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Günstige, geprüfte Rauchmelder: Zuverlässige Sicherheit

Rauchmelder gehören zur wichtigsten Sicherheitstechnik in jedem Haushalt. Sie warnen durch laute Signaltöne vor Bränden und schützen Sie, Ihre Familie und Ihr Eigentum vor Schäden. 

Mehr als 400 Brandtote jährlich und rund 210.000 gemeldete Brandschäden allein im Jahr 2014 zeigen: Den Brandschutz in Ihrem Haushalt sollten Sie nicht ignorieren! Trotzdem scheuen viele Menschen die Anschaffung. Doch Fakt ist: Zuverlässige, geprüfte Rauchmelder sind bereits für unter 10 Euro erhältlich, können einfach ohne Bohren installiert werden und beinhalten Batterien mit bis zu 12 Jahren Lebensdauer . Mit diesen Vorteilen bleiben keine Gründe mehr, sich nicht vor Bränden zu schützen.

 

Rauchmelderpflicht in 15 Bundesländern: Jetzt nachrüsten!

Alle deutschen Bundesländer außer Berlin haben in den vergangenen Jahren die Pflicht zur Installation von Rauchwarnmeldern in privaten Haushalten eingeführt. So soll die Zahl der durch Brände zu Tode gekommenen Menschen deutlich reduziert werden, denn: Die meisten Brandopfer ersticken im Schlaf, noch bevor sie das eigentliche Feuer bemerken.

Bereits heute müssen in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein Rauchwarnmelder in allen privaten Wohnungen und Häusern installiert sein. Leben Sie in einem dieser Bundesländer und haben noch keinen Rauchmelder, sollten Sie schnellstmöglich Abhilfe schaffen!

In Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thüringen und Brandenburg wurde die Rauchmelderpflicht erst vor wenigen Jahren eingeführt, so dass die Frist zur Nachrüstung von Rauchmeldern noch läuft.

 

Rauchmelder in Wohnräumen warnen frühzeitig vor Gefahr

Unter dem Begriff „Brandmelder“ werden Rauchmelder und Hitzemelder zusammengefasst. Rauchwarnmelder erkennen durch das Streulichtverfahren schon kleinste Rauchpartikel im überwachten Raum. Daher sollten Rauchwarnmelder in allen Wohn- und Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren vorhanden sein.

Rauchwarnmelderpflicht in 14 Bundesländern

 

 

Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Eine Leucht-Diode sendet einen Lichtstrahl aus, der von den Rauchpartikeln gebrochen und zurück ins Gerät geworfen wird. Dort trifft der Lichtstrahl auf einen Sensor, welcher den Alarm auslöst.

Höherwertigere Rauchwarnmelder besitzen eine Laser-Diode, die auf noch kleinere Partikel reagiert und lösen daher besonders frühzeitig Alarm aus.

Aufbauskizze Rauchmelder



Hitzemelder nur für Küchen und feuchtwarme Räume

Hitzemelder, auch Wärmemelder genannt, reagieren durch eingebaute Temperatur-Sensoren sowohl auf die Überschreitung einer Maximaltemperatur (meist 60 °C) als auch auf einen deutlichen Temperaturanstieg innerhalb kurzer Zeit (in der Regel 5 °C binnen 3 Minuten). Ein Heißleiter, der im Inneren des Gerätes verbaut ist, misst die Temperatur im Raum und vergleicht sie mit einer Referenz.

Da die größte Gefahr für Leib und Leben meist nicht das Feuer, sondern die Rauchentwicklung ist, sollten Hitzemelder nur ergänzend in feuchtwarmen Räumen mit partikelbelasteter Luft eingesetzt werden, vornehmlich in Küchen, Garagen und Werkstätten.

Hitzemelder reagiert auf Temperaturunterschiede

Unterschiede zwischen Rauchmelder und Hitzemelder

Rauchmelder:

  • Erkennen kleinste Rauchpartikel und lösen Alarm aus
  • Gesetzliche Rauchmelderpflicht in fast allen Bundesländern
  • Meist Batteriebetrieb, unkomplizierte Wartung
  • Einfache Montage ohne Bohren

Hitzemelder:

  • Reagieren auf hohe Temperaturen und Temperaturanstiege
  • Brandschutz für Küchen und andere feuchtwarme Räume
  • Erkennen bereits kleinste Temperaturunterschiede frühzeitig
  • Meist Batteriebetrieb, unkomplizierte Wartung
  • Einfache Montage ohne Bohren

Besonderheiten und Zubehör für Brandmelder

Zertifizierungen und Normen: Achten Sie beim Kauf von Brandmeldern darauf, dass diese zertifiziert sind. Wichtige Qualitätsmerkmale sind die Zertifizierung vom TÜV, die Entsprechung der DIN, die Anerkennung gemäß der europäischen Produktnorm EN 14604 sowie der VdS.

Vernetzbarkeit: Viele Brandmelder sind drahtlos über Funk vernetzbar. Erkennt eines der Geräte einen Brand, lösen alle verbundenen Melder das Alarmsignal aus. Eine separate Funkzentrale dient optional zur Steuerung und Überwachung der einzelnen Feuermelder. Funk-Fernbedienungen ermöglichen es, einen ausgelösten Alarm manuell abzuschalten oder einen Test-Alarm auszulösen.

Test-Spray für Rauchmelder: Während der Neuinstallation und bei der jährlichen Wartung sollten Rauchmelder auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Hierfür sind spezielle Test-Sprays erhältlich, die bei korrekter Funktionsweise des Rauchmelders einen Alarm auslösen.

Notlicht: Immer mehr Rauchmelder verfügen über ein Notlicht. In der chaotischen Situation eines Brandes soll es der Orientierung dienen und den Fluchtweg schneller auffindbar machen.



Übersicht: Welcher Brandmelder ist der richtige?

Rauchmelder sind die beste Wahl:

  • Für alle Wohnräume, Schlaf- und Kinderzimmer, Flure
  • Für Räume ohne feuchte Wärme und Partikelbelastung in der Luft
  • Für einen zuverlässigen Schutz von Personen

 

Hitzemelder sind die beste Wahl:

  • Für Küchen, Garagen, Werkstätten
  • Für alle feuchtwarmen Räume mit Partikeln in der Luft, die keine Wohn-/Schlafräume sind
  • Für den Sachschutz und als Ergänzung zu Rauchmeldern im Haushalt

Vernetzbare Brandmelder sind die beste Wahl:

  • Für größere Wohnungen und Häuser mit mehreren Etagen
  • Bieten zusätzliche Sicherheit, da alle Brandmelder Alarm auslösen
  • Realisierbar durch Kabel oder drahtlos über Funk und erweiterbar (Funk-Zentrale, Fernbedienung)

Brandmelder mit Stromversorgung über Kabel sind die beste Wahl:

  • Wenn Sie das System für Neu-/Umbau planen
  • Wenn es an eine Alarmanlage angeschlossen werden soll
  • Wenn die Brandmelder mit anderen Geräten verbunden werden sollen