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Wissenswertes zu digitalen Wetterstationen

Digitale Wetterstationen sind äußerst vielfältige Mess- und Anzeigegeräte für verschiedene meteorologisch relevante Messgrößen. Von der einfachen, kleinen digitalen Anzeige für Temperatur und einige weitere Messgrößen wie beispielsweise Luftfeuchtigkeit und Luftdruck bis hin zur umfänglichen professionellen Wetterstation sind in unserem Shop diverse Ausführungen für den Alltagsgebrauch sowie für den gewerblichen Einsatz erhältlich.


Was können digitale Wetterstationen?

Digitale Wetterstationen haben diverse Sensoren, die für das Raumklima oder Außen-Wetter relevante Daten erheben und als digitale Werte weiterverarbeiten.

Beispielsweise messen digitale Wetterstationen:

  • Temperatur mit einem Thermometer

  • Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer

  • Luftdruck mit einem Barometer

  • Windgeschwindigkeit mit einem Anemometer

  • Weitere Messgrößen wie beispielsweise CO2-Gehalt oder gefühlte Temperatur

Viele Wetterstationen können mit weiteren Sensoren nachgerüstet werden.

Häufig ist eine Funkuhr mit Uhrzeit- und Datumsangabe auf dem Display für die Anzeige mit enthalten.

Durch die Digitalisierung sind die meisten digitalen Wetter-Messgeräte vernetzungsfähig. So können Sie die Daten an verschiedenen Orten erheben und auf einer Gesamtansicht zusammentragen lassen.

Digitale Wetterstationen verfügen über eine Vielzahl von Sensoren

Einfache Sets bestehen oft aus einem Innengerät und einem Außensensor. Komplexere Wetterstationen sind zum Beispiel kompatibel mit Smart Home-Steuerungen und Cloud-Lösungen. Einige Modelle ziehen bei ihren Vorhersagen die Daten von externen Wetterdiensten mit heran.

Funk-Wetterstationen beziehen einen Teil ihrer Daten von meteorologischen Diensten und stellen ihre Uhr automatisch auf Winter- und Sommerzeit um. Einige Modelle sind zudem kompatibel mit Smart-Home-Lösungen.


Wozu werden digitale Wetterstationen verwendet?

Eine eigene Wetterstation liefert zuverlässig Daten. Dadurch gelingen Wetterbeobachtungen und Wetterprognosen auch dort, wo keine offizielle Wetterstation in der Nähe ist. Je nach Einsatzweck kommen Wetterstationen mit verschiedenem Funktionsumfang in Betracht.

 

Digitale Wetterstation für den Alltag

Einfache Wetterstation mit Vorhersage und Außen-Thermometer

Kleine digitale Wetterstationen für die Wandmontage oder als Tisch-Station bringen mit den wichtigsten Messwerten und einer 12-Stunden oder 1-Tages-Vorhersage alles mit, was im Alltag benötigt wird. Je nach Ausstattung verfügen sie über Thermometer für den Innenbereich und können zudem die Luftfeuchtigkeit sowie den Luftdruck anzeigen. Häufig umfassen einfache Komplett-Sets einen Außensensor, der per Funk die Daten aus dem Außenbereich mitteilt.

Wetterstationen mit weiteren Messgrößen

Wetterstation mit Funk-Regenmesser

Während einfache Wetterstationen nur Temperatur, Luftfeuchtigkeit und eventuell den Luftdruck messen, haben komplexere Modell eine Vielzahl weiterer Sensoren und Auswertungsoptionen, beispielsweise auch für die Luftverschmutzung oder für Windmessungen.

Einige Geräte für Fortgeschrittene können mit externen Anwendungen und Daten verknüpft werden.

Auch die Erhebung an verschiedenen Messorten und die übersichtliche Zusammenführung der Wetterdaten ist möglich, wenn das Set mehrere Messstationen umfasst.

Erweiterbare Modelle für Profis

Erweiterbare Funk-Wetterstation

Wetterstationen für Hobby-Meteorologen und gewerbliche Anwendungen sind in ihrem Funktionsumfang erweiterbar und bieten viele Möglichkeiten für die Auswertung von Wetterdaten. Neben den Basisfunktionen kann eine solche Wetterstation durch den Anschluss weiterer Messgeräte und -stationen flexibel erweitert werden. Die Vorhersagen sind durch die breitere Datenbasis zuverlässiger als die kleinerer Wetterstationen für den Hausgebrauch. Auf professionelle Wettertechnik setzen beispielsweise Eventplaner und Landwirte, deren Arbeitsplanung von der aktuellen und prognostizierten Wetterlage am Standort abhängt.


