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Analoge Wetterstationen - Ihre Helfer für die richtige Wettervorhersage

Analoge Wetterstationen messen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck sowohl im Innenbereich als auch im Außenbereich. Sie werden außen für lokale Wetterbeobachtung und für Wettervorhersagen verwendet. In Innenräumen messen sie das Raumklima.

Durch den Vormarsch der digitalen Wetterstationen sind analoge Wettermessungen rückläufig. Allerdings erfährt die analoge Technik in der Hobby-Meteorologie einen Retro-Trend, der sie als Design-Wetterstation begehrt macht.

Was ist eine analoge Wetterstation?

Analoge Wetterstationen geben Auskunft über das Wetter am Aufstellort. Sie enthalten verschiedene Messgeräte für die Bestimmung von meteorologisch relevanten Daten.

Folgende Messgeräte umfasst eine analoge Wetterstation in der Regel:

  • Thermometer: Thermometer messen die Temperatur in Grad Celsius (°C).
  • Hygrometer: Hygrometer messen den Feuchtigkeitsgehalt der Luft, also die Luftfeuchte.
  • Barometer: Barometer messen den Luftdruck in Bar.

Übrigens:

Hygro- ist griechisch und bedeutet feucht oder Feuchtigkeit.
Thermo- stammt ebenfalls aus dem Griechischen und steht für Temperatur, Wärme oder Hitze.

Analoge Wetterstationen sind je nach Modell für drinnen oder für draußen konzipiert:

  • Wetterstationen für den Innenbereich geben Aufschluss über das Raumklima. Sie werden zum Beispiel in Wohnräumen, Werkhallen und Gewächshäusern verwendet. Meist handelt es sich um Thermo-Hygrometer, die Temperatur und Luftfeuchte darstellen. Mithilfe der Daten kann die Innenluft optimiert werden.
  • Wetterstationen für den Außenbereich sind witterungsbeständig. Die Messergebnisse einer analogen Außen-Wetterstation geben Auskunft über die aktuelle Wetterlage und ermöglichen darüber hinaus die lokale Wettervorhersage.

Abbildung: Wohnraum-Hygrometer und Thermometer

Vor- und Nachteile einer analogen Wetterstation

Vorteile Nachteile
+ Analoge Wetterstationen haben nur mechanische Bauteile. Sie benötigen daher keine Stromversorgung und sind flexibel an jedem Ort einsetzbar. Im Garten sind analoge Thermometer, Hygrometer und Barometer autark und funktional zugleich. - Im Gegensatz zu digitalen Wetterstationen sind analoge Wetterstationen nicht vernetzt. Sie können nur den aktuellen Stand vor Ort erheben. Das Ablesen funktioniert nur direkt an der Anzeige, die Funk-Weiterleitung der Messergebnisse ist nicht möglich.
+ Im Design versprüht eine analoge Wetterstation einen besonderen Charme. Materialien wie Edelstahl, Aluminium und Glas wirken bodenständig und setzen bewusste Akzente. - Analoge Wetterstationen gibt es nicht als Kombi-Set für innen und außen. Die Instrumente können immer nur an einem Ort messen und keine Wetterdaten von verschiedenen Messorten zusammentragen. Wollen Sie innen und außen Messungen durchführen, benötigen Sie mit analoger Technik mindestens zwei Messgeräte.
+ Die analogen Messgeräte sind robust und zuverlässig.  

Diese Daten messen analoge Wetterstationen

Analoge Wetterstationen messen verschiedene meteorologische relevante Werte. Es handelt sich dabei um absolute physikalische Größen, aus denen Meteorologen und Hobby-Forscher erst im zweiten Schritt für Sie relevante Wetterentwicklungen ableiten. Zu unterscheiden ist zwischen Wetterstationen für innen und außen.

Innentemperatur

Die Temperatur in °C, sprich Grad Celsius, ist eine absolute physikalische Größe. Die optimale Innentemperatur hängt von der Raumnutzung ab. Die Messung der aktuellen Innentemperatur kann zur Anpassung des Heizverhaltens beziehungsweise für Lüftungs- und Kühlungsvorgänge herangezogen werden.

Innenluftfeuchte

Die Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen wirkt sich auf das menschliche Wohlbefinden aus. Trockene Luft aufgrund zu niedriger Luftfeuchte kann zu Atembeschwerden führen. Eine zu hohe Luftfeuchte wiederum begünstigt Transpiration und Schimmelbildung. Die Messung der Innenluftfeuchte ist die Voraussetzung für die Optimierung des Raumklimas.

Außentemperatur

Die Außentemperatur spielt in vielen Lebensbereichen eine große Rolle. Anhand dieser Temperatur können Sie beispielsweise passende Kleidung auswählen. Auch für gärtnerische Tätigkeiten und die Frost-Sicherung von Gebäuden ist die Temperatur außen maßgeblich.

Außenluftfeuchte

Die Luftfeuchtigkeit ist maßgebend für die Niederschlagswahrscheinlichkeit und die gefühlte Temperatur. Wetterstationen für den Außeneinsatz sollten deswegen möglichst nicht nur die absolute Temperatur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit im Außenbereich bestimmen.

Luftdruck

Der Luftdruck ist abhängig von Temperatur und Luftfeuchte. Er bestimmt über das Klima vor Ort sowie über Großwetterlagen wie Hochdruck- und Tiefdruckgebiete. Im Tages- und Jahresvorlauf sind Luftdruckschwankungen normal. Allerdings lässt sich anhand dieser Schwankungen die Regenwahrscheinlichkeit bestimmen. In Deutschland und Österreich ist die Angabe des Luftdrucks in bar üblich. Gemessen wird der Luftdruck entsprechend mit einem Barometer.

 

So finden Sie eine passende Wetterstation für Ihren Einsatzzweck

Bei der Auswahl einer analogen Wetterstation kommt es in erster Linie auf die benötigten Funktionen an. Auch die Frage, ob die Messstation drinnen oder draußen aufgestellt werden soll, ist entscheidend. Nicht zuletzt achten viele Käufer auf ein formschönes Design.

Welche Funktionen benötigen Sie?

Die meisten Wetterstationen messen Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Dazu sind ein Thermometer und ein Hygrometer als Messgeräte notwendig. Wollen Sie darüber hinaus auch Wettervorhersagen treffen, sollten Sie ein Modell wählen, das zusätzlich ein Barometer für die Bestimmung des Luftdrucks umfasst.   

Wie ist die Anzeige gestaltet?

Analoge Wetterstationen haben je nach Funktionsumfang für jeden Messwert eine eigene Anzeige. Auf den Skalen der einzelnen Messgeräte können Temperatur (Thermometer), Feuchtigkeit (Hygrometer) und Luftdruck (Barometer) abgelesen werden. Üblicherweise sind es ein bis drei runde Anzeigescheiben.

Tipp: Auf vielen Anzeigen sind neben den reinen Messwerten Hinweise angebracht, die bei der Interpretation für Wettervorhersagen helfen.

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