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Expertenwissen

Eine Schraubzwinge ist ein mechanisches Spannwerkzeug zum Zusammenpressen oder Fixieren von Werkstücken. Ihr verstellbarer Bügel passt sich der jeweiligen Materialstärke an. Über einen Schraubgriff wird Druck auf das Werkstück aufgebaut, der ein Verrutschen verhindert.

   

Schraubzwingen: Fester Halt mit einem Dreh

Schraubzwingen: Fester Halt mit einem Dreh

Eine Schraubzwinge ist ein mechanisches Spannwerkzeug zum Zusammenpressen oder Fixieren von Werkstücken. Ihr verstellbarer Bügel passt sich der jeweiligen Materialstärke an. Über einen Schraubgriff wird Druck auf das Werkstück aufgebaut, der ein Verrutschen verhindert.

Wofür wird eine Schraubzwinge verwendet?

Schraubzwingen, Spanner sowie Klemmen sind Spannwerkzeuge und dienen als helfende Hände in vielen Werkstatt- und Montagesituationen. In Schreinereien und Schlossereien findet sich ein ganzes Arsenal unterschiedlicher Schraubzwingen. Auch im Heimwerkerbereich sind die mechanischen Spanngeräte unverzichtbarer Teil der Grundausstattung zum Befestigen, Spannen, Klemmen, Zusammenpressen und Festhalten von Werkstücken. Schraubzwingen helfen Ihnen beispielsweise beim Verkleben, Verschrauben oder sonstigen Verbinden von Einzelteilen, bei Schleifarbeiten sowie beim Zusammenbau und der Reparatur von Möbeln. Auch im Modellbau und bei Bastelarbeiten sind die vielseitigen Helfer empfehlenswert.

Mit den Zwingen und Klemmen lassen sich Objekte vorübergehend in einer winkligen Position fixieren. Ihr Verstellmechanismus kann hohen Druck auf die Materialien ausüben, wie er beim Verleimen wünschenswert ist, um eine optimale und haltbare Klebeverbindung herzustellen. Durch das feste Zusammenpressen haben Sie die Hände frei, um Markierungen anzuzeichnen oder Schrauben, Winkel, Bleche und ähnliche Verbinder anzubringen.

Wofür wird eine Schraubzwinge verwendet?
Federzwinge

Vorteil von Schraubzwingen ist die schnelle Befestigung am Werkstück. Bei klassischen Modellen genügt ein Dreh am namensgebenden Schraubgriff zum Arretieren der Teile, Einhandzwingen und Federzwingen bringen Sie sogar mit nur einem Handgriff an. Ebenso einfach und schnell lassen sich die Spanner wieder lösen, wenn der Leim getrocknet ist oder Sie die Fixierung nicht länger benötigen. Der variable Spannbereich sorgt für eine flexible Werkstückaufnahme und macht Schraubklemmen universell einsetzbar. Dank Verstellmöglichkeit passen sich die Zwingen der Stärke des Werkstücks an. Darüber hinaus stehen Schraubzwingen und Klemmzwingen in verschiedenen Größen (Spannweite) für kleine bis große Befestigungsaufgaben zur Auswahl.

Zu den bekanntesten Fabrikaten zählen Avit, Bahco, Bessey, Matador, Stanley, Toolcraft und Velleman.

Wie funktioniert eine Schraubzwinge?

Wie funktioniert eine Schraubzwinge?

Eine klassische Schraubzwinge besteht aus einer Gleitschiene mit einem festen Bügel und einem variablen Bügel. Beide haben eine plane Auflagefläche. Der Festbügel befindet sich an einem Ende der Schiene, die Position des Gleitbügels auf der Führungsschiene lässt sich abhängig vom Werkstück verstellen. Schiebt man den Gleitbügel in Richtung des Festbügels, sitzen die beide Druckplatten genau übereinander und üben an der exakt gleichen Stelle Spanndruck aus. So lässt sich der Druck gezielt auf die Stelle lenken, an der Sie ihn benötigen.

Schraubzwinge schließen: Zum Fixieren und Druckaufbau drehen Sie am Griffstück in Uhrzeigerrichtung. Eine Spindel mit Trapezgewinde sorgt für eine optimale Kraftübertragung und sicheren Halt beim Anziehen. Durch das fein dosierbare Drehen regulieren Sie den Anpressdruck nach Bedarf.

Schraubzwinge öffnen: Zum Lösen drehen Sie den Griff entgegen des Uhrzeigers.

Welche Modelle gibt es bei Schraubzwingen?

Temperguss-Schraubzwinge

Die Temperguss-Schraubzwinge ist der Klassiker unter den Werkstattzwingen zum günstigen Preis. Das Ober- und Unterteil besteht aus bruchfestem Zinkdruckguss. Ein Kugelgelenk am Ende des variablen Bügels sorgt für eine plane Auflage. Zu erkennen sind Modelle aus Temperguss in der Regel an den schwarz beschichteten Auslegern und dem rot lackierten Drehgriff aus Holz oder Zweikomponentenmaterial. Weichen Schutzkappen aus Kunststoff auf den Klemmflächen der Bügel am Ober- und Unterteil schonen die Oberflächen des Werkstücks und verhindern Druckstellen an Holzleisten, Platten sowie Möbeln. Eng mit Temperguss-Zwingen verwandt sind Bastler-Schraubzwingen, deren Ausleger meist silberfarbig sind.

Einhandzwingen

Einhandzwingen sind eine komfortable Lösung für Situationen, in denen nur eine Hand frei ist. Die besondere Mechanik von Einhandzwingen erlaubt das Schließen und Fixieren durch Drücken am Griffstück – auch für Arbeiten über Kopf. Zusätzlich verfügen Einhandzwingen häufig über eine Spreizfunktion.

