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Mit Stellringen und Klemmringen werden zahlreiche mechanische Lösungen in Industrie- und Heimanwendungen sowie im Modellbau umgesetzt. In unserem Ratgeber verraten wir Ihnen Wissenswertes über die verschiedenen Arten von Stell- und Klemmringen, außerdem erfahren Sie mehr über typische Anwendungsgebiete.

Wissenswertes zu Stell- und Klemmringen

Was sind Stellringe und Klemmringe?

Klemmringe und Stellringe gehören zu den grundlegenden Bauteilen in jeder Art von Antriebstechnik. Es handelt sich um einfache und nahezu universell einsetzbare mechanische Komponenten. Sie bestehen aus einem Ring, der auf einer Welle befestigt wird. Die Stirnflächen des Rings stehen exakt senkrecht zur Wellenachse, um plan mit anderen Bauelementen abzuschließen. Der Durchmesser der Innenbohrung zur Aufnahme der Welle wird mit einer Toleranz angegeben, innerhalb derer ein Stell- oder Klemmring nach der Montage hält.

Im Industriebereich haben die Bauteile Toleranz-Angaben aus dem ISO-System. Für den Einsatz mit höheren Drehzahlen gibt es die Bauteile auch ausgewuchtet. Als Sonderbauformen sind unter anderem Schnellspann-Klemmringe für eine werkzeuglose Handhabung verfügbar. Andere Modelle, sogenannte Washdown-Klemmringe, sind wasserdicht umhüllt.

Arten von Stellringen und Klemmringen

In unserem Onlineshop finden Sie Stell- und Klemmringe für verschiedene Wellendurchmesser. Die angebotenen Bauteile in dieser Kategorie sind ISO-zertifiziert und RoHS-konform.

Stellring inklusive Madenschraube geeignet für eine Welle mit 1.5 mm

Stellringe

Ein Stellring ist ein ringförmiges Metallteil. Das wesentliche Maß ist der Innendurchmesser, durch den die Welle passen muss, auf der der Stellring befestigt wird. In diesem Ring befindet sich mindestens eine Gewindebohrung senkrecht zur Wellenachse. In das Gewinde ist eine Schraube mit einem Innensechskant zur Betätigung eingebracht. Das Schraubenende drückt nach dem Eindrehen auf die Welle und fixiert den Stellring damit an der gewünschten Position. Diese Schraubseite (Innensechskant) ist nach dem Befestigen eines Stellringes mindestens bündig mit der Außenfläche des Rings. Das minimiert die Verletzungsgefahr, die von sich drehenden Stellringen ausgeht.

Damit ein Stellring seine Funktion erfüllen kann, muss das Material der Welle, auf der er befestigt wird, etwas weicher sein als das der Fixier-Schraube. Damit einher geht, dass die Welle am Druckpunkt der Schraubenspitze (geringfügig) beschädigt wird. Somit sind nachträgliche Veränderungen des Drehwinkels des gesamten Stellrings auf der Welle kaum oder nicht möglich. Für die Einnahme definierter Positionen von Stellringen können Wellen auch mit definierten Vertiefungen ausgestattet sein. Material und Stärke des Rings richten sich nach den mechanischen Anforderungen der Anwendung.

Einige Verwendungsbeispiele:

  • Fixierung von Zahnrädern oder Riemenscheiben auf Wellen

  • Dreh- und fixierbare Befestigung von Messgeräten auf Stativköpfen

  • Fixierbare Zier-Endstücke von Gardinenstangen

  • Befestigung von Lampenbaldachinen

Klemmring aus Aluminuim für die Befestigung auf einer Welle

Klemmringe

Um die mechanischen Auswirkungen von Stellringen auf die benutzte Welle zu beseitigen, wurde der Klemmring entwickelt. Es gibt einteilige und zweiteilige Klemmringe. Die einteilige Variante besteht aus einem Metallring, der an einer Stelle mit einem definierten Spalt durch das gesamte Material senkrecht zur Welle versehen ist. Der Schlitz ist senkrecht durchbohrt. Auf einer Seite der Bohrung befindet sich eine Vertiefung mit einem etwas größeren Durchmesser zur Aufnahme einer Schraube, die in das Gewindeloch auf der anderen Seite des Schlitzes hineingeschraubt wird. Die Schraubköpfe haben meist einen Innensechskant, der nach dem Befestigen kaum oder gar nicht aus dem Außendurchmesser des Klemmringes herausragt. Bei großen Ausführungen werden auch Schraubköpfe für Ring-, Gabel- oder Spezialschlüssel verwendet. Beim Anziehen der Schraube wird der Spalt unter Ausnutzung der Elastizität des Ringmaterials minimal verkleinert, so dass sich auch der Innendurchmesser des Klemmringes auf der Welle verringert – der Ring klemmt auf der Welle mittels Kraftschluss fest.

Bei zweiteiligen Klemmringen ist dieses Prinzip mit zwei Spalten und zwei Schrauben umgesetzt. Diese Variante hat den Vorteil, dass man Wellen mit einem Klemmring umschließen kann, ohne andere Komponenten vorher von der Welle entfernen zu müssen.

Mit dieser Klemm-Technologie lassen sich – im Vergleich zum Stellring – sehr hohe und vor allem zerstörungsfreie mechanische Fixierungen auf Wellen konstruieren, da die Klemmkraft fast auf den gesamten Umfang der Welle wirkt. Für industrielle Anwendungen mit hohen Lasten und Präzisionsanforderungen sind innen oft zusätzliche Oberflächenvergütungen und/oder Strukturierungen aufgebracht. Mit vorgeschriebenen Anzugs-Drehmomenten lassen sich definierte Haltekräfte auf der Welle einstellen. Diese Werte werden für bestimmte Temperaturbereiche zugesichert. Darüber hinaus gibt es Klemmringe mit spezieller Innengeometrie, beispielsweise für den Einsatz auf Keilwellen. Weitere Varianten sind doppelt breite Klemmringe, mit denen sich Wellen verbinden lassen – ebenfalls ein- oder zweiteilig.

Verwendungsbeispiele von Klemmringen:

  • Präzise ausrichtbare Befestigung von Satelliten- und anderen Antennen oder Videokameras

  • Positionierung von Lagern und Zahnrädern auf Wellen

  • Endanschlag an linearen Antrieben

  • Befestigung von Präzisions-Messgeräten auf Stativköpfen

Was ist beim Umgang mit Stell- und Klemmringen zu beachten?

Stellringset mit fünf unterschiedlich großen Innendurchmessern

 

Stell- und Klemmringe mit defekten Schrauben oder Gewinden dürfen nicht verwendet beziehungsweise müssen ersetzt werden. Von Ringen mit zu geringer Haltekraft oder dem völligen Lösen der Bauteile kann Verletzungsgefahr ausgehen.

Überprüfen Sie vor dem Aufsetzen eines Stell- oder Klemmrings die Oberfläche der Welle und die Innenfläche des Rings auf absolute Sauberkeit und Korrosionsfreiheit.

Für das Befestigen oder Öffnen von Stell- und Klemmringen können bestimmte Werkzeuge empfohlen oder vorgeschrieben sein, um die Anzugs-Drehmomente sicher zu erreichen und die Schraubköpfe nicht zu beschädigen.

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