiert sich sehr für den Education-Bereich und möchte große Summen in die Wissenschaft investieren. Eine der Partner-Universitäten, mit der der Redmonder Konzern bereits zusammenarbeitet, ist die Case Western Reserve University in Cleveland, USA. Hir möchte man die Ausbildung werdender Ärzte optimieren:

Diese dreidimensionalen Hologramme erlauben das Studieren der menschlichen Anatomie wesentlich fortschrittlicher als aktuelle Lösungen, die entweder tote menschliche Körper oder aber zweidimensionale Abbildungen verlangen. Mit HoloLens bekommen die Studenten weit mehr zu sehen, so lässt sich etwa das schlagende Herz aus allen Ecken und Enden betrachten. Weiter gedacht können Medizinstudenten bald schon am menschlichen Körper operieren, ohne wirklich zu operieren – sie können die Qualität ihrer Arbeit deutlich verbessern, erworbene Kenntnisse vertiefen und deutlich selbstsicherer an OPs herangehen.

Sport – von der Mattscheibe ins Wohnzimmer

Denken wir auch an unser Privatvergnügen: Sportübertragungen. Ob Fußball, der in den USA heiß geliebte Super Bowl oder Basketball:Wenn auf der Mattscheibe sportlich gekämpft wird, kann das schon sehr mitreißend sein. Würden wir das Geschehen jedoch in unserem Wohnzimmer miterleben, wäre das nicht mehr zu toppen. Tja, liebe Sport-Fans, Microsoft möchte auch das liefern:

Im Alter: Hologramme gegen die Einsamkeit

Es ist eine traurige Tatsache, dass das Leben vieler älterer Menschen einsamer wird: die Kinder ziehen weg, um eigene Wege zu gehen, die Freunde und man selbst ist gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe, um Besuche einzuplanen. Stell dir vor, du bist alt und gebrechlich und dein erster Urenkel wird geboren.

Im Alter: Hologramme gegen die Einsamkeit
Virtuell seiner Familie helfen – die HoloLens macht dies möglich. (Bild: © 2016 Microsoft)

Reell besuchen kannst du ihn nicht, mit HoloLens jedoch hat die Einsamkeit ein Ende: du kannst dich virtuell zu deiner Familie begeben und den Nachwuchs betüddeln. Oder du triffst dich virtuell mit Freunden – vielleicht unternehmt ihr zusammen einen kleinen Marsausflug?

Microsofts Holoportation: ein Must-have!

Ich schätze, mir geht es wie vielen von euch: einmal die Hologramme aus Star Wars gesehen – und schon war mir klar: das will ich auch mal probieren, das revolutioniert unser Leben. Nicht ausschließlich die Face-2-Face-Kommunikation über dreidimensionale Modelle, sondern alles, was da mit dran hängt – all die Beispiele, die wir eben genannt haben.

"Es gibt eben Dinge, die man einmal sieht und unbedingt haben will. Holoportation mit Microsofts HoloLens gehört für mich unbedingt dazu! Ja, ich will diese Brille haben, ich will unser Haus in einen Mix aus realer und virtueller Welt tauchen."

Und ich habe noch nie bei irgendeinem Produkt oder Tool aus dem Hause Microsoft geschrien: das will ich! Das ist seit dem Holoportationsvideo anders. Apple und Google – wer sind denn bitte die?!? Microsoft öffnet uns ein geniales Fenster in die Zukunft und zeigt der Konkurrenz, wo der Hammer hängt! Das Besondere ist ja, dass Microsoft hier keine Fantasien vom Stapel lässt und uns mit tropfendem Zahn von der Zukunft träumend zurücklässt, nein, Leute – das ist echt, das ist Realität! Jetzt kurbelt aber bitte eure Fantasie an:

Welche Szenarien fallen euch noch ein? Wo und wie werdet ihr Holoportation mit Microsofts HoloLens einsetzen? Ist die Brille für euch auch ein Must-have?