Bogenschraubzwingen (Omega-Schraubzwingen)

Bei Bogenschraubzwingen (Omega-Schraubzwingen) ist der Festbügel bogenförmig statt im rechten Winkel aus einem Stück Stahl gezogen. Die besondere Konstruktion macht die Klemme langlebig und robust.

Schlosserschraubzwingen und Ganzstahlschraubzwingen

Schlosserschraubzwingen und Ganzstahlschraubzwingen sind komplett aus Metall hergestellt und für hohe Spannkräfte im Bereich der Metallbearbeitung und im Stahlbau vorgesehen. Schiene und Festbügel sind aus einem Stück gefertigt, um ein Verziehen bei hohem Druck zu vermeiden. Anstelle eines Hefts aus Holz sind diese Modelle üblicherweise mit einem durchgesteckten Knebelgriff (T-Griff) für ein hohes Anzugsmoment ausgestattet, der sich auch bei Vibrationen nicht löst.

C-Schraubzwingen

C-Schraubzwingen zeichnen sich durch ihre kompakten Abmessungen aus. Sie sind besonders platzsparend, leicht und finden in jedem Werkzeugkoffer Platz. C-Zwingen besitzen einen Knebelgriff und sind meist ganz aus Metall gefertigt.

Bandspanner oder Rahmenzwingen

Bandspanner oder Rahmenzwingen nutzen anstelle von Spannbacken ein verstellbares Metallband oder Gewebeband zum Fixieren der Werkstücke. Vorteilhaft sind Bandzwingen zum Verkleben von Bilderrahmen, Möbelteilen und auf Gehrung geschnittenen Leisten aus Holz oder Kunststoff.

Leicht-Schraubzwinge in U-Form

Auch bei einer Leicht-Schraubzwinge
in U-Form
sind das Oberteil und die Schiene aus einem Stück Stahl gefertigt. Trotz ihres verhältnismäßig geringen Gewichts packen diese Modelle Dank
der U-Form kräftig zu.

Leimzwinge oder Möbelzwinge

Eine Leimzwinge oder Möbelzwinge ist speziell für das Verleimen von Hölzern, Leisten und Möbeln konzipiert. Die Klemmarme von Leimzwingen bestehen aus Holz mit schützender Korkauflage. Ein Excenter-Hebel ermöglicht eine stufenlose Verstellung.

Federzwinge und Federklemme

Zum Zusammenpressen kleiner Werkstücke sind eine Federzwinge und Federklemme aus Kunststoff oder Metall praktisch. Diese Leicht-Klemmzwingen besitzt zwei kurze Spannarme, die Sie zum Anbringen und Lösen einfach zusammendrücken. Eine solche Klemmzwinge passt in jede Hosentasche.

Hebelzwingen (KliKlamps)

Hebelzwingen (KliKlamps) nutzen anstelle eines drehbaren Spanngriffs zum Aufbau des Drucks einen Hebelmechanismus mit Einrastfunktion. Vorteil ist die kraftsparende Nutzung und das einfache Umspannen der Klemme.

Für Spezialaufgaben steht eine Vielzahl weiterer Spannwerkzeuge zur Auswahl: Kantenzwingen helfen beim Spannen von Kanten und Stirnseiten, Waagerechtspanner fixieren Werkstücke über einen in Spannstellung waagerecht angebrachten Hebel und Rohrspanner klemmen Rohre und andere runde Werkstücke fest. Zur Befestigung von Geräten, Werkzeugen und Werkstücken auf Tischen, Platten und Werkbänken gibt es Tischzwingen und Tischspanner. Polschraubzwingen und Greifarmzwingen sorgen beim Schweißen für sicheren Halt und ein robuster Schraubstock fixiert Werkstücke mit hoher Spannkraft. Schraubstöcke gibt zur Befestigung an Werkbänken und als frei beweglicher Schraubstock. Sparrenzwinge finden im Zimmereibereich etwa bei der Dachkonstruktion Verwendung.

Wie finde ich eine Schraubzwinge in der richtigen Größe?

Beim Kauf von Schraubzwingen, Schraubklemmen und Spannern können Sie zwischen vielen Größen wählen. Achten Sie bei der Auswahl auf die Spannweite, die in Millimetern angegeben wird. Üblich sind etwa 150 mm, 300 mm, 450 mm, 700 mm und 1.000 mm. Die Spannweite gibt den maximalen Abstand der Spannbügel und damit die zulässige Breite des Werkstücks an, das sich einspannen lässt.

Wie finde ich eine Schraubzwinge in der richtigen Größe?

Eine weitere wichtige Größenangabe bei Schraubzwingen ist neben der Spannweite die Ausladung: Sie steht für die effektive Länge des Auslegers und damit für den Abstand zwischen der Führungsschiene und den Auflageflächen an den Bügeln. Die Ausladung muss groß genug sein, um den Pressdruck auf die gewünschte Stelle des Werkstücks auszuüben. Schraubzwingen mit großer Ausladung heißen Tiefspann-Schraubzwingen.

Vergleichen Sie beim Kauf neben Spannweite und Ausladung auch die in der Produktbeschreibung angegebene Spannkraft. Sie besagt, wie viel Druck das Werkzeug auf Leisten, Platten und andere Materialien ausüben kann.

Damit Ihnen die passende Schraubzwinge zur Verfügung steht, empfiehlt sich eine Grundausstattung in mehreren Größen. Für eine ausbalancierte Kraftübertragung kaufen Sie die Zwingen am besten stets paarweise.

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