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Schadstoff-Messgeräte messen schädliche Emissionen oder Partikel wie Formaldehyd, Radon, VOC, Feinstaub oder Kältemittel in der Raumluft. Im professionellen Bereich dienen sie unter anderem der Lecksuche oder als Monteurhilfen zur Überwachung von Kälteanlagen und Wärmepumpen. Wie die Messgeräte funktionieren und welche Arten es gibt, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Wissenswertes zu Laserdioden

Was ist ein Schadstoff-Messgerät?

Was ist ein Schadstoff-Messgerät?

Schadstoff-Messgeräte messen je nach Gerätetyp den Austritt oder das Vorhandensein von bestimmten Stoffen, wie Kältemitteln, Formaldehyd, VOC, Radon und Partikeln. Multifunktionale Umwelt-Messgeräte können darüber hinaus Druck, Strom, Vakuum, Temperatur, Luftfeuchte oder radioaktive Strahlung erfassen.

Im professionellen Bereich finden Schadstoff-Messgeräte zum Beispiel als Lecksuchgeräte oder Monteurhilfen Anwendung. Sie dienen unter anderem dazu, Kälteanlagen, Wärmepumpen oder Gasleitungen zu überprüfen. Daneben kontrollieren sie die Luftqualität in Innenräumen, zum Beispiel in Büros, und kommen in Laboren zum Einsatz, in denen, je nach Art der Einrichtung, bestimmte Höchstgrenzwerte eingehalten werden müssen.

Nicht nur die Luft im Freien, sondern auch die Raumluft kann durch verschiedene Schadstoffe belastet sein. Die Quellen für die gestiegene Belastung sind vielfältig. Industrie und steigende Verkehrsdichte tragen zu einem nicht unerheblichen Teil dazu bei, dass Abgase in die Luft gelangen. Darüber hinaus war es in den vergangenen Jahrzehnten üblich, giftige Substanzen in Baustoffen, Lacken, Farben und Holzschutzmitteln einzusetzen, da deren gesundheitsschädliche Wirkungen mitunter noch nicht bekannt oder korrekt abgeschätzt werden konnten. Heute ist bekannt, dass gesundheitsschädliche Substanzen aus Baumaterialien in die Raumluft gelangen und die Qualität der Luft beeinträchtigen können.

Arten und Funktionsweisen von Schadstoff-Messgeräten

Arten und Funktionsweisen von Schadstoff-Messgeräten

Es gibt verschiedene Arten von Schadstoff-Messgeräten, die sich in ihrer Funktionsweise voneinander unterscheiden und sich für die Analyse unterschiedlicher Parameter eignen. Dazu zählen:

Digitale Monteurhilfen

Digitale Monteurhilfen sind Messgeräte, die die Überwachung von Kälteanlagen und Wärmepumpen vereinfachen, da sie die Funktionen verschiedener Messgeräte in sich vereinen. Als Multifunktionsgeräte enthalten sie verschiedene Sonden zur Messung von Drücken, Temperaturen, Vakuum oder Strom. Aus diesen Parametern kann eine Aussage über Sicherheit und Effizienz der jeweiligen Anlage getroffen werden. Echtzeitdatenerfassungen sind bei solchen Geräten oft ebenso möglich wie Dauermessungen. Einige Geräte sind mit Bluetooth- oder USB-Schnittstellen ausgestattet. Hierüber lassen sich die Messergebnisse aufs Tablet oder Handy übertragen. Das ermöglicht ein zügiges Monitoring und Reporting. [Schadstoff-Messgerät2]

Lecksuchgeräte / Leckdetektoren für Kältemittel

Lecksuchgeräte / Leckdetektoren für Kältemittel

Ein unverzichtbares Hilfsmittel in der Wartung und im Service von Kälteanlagen sind Lecksuchgeräte, die undichte Stellen und Leckagen in Anlagen oder Leitungen aufspüren. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Lecksuchgeräten: Geräte mit elektrochemischem Sensor detektieren geringste Mengen an austretendem Kältemittel und warnen über eine Anzeige auf dem Display. Mithilfe eines flexiblen Sondenhalses lassen sich auch schwer zugängliche Stellen erreichen. Daneben gibt es UV-Lecksuchgeräte. Wie der Name schon andeutet, lokalisieren sie Leckbereiche mittels UV-Licht, das dem Kältemittel beigemischte Fluoreszenzfarbstoffe sichtbar macht. Diese Methode eignet sich zum Aufspüren von Kleinstleckagen.

VOC-Prüfer

Die Abkürzung VOC (volatile organic compounds) bezeichnet "flüchtige organische Verbindungen". Dazu gehören beispielsweise Aceton, Ethylenglykol, Formaldehyd, Xylol, 1,3-Butadien, Tetrachlorethen, Schwefelwasserstoff, Ammoniak, Toluol, Benzol, Methylenchlorid, Perchlorethylen und MTBE. Die Belastung der Umwelt durch VOC ist vor allem durch Abgase stark angestiegen, aber auch bauchemische Produkte wie Anstrichstoffe, Klebstoffe und Dichtungsmassen haben einen deutlichen Anteil an der erhöhten Belastung durch VOC.

