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Fußball Party Zuhause veranstalten - individuelle Tipps nach Location

Fußball Party Zuhause veranstalten - individuelle Tipps nach Location

So wird die EM-Party zum Erfolg


 

Fußball schauen im ganzen Haus

Feiern Sie die EM doch einfach, wo Sie wollen: ganz klassisch auf dem Sofa, als Fußball-Fest im Partykeller oder beim Public Viewing mit den Freunden und Nachbarn im Garten.
Conrad zeigt Ihnen, wie Sie die Europameisterschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Stadion-Atmosphäre fürs Wohnzimmer

Je größer der Fernseher, desto mitreißender das Fußballerlebnis. Wenn es nach den Fans geht, kann der Bildschirm gar nicht breit und hoch genug sein. Abgesehen vom Platz und den Montagemöglichkeiten stellt sich dabei die Frage nach dem Sitzabstand. Eignet sich das Wunschformat auch wirklich fürs Wohnzimmer? Oder soll es doch lieber eine Nummer kleiner sein? Als Fernseher noch Bildröhren hatten, war die Sache einfach: Mit der Faustregel „drei Mal die Bilddiagonale“ ließ sich der optimale Betrachtungsabstand bequem ausrechnen. Diese Formel gilt auch heute noch, wenn ein Programm in Standard Definition (SD) übertragen wird. Wer überwiegend DVDs und kostenloses Privatfernsehen in SD-Qualität schaut, orientiert sich ganz einfach daran.

Mit HDTV und Blu-ray-Disc sind aber viel größere Diagonalen möglich. Die Zuschauer können dichter ans Gerät heranrücken, ohne Pixel oder Unschärfen zu erkennen. Der internationale Verband professioneller Film und TV-Ingenieure SMTPE (Society of Motion Picture and Television Engineers) empfiehlt eine Entfernung, die 1,63 Mal der Bilddiagonale entspricht. Mit Ultra HD halbiert sich dieser Abstand nochmals. Das heißt: Ein 55-Zoll-TV (140 cm Diagonale) sieht bereits aus etwas mehr als einem Meter gestochen scharf aus – vorausgesetzt, das Programmmaterial gibt diese Qualität her. Denn auch der beste UHD-TV kann aus einer vergleichsweise unscharfen DVD keine Blu-ray oder Ultra HD Blu-ray machen. Die Tabelle gibt einen Überblick für typische Bildschirmgrößen und zeigt: Erlaubt ist mittlerweile was gefällt – und zu Hause ins Regal passt. Bei der Auswahl des richtigen Modells hilft Ihnen übrigens der interaktive Conrad TV-Finder.

Stadion-Atmosphäre fürs Wohnzimmer


 

Der optimale Betrachtungsabstand für jede Bildgröße

Bilddiagonale Richtwert mit SD-Programm Richtwert mit Full HD-Programm Richtwert mit Ultra HD-Programm
32 Zoll (81 cm) 2,44 m 1,32 m 0,66 m
37 Zoll (94 cm) 2,82 m 1,53 m 0,77 m
40 Zoll (102 cm) 3,05 m 1,66 m 0,83 m
42 Zoll (107 cm) 3,20 m 1,74 m 0,87 m
46 Zoll (117 cm) 3,51 m 1,90 m 0,95 m
47 Zoll (119 cm) 3,58 m 1,95 m 0,97 m
50 Zoll (127 cm) 3,81 m 2,07 m 1,04 m
52 Zoll (132 cm) 3,96 m 2,15 m 1,08 m
55 Zoll (140 cm) 4,19 m 2,28 m 1,14 m
58 Zoll (147 cm) 4,42 m 2,40 m 1,20 m
60 Zoll (152 cm) 4,57 m 2,48 m 1,24 m
65 Zoll (165 cm) 4,95 m 2,69 m 1,35 m


 

Für besondere Stadion-Atmosphäre sorgt außerdem das drahtlose Lichtsystem Philips Hue. Es taucht den Raum in die Nationalfarben des spielenden Teams und verbindet sich auf Wunsch mit einem Ambilight-Smart TV derselben Marke. Dann verteilt sich der Beleuchtungseffekt des Philips-Fernsehers über die Wand hinter dem Bildschirm hinaus im ganzen Raum.

