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Solar-Kleinanlagen wandeln die Energiestrahlung des Sonnenlichts direkt in elektrische Energie um. Ein Solar-Modul besteht aus Solarzellen in Serien- oder Parallelschaltung...

  

Was sind Solar-Kleinanlagen?

Solar-Kleinanlagen wandeln die Energiestrahlung des Sonnenlichts direkt in elektrische Energie um. Ein Solar-Modul besteht aus Solarzellen in Serien- oder Parallelschaltung. Solarmodule sind in flexibler und starrer Ausführung verfügbar. Starre Solarmodule bestehen üblicherweise aus siliziumbasierten Solarzellen, die auf einen Aluminiumrahmen montiert und von einer Glasplatte abgedeckt sind. Die Solarzellen werden hierbei mechanisch durch das Modul vor Umwelteinflüssen geschützt. Solarmodule geben immer Gleichspannung (DC) ab.

Ein typisches Solarmodul ist wie folgt aufgebaut:

  • Eine Glasscheibe, meist sogenanntes Einscheiben-Sicherheitsglas, auf der zur Sonne gewandten Seite dient zum Schutz gegen meteorologische Einflüsse (wie Hagelschlag) und Verschmutzung.

  • Eine transparente Kunststoffschicht aus Ethylenvinylacetat (EVA) oder Silikongummi trägt die Solarzellen.

  • Die Solarzellen sind durch Lötbändchen elektrisch miteinander verschaltet.

  • Die Rückseite schützt ein witterungsfester Kunststoff, meist eine Folie aus Polyvinylfluorid und Polyester.
  • Die Anschlussdose enthält Freilauf- beziehungsweise Bypass-Dioden und ein Anschlussterminal, häufig bereits werkseitig mit Anschlusskabeln und Steckern. Die genannten Dioden sorgen je nach Verschaltung der Solarmodule dafür, dass nicht beleuchtete Module elektrisch „übersprungen“ werden können.

  • Der Rahmen ist aus Gewichtsgründen zumeist aus Aluminiumprofil gefertigt und dient dem Schutz der Glasscheibe bei Transport, Handhabung und Montage.

  • Die Solarzellen tragen eine individuelle Seriennummer, die auf dem Rahmen aufgebracht oder zusammen mit den Solarzellen unveränderbar eingebettet ist.

Was sagt die Leistungsangabe von Solar-Kleinanlagen aus?

Die hierfür verwendete Einheit „Watt peak“ (vom englischen peak = „Spitze“) ist im Bereich Photovoltaik gebräuchlich. Allerdings ist diese Einheit nicht normgerecht als Bezeichnung für die elektrische Leistung (Einheit: Watt) von Solarzellen. Gebräuchlich sind zudem Vielfache wie Kilowatt peak, Megawatt peak und Gigawatt peak. Als Abkürzungen werden Wp, kWp, MWp oder GWp verwendet. Die Einheit wird verwendet, um unterschiedliche Solarzellen und Solarmodule unter genormten Testbedingungen vergleichen zu können. Diese Standard-Testbedingungen (STC) haben folgende Parameter:

  • Zellentemperatur von 25 Grad Celsius
  • Bestrahlungsstärke von 1.000 Watt pro Quadratmeter (W/m²)
  • Sonnenlichtspektrum von 1,5 (entspricht dem Sonnenhöchststand in Karlsruhe)

Welche Solar-Kleinanlagen gibt es?

Die Solar-Kleinanlagen bei Conrad werden in drei Kategorien angeboten:
 

  • Solar-Sets
    Das sind Kits, bei denen die Solarmodule bereits für spezielle Einbau-Umgebungen vorbereitet sind, zum Beispiel für Wellblech- oder Ziegeldächer. Sie werden meist komplett im Set mit allen nötigen Montage- und Installationsmaterialien bereitgestellt. Solar-Sets können mit baugleichen Solar-Modulen meist einfach erweitert werden, um höhere Leistungen zur Verfügung zu haben. Zum Teil sind diese Anlagen bereits mit Wechselrichtern ausgestattet, so dass eine 230-Volt-Versorgung möglich ist.
  • Solaranlagen
    Solaranlagen bestehen aus einem oder mehreren Solarmodulen, die Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln. Die Energie wird mittels eines dazugehörigen Ladereglers zwischen dem Solar-Akkumulator und dem Verbraucher aufgeteilt. Der Laderegler sorgt auch dafür, dass Energie in lichtarmen Zeiten vom Solar-Akkumulator für den oder die Verbraucher zur Verfügung gestellt werden.