VOC-Prüfgeräte messen die Konzentration flüchtiger Schadstoffe in der Raumluft über einen elektrochemischen Sensor. Kombigeräte vereinen die Messung von VOC und die Messung der Formaldehyd-Konzentration und geben die Messergebnisse in den Einheiten mg/m3 oder ppm an. VOC-Messgeräte finden in privaten Wohnräumen Verwendung, aber auch in Büros, an Arbeitsplätzen und in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten – dort, wo sich Menschen dauerhaft in Innenräumen aufhalten.

Arten und Funktionsweisen von Schadstoff-Messgeräten

Formaldehyd-Messgeräte

Formaldehyd ist ein farbloses, stechend riechendes Reizgas, das bereits in sehr geringen Konzentrationen zu Beeinträchtigungen der Gesundheit führt. Aus unterschiedlichen Quellen reichert sich Formaldehyd in der Raumluft an, dazu zählen Verbrennungsvorgänge beim Tabakrauchen, an Gasherden und in Ethanolöfen. Weiterhin sind alte Spanplatten und andere Holzwerkstoffe, Desinfektionsmittel und in seltenen Fällen Schaumstoffe und Teppiche Formaldehydquellen. Formaldehyd verursacht Allergien, Kopfschmerzen, Haut-, Atemwegs- und Bindehautreizungen. Das Bundesgesundheitsamt und das Bundesinstitut für Risikobewertung empfehlen die Einhaltung eines Grenzwertes von 0,1 ppm in Innenräumen, um gesundes Arbeiten und Wohnen zu gewährleisten.

Mittels eines elektrochemischen Sensors messen Formaldehyd-Messgeräte die Konzentration an Formaldehyd in der Luft. Einige Geräte dienen zusätzlich als Thermo- und Hygrometer und messen über Sonden die Lufttemperatur und -feuchtigkeit. 

Radonmessgeräte

Die Radonbelastung stellt den größten Anteil an radioaktiver Belastung für den Menschen dar. Sie unterliegt regionalen Unterschieden, die wiederum auf geologische Gegebenheiten zurückzuführen sind, und schwankt dementsprechend. Je nach Art und Nutzung der Innenräume kann die Radonbelastung unterschiedlich ausfallen. Radonzerfallsprodukte lagern sich an Feinstaub an und gelangen auf diese Weise in die menschliche Lunge, wo sie durch weiteren Zerfall die Entstehung von Lungenkrebs stark begünstigen. Der in der EURATOM-Norm festgelegte Grenzwert von 300 Bq/m3 gilt europaweit für Raumluft in Innenräumen.

Radonmessgeräte ermitteln die Radonkonzentration in der Raumluft über das Diffusionskammerverfahren, das vor allem in der Langzeitmessung präzise Ergebnisse liefert. Während Radongas in eine Messkammer diffundiert, entstehen Zerfallsprodukte, die sich an den Kammerwänden und am eingebauten Strahlungsdetektor ablagern. Radondetektoren kommen im privaten und vor allem im Arbeitsbereich zum Einsatz. Vor dem Neubau eines Hauses kann es sinnvoll sein, die Radonkonzentration der Luft in Bodennähe zu bestimmen.

Videopartikelzähler

Zu den luftverschmutzenden Partikeln gehören (Tabak-)Rauch, Ruß, (Fein-)Stäube, Aerosole, Schimmel und einige Chemikalien. Diese Partikel sind aufgrund ihrer geringen Größe lungengängig und können unter anderem Atemwegsbeschwerden und Asthma begünstigen. Im Bereich des Arbeitsschutzes ist Feinstaub als Teil der Gesamtstaubbelastung eingestuft, die in Deutschland nach den TRGS (Technische Regeln für Gefahrstoffe) überwacht werden. Es gelten die in TRGS 900 festgelegten Grenzwerte.

(Video-)Partikelzähler ermitteln Anzahl und Größe der in der Luft vorhandenen Teilchen. Das Messgerät enthält eine Messkammer mit Lichtquelle und Detektionseinheit. Die Messung basiert auf Abschattung beziehungsweise Streuung von Licht durch in Luftproben enthaltene Partikel.

Die Messung der Partikelanzahl und -größe findet notwendigerweise kontinuierlich in Reinräumen in der Halbleiter-, Raumfahrt- und Lebensmitteltechnik sowie in der Pharmazie Anwendung, aber auch im Bereich Arbeitssicherheit und Umweltschutz kommen Partikelzähler zum Einsatz.

FAQ – häufig gestellte Fragen

Gibt es Schadstoff-Messgeräte, die sich selbst kalibrieren?

Ja, die gibt es. Schadstoff-Messgeräte, beispielsweise Radondetektoren, können je nach Ausführung mit einer automatischen Kalibrierung ausgestattet sein und passen sich an die jeweilige Umgebung an. Auf diese Weise lassen sich sehr präzise Daten erfassen und optimale Messergebnisse erzielen.

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