Philips hue


 

Surround: großer Sound zum großen Bild

Die Fernsehsender strahlen TV-Ereignisse wie die EM und Spielfilme mit Surround-Sound aus. So füllt sich der Raum mit Stadion-Jubel und Hollywood-Blockbuster klingen wie im Kino. Der Raumklang wird im Format Dolby Digital übertragen und ist im Fernsehsignal enthalten. Mehrere Tonkanäle wickeln den Zuschauer geradezu ein – von vorne, hinten und den Seiten. Auch DVD und Blu-ray-Disc nutzen Tonformate wie Dolby Digital oder DTS für diesen Effekt. Der Fernseher alleine kann Mehrkanal-Ton aber nur unvollständig wiedergeben. Er braucht externe Unterstützung dafür. Diese Produktkategorien helfen Ihrem TV akustisch auf die Sprünge:

Dolby Digital & DTS
Soundbase

Soundbase

Ein flacher Lautsprecher mit Surround-Verstärker kommt unter den Fuß des Fernsehers. Er strahlt nach vorne und zur Seite ab, um ein breites Klangbild zu erzeugen. Der Subwoofer für tiefe Töne ist gleich ins Gehäuse integriert. So entsteht ein besonders platzsparendes Sound-System. Weil die rückwärtigen Kanäle für den Surround-Effekt elektronisch erzeugt werden, klingt eine Soundbase nicht ganz so imposant wie eine Anlage mit mehreren Lautsprechern.

Soundbar

Soundbar

Eine Soundbar ist die klangstarke Alternative zur Soundbase. Der Name kommt vom englischen Wort für Balken („bar“) und bezeichnet einen länglichen Lautsprecher, der dem TV zu Füßen liegt oder an der Wand befestigt wird. Für tiefe Töne gibt es einen externen Subwoofer. Oft ist diese Bassbox per Funk mit der Soundbase verbunden, was die Aufstellung erleichtert. Der Subwoofer braucht zum Betrieb dann nur einen Stromanschluss.

Surround Anlage

Surround-Anlage

Den besten Raumklang liefert ein System mit mehreren Lautsprechern. Im einfachsten Fall sind das vier Boxen: ein Exemplar direkt am TV für Filmdialoge und den Stadionsprecher (Center), je ein Lautsprecher rechts und links vom Bildschirm (L+R) sowie ein Subwoofer (Sub). In der Fachsprache heißt so etwas dann 3.1-System. Kommen zwei Boxen hinter dem Sofa hinzu (Rear L + Rear R) verwandelt sich die Anlage in ein 5.1-System. Damit können Zuschauer die Fankurve im Stadion lebensecht hinter sich jubeln hören. Wenn ein Hubschrauber im Hollywood-Blockbuster über ihre Köpfe hinwegdonnert, sind ebenfalls die rückwärtigen Lautsprecher im Spiel. Mit zusätzlichen Boxen lässt sich der Sound dann immer weiter perfektionieren – bis hin zu einem 13.2-System mit 13 Kanälen und zwei Subwoofern. Voraussetzung: Der Surround-Verstärker oder die AV-Anlage unterstützt so viele Lautsprecher.


 

EM-Stimmung im Partykeller

Ein Kellerraum ist der ideale Platz für eine Fußball-Projektion. Nicht nur, weil der Jubel dort niemanden stört. Die einfache Verdunkelung macht den Einsatz von Beamern besonders unkompliziert. Alles Wissenswerte zum Thema erfahren Sie im ausführlichen Produktberater für Video-Projektoren.