Vorteile gegenüber analogen Wetterstationen

Verglichen mit analogen Wetterstationen bieten digitale Wetterstationen einiges mehr an Funktionsumfang:

  • Der Hauptvorteil liegt in den Möglichkeiten zur Verknüpfung von Daten von verschiedenen Messorten und Messgrößen, welche genauere Aussagen und Vorhersagen zum Wetter ermöglicht. Auch externe Daten können in die Prognosen mit einbezogen werden

  • Bei App-basierten und Cloud-fähigen Wetterstationen ermöglicht die digitale Datenverarbeitung den Fernzugriff auf Ihre Wetterdaten am Messstandort, so dass kein Ablesen direkt vor Ort notwendig ist

  • Die Nachrüstung von Sensoren wie beispielsweise Regenmessern ist bei einigen digitalen Wetterstationen möglich, bei analogen hingegen nicht

  • Über Schnittstellen zur Vernetzung können einige Wetterstationen in Smart-Home-Systeme integriert werden und helfen dann zum Beispiel bei der Automatisierung von Heizprozessen


Welche digitalen Wetterstationen gibt es?

Bei den digitalen Wetterstationen stehen verschiedene Produktarten zur Auswahl:


Kabelgebundene Wetterstation

Bei kabelgebundenen Wetterstationen führen feste Leitungen von der Basisstation zu einzelnen Messgeräten mit Sensoren wie beispielsweise Niederschlagsammlern.


Funk-Wetterstation

Funk-Wetterstationen gibt es in vielen Ausführungen, die sich in der Art der Messgrößen, der Anzahl der Messpunkte und bei den Möglichkeiten der Anzeige und Auswertung der Wetterdaten unterscheiden. Gemeinsam haben alle Funk-Wetterstationen, dass ihre Datenübertragung kabellos funktioniert. Dieser Aspekt ist bei der Installation solcher Wetterstationen von großem Vorteil, denn es müssen keine Kabel zu den einzelnen Messsensoren beispielsweise auf dem Dach, im Keller oder im Garten verlegt werden.


Mobile Wetterstation

Mobile Wetterstationen sind besonders handliche Geräte, die keine feste Stromversorgung benötigen. Dadurch sind sie leicht zu transportieren und flexibel einsetzbar.

Meist werden mobile Wetterstationen mithilfe von Batterien betrieben. Es gibt sie sowohl als einzelne Messstation als auch als mehrteiliges Set mit einer Basis für die Anzeige und mehreren Funk-Sensoren.


WLAN-Wetterstation

WLAN-Wetterstationen tragen Wetterdaten zusammen und übermitteln diese mittels kabelloser WLAN-Verbindung ins Internet.
Über eine App gelingt der Fernzugriff via Smartphone oder Tablet bequem von unterwegs.


Satelliten-Wetterstation

Satelliten-Wetterstationen messen eigene Daten vor Ort und empfangen zusätzlich externe Wetterdaten von Satelliten. Sie aktualisieren ihre Anzeige mehrmals täglich.

Mit einer Satelliten-Wetterstation erhalten Sie die Wettervorhersagen von professionellen Meteorologen direkt ins Haus. Auch die Funkuhr an der Wetterstation aktualisiert sich selbstständig und schaltet automatisch von Sommer- auf Winterzeit um.


Thermometer

Thermometer sind die einfachste Ausführung einer meteorologischen Messstation. Sie ermitteln die aktuelle Temperatur und stellen diese auf ihrer Anzeige dar.

Funk-Thermometer
Funk-Thermometer messen die Temperatur und leiten die Messwerte per Funk weiter. So können Sie beispielsweise die Temperatur im Kühlschrank oder in einem Trockenraum aus der Ferne kontrollieren.

Thermo-/Hygrometer
Wetterstationen mit Thermometer- und Hygrometer-Funktion sind für den Inneneinsatz geeignet. Sie messen die Temperatur und die Luftfeuchte. 
App-basierte Thermo/Hygrometer haben keine eigene Anzeige, sondern übermitteln die Messergebnisse über Funk an ein anderes Anzeigegerät wie beispielsweise ein Smartphone oder Tablet. Auf diesem muss die herstellerspezifische App installiert sein, um die Daten ablesen zu können.


Auf diese Funktionen sollten Sie bei der Auswahl einer digitalen Wetterstation achten

Die Auswahl an digitalen Wetterstationen ist groß. Auf folgende Kriterien sollten Sie achten, um ein passendes Produkt für Ihren Einsatzzweck zu finden:

  • Art und Anzahl der Sensoren: Einfache Wetterstationen bestehen nur aus einer Basisstation für den Innenraum. Meistens ist jedoch mindestens ein Funk-Außensensor erwünscht, um Innen-Außen-Thermometer-Angaben zu erhalten. Bei Wetterstationen mit mehreren Funk-Messgeräten können Sie darüber hinaus die Anzahl der Messpunkte steigern.

