Arbeitsmodell der Zukunft

“Homeoffice ist eine Herausforderung für die Arbeitswelt - aber auch eine gewaltige Chance, längst überfällige Schritte auf dem Weg der Digitalisierung zu gehen!”

Deutschland ist erneut im Lockdown – und dennoch wollen die Infektionszahlen nicht ausreichend sinken. Zudem sind neue Mutationen des Coronavirus auch in Deutschland aufgetaucht. Aus diesen Gründen haben sich Bund und Länder erneut zusammengeschaltet, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Neben der Verlängerung und Verschärfung der bisherigen Maßnahmen, sollen auch Arbeitnehmerinnen und -nehmer wieder verstärkt aus dem Homeoffice arbeiten. Eine entsprechende Verordnung erarbeitet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. 

Die Notwendigkeit einer solchen Verordnung verdeutlicht sich in den Zahlen: Waren im April 2020 in Deutschland noch 27 Prozent der Arbeitnehmerinnen und -nehmer im Homeoffice, so waren es im November 2020 nur noch 14 Prozent. Das zu mindestens haben Expertinnen und Experten der Hans-Böckler-Stiftung berechnet. Dabei ist Arbeit von zu Hause aus eine wirksame Maßnahme zur Eindämmung der Infektionszahlen – zu diesem Ergebnis kommen Forscherinnen und Forscher der Universität Mannheim. 

Bei uns stand und steht der Schutz und die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an erster Stelle. Bereits Mitte Februar 2020 haben wir uns mit verschiedenen Krisen- und Notfallszenarien beschäftigt. Schon bevor Covid-19 Deutschland erreicht hat, hatten wir eine Reihe von präventiven Maßnahmen umgesetzt. Wir haben unsere Mannschaft in allen Bereichen außer der Logistik und den Filialen frühzeitig aufgeteilt: Im 14-tägigen Wechsel arbeiteten 50 Prozent vor Ort in den Büros, die anderen 50 Prozent zu Hause. Als die Lage sich dann verschärfte, konnten innerhalb kürzester Zeit 99 Prozent der im Büro Beschäftigten von zu Hause aus arbeiten. Dies ist uns nur gelungen, weil wir als Technikpionier schon früh mit der digitalen Transformation unseres Unternehmens begonnen haben. Beispielsweise arbeiten wir schon seit Jahren cloudbasiert, wodurch sich alle Mitarbeitenden online vernetzen können. In den darauffolgenden und weniger problematischen Sommermonaten haben wir wieder mit einer maximalen Besetzung von bis zu 50 Prozent abwechselnd im Büro gearbeitet.

Aufbauend auf unseren letztjährigen Erfahrungen gehen wir auch jetzt wieder mit gutem Beispiel voran. Seitdem die Infektionszahlen im vergangenen Herbst wieder steigen, arbeiten auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder verstärkt dezentral. Heißt, wir liegen im Moment wieder bei einer Quote von 99 Prozent der Büroarbeitsplätze, die von der Verwaltung in private Haushalte verlegt wurden. Wie auch schon im letzten Frühjahr, sind wir dank unserer digitalen Arbeitsweise so gut aufgestellt, dass unsere Kundinnen und Kunden, Partner- oder Dienstleistungsunternehmen dabei keinen Unterschied feststellen. 

Die Covid-19-Pandemie hat aber auch bei uns Prozesse angestoßen und intensiviert, die das Arbeiten von morgen elementar verändern. Momentan überarbeiten wir unsere Arbeitsstrukturen und wollen mit mobilem Arbeiten und Desksharing unsere Attraktivität als moderner und sicherer Arbeitgeber langfristig festigen. Weniger Vorgaben, mehr Freiheiten und Verantwortung – wir stellen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Gerade unser Desksharing-Pilotprojekt wurde im Testzeitraum vergangenen Sommer von unserer Belegschaft äußerst positiv angenommen. Wir prüfen aktuell, ob wir in Zukunft weitere Bereiche auf dieses Modell umstellen können. 

Mit Blick auf die zu hohen Neuinfektionen, dem 7-Tage-Inzidenz und der Sterberate in Deutschland liegt es an uns allen, das Infektionsgeschehen in Deutschland einzudämmen. Dazu gehört auch eine verstärkte Nutzung der Homeoffice-Möglichkeiten. Wir bei Conrad unterstützen die neueste politische Forderung und setzen uns für den Schutz unserer Belegschaft und unserer Gesellschaft ein.

Ihr Ralf Bühler


   

The Future of Work

“Working from home poses a challenge for the workplace as we know it. But it’s also a fantastic opportunity to take those long-overdue steps towards digital transformation!“ 

Despite Germany being in lockdown again, the infection rate refuses to drop to a level considered sufficiently low. Moreover, new strains of the virus are popping up all over the country. As a result, federal and state governments are once more discussing appropriate measures to mitigate the situation. Besides extending  and tightening the current rules, working from home again tops the priority list, with the Federal Ministry of Labour and Social Affairs already drafting the relevant bill.      

The importance of this bill is further underlined by the latest figures released by analysts at the Hans-Böckler-Stiftung. In April 2020, 27 percent of Germany’s workforce was working from home. However, by November last year, the number had dropped to just 14 percent, despite working from home constituting an effective measure when it comes to controlling infection rates – as shown by research carried out at Mannheim University.

We’ve always put the health and safety of everyone working at Conrad first. As early as February 2020, we were looking into ways of dealing with various crisis and emergency scenarios. And when the virus started to spread across Germany, we had already implemented a range of preventive measures. With the exception of staff working at Logistics and in our retail stores, we introduced fortnightly attendance shifts, with half of our workforce coming into the office, and the other half working from home.  After things got worse, it took us basically no time at all to enable 99 percent of our people to work remotely. We achieved this mainly because as one of the pioneers in technology retailing, our company was among the earliest adopters of digital transformation. Means we’ve been using cloud-based systems for many years which means everyone at Conrad forms a part of our online network.  When the summer months provided some respite, we resumed our 50-on-50-off shift pattern.    

Based on what we’ve learned in the course of last year we once more decided to lead by example. With the number of infections being on the rise since fall, most of us are now working from home. Means our company administration again managed to move 99 percent of our office space into private households. Just like last spring, being a predominantly digitally operating business puts us into an excellent position, with customers, business partners and external service providers hardly noticing a difference when interacting with us.        

For us, like for many other businesses, the corona crisis has been a catalyst for developments that will fundamentally change the future of work. We are currently revising our working procedures, looking at mobile working and desk sharing models as means of consolidating our image as a modern and safe employer  in the long term. Less micromanaging, more freedom and more responsibility  - and putting employees at the heart of our operations. The new desk sharing policy in particular, introduced during the summer months, went down extremely well with our workforce. We are now looking into whether this approach suits other company departments as well.   

In light of the alarming number of people getting infected for the first time, the staggering amount of cases recorded every week, and the current fatality rate across Germany, each and everyone of us needs to play a part in slowing the spread of the virus. This also includes working from home whenever possible. We at Conrad fully support the latest government policy, and do our very best to help protect our workforce and society as a whole.  

Yours sincerely, 

Ralf Bühler

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