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Arbeitsplatz-Beleuchtung

Arbeitsplatz-Beleuchtung: Wie hell ist hell genug am Bildschirmarbeitsplatz?

Bettina Klassen,
Produktmanagerin Lichttechnik

Licht hat auf das Befinden der Menschen einen sehr großen Einfluss. Unser Organismus hat sich dem natürlichen Tageslicht angepasst. Und uns fehlt Tageslicht vor allem am Arbeitsplatz, wie in Fertigungshallen und Büroräumen. Und jeder wird es schon einmal gemerkt haben, dass eine zu starke, grelle Beleuchtung die Arbeit an Computerarbeitsplätzen erschwert.
Durch den permanenten Blickwechsel zwischen Bildschirm, Tastatur, Schreibtisch oder Telefon müssen sich unsere Augen ständig an unterschiedliche Blickwinkel, Kontraste und Entfernungen anpassen und sind einer hohen Belastung ausgesetzt

Bettina Klassen, Produktmanagerin Lichttechnik

Augenkonforme Beleuchtung

Ein Arbeitsplatz sollte immer so ausgeleuchtet sein, dass der dort arbeitende Mensch, nicht nur ausreichend, sondern wirklich gut sieht.

Sonst ermüden die Augen und es kann zum Beispiel zu Kopfschmerzen und Migräneanfälle kommen.Problematisch wird es, wenn es nicht hell genug ist.

Aber wie sieht die Idealbeleuchtung fürs Büro aus?

Die Beleuchtungsstärke sollte ausreichend groß sein, ohne den Raum und die Bildschirmumgebung zu stark auszuleuchten. Grundsätzlich darf hier die Allgemeinbeleuchtung nach der DIN EN 12464-1 mindestens 500 Lux mittlere Beleuchtungsstärke nicht unterschreiten. Ausgenommen sind Bereiche mit so genannten „weniger anspruchsvollen Sehaufgaben“: Verkehrszone, Kopierer, Ablage, etc. Hier genügen 300 Lux. Was ich empfehlen kann ist eine gleichmäßige, schattenarme Lichtverteilung im Raum und eine mittlere Beleuchtungsstärke von 500 Lux.

Folgende lichttechnische Größen sind von Bedeutung:
· Wartungswert der Beleuchtungsstärke (Em), unter den die mittlere Beleuchtungsstärke auf einerbestimmten Fläche nicht sinken darf.
· Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke – Verhältnis der kleinsten Beleuchtungsstärke Emin zur mittleren Beleuchtungsstärke auf einer Fläche.

Augenkonforme Beleuchtung
Die Rasterleuchte "Hang up" strahlt nach unten ab und vermeidet damit Blendungen.

Nicht zu unterschätzen ist die „Blendgefahr“

Unterschieden wird bei Blendungen zwischen „Direktblendung“ und „Reflexblendung“. Direktblendung wird zm Beispiel durch Lampen verursacht, die nicht ausreichend abgeschirmt sind. Reflexblendung entsteht durch die Spiegelung von hellen Flächen auf dem Bildschirm, wie zum Beispiel durch Fenster und Lampen.
Blendungen müssen deshalb vermieden werden, da sie die Arbeit nur zusätzlich erschweren, indem sie Ermüdung, Leistungsabfall und gesundheitliche Probleme begünstigen. Die Lösung wären zum Beispiel Rasterleuchten direkt über Schreibtisch oder Arbeitsplatz.

Lichtfarben für besseres Sehen

Nicht zuletzt entscheiden auch die richtigen Lichtfarben über ein gesundes und angenehmes Arbeitsklima. Für Büroräume sind die Farben Warmweiß(wie bei der Osram LUMILUX DUO®-Leuchte in den Fotos oben), Neutralweiß oder Tageslichtweiß mit hohem Blauanteil ideal.

Ältere Kollegen benötigen außerdem eine höhere Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz als Jüngere! Und auch die Blendempfindlichkeit nimmt mit dem Alter zu. Das erfordert individuelle Beleuchtungsverhältnisse. Richtig so: Die Bildschirmarbeitsverordnung des Bundesjustizministeriums verlangt, dass die Beleuchtung dem individuellen Sehvermögen anzupassen ist.

Viele Grüße,
Eure Bettina