  • Messfunktionen: Standard-Wetterstationen erheben die Temperatur und meist auch die Luftfeuchte vor Ort. Sind Ihnen darüber hinaus weitere Informationen wie beispielsweise der Temperaturverlauf, die gefühlte Temperatur (Windchill), die CO2-Konzentration und ähnliche wichtig, benötigen Sie eine Wetterstation mit entsprechenden Sensoren oder einer externer Datenquelle.

  • Vorhersagezeitraum: Ganz einfache Wetterstationen zeigen nur die aktuellen Messwerte an oder bieten die Vorhersage-Funktion für 12 bis 24 Stunden. Bei aufwendigeren digitalen Modellen kann der Vorhersagezeitraum aber auch bis zu zwei Wochen betragen.

  • Einbindung externer Daten: Digitale Funkwetterstationen messen nicht immer alle meteorologischen Werte selbst. Beispielsweise können WiFi-Internet-Wetterstationen oder satellitengestützte Wetterstationen Informationen von offiziellen Wetterdiensten in ihre Vorhersagen integrieren. Dadurch erhalten Sie beispielsweise auch Angaben über Sonnenaufgangs- und Untergangszeit, die Mondphasen und eventuelle Wetterwarnungen.

  • Alarmfunktionen: Einige Wetterstationen schlagen Alarm, wenn Frostgefahr besteht oder ein Sturm aufzieht. Wetterstationen mit Anzeige der Uhrzeit können häufig auch als Wecker inklusive Snooze-Funktion verwendet werden.

  • Anzeige: Die Anzeigedisplays von Wetterstationen sind unterschiedlich komplex aufgebaut. In der Regel handelt es sich um ein Farbdisplay mit LED-Anzeige. Manchmal enthält diese nur nüchterne Ziffern als Information, in anderen Fällen wird mit bunten Wettervorhersage-Piktogrammen die Tendenz verdeutlicht. Oft ist eine Uhrzeit-Anzeige mit vorhanden. Ein großes Display bietet auch Platz für Wochentag, Datum und die Wetterprognose für mehrere Tage.

  • Stromversorgung: Digitale Wetterstationen sind elektronische Geräte und benötigen entsprechend immer eine Stromversorgung. Haben Sie keine Steckdose am Aufstellort in der Nähe, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihre Geräte im Batteriebetrieb arbeiten können.

  • Erweiterbarkeit: Einfache Sets bestehen nur aus einer Basisstation für den Innenraum und einem Funksensor für die Außen-Temperatur. Einige Wetterstationen werden mit mehreren Funksensoren ausgeliefert, die beispielsweise weitere Messungen in unterschiedlichen Wohnräumen oder in Lagerflächen ermöglichen. Wollen Sie die Anzahl der Messorte flexibel erweitern, benötigen Sie eine Funk-Wetterstation, die die spätere Vernetzung von weiteren Sensoren ermöglicht. Profi-Geräte lassen den Anschluss weiterer Messgeräte zu. wie beispielsweise UV-Sensoren oder Regensammler. Darüber bieten sie diverse Optionen zur Auswertung mit PC-Software.

  • Anbindung an Cloud-Lösungen: Cloud-fähige Wetterstationen können mit Smart-Home-Lösungen vernetzt werden, beispielsweise über Conrad Connect.(Link öffnen in neuem Tab) Hierbei sollten Sie auf die Kompatibilität mit Ihrem System achten. Haben Sie bereits ein Cloud-System installiert, erleichtert die Einbindung der Wetterstation in das vorhandene Netzwerk die Bedienung und ermöglicht beispielsweise die Sprachsteuerung über Amazons Alexa oder den Fernzugriff über Apps.

Unser Praxistipp:

Wichtig ist, dass sich alle Sensoren in der Reichweite der Basisstation befinden.

Hinweis:

Es gitbt auch Wetterstationen ohne eigene Anzeige, bei den die Daten nur per App ausgelesen werden können.


Der passende Standort für Ihre Wetterstation

Grundsätzlich können auf jedem Privatgrundstück meteorologische Messgeräte aufgestellt werden. Wer auf dem Balkon oder Dach eines Mietshauses Messgeräte montieren will, benötigt dafür unter Umständen die Erlaubnis des Eigentümers.

Das Aufstellen von Wetterstationen macht nur in einer aussagekräftigen Umgebung Sinn. Der Standort sollte beispielsweise nicht unter Bäumen, nicht in zugigen Ecken mit unnatürlichen Luftströmungen oder in feuchten Nischen liegen. Je freier die Fläche, desto realistischer sind die Messwerte und darauf basierende Wettervorhersagen.

Sollen Wetterdaten per Funk übertragen werden, sollten möglichst wenige Hindernisse zwischen Sender und Empfänger sein, damit die Übertragung innerhalb dieser Entfernung funktioniert. Die Herstellerangaben zu den Reichweiten beziehen sich auf die Reichweite im freien Feld und stellen insofern theoretisch maximal mögliche Reichweiten dar.

 

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