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REACH-Verordnung EG-Nr. 1907/2006

Die EU-Chemikalienverordnung REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) wurde Ende Dezember 2006 verabschiedet und ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedsstaat. Das Hauptziel der REACH-Verordnung ist die Sicherstellung eines hohen Schutzniveaus der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor möglichen chemikalienbedingten Risiken. Für die Lieferkette bestehen damit bestimmte Registrierungs- und Auskunftspflichten z.B. zu besorgniserregenden Stoffen. Zu den besorgniserregenden Stoffen zählen insbesondere CMR-Stoffe, d.h. Stoffe, die krebserregend, mutagen oder fruchtschädigend sind, PBT-Stoffe (persistent, bioakkumulierbar und toxisch) und vPvB-Stoffe (sehr persistent und sehr bioakkumulierbar).

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REACH und Conrad

 

REACH und Conrad

 

Der Verbraucherschutz steht bei Conrad Electronic an oberster Stelle. Wir legen größten Wert auf Qualität und Sicherheit, daher unterliegen alle Artikel im Sortiment regelmäßigen strengen Qualitätskontrollen. Diese umfassen natürlich auch die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte für Schadstoffe.

Conrad Electronic wird die Verpflichtungen aus der REACH-Verordnung erfüllen bzw. einhalten und hat in diesem Zusammenhang auch alle Lieferanten vertraglich verpflichtet, die entsprechenden Anforderungen ebenfalls einzuhalten. Unsere Lieferanten sind u.a. verpflichtet Stoffverbote und Deklarationspflichten einzuhalten.

Pflichten aus der Registrierung von Stoffen und Zubereitungen bestehen für uns nicht. Gemäß Artikel 33 der REACH-Verordnung haben wir jedoch Auskunftspflichten für Erzeugnisse. Zu den Erzeugnissen zählen z.B. alle elektrischen/elektronischen Geräte wie Computer, Telefone, Autoradios, Spielzeuge, etc., Werkzeuge (Schraubendreher, Bohrmaschinen, etc.) und auch Bauteile (Schrauben, Widerstände, Halbleiter, Trafos, etc.) sowie deren Verpackung.

 

Auskunftspflicht für Erzeugnisse gemäß Artikel 33

 

Die Auskunftspflicht bezieht sich auf besorgniserregende Stoffe, die in nachfolgender SVHC-Liste (Candidate List of Substances of Very High Concern for authorisation) von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) veröffentlicht werden. Gemäß Artikel 33 der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 müssen Lieferanten von Produkten (Erzeugnisse) über Stoffe aus der „Kandidatenliste“ folgende Informationen zur Verfügung stellen:

• Name/n des bzw. der Stoffe/s
• Informationen, die für eine sichere Verwendung des Erzeugnisses benötigt werden

Hier finden Sie die SVHC-Liste:
» http://echa.europa.eu/chem_data/authorisation_process/candidate_list_table_en.asp

Da von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) ständig weitere Stoffe in die SVHC-Liste (Kandidatenliste) aufgenommen werden, ist es leider sehr aufwändig und schwierig immer auf den neusten Stand zu sein. Um unseren Kunden immer die aktuellsten Informationen zu den SVHC-Stoffen zur Verfügung stellen zu können, erhalten Sie von uns selbstverständlich auf eine artikel-/ produktbezogene Anfrage die gewünschte Information gemäß Artikel 33 der REACH-Verordnung.

Bitte bedenken Sie: Eine fehlende Information bedeutet nicht automatisch, dass keine der betroffenen Stoffe in Erzeugnissen enthalten sind.

Bitte teilen Sie uns daher unsere Artikel-Nummer mit, für die Sie die Informationen zu den SVHC-Stoffen benötigen. Ihre diesbezügliche Anfrage richten Sie bitte an diese E-Mail-Adresse: Kundenbetreuung@conrad.de

 

Auskunftspflicht für Zubereitungen gemäß Artikel 31

 

Die Auskunftspflicht für Zubereitungen (Gemenge, Gemische oder Lösungen, die aus zwei oder mehr chemischen Stoffen bestehen) z.B. Klebstoffe, Kontaktsprays, Bildschirmreiniger, Ätzmittel, Öle, Farben usw. wird über das Sicherheitsdatenblatt erfüllt. Diese Sicherheitsdatenblätter werden von uns Online zur Verfügung gestellt und können von Ihnen kostenlos heruntergeladen bzw. ausgedruckt werden. Sie können aber auch die Sicherheitsdatenblätter per E-Mail unter Kundenbetreuung@conrad.de anfordern.

Die GHS bzw. die CLP (Classification, Labelling and Packaging of substances and mixtures) wurde durch die Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 umgesetzt. Diese Verordnung ist am 30.12.2008 im Amtsblatt der EU erschienen und am 20.01.2009 in Kraft getreten und unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gültig. Durch CLP gibt es neue Gefahrensymbole, Gefahrenklassen und Unterteilungen in Kategorien, Einstufungskriterien für Stoffe und Zubereitungen, Gefahrenbezeichnungen, Sicherheitshinweise, Signalwörter und Änderungen im Sicherheitsdatenblatt.

Demnach gilt:
• Chemische Stoffe sind bis spätestens zum 01. Dezember 2010 nach CLP einzustufen und zu kennzeichnen.
• Für Zubereitungen gilt eine Übergangsfrist bis zum 01.Juni 2015. Nach Beendigung der Übergangsfristen ist die neue Einstufung und Kennzeichnung nach CLP verbindlich. Dennoch hat ein Teil unserer Lieferanten bereits auf CLP umgestellt.

Hinweis:

Unsere Erklärungen zu Artikel 33 beruhen auf dem gegenwärtigen Wissensstand und den Aussagen unserer Lieferanten und Hersteller. Diese Aussagen erfolgen in gutem Glauben und sind ungeprüft.

Die bei uns hinterlegten Sicherheitsdatenblätter (Artikel 31) sind Eigentum der jeweiligen Lieferanten und Hersteller.

Wir übernehmen daher weder eine ausdrückliche noch eine stillschweigende Garantie oder Gewährleistung oder sonstige Haftung im Zusammenhang mit den Auskünften gemäß Artikel 33 und Artikel 31.

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Weitere Informationen

 

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf der Web-Seite:

» http://echa.europa.eu