  • Solarbelüftungssysteme
    Diese Systeme werden eingesetzt, um netzstromunabhängig zusätzliche Lüftungen zu realisieren. Einsatzbereiche können Gewächshäuser, selten genutzte Räume (Gartenlauben) oder Anlagen zur Nutztierhaltung sein. Die Flügelräder der Ventilatoren sind so austauschbar, dass man Saug- oder Blasbetrieb nutzen kann.
    Das Gehäusematerial ist für einen dauerhaften Außenbetrieb geeignet.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Solar-Kleinanlagen

Wer setzt Solar-Kleinanlagen ein?

Solar-Kleinanlagen kommen überall dort zum Einsatz, wo kein direkter Zugang zum Stromnetz besteht. Somit gehören Camper, Segler, Gartenfreunde, Anbieter von Outdoor-Events, mobile Werkstätten oder die Bergrettung zu den primären Zielgruppen.

Welche Sicherheits- und Bedienungshinweise sind zu beachten?

  • Solar-Kleinanlagen sind oft betriebsfertig zusammengestellt oder einfach aufzubauen. Die elektrische Inbetriebnahme ist in der Regel werkzeuglos möglich.

  • Den einzelnen Komponenten von Solar-Kleinanlagen liegen umfangreiche Bedienungsanleitungen bei. Studieren Sie diese vor dem Beginn der Installation sorgfältig!

  • Sollten beim Aufbau der Solaranlage Schwierigkeiten auftreten, ist es empfehlenswert, eine Fachkraft hinzuzuziehen. Kleine Fehler in der Installation können schwerwiegende Folgen bis hin zur Zerstörung von Komponenten nach sich ziehen.

  • Solar-Kleinanlagen sind für die Gewinnung von elektrischem Strom durch Sonnenenergie für den ganzjährigen Einsatz im Außenbereich ausgelegt. Achten Sie darauf, dass das eigentliche Solarmodul beschattungsfrei nach Süden ausgerichtet ist.
  • Eindringende Feuchtigkeit ist der größte Feind der Solarmodule. Achten Sie bei Transport, Installation und Befestigung darauf, dass die äußeren Schutzelemente nicht beschädigt werden.

  • Laderegler und Solar-Akkumulatoren müssen in einem Innenbereich installiert werden.

  • Achten Sie unbedingt auf korrekte Polarität beim Verbinden der Elemente. Folgen Sie dazu den aufgebrachten Kennzeichnungen Plus und Minus.

  • Einige Systeme werden ohne Puffer-Akku geliefert. Die empfohlene Akkugröße finden Sie in den Betriebsanleitungen.

Welche Lebensdauer haben Solar-Kleinanlagen?

Für die Betrachtung der Lebensdauer werden Zeiträume von bis zu 25 Jahren berücksichtigt. Der Rückgang des ursprünglichen Wirkungsgrades beträgt etwa 10 Prozent in einem Zeitraum von 20 Jahren, bis 13 Prozent nach 25 Jahren. Diese Werte können jedoch variieren. Bei kristallinen Solarzellen geht man von einer Nutzungsdauer von bis zu 30 Jahren aus. Bei den Wechselrichtern liegt die zu erwartende Lebensdauer bei rund 15 Jahren.

Was ist bei der Entsorgung von Solar-Kleinanlagen zu beachten?

  • Das Material eines Photovoltaikmoduls kann bis zu 95 Prozent recycelt werden. Dafür gibt es spezialisierte Betriebe und gemeinnützige Organisationen.

  • Elektronik-Altgeräte gehören in öffentliche Sammelstellen der Kommunen. Es ist untersagt, sie im Hausmüll zu entsorgen.

  • Batterien dürfen ebenfalls nicht in den Hausmüll gegeben werden. Verbraucher sind verpflichtet, gebrauchte Batterien zurückzugeben, zum Beispiel in kommunalen Sammelstellen oder im Handel.
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