 

Das Bildsignal bekommt der Beamer von einem TV-Tuner. Sie können entweder Ihren Fernseher in den Keller tragen oder einen externen Receiver dafür verwenden. Der Raum hat keinen Antennen-, Sat- oder Kabelanschluss? Dann hilft ein Koaxialkabel, die Leitung aus dem Wohnzimmer zu verlängern. Es sollte möglichst gut abgeschirmt sein, um Störungen durch Funkeinstrahlungen zu vermeiden. Zu erkennen sind solche Kabel an einer Schirmungsdämpfung von 120 Dezibel (dB). Die Alternative: Das TV-Signal mit SAT>IP oder TV>IP übers heimische Netzwerk schicken. Das klappt sogar per WLAN – wie genau steht im Produktberater über Fernsehen im ganzen Haus.

EM-Stimmung im Partykeller

 

Als Projektionsfläche eignet sich eine freie weiße Wand. Manche Beamer können auch auf farbige Flächen projizieren, weil ihre Wandfarbkorrektur die Tönung aus dem Bild herausrechnet. Nur glatt und möglichst strukturlos sollte die Oberfläche sein. Raufasertapeten zum Beispiel sind wegen ihrer Körnung nicht geeignet. Mit einer Leinwand stellen sich solche Fragen erst gar nicht. Reicht der Platz, hängen Sie eine fest montierte Rahmenleinwand auf. Sie sollte im Bildformat zum Seitenverhältnis des Beamers passen. Für Fernsehen und Spielfilme ist das 16:9. Wird der Platz an der Wand normalerweise anders genutzt oder ist dort die Kellertür, löst eine Rolloleinwand oder eine Motorleinwand das Problem. Sie sind ausziehbar und verschwinden nach Gebrauch wieder in ihrem Kasten – entweder per Handbetrieb oder elektrisch mit einem Motor.


Wer ein Heimkino im Keller einrichtet, installiert dort meist eine Surround-Anlage. Alternativ lassen sich aber auch 5.1-Boxensets zum Anschluss an den Computer mit dem TV-Receiver oder DVD-Player verbinden. Ansonsten übernimmt der Lautsprecher im Beamer die Tonwiedergabe. Wem das zu wenig ist: Projektoren mit Bluetooth-Funktion schicken das Audiosignal drahtlos auf eine Funkbox.


 

Zum Public Viewing in den Garten

Viele Spiele der EM 2016 finden abends ab 21 Uhr statt. Das ist in Deutschland etwa eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang. Ideale Voraussetzungen also, um im Freien ein Fußball-Fest mit Fernseher oder Videoprojektor zu feiern. Die technischen Vorkehrungen sind dabei ähnlich wie im Partykeller (siehe oben).

Für die Begegnungen ab 18 Uhr und vor allem nachmittags um 15 Uhr empfiehlt sich allerdings spezielles Equipment. Der Fernseher oder Beamer kann gar nicht hell genug sein. LCD/LED-TVs mit der neuen HDR-Technik haben die nötigen Reserven, weil ihr hoher Kontrastumfang (High Dynamic Range) auch hellere Bilder mit sich bringt. Beamer mit 3000 Lumen oder mehr sorgen dafür, dass bei Tageslicht noch etwas zu erkennen ist. Trotzdem darf kein Sonnenlicht auf die Projektionsfläche fallen. Ein paar Schirme oder ein Zeltpavillon aus dem Partyzubehör liefern den dringend benötigten Schatten.

Als Leinwand kommen tragbare Modelle in Frage, etwa im Rollkoffer oder zum Ausziehen mit Stativ. Ein Gain-Faktor von 1,5 oder mehr unterstützt die Projektionslampe, weil solche Leinwände besser reflektieren. Allerdings bündeln sie auch das Licht, weshalb die Zuschauer möglichst mittig vor dem Beamer sitzen sollten.

Zum Public Viewing in den Garten